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Bundesliga | 14.04.2014

Klubchef Jarchow zählt HSV-Spieler an und widerspricht Lizenz-Problemen

Klubchef Carl Jarchow vom Hamburger SV hat die Einstellung der Spieler des stark abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten heftig kritisiert.

Hamburg - Klubchef Carl Jarchow vom Hamburger SV hat die Einstellung der Spieler des stark abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten heftig kritisiert. "Wenn man gerade in der jetzigen Situation nicht begreift, dass man mit einer anderen Einstellung da reingehen muss, hat man seinen Beruf verfehlt", sagte Jarchow im NDR Sportclub. Die Hamburger hatten am Samstag bei Hannover 96 (1:2) das siebte Auswärtsspiel in Folge verloren und schweben als Tabellen-16. in akuter Abstiegsgefahr.

Der Vorstandsvorsitzende kündigte eine härtere Gangart an. "Es gab eine Analyse und sehr deutliche Worte des Trainers. Dann wird es weitergehen mit Einzelgesprächen mit den Spielern", sagte Jarchow. Der HSV müsse in den letzten vier Saisonspielen (gegen Wolfsburg, in Augsburg, gegen Bayern und in Mainz) mindestens noch sechs Punkte holen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Den Gerüchten um einen drohenden Lizenz-Entzug widersprach Jarchow energisch. Der erste Abstieg in der Bundesliga-Geschichte würde zwar einen "wirtschaftlichen Einschnitt" bedeuten, doch der HSV-Boss betonte: "Wir sind nicht pleite, wenn wir absteigen. Aber wenn Sie in die 2. Liga gehen, müssen Sie bei den Kosten richtig reduzieren."

DFL-Präsident Reinhard Rauball hatte auf die besondere Bedeutung der Liquidität bei der Lizenzvergabe hingewiesen. "Die Entscheidung über den HSV ist bei der DFL noch nicht endgültig gefallen", sagte Rauball im Doppelpass bei Sport1: "Das Entscheidende ist die Liquidität. Die muss sichergestellt sein." Die Hanseaten drücken Verbindlichkeiten in Höhe von knapp 100 Millionen Euro.

"Ich bin gespannt, wie die Frage nach der Satzungsänderung beim HSV ausgeht. Wenn die Lizenzspielerabteilung ausgegliedert wird, sieht es wirtschaftlich deutlich besser aus", sagte Rauball. Am 25. Mai entscheiden die HSV-Mitglieder über die Initiative HSV Plus, die für eine Ausgliederung der Profis plädiert.

Italien | 13.04.2014

Florenz ohne Gomez auf Europa-League-Kurs, Rückschlag für Lazio und Klose

Der AC Florenz ist auch ohne den verletzten Fußball-Nationalstürmer Mario Gomez weiter auf Europa-League-Kurs.

Rom - Der AC Florenz ist auch ohne den verletzten Fußball-Nationalstürmer Mario Gomez weiter auf Europa-League-Kurs, dem ebenfalls pausierenden Miroslav Klose droht dagegen bei Lazio Rom ein Jahr ohne Europapokal. Die Fiorentina setzte sich am 33. Spieltag der Serie A mit 5:3 (2:1) bei Hellas Verona durch und behauptete den vierten Tabellenplatz. Gomez soll nach seiner Knieverletzung in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

Klose fehlt dagegen wegen eines Muskelfaserrisses noch vier Wochen. Beim 2:4 (1:1) der Römer beim SSC Neapel wurde der 35-Jährige schmerzlich vermisst. Lazio liegt als Siebter fünf Punkte hinter dem letzten Europacup-Platz.

Juan Cuadrado (31.), Alberto Aquilani (44. und 86.), Borja Valero (63.) und Alessandro Matri (83.) erzielten die Tore für Florenz. In Neapel war Gonzalo Higuain der Matchwinner. Mit seinen drei Treffern in der zweiten Halbzeit (49., 67. und 90.+4) besiegelte der Argentinier die Lazio-Niederlage.

