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WM | 12.07.2014

Beckenbauer: "Wir gewinnen 2:0 und werden Weltmeister"

Franz Beckenbauer sieht die deutsche Nationalmannschaft im WM-Finale am Sonntag (21.00 MESZ/ARD) gegen Argentinien in der Favoritenrolle.

Köln - Franz Beckenbauer sieht die deutsche Nationalmannschaft im WM-Finale am Sonntag (21.00 MESZ/ARD) gegen Argentinien in der Favoritenrolle. In seiner Kolumne in der Bild-Zeitung (Samstagausgabe) schrieb Beckenbauer: "Wir gewinnen 2:0 und werden Weltmeister."

Im Vergleich zu Deutschlands letztem WM-Triumph von 1990 sieht der 68-Jährige viele Parallelen: "Mich erinnert der ganze Turnierverlauf in Brasilien sehr an Italien 1990. Damals sind wir mit dem 4:1 gegen Jugoslawien super ins Turnier gestartet, diesmal 4:0 über Portugal. Damals wie heute folgten dann aber nicht so überzeugende Vorstellungen. Trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass da was passieren kann."

Beckenbauer, der als Spieler 1974 und als Teamchef 1990 den WM-Titel gewann, fand zudem lobende Worte für Bundestrainer Joachim Löw: "Jogi Löw hat bis jetzt alles richtig gemacht. Er hat anfangs auch die noch nicht ganz so gesunden Khedira und Schweinsteiger geschont. Das war sehr klug."

Beckenbauer betonte, er habe sich unmittelbar vor dem Finale 1990 (1:0 gegen Argentinien) "ganz locker und gelöst" gefühlt. Er habe "Dankbarkeit an den Schöpfer verspürt". Für die Neuauflage des Endspiels von Rom hat Beckenbauer die passende Siegtaktik parat: "Ich habe meine Mannschaft immer mit dem Satz auf den Platz geschickt: Geht's raus und spielt's Fußball. Das sage ich am Sonntag wieder. Ganz still für mich."

WM | 12.07.2014

DFB-Präsident Niersbach glaubt an Löw-Verbleib

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach glaubt an einen Verbleib von Bundestrainer Joachim Löw über das WM-Finale am Sonntag hinaus.

Rio de Janeiro - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach glaubt an einen Verbleib von Bundestrainer Joachim Löw über das WM-Finale am Sonntag hinaus. "Wir haben einen klaren Vertrag. Die Kontinuität auf dieser Position hat sich absolut ausgezahlt", sagte Niersbach dem ARD-Hörfunk. In diesem Punkt wisse er "das DFB-Präsidium und auch die Bundesliga" hinter sich. Löws aktueller Vertrag beim DFB läuft bis 2016.

Die WM in Brasilien bewertete Niersbach vor dem finalen Wochenende als vollen Erfolg. "Alles war exzellent, die Atmosphäre in den Stadien hervorragend. Wir haben super Spiele gesehen. Das war eine ganz tolle Weltmeisterschaft, auch unter dem Aspekt der Sicherheit", sagte der DFB-Chef, der dem Turnier die "Note 2, auf dem Weg zur 1" geben würde.

Positiv bewertete Niersbach vor allem den Einsatz der Torlinientechnologie und des Freistoßsprays. Beides kann sich der DFB-Präsident künftig auch für die Bundesliga vorstellen. "Unser Ligaverband hat im Dezember eine Sitzung, wo diese Themen auf der Tagesordnung stehen werden. Beide Dinge könnten 2015/2016 umgesetzt werden", sagte Niersbach.

Großen Anteil am positiven Gesamteindruck der WM habe nicht zuletzt die deutsche Mannschaft. "Bei früheren Turnieren gab es kleinere Skandälchen, da hatten wir diesmal praktisch nichts, wenn man mal von Per Mertesackers Eistonnen-Rede absieht. Aber das fand ich eher amüsant", sagte Niersbach. Insgesamt sei die deutsche Mannschaft als Einheit aufgetreten: "Und zwar nicht mit elf Spielern oder 14, sondern mit 23.

WM | 12.07.2014

Rangnick überzeugt vom deutschen WM-Triumph

Fußball-"Professor" Ralf Rangnick geht fest vom WM-Triumph der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Brasilien aus.

Frankfurt/Main - Fußball-"Professor" Ralf Rangnick geht fest vom WM-Triumph der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Brasilien aus. "Ich bin überzeugt: Wir werden am Sonntag Weltmeister", sagte der Sportdirektor des Zweitliga-Aufsteigers RB Leipzig im FAZ-Interview.

Nach Ansicht des 56-Jährigen spricht nichts für einen argentinischen Sieg im Endspiel (21.00 Uhr/ARD) in Rio de Janeiro: "Es sei denn durch ein Elfmeterschießen oder eine völlig unerwartete Spielentwicklung, wie sie im Fußball immer mal wieder vorkommen kann - durch einen Platzverweis oder einen Elfmeterpfiff. Wenn Deutschland in Führung geht, kann ich mir nicht vorstellen, dass Argentinien das Spiel noch dreht."

