Der 11FREUNDE-Jahresrückblick: Juli/August

War was?

Deutschland ist Weltmeister, ist Weltmeister, ist Weltmeister – das passierte im Juli und August!

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JULI

Aufreger des Monats:
»Gaucho-Gate«

Die Weltmeisterschaft war vorbei, Deutschland holte nach 24 Jahren wieder den Titel, Hunderttausende erwarteten die Mannschaft am Brandenburger Tor in Berlin. Dann stimmten einige Spieler einen Fangesang gegen Final-Gegner Argentinien an, die Aufregung war groß, das »Gaucho-Gate« geboren. Besser machte es Julian Draxler, der nicht den Gegner sondern Lieblingskollege Kevin Großkreutz mit einem eigens komponiertem Döner-Song verhöhnte.



Spieler des Monats:
Miroslav Klose
Spätestens nach dem legendären Halbfinale könnte hier jetzt so ziemlich jeder deutsche Nationalspieler stehen. Am meisten hat es aber wohl Miro Klose verdient, dem in seiner langen Nationalmannschaftskarriere endlich ein großer Titel vergönnt war und der dazu in eben jenem Halbfinale zum erfolgreichsten WM-Torschützen aller Zeiten wurde. Nach seinem ersten Tor im Gruppenspiel gegen Ghana war uns ja kurz das Herz stehengeblieben, als er nach seinem typischen Miro-Klose-Salto, der nicht mehr ganz so filigran wie vor einigen Jahren aussah, derart unsanft landete, dass man schon das vorzeitige Karriere-Ende vermutete. Aber natürlich stand der ewige Miro wieder auf und schoss weiter seine Tore. Nach dem Finale flossen bei ihm die Freudentränen, wir weinten gleichermaßen vor Freude und Trauer mit ihm. Denn mit dem WM-Titel beendete Klose seine Laufbahn als Nationalspieler.



Video des Monats:
»Thomas Müller lustig«
Wenn man eigentlich viel Arbeit hat, neigt man oft dazu, gerade dann Dinge zu tun, die einen stundenlang davon abhalten. Zum Beispiel bei YouTube »Thomas Müller Interview lustig« eingegeben. Nach dem Final-Triumph gab er ein ganz besonderes Beispiel seines Humors: Die arme Reporterin wollte einfach nur wissen, ob er enttäuscht sei, weil er den goldenen Schuh knapp verpasst habe. Müller antwortete auf seine Weise, Kumpel Bastian rettete die Situation auf charmante Schweini-Art. 




Schlagzeile des Monats:
»7:1 – Deutschland demütigt Brasilien«

Über dieses Spiel ist eigentlich alles gesagt worden, wir haben uns das Spiel noch mindestens fünf Mal angesehen und haben ein lebensgroßes Jogi-Löw-Bild über dem Sofa hängen, dass wir jeden Tag fein säuberlich abstauben. Trotzdem kann man immer noch nicht genau begreifen, was damals in Belo Horizonte genau passiert ist. Was bleibt ist eine 5:0-Halbzeitführung, eine zentimeterdicke Gänsehaut und die Tränen von David Luiz.