2018/19

Nach Ver­let­zungs­sorgen seiner direkten Kon­kur­renten muss Claudio Pizarro doch wieder als Stamm­spieler ran. Ein clever ein­ge­fä­delter Werbe-Deal Wer­ders mit einem Sauer­stoff­zelt-Her­steller sowie das gute Auge des neuen Mit­tel­feld-Regis­seurs Davey Klaasen, der irgend­wann dazu über­geht, Pizarro ein­fach nur noch wuchtig anzu­schießen, sorgen für eine groß­ar­tige Runde des Perua­ners. Am Ende stehen 14 Sai­son­tore und ein guter siebter Platz zu Buche. 

2020/21

Nach dem zweiten erfolg­rei­chen Pizarro-Jahr in Folge, das der SVW mit dem vierten Platz abschloss, über­denkt der Verein seine Per­so­nal­po­litik. In kurzen Abständen werden Paul Stal­teri, Mario Basler und Andreas Herzog auf der Geschäfts­stelle gesehen, Trans­fers kommen aller­dings nicht zustande. Wir sind doch nicht blöd“, so Geschäfts­führer Sport Marko Arn­au­tovic. Warum sollten wir teure externe Spieler ver­pflichten, wenn diese dann ledig­lich den Jungs aus unserer Alt­herren-Mann­schaft den Weg in den Pro­fi­kader ver­bauen? Das ist nicht nach­haltig und kann nicht der Werder-Weg sein.“

2024/25

Auf der Suche nach einem Stürmer hin­ter­legt der 1.FC Köln sein Inter­esse an Pizarro bei Werder. Ein Wechsel zer­schlägt sich aller­dings, weil sich Pizarro die Cham­pions League nicht mehr zutraut. 

2026/27

Auch eine Leihe zu Chelsea zer­schlägt sich. Die Eng­länder sind bank­rott“, so Werder-Sport­di­rektor Flo­rian Gril­litsch Seit die Blase bei denen geplatzt ist, können die sich nicht mal mehr Han­dy­gut­haben leisten. Die lassen klin­geln, und ich soll dann zurück­rufen. Das ist unseriös.“

2029/30

Bitter: Eine hart­nä­ckige Angina Pec­toris macht Pizarro zum Sai­son­start zu schaffen, der Ver­eins­arzt ver­ordnet eine drei­mo­na­tige The­rapie mit Dop­pel­herz-Infu­sionen. Pizarro ver­spricht: Ich komme zurück, und zwar stärker denn je.“ Als Nach­folger steht Stefan Kieß­ling bereit.

2030/31

Pizarro schießt Werder mit 31 Toren zur Meis­ter­schaft. Den­noch muss der Klub um den Titel zit­tern, da der FC Bayern Pro­test wegen Pizarros Herz­schritt­ma­cher ein­legt, der aber schluss­end­lich erfolglos bleibt. Wenige Wochen später ver­kündet Pizarro per iBrain­Chip trä­nen­reich seinen Wechsel zum ehe­ma­ligen Rekord­meister. Die 300 Tril­lionen Reichs­mark sind die höchste Ablöse, die ein Verein seit dem Bür­ger­krieg und fol­gendem Neu­aufbau je gezahlt hat.