10 mögliche neue HSV-Hymnen

What is Love

4.) Silence is Golden – The Tremeloes
Wie viele Menschen sitzen aktuell eigentlich im legendären HSV-Aufsichtsrat oder anderen verantwortlichen Positionen? 27? 142? Alle? Kaum eine Woche vergeht nämlich, ohne dass Interna an die Presse durchgesteckt werden. So wie zuletzt, als bekannt wurde, das der HSV auch im Falle eines ablösefreien Wechsels von Kyrgiakos Papadopoulos eine Wechselbeteiligung an dessen vorherigen Verein Bayer Leverkusen zahlen muss. Wenn man den Spielern schon solche Postillon-Artikel-artige Klauseln in den Vertrag setzt, hilft es nicht unbedingt, wenn sie mal wieder irgendein Wichtigtuer an die Lokalpresse weitergibt. Um das in Erinnerung zu rufen, könnte vor den Spielen »Silence is Golden« laufen. Vom Kran vor der VIP-Tribüne.

Passendste Liedzeile:
Even though there is no where to go
- Bakery Jatta setzt zum Solo an.

Live spielbar?
The Tremeloes gibt es seit 1958, erstaunlicherweise touren sie immer noch, und zwar als Oldie-Band. Nach den guten Erfahrungen mit Oldies a la Rafael van der Vaart oder Juan Pablo Sorin sicherlich einen Versuch wert.



What is Love – Haddaway
Abgesehen davon, dass man »What is Love« sowieso zu jedem Anlass spielen kann (und sollte) und vom leisen Verdacht, dass Haddaway die Tantiemen sicherlich auch ganz gut gebrauchen könnte, trifft der 90er-Eurodance-Song den Nagel in Sachen Liebesbeziehung zwischen den HSV-Fans und ihrem Klubs ganz gut auf den Kopf. Denn was ist die Liebe eigentlich, was soll das alles, wenn man sein Herz gibt, dafür aber nur Nackenschläge, Spott von irgendwelchen 11freunde.de-Nasen und am Ende noch den Abstieg bekommt? Richtig: Eine masochistische Beziehungskiste, die stilecht besungen gehört.
 
Passendste Liedzeile:
Ooooouuuooooouuuooooouuuuuuooooohoo!
- Verzweiflungs-Geheule nach der nächsten vergebenen Großchance.
 
Live spielbar?
Unbedingt. Kenner aus der 11freunde.de-Musikredaktion sagen sogar: Haddaway muss man live gesehen haben, sonst hat man nicht gelebt.




6.) Old Man - Neil Young
Ein Lied über einen traurigen, alten Mann? Zumindest Klaus Michael Kühne würde vor den Spielen des HSV gerührt den Blick vom Lachsschnittchen gen Kurve heben. Den eigenwilligen Mäzen milde zu stimmen, bevor er sich dann ein auch in dieser Höhe verdientes 0:4 gegen den SV Sandhausen ansieht, ist taktisch vielleicht gar keine schlechte Idee. Schließlich braucht der HSV Kühnes Kohle, um demnächst Aaron Hunts Vertrag zu verbesserten Konditionen bis 2041 zu verlängern.
 
Passendste Liedzeile:
Give me things that don't get lost
Like a coin that won't get tossed
- Neue HSV-Transferstrategie.

Live spielbar?
Oha, Neil Young ist mittlerweile 73 Jahre alt und kann sich nach aufregenden, zehrenden Jahrzehnten gerade so noch auf den Beinen halten. Aber gut, das geht dem HSV ja ähnlich.