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2.Bundesliga | 23.04.2014

Düsseldorfer Trainer Köstner von Virus außer Gefecht gesetzt

Fortuna Düsseldorf wird möglicherweise bis zum Saisonende auf seinen Cheftrainer Lorenz-Günter Köstner verzichten müssen.

Düsseldorf - Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf wird möglicherweise bis zum Saisonende auf seinen Cheftrainer Lorenz-Günter Köstner, der vorerst bis zum 30. April krank geschrieben ist, verzichten müssen. Wie der 62-Jährige der Bild-Zeitung verriet, leide er nicht nur unter einer Nervenblockade im Nacken. "Ich habe zudem einen Virus in mir", sagte der Fortuna-Coach, der seit vier Wochen außer Gefecht ist.

Für den Coach sind seine Beschwerden ein Rätsel, zumal organisch und neurologisch keine negativen Befunde vorlägen: "So etwas habe ich noch nicht erlebt. Mein Körper hat 62 Jahre funktioniert und jetzt das. Vielleicht habe ich vorher Warnsignale übersehen. Durch meine Disziplin und meinen eisernen Willen. Weil ich mir immer gesagt habe, du schaffst das." Köstner berichtete, dass er aktuell unter Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit leide: "Ich fühle mich morgens so wie ein Handy, das man abends vergessen hat aufzuladen - einfach nur leer."

Derzeit sei völlig offen, wann er wieder auf den Trainerstuhl bei der Fortuna zurückkehren kann: "Das weiß keiner. Ich will einfach nur meine Gesundheit wieder zurück." Köstner wird aktuell von Torwart-Trainer Oliver Reck vertreten, unter dem der Bundesliga-Absteiger zuletzt drei Siege gefeiert hat. Ob Köstner, der im Dezember bei der Fortuna Mike Büskens als Trainer ersetzt hatte, seinen bis Juni 2015 laufenden Vertrag erfüllt, gilt derzeit als unwahrscheinlich.

Italien | 23.04.2014

Juventus muss wegen antisemitischer Gesänge 25.000 Euro Strafe zahlen

Wegen rassistischer Gesänge seiner Ultras ist Juventus Turin am Mittwoch zur Zahlung einer Geldstrafe von 25.000 Euro verurteilt worden.

Turin - Wegen rassistischer Gesänge seiner Ultras ist der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin am Mittwoch zur Zahlung einer Geldstrafe von 25.000 Euro verurteilt worden. Im Meisterschaftsspiel gegen den AC Florenz, Klub des deutschen Nationalspielers Mario Gomez, am 9. März waren die Juve-Fans wegen antisemitischer Reaktionen negativ aufgefallen. 

Auch die Fiorentina wurde zur Zahlung einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt. Fiorentina-Fans hatten ein beleidigendes Spruchband über die Tragödie im Heysel-Stadion in Brüssel ausgerollt, bei dem am 29. Mai 1985 39 Juve-Fans ums Leben gekommen waren.

Bundesliga | 23.04.2014

Schalkes Papadopoulos kugelt sich die Schulter aus

Das Verletzungspech von Kyriakos Papadopoulos vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 reißt nicht ab.

Gelsenkirchen - Das Verletzungspech von Kyriakos Papadopoulos vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 reißt nicht ab. Beim Training am Mittwoch kugelte sich der Grieche die Schulter aus. Nachdem diese anschließend wieder eingerenkt wurde, unterzog sich der 22-Jährige weiteren Untersuchungen, die klären sollten, ob und wie lange der Innenverteidiger ausfallen wird. Zuvor hatte der griechische Nationalspieler wegen mehrere Knieoperationen ein Jahr pausieren müssen.

Erfreulich war für Coach Jens Keller hingegen die Rückkehr von Jan Kirchhoff auf den Trainingsplatz. Die Leihgabe von Meister Bayern München hatte sich Anfang Januar einen Riss der Syndesmose zugezogen und konnte nun erstmals wieder das komplette Programm absolvieren.

Während Kirchhoff in den verbleibenden drei Saisonspielen vermutlich nicht mehr zum Einsatz kommen wird, hoffen die Königsblauen auf die Genesung von Jefferson Farfan bis zum Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach. Wegen einer allergischen Reaktion auf ein Schmerzmittel konnte der Peruaner bis einschließlich Mittwoch nicht mit der Mannschaft trainieren.

 

 

 

Italien | 23.04.2014

Medien: Klose ein weiteres Jahr bei Lazio Rom

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Miroslav Klose wird wohl ein weiteres Jahr für den italienischen Erstligisten Lazio Rom spielen.

Rom - Der deutsche Fußball-Nationalspieler Miroslav Klose wird wohl ein weiteres Jahr für den italienischen Erstligisten Lazio Rom spielen. Von einer entsprechenden Einigung des 35-Jährigen mit Klub-Chef Claudio Lotito berichtete die Sporttageszeitung Corriere dello Sport am Mittwoch.