Der Lokalrivale AS Rom wahrte mit dem siebten Sieg in Folge seine kleine Titelchance. Der Tabellenzweite bezwang Atalanta Bergamo mit 3:1 (2:0) und verkürzte den Rückstand auf Titelverteidiger Juventus Turin vorerst auf fünf Punkte. Rekordmeister Juventus ist am Montag bei Udinese Calcio zu Gast.

Die Tore der "Giallorossi" erzielten Rodrigo Taddei (13.), Adem Ljajic (44.) und Gervinho (63.), für Atalanta war Giulio Migliaccio (78.) erfolgreich.

Spanien | 13.04.2014

Nach Kreuzbandriss: Khedira zurück im Mannschaftstraining

Sami Khedira ist knapp fünf Monate nach seinem Kreuzbandriss bei seinem Verein Real Madrid wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Madrid - Aufatmen bei Fußball-Bundestrainer Joachim Löw: Nationalspieler Sami Khedira ist knapp fünf Monate nach seinem Kreuzbandriss aus dem Testländerspiel in Italien (1:1) bei seinem Verein Real Madrid wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Dies teilte der spanische Rekordmeister am Sonntag mit.

Damit wird der 27 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler, den Löw mehrfach als Schlüsselspieler in seinem System bezeichnete, wieder ein Thema für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli). Wann Khedira wieder in einem Pflichtspiel eingesetzt werden kann, ist allerdings noch offen.

International | 12.04.2014

Skibbe übernimmt mit GC Zürich die Tabellenführung

Michael Skibbe hat mit dem Grasshopper Club Zürich zumindest für eine Nacht die Tabellenführung der Schweizer Fußball-Meisterschaft übernommen.

Lausanne - Trainer Michael Skibbe hat mit dem Grasshopper Club Zürich zumindest für eine Nacht die Tabellenführung der Schweizer Fußball-Meisterschaft übernommen. Die "Grashüpfer" siegten bei Schlusslicht FC Lausanne-Sport mit 2:0 (0:0) und zogen mit 55 Punkten am FC Basel (53) vorbei. Der Titelverteidiger kann allerdings am Sonntag beim FC Sion nachziehen.

Die Tore für Zürich erzielten Shkelzen Gashi (48.) und Moanes Dabour (85.).

Bundesliga | 12.04.2014

"Wölfe" träumen von Königsklasse - Club in Not

Der VfL Wolfsburg darf weiter von der Champions League träumen, der 1. FC Nürnberg steuert dagegen seinem achten Abstieg entgegen.

Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg darf weiter von der Champions League träumen, der 1. FC Nürnberg steuert dagegen seinem achten Abstieg entgegen. Durch den 4:1 (2:1)-Sieg über den Club kletterten die "Wölfe" auf Rang vier, der zur Qualifikation für die Königsklasse berechtigt. Ivica Olic (19.), Ivan Perisic (22./82.) und Junior Malanda (70.) trafen für Wolfsburg nach der Gäste-Führung durch Markus Feulner (8.).

Vor 28.431 Zuschauern feierten die Gastgeber einen hoch verdienten Sieg, während die Franken ihren Negativtrend fortsetzen und die siebte Niederlage im achten Spiel kassierten. Dabei fing es gut an für die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek. Feulner erzielte nach schöner Einzelleistung mit einem satten Schuss ins linke Ecke gleich zu Beginn die Führung.

Spätestens jetzt aber erwachten die Wolfsburger und antworteten mit wütenden Angriffen. Der agile Olic (14.), der sich nach wie vor mit Abwanderungsgedanken trägt, köpfte zunächst aus kurzer Distanz übers Tor. Fünf Minuten später war der Kroate nach Zuspiel von Kevin de Bruyne aber zur Stelle und markierte mit seinem zwölften Saisontor den Ausgleich.