Auch der viermalige Weltfußballer Lionel Messi werde der deutschen Mannschaft keine allzu großen Probleme bereiten, glaubt Rangnick. "Er kann noch immer Spiele mit einer Einzelaktion entscheiden", äußerte der frühere Trainer von Schalke 04 und 1899 Hoffenheim: "Unsere Mannschaft ist als Team dazu in der Lage, seine Kreise einzuengen und ihn, falls nötig, mit zwei oder drei Mann zu attackieren. Ehrlich gesagt, mache ich mir da keine so großen Sorgen."

Gegen die defensiv gut organisierten Argentinier gelte es, die Abwehr durch "situatives frühes Stören und nach Ballgewinn schnelles Umschalten" zu überwinden: "Wenn wir das wie gegen Brasilien auch gegen Argentinien beherzigen, glaube ich nicht, dass es ein langweiliges Spiel wird."

WM | 12.07.2014

Ex-Bondscoach van Marwijk: Deutschland wird Weltmeister

Für den ehemaligen niederländischen Bondscoach Bert van Marwijk steht fest: Deutschland wird am Sonntag Fußball-Weltmeister.

Amsterdam - Für den ehemaligen niederländischen Bondscoach Bert van Marwijk steht fest: Deutschland wird am Sonntag Fußball-Weltmeister. In seiner Kolumne in der Tageszeitung "NRCHandelsblad" äußerte der frühere Bundesliga-Trainer des Hamburger SV und von Borussia Dortmund allerdings auch, dass im Gegensatz zu Argentinien die Niederlande in einem Endspiel gegen Deutschland eine Chance gehabt hätten.

Den Unterschied sieht er in dem Raum, den die deutschen Verteidiger hinter sich weggeben. Da wüssten, so van Marwijk, die schnellen Oranje-Stürmer wie Arjen Robben, Robin van Persie oder Memphis Depay, was zu tun wäre, nicht jedoch die langsameren Argentinier: "Lionel Messi, Gonzalo  Higuaín, Sergio Agüero und Ezequiel Lavezzi sind schnell auf den ersten zehn Metern. Von der Mittellinie an werden sie von Jérome Boateng eingeholt. Für mich steht fest, dass die Deutschen Weltmeister werden. Ihre Stürmer spielen die argentinische Verteidigung entschlossen aus."

Wie Bundestrainer Joachim Löw sei er der Meinung, dass diese Weltmeisterschaft kein hohes Niveau hatte. Neue technische oder taktische Trends habe er nicht gesehen, das Spiel von Messi sei bisher enttäuschend gewesen. Er bleibe ein fantastischer Fußballspieler, aber nicht auf dem Niveau von Diego Maradona oder Pelé - und schon gar nicht auf dem von Johan Cruyff. "Der ist in meinen Augen der kompletteste Fußballspieler aller Zeiten", sagt van Marwijk, der mit der Elftal 2010 in Südafrika das WM-Finale gegen Spanien verloren hatte.

Spanien | 11.07.2014

Spanien: Ex-Europapokalsieger Saragossa droht Auflösung

Dem ehemaligen Europapokalsieger Real Saragossa droht der Zwangsabstieg aus der zweiten spanischen Liga und im schlimmsten Fall die Vereinsauflösung.

Saragossa - Dem ehemaligen Europapokalsieger Real Saragossa droht der Zwangsabstieg aus der zweiten spanischen Liga und im schlimmsten Fall sogar die Vereinsauflösung. Den Traditionsverein aus dem Nordosten des Landes drücken Schulden in Höhe von 113 Millionen Euro. Alleine das Finanzamt hat laut spanischen Medien noch Forderungen von 29 Millionen, die Spieler warten noch immer auf ihre Gehälter der vergangenen Saison.

Javier Tebas, Präsident des spanischen Ligaverbandes, nannte die Situation "dramatisch". Der Verein müsse die wirtschaftliche Situation bis zum 30. Juli regeln, hieß es. Erst vor einem Jahr war der Traditionsverein UD Salamanca wegen ähnlicher Probleme aufgelöst worden.

Saragossa hatte 1995 durch ein 2:1 nach Verlängerung gegen dem FC Arsenal den Europapokal der Pokalsieger gewonnen. 2013 war der Klub nach insgesamt 54 Spielzeiten in der Primera Division in die zweite Liga abgestiegen.

Bundesliga | 11.07.2014

Eintracht Frankfurt schlägt Bezirksligisten standesgemäß

Eintracht Frankfurt hat in der Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison auch seinen zweiten Test gewonnen.

Firrel - Eintracht Frankfurt hat in der Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison auch seinen zweiten Test gewonnen. Beim niedersächsischen Bezirksligisten SV GW Firrel kam die mit einigen Nachwuchskräften ergänzte Mannschaft des neuen Trainers Thomas Schaaf zu einem klaren 7:0 (4:0).

