Aue - Fürth

Fehlstart abgewendet

Nicolas Feldhahn war es zu verdanken, dass die Veilchen im eigenen Stadion wenigstens einen Punkt zum Saisonauftakt behalten durften. Gegen stark aufspielende Gäste fand man sehr schwer ins Spiel und der wiedergenesene Keeper Tomasz Bobel wurde in der ersten Hälfte auf eine harte Probe gestellt. Die kurzfristige Umstellung in der Abwehrkette, Kapitän Jörg Emmerich musste wegen Rückenproblemen verzichten, sorgte außerdem kurze Zeit für viel Unruhe in der Hintermannschaft. Aber auch im Angriff gab es wenig Durchdachtes für die 11.500 Zuschauer zu sehen. Die einzig nennenswerte Chance in Hälfte eins hatte Tomas Klinka auf dem Fuß, gleichwohl sein überhasteter Abschluss in der 37. Minute den Fürther Schlussmann ziemlich kalt ließ. Im zweiten Abschnitt zunächst dasselbe Bild.

Jedoch konnten die ca. 300 angereisten Greuther-Fans zuerst jubeln. In der 54. Minute brachte nämlich Aachenbach mit einem Schuss aus 14 Metern den Ball im Tor unter. Gerd Schädlich reagierte und schickte mit Skerdilaid Curri und Adam Nemec gleich zwei neue offensive Kräfte auf den Rasen. Trotzdem blieben die Gäste weiterhin gefährlich, wie der Pfostenknaller von Haas in der 67. Minute verdeutlichte. Dieser "Weckruf" schien aber Wirkung zu zeigen und die Veilchen begannen endlich zu spielen. Nur zehn Minuten später erzielte Nicolas Feldhahn nach einem Getümmel im Strafraum das erste Saisontor und zugleich den verdienten Ausgleich für die Veilchen. Bis zum Ende hin blieb die Partie aufbrausend, was die Kartenstatistik von 5:2 Gelbe für Aue ebenso bewies, wie das Handtor von Jiri Kaufman in der 86. Minute.