Jetzt will er also den Ohrring zurückgeben: Fabrizio Miccoli, Stürmer von US Palermo, ersteigerte Mitte Januar für 250.000 Euro Maradonas Ohrring, den die italienischen Behörden verpfändet hatten. Angeblich soll Maradona Steuerschulden in Höhe von 37 Millionen Euro am Stiefel haben. »Es ist mein Wunsch, Maradona die Ohrringe wiederzugeben. Er ist seit jeher mein Idol, ihm zu Ehren habe ich meinen Sohn Diego genannt«, ließ der aktuelle Besitzer des Ohrschmucks, Miccoli, verlauten.
Derweil erklärten mehrere Kinder im Ruhrgebiet, die auf den Vornamen Yves hören, bei finanziellen Engpässen des ehemaligen Schalker Publikumslieblings dessen Mofa zu ersteigern und ihm das Gefährt daraufhin zurückzugeben.
Der Song des Tages kommt natürlich von »Golden Earring« - zu Ehren von Maradonas Schmuckstück. Passend ebenso: »Twilight zone« (für viele Jahre Diegos inoffizieller Aufenthaltsort).
Heute feiert Ciriaco Sforza seinen 40. Geburtstag und in der 11FREUNDE-Redaktion werden pflichtbewusst die bunten Hütchen aufgesetzt. Kollege Ehrmann, treuer Lautern-Fan seit 1902, hat dem ehemaligen Spielmacher gar ein ganzes Portrait gewidmet.
Höchste Eisenbahn, mal wieder die guten alten Veralberungsvideos auszukramen. Bitteschön:
Wenn es stimmt, was Uli Hoeneß da dem Radio-Moderator eines bayerischen Regionalprogramms gesteckt hat, dann dürften diese Enthüllungen ähnlich hohe Wellen schlagen, wie seine Äußerungen, die er weiland in der Casa Daum tätigte.
Der neue Bayern-Präsi hat nämlich behauptet, dass Campino, der Sänger der Toten Hosen und Fußballfan des FC Liverpool, der Fortuna und Sympathisant des FC St.Pauli, den Bayern seine Feindschaft gekündigt hat. Hoeneß wörtlich:
»Campino ist befreundet mit Markus Babbel, und der hat ihn offenbar umgedreht und ihm einiges erzählt, was den FC Bayern ausmacht. Er hat sich geändert und sieht den FC Bayern heute anders.«
Ist Campino nun also gar kein Bayern-Hasser mehr? Welche Rolle spielte in diesem Schurkenstück der Ex-Mitarbeiter des FC Liverpool und des FC Bayern, Markus Babbel?? Gab es eine Prämie für seine geleistete Kuppler-Arbeit??? Wie werden die Fußball-Fans landauf/landab darauf reagieren?? Wird die Mauer am Weißwurst-Äquator nun auch noch fallen und werden wir dann alle in einem riesigen Freistaat nach bayerischem Vorbild leben müssen?
Fragen über Fragen schießen mir durch den Kopf, während ich mich resignierend vor mein Plattenregal begebe, um noch einmal den Klassiker aus der guten alten Zeit aufzulegen:
René Adler steht also als neue deutsche Nummer eins fest. Herzlichen Glückwunsch. Doch vielleicht hat auch der junge Leverkusener noch Nachholbedarf, um ein ganz Großer zu werden. Vielleicht so groß wie Toni Schumacher. Der sorgte einst für Entsetzen, als er Gerüchte bestätigte, wonach er sich im Training zur Abhärtung den Ball in die Familienplanung zimmern ließe, um das Gemächt abzuhärten.
Nicht ganz so brutal, aber sicherlich lehrreich, ist dieses Mitmach-Video aus Schumachers Zeit in Köln. Übrigens: Toller Trainingsanzug!