Angriff auf die Ohren

Hier spielt die Musik

Ob Konzerte polnischer und ukrainischer Bands oder Partys mit bekannten DJs, wir haben keine Kosten und Mühen gescheut. Das verpasst ihr, wenn ihr nicht hingeht...

 

 

Freitag, 8. Juni, 22:30 Uhr | Konzert: »L.Stadt« (PL)

Dank der für eine Rockband recht ungewöhnlichen Zusammensetzung der Instrumente – Gitarre, Bass und zwei Schlagzeuger werden ergänzt durch solide Vocals – versprüht L.Stadt auf der Bühne kräftig Energie. Ihr frischer und etwas anderer Blick auf die Musik packt die Zuhörer einer der bekanntesten jungen Bands in Polen vom ersten Gitarrenriff an. Perfekt für den ersten Abend, an dem endlich der Ball rollt. Im Anschluss an die Spiele Polen gegen Griechenland und Russland gegen Tschechien präsentieren wir surfigen Rock-Sound aus Polen.

Dienstag, 12. Juni, 22:30 Uhr | Party mit DJ-Team von »Eastblok Music«

Als »Eastblok Music« sorgen DJ AK und DJ Pixie seit vielen Jahren für Alarm auf den Berliner Dancefloors – aber auch über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus. Als Haus-DJs im legendären Kaffee Burger und im Rosis sind die beiden in der Hauptstadt erste Anlaufstelle für osteuropäische Partymusik. Einflüsse vom Balkan, aus Russland, der Ukraine oder Ungarn sowie eine Achterbahnfahrt durch Gypsy, Ska, Rock, Beats und Elektro, sorgen für die perfekte Ostblock-Sause!

Freitag, 15. Juni, 22:30 Uhr | Konzert: »Jàlé et le Borderless Orchestre« (FR/DE) & »Sobaki v kosmosi« (UA)

»Sobaky v kosmosi« (dt.: Hunde im Weltall), die im Jahr 2000 gegründete Ska-Band aus Charkiw, singt in ukrainischer, russischer und englischer Sprache. Sie definieren ihren Stil als »erotischen Ska« oder auch als Ska mit Elementen des Jazz, Disco, Rock und Drum & Bass. Der Name ist Programm: Die »Sobaky« experimentieren mit ihren Worten und Klängen zum Thema Kosmos. Seit 2008 arbeiten sie mit dem Autor Serhij Zhadan zusammen, ein neues Album ist in Arbeit.

Jàlé, 26, rappt seit zehn Jahren und hat 2005 sein erstes Album rausgebracht. Anschließend experimentierte er mit elektronischer Musik. Seit zwei Jahren ist er in Berlin und bereitet nun sein zweites Album vor. Bei Live-Auftritten begleitet ihn das »Borderless Orchestra« – bestehend aus Saxophon, Geige und Cello - was seine Beats und Samples mit einem Gypsy-Jazz-Sound verbindet. Jàlé - irgendwo zwischen urbanen Sounds, jazzigen Grooves, Techno-Equipment im grünen Feld und langen Reisen durch Europa.

Jàlé eröffnet das Konzert, direkt im Anschluss folgen Sobaki v kosmosi.

Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung

Samstag, 16. Juni, 22:30 Uhr | DJ-Team des Clubs der Polnischen Versager mit AdamG und DJ Podinski

Nach der Satire-Show um 19 Uhr wird das DJTeam des »Clubs der polnischen Versager«, bestehend aus DJ AdamG und DJ Podinski, den Fußballabend mit Polska Dub und Ostblock Beats ausklingen lassen.

Freitag, 22. Juni, 22:30 Uhr | Konzert: »Jahcoozi/Bpitch Control/Berlin« (DE) & »Gebrüder Teichmann/LIVE« (DE)

Beats von Robot Koch aus Berlin, Gesang von Sasha Perera aus London und Basslines von Oren Gerlitz aus Tel Aviv – die verschiedenen kulturellen Hintergünde von »Jahcoozi« verbinden sich zu interdisziplinären Sounds, bestehend aus Grime, Punkrock, HipHop und elektronischen Elementen. 2010 veröffentlichten Jahcoozi ihr Album »Barefoot Wanderer«, ein weiterer Beweis der Vielfältigkeit der Grenzüberschreiter. Die Einflüsse auf diesem etwas anderen Album haben ihre Ursprünge auch in Kenia und New York. Musik unberechenbar wie der Fußball!

Andi und Hannes Teichmann reisen als Livemusiker und DJs seit Jahren um den Erdball. Auf ihren Reisen nach Asien und Afrika gaben die beiden Musikworkshops im Auftrag des Goethe-Instituts und sammelten neue Einflüsse, die sich stets in ihren Projekten widerspiegeln. Zuletzt kam ihr Album »They made us do it« auf den Markt.

Mittwoch, 27. Juni, 22:30 Uhr | Konzert: »Foa Hoka live performance Twist of Luck« (UA)

Die legendäre ukrainische Band, seit 1991 fest in der Szene der experimentellen und Avantgarde-Musik verankert, baut ihre Kompositionen aus analogen Synthesizern, Live-Instrumenten, psychedelischen Geräuschen und Computer generierten Klängen zusammen. Das Ergebnis ist eine Verschmelzung von urzeitlicher Elektronik mit der Energie einer Rock-Band – eine Mischung aus Easy-Listening-Remmidemmi und Surf-Musik. Tiefe Bassklänge führen in kosmische und psychedelische Rock-Musik ein. Mit einem bunten Programm und exzentrischen Bildern hat sich Foa Hoka einen besonderen Platz im Bereich der ukrainischen Indie-Musikszene verdient. Wir bringen sie für euch auf die Bühne – ein würdiger Ausklang für einen heißen EM-Halbfinalabend!

Video supported by Sampled Pictures / Kyiv.

Donnerstag, 28. Juni, 19 Uhr | Konzert: »Julia Marcell« (PL/Berlin)

Den klassischen Zwängen des Musikbusiness aus dem Weg gehend, stellte Julia Marcell ihre Musik zunächst im Internet zur Verfügung – mit Erfolg. Mit ihrer mitreißenden Stimme und ihren Fähigkeiten am Klavier überzeugte die junge Polin Fans und Plattenfirma. Mittlerweile nach Berlin übergesiedelt, ist sie inzwischen auch hierzulande ein gefragter Act. Julia Marcell präsentiert eine unvergleichliche Mischung aus Komposition, Arrangement, Instrumentierung und Gesang. Ihre unbändige Kreativität und ihre mitreißende Energie schaffen ein rhythmisches Spannungsfeld, von dem eine magnetische Anziehung ausgeht und dessen elektronische Ausprägung eine tiefgreifende, emotionale Wirkung zeitigt. Wir nehmen das heutige Halbfinalspiel in Warschau zum Anlass, auch unser Publikum an den großartigen Fähigkeiten von Julia Marcell teilhaben zu lassen.

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