TSV 1860 München//

2.Bundesliga | 23.07.2013

1860 will ein bisschen Motörhead sein

Weniger Selbstmitleid, mehr "Rock'n'Roll" - der Fußball-Zweitligist 1860 München will sich von seinem Image lösen und künftig wilder sein.

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München - Weniger Selbstmitleid, mehr "Rock'n'Roll" - der Fußball-Zweitligist 1860 München will sich von seinem Image lösen und künftig wilder sein. "1860 darf ein bisschen mehr Motörhead werden", sagte der neue Präsident Gerhard Mayrhofer im Interview mit der Süddeutschen Zeitung: "Die Marke darf gerne wilder werden. Mit wild sein meine ich: mehr Selbstbewusstsein zu haben, mehr Spaß zu haben. Die Marke gibt's her. Das Image war viel zu dröge." Er wolle keinen "Löwen-Blues", sagte Mayrhofer, "ich will Rock'n'Roll!" Bei der Entwicklung der "Marke 1860" soll eine Agentur helfen.

Der Kommunikationsexperte will aber vor allem die Zeiten des Chaos und der Führungskrisen bei 1860 beenden. "Vielleicht hat ein neuer Player, so wie ich, eine Chance, da rauszukommen. Weil ich einen anderen Background habe, weil ich schon relativ lange in Konzernen gearbeitet habe, wo es auch sehr darauf ankommt, wie man Dinge sagt", erklärte der ehemalige O2- und Vodafone-Vorstand.

Das Personalkarussell könnte Mayrhofer demnächst heftig andrehen. "Ich glaube, wir werden in alle Gremien Bewegung reinbringen", sagte er. Geschäftsführer Robert Schäfer, dessen Ablösung der einflussreiche Investor Hasan Ismaik fordert, nahm Mayrhofer jedoch in Schutz. "Es wäre fatal, wenn man jemanden ausgebildet hat und sich von ihm trennt, wenn er gerade anfängt, gute Arbeit zu machen", sagte er.

Schon in der Rede vor seiner Wahl am 14. Juli hatte Mayrhofer eine neue Vereinskultur gefordert. "Wir sind lange genug ein Ausbildungscamp für Funktionäre gewesen. Vielleicht haben wir uns auch zu sehr in einen Löwen-Blues reingeredet. Damit muss jetzt Schluss sein. Wir müssen den Frust in Energie umwandeln, dann haben wir eine große Chance!", rief er den Mitgliedern zu. Er habe zuletzt viel gesehen, "aber nicht überall Professionalität".

2.Bundesliga | 11.07.2013

1860: Steiner gibt Vorsitz des Verwaltungsrats ab

Otto Steiner gibt bei Fußball-Zweitligist 1860 München den Vorsitz des Verwaltungsrates ab. Der 50-Jährige wird aber weiterhin als Mitglied des Verwaltungsrates tätig sein.

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München - Otto Steiner gibt bei Fußball-Zweitligist 1860 München den Vorsitz des Verwaltungsrates ab. Der 50-Jährige wird aber weiterhin als Mitglied des Verwaltungsrates tätig sein. Die Neuwahl des Vorsitzenden erfolgt im Anschluss an die Mitgliederversammlung am kommenden Sonntag.

"Ich gehe diesen Schritt, weil ich die Chance auf einen echten Neuanfang unterstützen möchte. Durch meine Funktion als Vorsitzender und Sprecher, der die gemeinsamen Entscheidungen unseres Gremiums nach außen vertritt, hat meine Person immer wieder polarisiert. Ich will ein Zeichen setzen, dass nicht einzelne Personen, sondern ausschließlich die Arbeit, der Erfolg und die Ruhe im Verein im Vordergrund stehen", sagte Steiner.

Bei der Mitgliederversammlung soll Gerhard Mayrhofer zum neuen Präsidenten der Löwen, die seit Monaten durch ihren Streit mit Investor Hasan Ismaik für reichlich Schlagzeilen sorgen, gewählt werden.