22-Millionen-Mann de Bruyne war es auch, der drei Minuten später die Führung der Gastgeber einleitete. Seine mustergültige Vorlage verlängerte Perisic mit einem gefühlvollen Heber über Nürnbergs machtlosen Keeper Raphael Schäfer zum 2:1.

Die Nürnberger spielten auch in der zweiten Halbzeit weitgehend gefällig mit, doch die letzte Entschlossenheit fehlte. Feulner tauchte gleich zweimal (53./54.) vor dem gegnerischen Tor auf, doch im Abschluss blieb der frühere Bayern-Profi harmlos.

Wolfsburg gönnte sich mit der Führung im Rücken ein paar Ruhephasen und schonte sich für das Halbfinale im DFB-Pokal am Dienstag bei Borussia Dortmund. Viel Spielfreude bewies weiter de Bruyne, der auf sein erstes Tor im Wolfsburger Dress drängte. In der 70. Minute war es aber der erst 19 Jahre alte Junior Malanda, der das 3:1 erzielte. Mit einem präzisen Flachschuss ließ der Belgier Schäfer keine Chance. Perisic erhöhte danach auf 4:1.

Bei den Gastgebern ragten Torschütze Olic und de Bruyne heraus, bei den Gästen verdienten sich Torschütze Feulner und der fleißige Hiroshi Kiyotake die besten Noten.

 

 

 

Bundesliga | 11.04.2014

"Darlehen-Streit": Breitner nennt Watzke "schlechten Verlierer"

Auch Paul Breitner von Rekordmeister Bayern München hat sich in den Streit mit Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke eingemischt.

München - Auch Klub-Ikone Paul Breitner vom Fußball-Rekordmeister Bayern München hat sich vor dem Bundesliga-Spitzenspiel in den Streit mit Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke eingemischt. Angesprochen auf den jüngsten "Darlehen-Streit" sagte Breitner, Markenbotschafter der Bayern, der Rheinischen Post (Samstagausgabe): "Ganz aus Versehen hat er sich da vertan. Natürlich. Ich hätte von ihm mehr Größe erwartet, nicht so ein Auftreten als schlechter Verlierer. Das ist ehrlich schade."

Watzke hatte gesagt, der damals finanziell angeschlagene BVB habe 2004 von Bayern-Manager Uli Hoeneß ein Darlehen von zwei Millionen Euro zu acht Prozent Zinsen bekommen, später im Gespräch mit dem kicker aber seinen Irrtum eingeräumt, der Zinssatz sei tatsächlich niedriger gewesen. Für Breitner unverständlich: "Warum Herr Watzke sich in den Ring gestellt hat, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Was immer ihn geärgert oder frustriert hat ? es ist nicht unser Problem."

2.Bundesliga | 11.04.2014

Köln siegt in Berlin und steht kurz vor dem Aufstieg

In der 2. Fußball-Bundesliga setzt sich der 1. FC Köln gegen Union Berlin mit 2:1 (1:1) durch. Patrick Helmes trifft doppelt für die Kölner.

Berlin - Zweitliga-Tabellenführer 1. FC Köln steht unmittelbar vor dem fünften Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Die Rheinländer siegten am 30. Spieltag 2:1 (1:1) bei Union Berlin und können bereits am kommenden Wochenende die Rückkehr in die Eliteklasse perfekt machen. Die Gastgeber haben sich nach drei Niederlagen in den letzten vier Spielen dagegen endgültig aus dem Kampf um die vorderen drei Plätze verabschiedet.

In Berlin drehte Stürmer Patrick Helmes die Partie mit seinen Saisontreffern neun und zehn, einem Elfmeter (25.) und einem direkt verwandelten Freistoß (59.). Martin Dausch (10.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht. Köln blieb auch im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen und bescherte Trainer Peter Stöger zudem ein Geschenk zum 48. Geburtstag.

