Bas Dost »rockt« wieder

Alte Wunden, neue Ziele

36 Tore in 85 Bundesliga-Spielen schoss Sportings »Thunder« für den VfL Wolfsburg, den Anhängern des BVB werden zwei in Erinnerung bleiben: In seiner Bundesliga-Debüt-Saison lief Dost in der 73. Minute nach feinem Zuspiel von Diego auf Torwart Weidenfeller zu und schob zum 3:2-Auswärtssieg ein. Dortmund verlor endgültig den Anschluss auf Tabellenführer Bayern München.

Im DFB Pokalfinale 2015 schlich sich Dost hinter Gegenspieler Neven Subotić davon und köpfte das vorentscheidende 3:1. Ob ihm Ähnliches auch in der Champions League gelingt, hängt auch von den Flanken seines Teamkameraden Gelson Martins ab. Der 21-jährige Rechtsaußen legte in sieben Pflichtspielen sechs Tore vor und serviert dem Niederländer gerne Flanken auf dem Silbertablett.

Dost »rockt« wieder


In den Niederlanden nimmt man die Entwicklung Dosts angesichts der sportlich prekären Situation in der Elftal wohlwollend zur Kenntnis. Die Tageszeitung AD ist sich ob der neuen Torlaune Dosts sicher: »In Portugal kämpft Bas Dost nur mit der Sprache.« De Telegraaf nimmt die gleiche Popularität wahr wie zu seiner besten Zeit in Wolfsburg und schreibt: »Dost rockt wieder!«

Die kurzzeitige Beliebtheit in der Heimat verlor Dost jedoch wieder, als er mit seinen Mannschaftskameraden Stefan de Vrij und Jeroen Zoet ausgiebig nach der 0:1-Niederlage in der Qualifikation gegen Frankreich auf einer Amsterdamer Party durch die Nacht rockte. Ob dort »Thunderstruck« lief, konnte nicht ermittelt werden.