Der 11FREUNDE-Check: Neue Trainer für Bayern und den BVB

Ein Außerirdischer und die richtige Entscheidung

Peter Neururer
Bayern München: Immer eine gute Entscheidung.
Borussia Dortmund: Immer eine gute Entscheidung.

Jupp Heynckes
Bayern München: Uli Hoeneß hat die Strategie verändert. Statt den Meistertrainer länger zu beknien, sucht er nach den Leichen im Keller (symbolisch). Gerüchten zufolge hat er sogar Steuer-CDs aus der Schweiz gekauft. Noch ist Heynckes sauber, wenn das so bleibt, ist sein Abschied besiegelt.
Borussia Dortmund: Ein lokaler Hersteller macht Osram das Glühbirnengeschäft streitig. Das Marketingkonzept sucht neue Wege. Heynckes kann aus alter Verbundenheit nicht »Nein« sagen. Willkommen in Dortmund.

Peter Stöger
Bayern München: Sorgte für sechs Tore in der Allianz Arena. Seitdem ein Kandidat.
Borussia Dortmund: Der BVB ist nach den guten Erfahrungen angeblich auch an Bernd Hollerbach, Stefan Ruthenbeck und dem Trainer von Benevento Calcio interessiert. Harte Konkurrenz.

Joachim Löw
Bayern München: Joachim Löw hätte lieber den SC Freiburg vom Espressotisch trainiert, aber die haben schon einen Welttrainer. »Bayern isch scho au a seriöse Aufgabe«, sagt sich Löw. Wird mit denen wahrscheinlich Weltmeister.
Borussia Dortmund: Hat nur BVB-Spieler zur Verfügung. Findet keine elf Mann, die er nominieren könnte. Ein zum Scheitern verurteiltes Projekt.

Alf
Bayern München: Findet sich gut in Parallelgesellschaften zurecht, aber die Bayern-Bosse sind aufgrund seines fehlenden Autoritätsverständnisses eher skeptisch. Salihamidzic kennt Alf, das ist ein Bonus.
Borussia Dortmund: Würde der Mannschaft wieder den Spaß vermitteln. Problem: Hans-Joachim Watzke ist das Lachen längst vergangen.

Usain Bolt
Bayern München: Jamaikanischer Meister, Weltmeister, Olympiasieger. Alles Titel, die der FC Bayern noch nicht gewonnen hat. Alles Titel, die es in einer weiteren Internationalisierungstrategie braucht.
Borussia Dortmund: Hat beim BVB schon mittrainiert und Mo Dahoud getunnelt. Ein heißer Kandidat.