Ausgabe #161 ist da

Münchens große Liebe

Ab heute im Handel: 11FREUNDE #161. Mit dem TSV 1860 München, einem Exorzist an der Seitenlinie und Partys in Wolfsburg.

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Es war einmal ein sympathischer, leicht chaotischer und nicht allzu erfolgsorientierter Münchner Klub mit leidenschaftlichen Anhängern und einem Stadion im Stadtteil Giesing, das über die Jahre ein wenig Moos angesetzt hatte. Dann kam der Gastronom Karl-Heinz Wildmoser und wollte den TSV 1860 zu einem Abziehbild der großen Bayern formen. Gemeinsam wurde ein Stadion gebaut, das für den FC Bayern beinahe zu klein und für die Löwen viel zu groß war. Am Ende saßen Vater und Sohn Wildmoser im Gefängnis und auf dem Oktoberfest johlten die Besoffenen zur Holzmichel-Melodie: »Ja, sitzt denn der junge Wildmoser noch?«

Danach wurde es eher schlimmer als besser. Inzwischen geistern die Sechzger am Tabellenende der zweiten Liga herum und hängen finanziell am Tropf eines jordanischen Investors. In dieser Ausgabe erzählen ein ganze Reihe Löwen davon, wie es so weit kommen konnte und was nun passieren muss, damit aus dem TSV 1860 endlich wieder das wird, was der Klubslogan schon lange für sich reklamiert: Münchens große Liebe.

Außerdem in der neuen 11FREUNDE:

– Der Exorzist: Wie Trainer Diego Simeone Atletico Madrid die Angst vorm Versagen ausgetrieben hat

– Kampf der Rapper: Rivalität zwischen Bayern und dem BVB eskaliert auch im Hip-Hop

– Interview des Monats: Kevin de Bruyne über Mourinhos Schauspielkunst, die Bayernjagd und Partys in Wolfsburg

– Fußball und Politik: Joschka Fischer erklärt die Grüne Tulpe, Eintracht Frankfurt und Gerhard Schröder

– Stadt der Angst: Dynamo Dresden ist der Gewaltklub des deutschen Fußballs, wird aber geliebt wie kaum ein zweiter

– u.v.m.