2.Bundesliga | 30.04.2013

Präsident Monatzeder bleibt kommissarisch im Amt

Hep Monatzeder bleibt bis zur Mitgliederversammlung kommissarisch Präsident von 1860 München. Das teilte der Klub am Dienstag als Ergebnis seiner Aufsichtsratssitzung mit.

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München - Der Grünen-Politiker Hep Monatzeder bleibt wie erwartet bis zur Mitgliederversammlung kommissarisch Präsident des Fußball-Zweitligisten 1860 München. Das teilte der Klub am Dienstag als Ergebnis seiner Aufsichtsratssitzung vom Montag mit. Bei der für Mai oder Juni erwarteten Mitgliederversammlung wird der Aufsichtsrat dann "einen geeigneten Kandidaten für das Amt des Präsidenten zur Wahl" vorschlagen, hieß es in einer Mitteilung.

Monatzeder war auf der Delegiertenversammlung der Löwen am 25. April mit 66:130 Stimmen durchgefallen. Der 61-Jährige hatte das Amt im März vom zurückgetretenen Dieter Schneider übernommen.

Als neuer Löwen-Boss hatte sich zuletzt der Unternehmer Erich Meidert in Stellung gebracht, unter anderem mit einem Besuch beim Investor Hasan Ismaik in Abu Dhabi. Der Aufsichtsrat lehnt Meidert jedoch ab, wie er jetzt mitteilen ließ. Dieser habe sich "bereits vorgestellt, um sich als Vize-Präsident von Monatzeder zu bewerben. Dabei konnte er nicht überzeugen."

2.Bundesliga | 26.04.2013

1860: Monatzeder von Delegierten abgelehnt

Das Chaos bei 1860 München nimmt kein Ende. Interimspräsident Hep Monatzeder wurde bei der Delegiertenversammlung der "Löwen" am späten Donnerstagabend nicht bestätigt.

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München - Das Chaos beim Fußball-Zweitligisten 1860 München nimmt kein Ende. Interimspräsident Hep Monatzeder wurde bei der Delegiertenversammlung der "Löwen" am späten Donnerstagabend nicht bestätigt. Mit 130 zu 66 Stimmen lehnten die Delegierten den Grünen-Politiker ab. Monatzeder, der im März die Nachfolge des zurückgetretenen Dieter Schneider angetreten hatte, bleibt aber solange im Amt, bis ein neues Präsidium bestellt ist.

Monatzeder war zuletzt auch vom arabischen Investor Hasan Ismaik abgelehnt worden. Der hatte im Machtkampf mit der Vereinsführung erst in dieser Woche drei Darlehensverträge in Höhe von rund zehn Millionen Euro gekündigt, sich dabei aber ein Hintertürchen offen gelassen, sollte es in der Führung der Sechziger grundlegende Veränderungen geben.

Ismaik hatte in diesem Zusammenhang auch offen einen Rücktritt des Geschäftsführers Robert Schäfer gefordert. Monatzeder und Schäfer hatten gegen den Willen von Ismaik die Verträge von Trainer Alexander Schmidt und Sportdirektor Florian Hinterberger verlängert.

Wie es bei den Münchnern nun weitergeht, ist offen. Als Präsident hatte sich in den vergangenen Tagen bereits Erich Meidert in Stellung gebracht. Meidert hatte Ismaik in Abu Dhabi schon einen Besuch abgestattet.

2.Bundesliga | 11.04.2013

Löwen verpflichten Adlung von Energie Cottbus

Fußball-Zweitligist 1860 München hat den ersten Spieler für die kommende Saison verpflichtet: Daniel Adlung von Energie Cottbus unterschrieb bei den Löwen einen Dreijahresvertrag.

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München - Fußball-Zweitligist 1860 München hat den ersten Spieler für die kommende Saison verpflichtet. Daniel Adlung von Energie Cottbus unterschrieb bei den Löwen einen Dreijahresvertrag bis 2016. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler ist ablösefrei, da sein Vertrag in Cottbus im Sommer ausläuft.