Kloses Forderung auf eine Verlängerung über zwei Jahre sei Lazio zwar nicht nachgekommen, stattdessen soll der Rekordtorjäger der deutschen Nationalmannschaft weiterhin 2,5 Millionen Euro Gehalt beziehen. Klose war 2011 ablösefrei von Bayern München zu den Römern gewechselt und hatte dort zunächst einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben.

Derweil hat Klose nach seiner vor zwei Wochen erlittenen Oberschenkelverletzung das Training wieder aufgenommen. Der Stürmer sei wohlauf und hoffe, beim Serie-A-Spiel von Lazio am 5. Mai gegen Hellas Verona mit dem ehemaligen Münchner Torjäger Luca Toni sein Comeback zu feiern, berichten italienische Medien.

2.Bundesliga | 23.04.2014

1860: Bierofka beendet Karriere und wechselt in Nachwuchsbereich

Der verletzungsgeplagte Mittelfeldspieler Daniel Bierofka wird seine Profikarriere bei Zweitligist 1860 München mit Ablauf der Saison beenden.

München - Der verletzungsgeplagte Mittelfeldspieler Daniel Bierofka wird seine Profikarriere bei Zweitligist 1860 München mit Ablauf der Saison beenden. Das teilte der deutsche Meister von 1966 am Mittwoch mit.

Der 35 Jahre alte Bierofka bleibt aber ein Löwe und soll als Trainer im Nachwuchsbereich junge Talente fördern. Bierofka war im Jahr 2000 vom Stadtrivalen FC Bayern an die Grünwalder Straße gewechselt, wohin er nach einem Zwischenspiel bei Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart (2002-07) zurückkehrte.

"Ich freue mich auf meine neue Aufgabe", sagte "Biero", der zwischen 2000 und 2002 55-mal für Sechzig in der Bundesliga auflief (sieben Tore) und seit 2007 137 Zweitligaspiele (20 Tore) für die Blauen bestritt. "Wer mich kennt weiß, dass Fußball mein Leben ist. Deshalb bin ich froh, dass es nach der Saison nahtlos weitergeht", sagte der dreimalige Nationalspieler weiter.

Spanien | 23.04.2014

Barcelona-Einspruch gegen FIFA-Urteil sorgt für aufschiebende Wirkung

Der spanische Meister FC Barcelona hat mit seinem Einspruch gegen das Urteil des Fußball-Weltverbandes FIFA aufschiebende Wirkung erreicht.

Zürich - Der spanische Meister FC Barcelona hat mit seinem Einspruch gegen das Urteil des Fußball-Weltverbandes FIFA aufschiebende Wirkung erreicht. Dies bestätigte die FIFA am Mittwoch. Damit scheint der Weg für einen Transfer von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen von Borussia Mönchengladbach zur neuen Saison zu Barca geebnet zu sein.

Der Vorsitzende der FIFA-Berufungskommission, Larry Mussenden, gab grünes Licht für eine aufschiebende Wirkung aufgrund der Berufung von Barcelona. Dabei wurde unter anderem berücksichtigt, dass die FIFA-Berufungskommission "wohl nicht in der Lage sein wird, in der Sache rechtzeitig zu entscheiden". Am 2. April hatte die FIFA wegen Regelverstößen bei der Verpflichtung von Minderjährigen ein Transferverbot für die Katalanen für die beiden kommenden Transferperioden verhängt. 

Barcelona sah bereits zuvor trotz des verhängten Transferverbots keinen Grund zur Panik. "Wir werden an unseren Planungen für die kommende Saison festhalten", hatte Vereinspräsident Josep Maria Bartomeu erklärt. Marc-André ter Stegen wird damit voraussichtlich ab 1. Juli Profi von Barca sein. Die nächste Transferperiode beginnt am 1. Juli. Der Nachfolger ter Stegens bei der Borussia steht im Schweizer Yann Sommer vom FC Basel bereits fest.

Bundesliga | 23.04.2014

Jarchow: HSV erfüllt Lizenz-Bedingungen

Vorstands-Boss Carl Jarchow sieht für den finanziell angeschlagenen Bundesligisten Hamburger SV keine Gefahr des Lizenzverlustes.

Hamburg - Vorstands-Boss Carl Jarchow sieht für den finanziell angeschlagenen Fußball-Bundesligisten Hamburger SV trotz strenger Auflagen keine Gefahr des Lizenzverlustes. "Wir werden die Bedingungen für den Erhalt der Lizenz innerhalb der vorgegebenen Frist erfüllen", sagte der 59-Jährige. 

Der HSV hatte am Dienstag bestätigt, die vorläufige Lizenz für die Saison 2014/15 von der Deutschen Fußball Liga (DFL) nur unter Auflagen erhalten zu haben. 

