Fritz Walter Bier
Text: Christoph Seyfert Bild: Imago

Der Umweltschützer schüttet Krombacher zur Rettung des Regenwalds. Zum Wohle unserer Nationalmannschaft heißt es „Bitte ein Bit“. Und glaubt man der Hamburger Partei APPD kann man mit „Saufen, Saufen, Saufen“ sogar den politischen Filz im Rathaus der Hansestadt entkrusten. Nicht nur für eingefleischte FCK-Fans steht also ab sofort „Fritz-Walter-Bier“ auf der Getränkekarte. Denn fünf Prozent des Verkaufs gehen ans Fritz-Walter-Museum in Enkenbach. Das naturtrübe Pils ist laut Hersteller sportlicher (4,7 % Vol. sorgen für Geschwindigkeit) als andere Biere – „mit einem Mehr an Vitaminen, Eisen und Mineralien“. Und das ist gut so. Schließlich war Sportskamerad Walter selbst nie als großer Zecher bekannt – im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen aus der ruhmreichen WM-Elf. Auf dem Flaschenhals das sehnsüchtige Animier-Motto: „Einer für alle und alle für Einen!“ Das turnt beim gemeinen Wirkungstrinker auch eindeutig besser als Slogans wie „Es gibt nur ein Friiitz Walter!“ oder „Dem Fritz sein Bier“.





