10 Dinge über Fußball und Ostern

Eier, wir suchen Eier!

Fans und Kirchen Hand in Hand, Uli Hoeneß mit Festtagsweisheiten, Philipp Lahm gewohnt wortgewandt und die ganz besonderen Eier des Präsidenten von Sturm Graz.

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1.

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2.

Seit 1980 gibt es bei der Europameisterschaft ein Maskottchen, in Italien musste damals Pinocchio herhalten. Acht Jahre später in Deutschland war dann Berni dran. Nein, nicht der bayrische Brummbär, sondern ein heiterer Hoppelhase. Der war so erfolgreich, dass er 1992 in Schweden gleich wieder ran durfte. Mit dem nachgerückten Europameister Dänemark legte er dem Veranstalter ein schönes Überraschungsei ins Nest.

3.

In den vergangenen Jahren beklagten sich immer wieder Vertreter von Polizei und Kirchen über Spieltagsansetzungen am Osterwochenende. Und zumindest an Karfreitag verzichtete die Bundesliga bislang auf Ansetzungen. Fans und Christentum: In den Farben getrennt, in der Sache vereint. Quasi. Gegen das Ostermontagsspiel hingegen war die Kirche machtlos.

4.

Am Ostermontag wurde auch schon in der Bundesliga-Premierensaison gekickt. Damals hatte die Liga ihn für Nachholspiele freigehalten. Derer wurden dann gleich vier ausgetragen. Unter anderem besiegte der Tabellenletzte Saarbrücken zu Hause Borussia Dortmund – der erste Heimsieg der Bundesliga fühlte sich vermutlich an wie Weihnachten und Ostern zusammen.

5.

Weniger feierlich ging es am gleichen Tag im Frankfurter Waldstadion zu. Weil der Schiedsrichter kurz vor Schluss den vermeintlichen Eintracht-Siegtreffer beim Stand von 2:2 gegen den HSV annullierte, musste ihn berittene Polizei schützen. Offensichtlich waren die Einsatzkräfte schon damals an den Feiertagen ganz besonders gefordert.