Den abstiegsgefährdeten Traditionsklub belasten Verbindlichkeiten von knapp 100 Millionen Euro. Ein möglicher Weg um die erforderliche Liquidität herzustellen, könnte die Strukturreform HSVPlus sein. Über die Ausgliederung der Profiabteilung und eine Öffnung für Investoren entscheiden die Vereins-Mitglieder am 25. Mai. Drei Tage später folgt dann die endgültige Lizenz-Vergabe durch die DFL.

International | 23.04.2014

Roberto Carlos will als Trainer in die Bundesliga

Brasiliens einstiger Weltklasse-Verteidiger Roberto Carlos (41) liebäugelt mit einem Trainer-Engagement in Deutschland.

Rio de Janeiro - Brasiliens einstiger Weltklasse-Verteidiger Roberto Carlos (41) liebäugelt mit einem Trainer-Engagement in Deutschland. "Mich reizen natürlich die großen Ligen, selbstverständlich auch die Bundesliga. Ich bewundere sie. Und sie ist unglaublich attraktiv. Vielleicht werde ich einmal der erste Brasilianer, der einen deutschen Klub trainiert", sagt der schussgewaltige ehemalige Linksverteidiger von Real Madrid, der zurzeit beim türkischen Erstligisten Sivasspor als Coach arbeitet, der Sport Bild.

Roberto Carlos schwärmt zudem von Nationalmannschafts- und Bayern-Kapitän Philipp Lahm. "Er spielt seit Jahren auf höchstem Niveau. Er ist flexibel einsetzbar, als rechter oder linker Verteidiger, im defensiven Mittelfeld. Lahms Vielseitigkeit, seine Art zu spielen, machen ihn für eine Mannschaft so wertvoll", äußerte Roberto Carlos. Auch deshalb zähle Deutschland bei der WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) "zu den Top-Favoriten".

WM | 23.04.2014

Ein Toter bei Unruhen in Rio de Janeiro

Knapp zwei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hat es bei Unruhen erneut einen Toten gegeben.

Rio de Janeiro - Knapp zwei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hat es bei Unruhen erneut einen Toten gegeben. Das meldeten brasilianische Medien. Der Mann war bei Unruhen in Rio de Janeiro ums Leben gekommen. Noch ist allerdings nicht klar, wer den 30-Jährigen erschossen hat.

Die Proteste hatten in einer Favela nahe der Copacabana begonnen. Wütende Demonstranten errichteten Barrikaden aus brennenden Reifen und warfen Glasflaschen, um gegen den gewaltsamen Tot von Douglas Rafael da Silva Pereira zu protestieren. Der 25 Jahre alten Tänzer soll laut brasilianischer Medien durch Polizeigewalt gestorben sein. 

Im Verlauf der Proteste wurde dem 30-Jährigen in den Kopf geschossen. Bei Ankunft im Krankenhaus konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Das meldete das Nachrichtenportal des brasilianischen Senders Globo.

Bundesliga | 23.04.2014

Rummenigge: "Eiszeit" zwischen Bayern und Dortmund

Der Streit zwischen dem deutschen Fußball-Meister Bayern München und Konkurrent Borussia Dortmund geht vor dem DFB-Pokalfinale in die nächste Runde.

München - Der Streit zwischen dem deutschen Fußball-Meister Bayern München und Ligakonkurrent Borussia Dortmund geht vor dem DFB-Pokalfinale am 17. Mai in Berlin in die nächste Runde. In der Sportbild fand Bayerns Klubchef Karl-Heinz Rummenigge deutliche Worte. "Karl Hopfner hat die Fakten korrekt dargestellt, nachdem da vorher etwas nicht Korrektes von Dortmund behauptet wurde. Dann haben wir aktuell eben ein wenig Eiszeit. Wir müssen hier nicht nur kuscheln", so der 58-Jährige.

Die Auseinandersetzung hatte vor ein paar Wochen begonnen, als sich BVB-Chef Hans-Joachim Watzke und der designierte Bayern-Präsident Hopfner hartnäckig und öffentlich der Lüge bezichtigt hatten. Der Grund für den Streit ist kein sportlicher. Es geht um die Höhe eines Zinssatzes für Darlehen, welches die Bayern 2004 der damals angeschlagene Borussia gewährt hatten.

Eine Annäherung der Verantwortlichen beider Klubs scheint in naher Zukunft unwahrscheinlich: "Der FC Bayern braucht keinen Friedensgipfel und auch kein Treffen mehr", so Rummenigge und sagte bis auf weiteres alle Essen mit dem Kontrahenten ab: "In der Zukunft findet kein Essen mehr vor den Bundesligaspielen statt. Das ist vielleicht ein ehrlicherer Umgang, als wenn man sich trifft und dabei gegenseitig seine ? nicht vorhandenen ? Hochachtung versichert."

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