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2.Bundesliga | 25.07.2014

1860 nach Richterspruch: Mayrhofer drohen Neuwahlen

1860 München kommt nicht zur Ruhe. Eine Woche vor dem Saisonstart hat nun ein Urteil des Landgerichts München I für Verwirrung bei den Löwen gesorgt.

München - Fußball-Zweitligist 1860 München kommt nicht zur Ruhe. Eine Woche vor dem Saisonstart hat nun ein Urteil des Landgerichts München I für Verwirrung bei den Löwen gesorgt. Dem ohnehin seit Jahren krisengeplagten Verein drohen Neuwahlen.

Richterin Christina Weitnauer wies am Freitag zwar die Klage von Helmut Kirmaier gegen die Sechziger weitgehend ab, schränkte das Urteil aber in einem wichtigen Punkt ein: Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung vom 14. Juli 2013 seien nichtig. Gerhard Mayrhofer wäre demnach als Präsident gar nicht legitimiert.

Wie es jetzt bei den Münchnern, die immerhin in der neuen Saison den Bundesliga-Aufstieg anstreben, weitergeht, ist noch unklar. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Beide Parteien könnten in Berufung gehen. Mayrhofer bleibt deshalb erst einmal handlungsfähig. 1860-Anwalt Guido Kambli sprach von einem 3:1-Punktsieg. Die Fans müssten sich "keine Sorgen machen", fügte er an: "Wir haben ein voll funktionsfähiges Präsidium."

Noch am Montag hatte Mayrhofer in einem tz-Interview gesagt, dass man "auf alles" vorbereitet sei. "Wir sind am 14. Juli 2013 basisdemokartisch mit knapp 96 Prozent der Stimmen gewählt worden und fühlen uns im Amt. Wir werden uns ganz sicher nicht aus der Bahn werfen lassen", betonte er. 

Hintergrund der neuerlichen Löwen-Posse ist eine Klage von Kirmaier. Der Münchner, lange Jahre 1860-Mitglied, vertritt die Meinung, dass Hep Monatzeder als nicht bestätigter Präsident der Löwen gar nicht erst zur Mitgliederversammlung hätte einladen dürfen, auf der Mayrhofer dann gewählt wurde. Die Wahl, so Kirmaier, sei deshalb nicht satzungskonform. Monatzeder hatte nach dem Rücktritt von Dieter Schneider im März 2013 interimsmäßig an der Spitze des Vereins gestanden, war aber von der Delgiertenversammlung nicht bestätigt worden. 

Kirmaier war bereits zweimal mit seiner Klage gescheitert, einmal vor dem Registergericht, einmal vor dem Oberlandesgericht.

Bundesliga | 25.07.2014

Personalplanungen bei Aufsteiger Köln beendet

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat seine Personalplanungen für die kommende Saison laut Sportdirektor Jörg Schmadtke beendet.

Köln - Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat seine Personalplanungen für die kommende Saison beendet. "Die Zugangsseite ist abgeschlossen. Wir haben totales Vertrauen in unseren Kader", sagte Sportdirektor Jörg Schmadtke im Bild-Interview. Der ehemalige Torwart geht optimistisch in die erste Spielzeit nach der Rückkehr ins Oberhaus: "Ich bin kein bisschen ängstlich, sondern sehr zuversichtlich."

 

 

England | 25.07.2014

Mourinho denkt weiter über Drogba-Rückkehr nach

Die Rückkehr von Fußball-Altstar Didier Drogba zum englischen Ex-Meister FC Chelsea ist laut José Mourinho immer noch nicht beschlossene Sache.

London - Die Rückkehr von Fußball-Altstar Didier Drogba zum englischen Ex-Meister FC Chelsea ist laut Star-Trainer José Mourinho immer noch nicht beschlossene Sache. "Wir denken darüber nach. Wir wollen Spiele und Titel gewinnen und Didier ist einer der besten Stürmer Europas. Er weiß, was es heißt, in der Premier League zu spielen", wird der Portugiese von mehreren britischen Zeitungen zitiert.

Ende vergangener Woche hatte die französische Sportzeitung L'Equipe nach tagelangen Spekulationen den Wechsel bereits als perfekt vermeldet. Der 36 Jahre alte Ivorer sollte demnach einen Einjahresvertrag als Standby-Profi erhalten und in den Trainerstab der "Blues" integriert werden.