In Köpenick fiel vor 21.717 Zuschauern bei der ersten gefährlichen Aktion direkt der Führungstreffer. Nach einer Flanke von Marc Pfertzel vollstreckte Dausch am langen Pfosten aus spitzem Winkel. Eine Viertelstunde später verwandelte Ex-Nationalspieler Helmes einen Strafstoß, Roberto Puncecs hatte Slawomir Peszko gefoult. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Erst die zweite erfolgreiche Standardsituation von Helmes brachte die Entscheidung.

Beste Spieler der "Eisernen" waren Patrick Kohlmann und Dausch, beim designierten Aufsteiger Köln überzeugten Kapitän Miso Brecko und Helmes.

Champions League | 11.04.2014

Casillas: "Offenbar liegt Deutschland auf dem Weg nach Lissabon"

Iker Casillas von Real Madrid hat mit Ironie auf den bereits dritten deutschen Gegner in Folge in der Champions League reagiert.

Madrid - Torhüter Iker Casillas vom spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat mit Ironie auf den bereits dritten deutschen Gegner in Folge in der Champions League reagiert. "Offenbar liegt Deutschland auf dem Weg nach Lissabon", sagte der Welt- und Europameister mit Blick auf das Endspiel in Portugal: "Normalerweise liegen uns deutsche Mannschaften nicht so sehr. Aber zwei Runden haben wir ja schon überstanden."

Nach dem Bundesliga-Dritten Schalke 04 im Achtel- und dem Zweiten Borussia Dortmund im Viertelfinale bekommen es die Königlichen im Halbfinale der Königsklasse mit Bundesliga-Tabellenführer Bayern München zu tun.

Bundesliga | 11.04.2014

Hoffenheim: Volland bekennt sich zur TSG

U21-Nationalspieler Kevin Volland hat die Diskussionen um seinen möglichen Abgang vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim vorerst beendet.

Zuzenhausen - U21-Nationalspieler Kevin Volland hat die Diskussionen um seinen möglichen Abgang vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim vorerst beendet. "Ich spiele nächste Saison definitiv für Hoffenheim", sagte der 21-Jährige am Freitag: "Der von Markus Gisdol (Trainer, d. Red.) und Alexander Rosen (Direktor Profifußball) eingeschlagene Weg gefällt mir sehr."

Der Stürmer (neun Saisontore) hatte sich zuletzt mit starken Leistungen vermeintlich in die Notizblöcke einiger Bundesliga-Trainer gespielt, sein Vertrag bei den Kraichgauern läuft bis 2017.

Bundesliga | 11.04.2014

Streit mit Hopfner: Watzke erbost über "persönlichen Angriff"

Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat im schwelenden "Darlehen-Streit" mit dem designierten Bayern-Präsidenten Karl Hopfner erneut nachgelegt.

Köln - Klub-Boss Hans-Joachim Watzke vom deutschen Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund hat im schwelenden "Darlehen-Streit" mit dem designierten Bayern-Präsidenten Karl Hopfner erneut nachgelegt. "Mich persönlich zu diskreditieren, ist nicht korrekt. Bei allem, was im letzten Jahr um die Bayern-Verantwortlichen herum passiert ist, hätte es für mich zig Gelegenheiten und Hunderte von Anfragen gegeben, einen von denen persönlich zu diskreditieren", sagte der 54-Jährige bei Sky: "Das habe ich nie gemacht. Ich habe aber auch keine Angst davor. Wenn wir meinen, wir sollten diese Ebene jetzt betreten, dann können wir das auch machen."

Hopfner hatte Watzke in einem Interview mit der Sport Bild der Lüge bezichtigt. "Baron Münchhausen wäre ja noch geschmeichelt", hatte der 61-Jährige die Behauptung Watzkes gekontert, der damals finanziell angeschlagene BVB habe 2004 von Bayern-Manager Uli Hoeneß ein Darlehen von zwei Millionen Euro zu acht Prozent Zinsen bekommen. Watzke räumte wenig später im Gespräch mit dem kicker einen Irrtum ein, der Zinssatz sei tatsächlich niedriger gewesen.

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