Der 11FREUNDE-Jahresrückblick: Mai/Juni

Aller guten Dinge sind Zehn

Real gewinnt die Königsklasse, Ronaldo zeigt seine Plautze – das passierte im Mai und Juni!

imago

MAI

Aufreger des Monats
:
Bielefeld gerettet! Oder?
Am 16. Mai schien Arminia Bielefeld gerettet: Nachdem man sich in der zweiten Liga gerade noch in die Relegation gerettet hatte, gewann man das Hinspiel in Darmstadt mit 3:1. Zuhause sollte, gerade mit drei erzielten Auswärtstreffern, eigentlich nichts mehr schief gehen. Doch nach der regulären Spielzeit stand es tatsächlich 1:3 aus Bielefelder Sicht. In der Verlängerung konnte man zwar das 2:3 schießen und wäre somit gerettet gewesen, in der 120. Minute fasste sich aber Elton da Costa ein Herz, schoss Darmstadt in die zweite Liga und Bielefeld in die Drittklassigkeit. 



Spieler des Monats:
Sergio Ramos

Schon im April wäre Segio Ramos ein heißer Anwärter auf den Spieler des Monats gewesen, schoss er doch Bayern München im Halbfinale der Champions League mit einem Doppelpack aus dem Wettbewerb. Die Krönung folgte aber einen Monat später: Im Finale de Königsklasse traf er mit Real auf Atletico Madrid, sein Verein wollte endlich »La decima«, den zehnten Triumph in der CL feiern. Atletico führte allerdings ab der 36. Minute und schien das 1:0 auch über die Zeit zu bringen – wäre da nicht Sergio Ramos gewesen. Der köpfte in der Nachspielzeit den Ausgleich, Real legte in der Verlängerung drei weitere Tore und eine Cristiano-Ronaldo-Bauchmuskel-Präsentation oben drauf und holte den Titel.



Video des Monats:
Poldi und der Seehund
Lukas Podolski muss man einfach mögen. Das geht gar nicht anders. Gründe gibt es genug, einer davon ist sicherlich dieses Video, in dem der Prinz und ein Seehund abwechselnd einen Ball balancieren. Hätte man Poldi nicht irgendwann Bescheid gesagt, dass es genug ist, würden die beiden wahrscheinlich heute noch zusammen Ball spielen.



Schlagzeile des Monats:

»Hamburger SV sichert Klassenerhalt«

Dass die besten Zeiten des HSV vorbei sind, ist schon seit einigen Jahren klar. Doch noch nie  war die Gefahr, dass die Uhr im Volksparkstadion abgeschaltet wird, so groß wie in diesem Jahr. Mit hängen, würgen und vier Trainern rettete man sich auf den Relegationsrang. Am Ende reichten in den Entscheidungsspielen zwei Unentschieden gegen Greuther Fürth, um die Klasse zu halten. Pierre-Michel Lasogga schoss den entscheidenden Treffer und provozierte in der Folge die ganze Fürther Bank. Und irgendwie passte es zur gesamten Saison des HSV, dass am Ende das knappste aller Ergebnisse reichen würde, um sich durchzusetzen.