Mourinho ist von Drogbas Qualitäten als Angreifer überzeugt: "Wenn man ihn zurückholt, dann nicht, weil er Didier ist oder das wichtigste Tor in der Chelsea-Geschichte erzielt hat oder ich einen Co-Trainer brauche."

Drogba spielte bereits von 2004 bis 2012 an der Stamford Bridge. Im Chelsea-Trikot feierte er außer dem Triumph in der Champions League auch drei Meistertitel und vier Pokalsiege. Nach dem Champions-League-Erfolg 2012 wechselte Afrikas Fußballer des Jahres von 2006 und 2009 vorübergehend nach China zu Shanghai Shenhua, heuerte allerdings nach finanziellen Querelen Anfang 2013 schon wieder beim türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul an. Sein am Ende vergangener Saison ausgelaufener Vertrag am Bosporus wurde allerdings nicht verlängert.

International | 25.07.2014

Ukraine-Krise: Drei ausländische Profis verlassen Erstligisten Luzk

Drei ausländische Profis haben offenbar aus Angst vor den Folgen der Ukraine-Krise den Erstligisten Wolyn Luzk kurz vor dem Saisonstart verlassen.

Kiew - Drei ausländische Fußball-Profis haben offenbar aus Angst vor den Folgen der Ukraine-Krise dem Erstligisten Wolyn Luzk kurz vor dem Saisonstart den Rücken gekehrt. Nach Angaben der Agentur ITAR-TASS soll es sich um Eric Bicfalvi (Rumänien), Ramon Lopes (Brasilien) und Michel Babatunde (Nigeria) handeln.

Der Start der ukrainischen Premier League war trotz des Krieges im Osten des Landes für Freitagabend vorgesehen. Aufgrund der extremen Lage spielt der Meister Schachtjor Donezk, wo vor zwei Jahren noch ein Halbfinale der EURO 2012 stattfand, im rund 1000 km entfernten Lwiw - weit weg von der russischen Grenze. Das erste "Heimspiel" gegen Metalurg Saporoschje ist für Sonntag terminiert.

England | 25.07.2014

Medien: Arsenal verhandelt mit Mailand über Balotelli-Transfer

Die deutschen Fußball-Weltmeister Mesut Özil, Lukas Podolski und Per Mertesacker erhalten beim FC Arsenal möglicherweise prominente Verstärkung.

Köln - Die deutschen Fußball-Weltmeister Mesut Özil, Lukas Podolski und Per Mertesacker erhalten beim FC Arsenal möglicherweise prominente Verstärkung. Der AC Mailand und der englische FA-Cup-Sieger stehen derzeit in Verhandlungen über einen Wechsel des italienischen Nationalspielers Mario Balotelli. Laut einem Bericht der Sporttageszeitung Tuttosport verlangt Milan 25 Millionen Euro für den Stürmer.

AC-Geschäftsführer Adriano Galliani brachte aber auch ein Tauschgeschäft mit Costa Ricas WM-Teilnehmer Joel Campbell ins Gespräch, der in der vergangenen Saison von Arsenal an Olympiakos Piräus ausgeliehen war.

National | 25.07.2014

Nerlinger findet neuen Job

Christian Nerlinger hat einen neuen Job. Der ehemalige Sportdirektor von Bayern München ist neuer Geschäftsführer von SAM Sports.

München - Christian Nerlinger hat einen neuen Job. Der ehemalige Sportdirektor des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München ist neuer Geschäftsführer von SAM Sports, der Sport-Management-Agentur der TV-Gruppe ProSiebenSat.1.

"Die neue Spielergeneration braucht eine vollkommen neue Art der Betreuung. Das Konzept, Sport- und Medienwelten zu verbinden, ohne den Fokus auf fußballerische Weiterentwicklung zu verlieren, hat mich überzeugt. Die direkte Zusammenarbeit mit dem Spieler und seine individuelle Förderung waren schon immer eine Herzensangelegenheit von mir, und dieser Förderung kann ich mich nun voll widmen", sagte der 41-Jährige, der bei den Münchnern 2012 von Matthias Sammer abgelöst worden war.

