Bezeichnend: Nürnberg sperrt die Spielerfrauen aus!

Baumanns Fehler

Wer macht gerade den Fehler seines Lebens?
Oliver Baumann (Foto) wechselt vom SC Freiburg zur TSG Hoffenheim. So hat es die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch vermeldet. Eine offizielle Bestätigung des Transfers steht noch aus, und so möchte man dem jungen Torhüter am liebsten zurufen: Tu’s nicht! Baumann stehen dank seiner Qualitäten alle Türen offen. Sogar der AC Milan soll an ihm interessiert sein. Wieso also Hoffenheim, der Friedhof der Torhüter, Austragsstüberl für alle Keeper, die in ihrem Leben nichts mehr vorhaben? Frühere Hoffenheimer Torhüter stehen jetzt bei Zweitliga-No-Names im Tor (Ramazan Öczan, Ingolstadt), sitzen bei Bundesligaabstiegskandidaten auf der Bank (Thorsten Kirschbaum, VfB Stuttgart) oder nicht mal das (Tim Wiese). Glaubt man der Deutschen Presseagentur und ihrem Vorbericht auf das nächste Spiel der Freiburger, dann haben die den Nachfolger für Baumann längst gefunden, und zwar bei Hertha BSC: »SC Freiburg geht mit ›Kraft‹ in Partie beim VfL Wolfsburg.«

Und sonst?
Ist in der Bundesliga ein Trend zum Angriff auf den eigenen Mann zu beobachten. Stuttgarts Torhüter Sven Ulreich sah vor kurzem sogar eine Gelbe Karte für eine Attacke gegen Stuttgarts Innenverteidiger Georg Niedermeier. Philipp Bargfrede (Werder Bremen) hat Clemens Fritz (Werder Bremen) am vergangenen Wochenende an der Seitenlinie schulbuchmäßig niedergegrätscht. Die Folge: Fritz fällt wegen einer Knieverletzung erst einmal aus. Bargfrede aber ist sich keiner Schuld bewusst: »Ich habe erst klar den Ball gespielt.«