Alex Meier (2), Stefan Aigner, Martin Lanig, Joel Gerezgiher, Hermann Dörner und Ilias Azouaghi steuerten die Tore zum deutlichen Sieg bei. Den ersten Test hatte die SGE am Mittwoch mit 10:0 gegen eine Auswahl der Nordseeinsel Norderney gewonnen.

2.Bundesliga | 11.07.2014

Drei Verletzte beim FSV Frankfurt

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt muss während des Trainingslagers in Bad Kreuznach auf drei weitere Profis verzichten.

Frankfurt/Main - Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt muss während des Trainingslagers in Bad Kreuznach auf drei weitere Profis verzichten. Die Offensivspieler Odise Roshi (Verhärtung im Adduktorenbereich) und Denis Epstein (Kapseleinriss) sowie Mittelfeldakteur Joni Kauko (Rückenblockade) nehmen derzeit nicht am Mannschaftstraining teil. Ebenfalls nicht dabei sind die Langzeitverletzten Chhunly Pagenburg (Rückenbeschwerden) und Amine Aoudia (Kreuzbandriss).

"Wir hoffen, dass alle unsere verletzten Spieler baldmöglichst gesund auf den Platz zurückkehren und unserer Mannschaft helfen können", sagte Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport des FSV Frankfurt.

International | 11.07.2014

Die Liste der teuersten Fußball-Transfers

Luis Suárez gehört nach seinem Wechsel vom FC Liverpool zum FC Barcelona zu den teuersten Fußballern der Welt.

Barcelona - Der uruguayische Fußball-Nationalspieler Luis Suárez gehört nach seinem Wechsel vom FC Liverpool zum FC Barcelona zu den teuersten Fußballern der Welt. In Großbritannien wird die Ablöse auf 94 Millionen Euro taxiert, womit der 27-Jährige genauso teuer wäre wie 2009 der Ablöse-Weltrekordler Cristiano Ronaldo bei seinem Transfer von Manchester United zu Real Madrid. 

Allerdings liegen die Schätzungen der Ablöse in Spanien nur zwischen 75 und 81 Millionen Euro. Teuerster deutscher Spieler war Mesut Özil, der 2013 für 50 Millionen Euro Ablöse von Real zum FC Arsenal wechselte. Der ehemalige Schalker und Bremer rangiert damit auf Position 15. - Die Liste der teuersten Fußball-Transfers

1. Cristiano Ronaldo 2009 Manchester United zu Real Madrid 94,0

1. Luis Suárez 2014 FC Liverpool zum FC Barcelona 94,0 (Schätzungen britischer Medien)

3. Gareth Bale 2013 Tottenham Hotspur zu Real Madrid 91,0

4. Neymar 2013 FC Santos zum FC Barcelona 86,0

5. Zinedine Zidane 2001 Juventus Turin zu Real Madrid 76,0

6. Zlatan Ibrahimovic 2009 Inter Mailand zum FC Barcelona 70,0*

7. Kaka 2009 AC Mailand zu Real Madrid 65,0

8. Edinson Cavani 2013 SSC Neapel zu Paris St. Germain 65,0

9. Radamel Falcao 2013 Atletico Madrid zum AS Monaco 60,0

9. Luis Figo 2000 FC Barcelona zu Real Madrid 60,0

11. Fernando Torres 2010 FC Liverpool zum FC Chelsea 58,5

12. Hulk 2012 FC Porto zu Zenit St. Petersburg 55,0

12. Hernán Crespo 2000 AC Parma zu Lazio Rom

55,0

14. Gianluigi Buffon 2001 AC Parma zu Juventus Turin 54,2

15. Mesut Özil 2013 Real Madrid zum FC Arsenal 50,0

* Inter Mailand bekam für den Wechsel rund 50 Millionen Euro und Stürmer Samuel Eto'o

2.Bundesliga | 11.07.2014

St. Pauli bindet Nachwuchstalent Rosin

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat sein Nachwuchstalent Dennis Rosin langfristig an sich gebunden.

Italien | 11.07.2014

Matri auf Leihbasis von Milan zum FC Genua

Der sechsmalige italienische Nationalspieler Alessandro Matri wird für die kommenden Saison vom Erstligisten AC Mailand an FC Genua ausgeliehen.

Genua - Der sechsmalige italienische Fußball-Nationalspieler Alessandro Matri wird für die kommenden Saison vom Erstligisten AC Mailand an den Liga-Konkurrenten FC Genua ausgeliehen. Für den 30 Jahre alten Angreifer, der es nicht in den WM-Kader der Italiener geschafft hatte, ist es die fünfte Station in der Serie A. 

Zuletzt war Matri von Milan an den AC Florenz ausgeliehen worden und dort Sturmpartner des deutschen Nationalspielers Mario Gomez. Meister Juventus Turin hatte für Matri 2011 knapp 16 Millionen Euro an Cagliari Calcio überwiesen.

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