 

England | 25.07.2014

Wenger verzichtet zum Saisonstart wohl auf deutsche Weltmeister

Teammanager Arsene Wenger vom FC Arsenal plant den Saisonstart in der Premier League ohne Weltmeister Mesut Özil, Lukas Podolski und Per Mertesacker.

London - Teammanager Arsene Wenger vom FC Arsenal plant den Saisonstart in der englischen Premier League ohne seine Fußball-Weltmeister Mesut Özil, Lukas Podolski und Per Mertesacker. "Ich glaube nicht, dass sie für das erste Spiel am 16. August bereit sein werden", sagte der Franzose mit Blick auf die erste Begegnung des FA-Cup-Siegers gegen Crystal Palace.

Özil, Podolski und Mertesacker werden nach ihrem Urlaub wohl erst fünf Tage vor Saisonbeginn zur Mannschaft stoßen. "Sie benötigen die Pause", sagte Wenger und fügte an: "Das Jahr nach einer WM ist für jeden großen Verein immer schwierig."

 

 

DFL | 24.07.2014

Rauball klagt Bremen an: "Aus dem Konsens ausgebrochen"

Ligapräsident Reinhard Rauball hat sein Unverständnis gegen den Bremer Alleingang in der Diskussion um Polizeikosten noch einmal unterstrichen.

Dortmund - Ligapräsident Reinhard Rauball hat sein Unverständnis gegen den Bremer Alleingang in der Diskussion um die Polizeikosten zu Fußballspielen noch einmal unterstrichen. "Seit Jahren sind wir mit der Innenministerkonferenz in einem Dialog, der von beiden Seiten als außerordentlich positiv beurteilt wird", sagte Rauball den Ruhr Nachrichten: "Wir haben uns auf ein Zehn-Punkte-Programm verständigt. Dieses Programm erfüllen wir, Deutscher Fußball-Bund und Bundesliga. Aus diesem Konsens ist Bremen ausgebrochen."

Das Zehn-Punkte-Programm schließt laut Rauball eine jährliche Zahlung der Fußballverbände an die Fanprojekte von elf Millionen Euro ein. Zudem würden Auswärtsfans durch Fan- und Sicherheits-Beauftragte der Klubs begleitet. Weiterhin würden vor den Spielen Absprachen mit der Polizei getroffen.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird sich laut Rauball gegen das Vorhaben der Bremer Landesregierung, ihr Polizeikosten in Rechnung zu stellen, am Freitag auf der Präsidiumssitzung des DFB zur Wehr setzen. "Alle vier Vertreter der Liga stellen einen Antrag, künftig keine Länderspiele, weder der Männer noch der Frauen oder Junioren, nach Bremen zu vergeben. Wir beantragen zudem, den Beschluss, das Länderspiel gegen Gibraltar am 14. November in Bremen auszutragen, aufzuheben", erklärte der 67-Jährige.

Euro League | 24.07.2014

Europa League: Mainz trifft auf Tripolis

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 trifft in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League auf Asteras Tripolis.

Tripoli - Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 trifft in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League auf Asteras Tripolis. Der griechische Vertreter setzte sich in der zweiten Runde durch ein 4:2 (2:0) im Rückspiel gegen Rovaniemi PS aus Finnland durch. Das Hinspiel war 1:1 ausgegangen.

Die Mainzer, Tabellensiebter der abgelaufenen Bundesliga-Spielzeit, tragen ihr beiden K.o.-Spiele gegen den Klub aus der Stadt Tripoli am 31. Juli und 7. August aus.

Bundesliga | 24.07.2014

Meier rettet Frankfurt vor nächster Niederlage

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt kommt in der Vorbereitung auf die neue Saison einfach nicht in Schwung.

Crailsheim - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt kommt in der Vorbereitung auf die neue Saison einfach nicht in Schwung. Gegen den Zweitligisten VfR Aalen kamen die Hessen in Crailsheim nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Vor 3000 Zuschauern glich Alex Meier (86.) den Rückstand durch Manuel Junglas (45.) kurz vor dem Abpfiff noch aus.

Die beiden Spiele zuvor hatte die Mannschaft des neuen Trainers Thomas Schaaf sogar verloren. Einem 2:5 gegen Regionalligist Waldhof Mannheim folgte ein 1:2 gegen den russischen Erstligisten Terek Grosny.

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