Aufstieg des Rebellenvereins United of Manchester

»Die Fans haben den Traum wahr gemacht«

Gute Nachrichten aus England: Der Rebellenverein FC United of Manchester ist aufgestiegen und hat sich ein eigenes Stadion gebaut! Gründungsmitglied John-Paul O'Neill erzählt.

imago

John-Paul O'Neill ist einer der Gründer vom FC United of Manchester. An dieser Stelle schreibt er über den Aufstieg in dieser Woche und blickt auf die vergangenen zehn Jahre zurück.

Zehn Jahre! Es ist schwer zu glauben, dass der FC United wirklich schon so einen Meilenstein erreicht hat – und vor allem wie! Nicht nur mit dem vierten Aufstieg, sondern auch mit dem Meistertitel in so einer beeindruckenden Art und Weise. Es gab viele Auf und Abs auf diesem Weg: In den vergangenen sechs Spielzeiten zum Beispiel scheiterte der Klub denkbar knapp vier Mal in den Play-off-Runden zum Aufstieg. Doch während der gesamten Zeit hielt das Vertrauen in den Klubvorstand und den Trainer.



Immer der gleiche Trainer!


Nichts erzählt mehr darüber, mit welcher Ruhe hier gearbeitet wird, als der Fakt, dass Trainer Karl Marginson seit dem allerersten Spiel des Klubs im Amt ist. Es war nicht einfach (2010 wären wir fast abgestiegen) und auch zu Beginn dieser Saison musste sich der Verein Fragen gefallen lassen. Etwa ob er sein Potenzial ausschöpfe und der Trainer imstande ist, die Mannschaft auf ein neues Level zu heben. Im Moment des Aufstiegs in dieser Woche kann man einfach nur stolz darauf sein, dass der Klub immer am Trainer festgehalten hat.

Der Traum vom eigenen Stadion

Wie auch immer, was noch mehr zählt als die Ergebnisse auf dem Platz ist die Wirkung dieses Vereins. Und nichts kann das besser verdeutlichen als die Eröffnung des »Broadhurst Park« Stadions in der Moston Area gegen das großartige Benfica, einen anderen von Fans angetriebenen Klub.

Als der FC United 2005 gegründet wurde, gab es diesen Traum von einem eigenen Stadion. Die Idealisten unter den Gründern sprachen damals von einem Drei-Jahres-Plan. Und das waren nur die zurückhaltenden Schätzungen.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier extremistisches Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder Diskussionen einen unschönen Ton annehmen, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen! Diskriminierung und Intoleranz werden von uns nicht akzeptiert! Niemals! Danke für deine Hilfe!