Adlung war von Energie erst am Mittwoch wegen vereinsschädigenden Verhaltens mit sofortiger Wirkung aus dem Profikader gestrichen worden. Der U21-Europameister von 2009 muss bis zum Sommer bei der U23 trainieren, da das Vertrauensverhältnis zwischen Adlung und Trainer Rudi Bommer zerstört sei. Dies hatte der Klub in einer Pressemitteilung erklärt.

"Die Perspektive ist super und die Löwen haben eine gute Mannschaft", sagte Adlung über seinen Wechsel. Adlung passe "als variabel einsetzbarer Offensivspieler perfekt in unser Anforderungsprofil", ergänzte 1860-Sportchef Florian Hinterberger.

2.Bundesliga | 14.03.2013

Monatzeder soll neuer Präsident werden

Hep Monatzeder soll neuer Präsident von Zweitligist 1860 München werden. Der Aufsichtsrat der Löwen verständigte sich auf den Grünen-Politiker als Kandidaten für die baldige Wahl.

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München - Grünen-Politiker Hep Monatzeder soll neuer Präsident von Fußball-Zweitligist 1860 München werden. Der Aufsichtsrat der Löwen unter dem Vorsitz von Otto Steiner verständigte sich auf den dritten Bürgermeister der Stadt München als Kandidaten für die baldige Wahl.

"Ich werde, wenn ich gewählt werde, Kapitän einer Mannschaft sein, mit der ich gut zusammenarbeiten möchte. Ich freue mich auf diese Aufgabe und würde das Präsidentenamt gerne ausfüllen", sagte der 61-jährige Monatzeder, der sowohl bei der wohl Ende April anstehenden Delegiertenversammlung als auch bei der noch nicht terminierten Mitgliederversammlung bestätigt werden muss.

Eine Woche nach der Rücktrittsankündigung vom noch amtierenden Vereinsboss Dieter Schneider (65) nominierte der Aufsichtsrat damit den allgemein erwarteten Kandidaten, der sich auch um ein gutes Verhältnis zu Investor Hasan Ismaik bemühen will. "Wir müssen zusammen und nicht gegeneinander arbeiten. Wir waren in den vergangenen zwei Wochen zwei Mal in Abu Dhabi bei Hasan Ismaik und da habe ich ihm unsere Wertschätzung ausgesprochen", sagte Monatzeder, der ab Anfang April die Geschäfte von Schneider übernehmen wird.

Otto Steiner (49) äußerte indes öffentlich Kritik an Schneider, dem er die Schuld an den Problemen mit Investor Ismaik gibt. "Die Stagnation im Verhältnis zu unserem Investor hat für uns eine entscheidende Rolle gespielt", sagte Steiner: "Wir hatten das Gefühl, dass es an gewissen Punkten nicht mehr weiterging. Wir dürfen uns aber nicht weiterhin im Kreis drehen."

2.Bundesliga | 16.12.2012

Schmidt bleibt Trainer von 1860 München

Alexander Schmidt bleibt wohl bis zum Saisonende Trainer bei Fußball-Zweitligist 1860 München. Präsident Dieter Schneider sprach dem 44-Jährigen das Vertrauen aus.

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München - Alexander Schmidt bleibt wohl bis zum Saisonende Trainer bei Fußball-Zweitligist 1860 München. Am Rande des Heimspiels gegen Dynamo Dresden (1:1) sprach 1860-Präsident Dieter Schneider dem 44-Jährigen das Vertrauen aus. "Er wird Trainer über die Winterpause hinaus bleiben", sagte Schneider bei Sky. Der gesperrte Torjäger Benjamin Lauth begrüßte die Entscheidung: "Es ist super, wenn er weitermachen darf". Schmidt hatte am 18. November die Nachfolge von Reiner Maurer angetreten.

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