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Bundesliga | 19.04.2014

HSV gegen Wolfsburg chancenlos

Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka unterlag dem VfL Wolfsburg im Nordduell zu Hause vollkommen verdient mit 1:3 (0:2).

Hamburg - Das Horrorszenario des Hamburger SV nimmt immer stärkere Konturen an. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka unterlag Champions-League-Aspirant VfL Wolfsburg im Nordduell zu Hause vollkommen verdient mit 1:3 (0:2) und taumelt mehr denn je ihrem ersten Bundesligaabstieg entgegen. Nach der ersten Heimniederlage unter Slomka droht am Sonntag sogar der Sturz auf einen direkten Abstiegsplatz.

Die Wölfe träumen nach den Toren von Ivan Perisic (2.), Kevin de Bruyne (42.) und vom früheren Hamburger Ivica Olic (49.) sowie dem Gegentreffer von Ivo Ilicevic (58.) dagegen von der Königsklasse. Vier Tage nach dem unglücklichen Halbfinal-Aus im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund (0:2) zog das Team von Trainer Dieter Hecking mit dem vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen zumindest bis zum Sonntag an Bayer Leverkusen vorbei auf Platz vier. Ärgerlich war allerdings Gelb-Rot gegen Luiz Gustavo (90.). 

Für den HSV wird die Lage angesichts des schwierigen Restprogramms mit Spielen in Mainz und Augsburg sowie dem Heimspiel gegen Meister Bayern München im Tabllenkeller immer bedrohlicher. Bereits am Sonntag könnte der 1. FC Nürnberg mit einem Sieg gegen Leverkusen an den Hamburgern vorbeiziehen. 

Mutlos, ideenlos, chancenlos: Gegen Wolfsburg präsentierte sich der Liga-Dino über weite Strecken wie ein Absteiger. Während der VfL von Beginn an hinten voll in die Zweikämpfe ging und nach vorne direkt und schnörkellos agierte, wirkten die Hamburger in der Defensive wackelig und ließen jeglichen Zug zum Tor vermissen. Von der zuletzt gezeigten Heimstärke mit elf Punkten aus fünf Spielen war kaum etwas zu spüren.

Gerade einmal 93 Sekunden waren gespielt, da mussten die Hamburger bereits den ersten Schock verdauen. Nach einem Traumpass von VfL-Abräumer Luiz Gustavo hatte Perisic keine Mühe, am herauseilenden Nationalkeeper René Adler vorbei einzuschieben.

In der Folge bemühte sich der HSV zwar, das Geschehen ohne seinen verletzten Kapitän Rafael van der Vaart (Wadenzerrung) in den Griff zu bekommen - doch zwingende Torchancen gab es im gesamten ersten Durchgang nicht. Einzig die Standards von Hakan Calhanoglu sorgten für einen Hauch von Gefahr.

Die Gäste taten unterdessen nicht mehr als unbedingt nötig und hatten sogar einige Gelegenheiten das Spiel bereits im ersten Abschnitt für sich zu entscheiden. Zunächst scheiterte Youngster Maximilan Arnold aus kurzer Distanz am Außennetz (9.), dann parierte Adler mit einer glänzenden Fußabwehr gegen de Bruyne (31.).

Kurz vor der Pause war dann jedoch auch Adler machtlos. Olic steckte zum überragenden de Bruyne durch, und der Belgier schlenzte das Leder flach in die lange Ecke zum 2:0.

Turbulent wurde es dann mit Beginn der zweiten Hälfte. Erst erhöhte Olic nach einer Ecke für die Wolfsburger mit seinem 13. Saisontor auf 3:0, dann verkürzte Ilicevic nach einer feinen Einzelleistung für die Gastgeber.

In der Schlussphase rannten die Hausherren zwar mit dem Mut der Verzweiflung weiter an, doch Wolfsburg blieb mit seinen Kontern stets gefährlich. Gustavo, der neben den Torschützen Olic und de Bruyne auffälligster VfL-Spieler war, traf Pfosten (73.) und Latte (82.). Beim HSV überzeugte allenfalls Adler, der noch einmal gegen Olic (82.) glänzend reagierte.

2.Bundesliga | 19.04.2014

Für Bielefeld rückt der Abstieg immer näher

In der 2. Fußball-Bundesliga schlägt 1860 München Aufsteiger Arminia Bielefeld mit 2:1 (1:1).

München - Für Arminia Bielefeld rückt der Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga immer näher. Die Ostwestfalen unterlagen bei 1860 München 1:2 (1:1) und liegen als Vorletzter drei Spieltage vor Saisonende nach wie vor drei Punkte hinter Relegationsplatz 16, den Dynamo Dresden belegt. Die Sachsen erwarten beim Saisonfinale am 11. Mai Bielefeld zum möglicherweise entscheidenden Spiel.

Kai Bülow machte in der 72. Minute den glücklichen Erfolg der Löwen perfekt, die zuvor drei Spiele in Folge verloren hatten. Daniel Adlung hatte vor 15.100 Zuschauern die Gastgeber bereits in der vierten Minute in Führung geschossen. Nach seinem abgefälschten Schuss prallte der Ball von der Unterkante der Latte mit vollem Umfang hinter die Linie, was auch Schiedsrichter Markus Wingenbach (Mainz) so gesehen hatte. Ben Sahar gelang nach einer halben Stunde der verdiente Ausgleich für Bielefeld, das sich anschließend klare Vorteile erspielte.

Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier hatte bereits vor der Pause die Möglichkeit zur Führung. Auch nach dem Seitenwechsel war die Arminia das bessere Team. Fabian Klos und und Kacper Przybylko vergaben gute Möglichkeiten für Bielefeld, das sich gegen passive Münchner aber nicht belohnte. Bülow bestrafte dann am Ende die Gäste für ihre schlechte Chancenverwertung.

Yannick Stark und Adlung waren die besten "Löwen", Arne Feick und Przybylko ragten bei den Gästen heraus.

Bundesliga | 18.04.2014

HSV: Westermann gegen Wolfsburg wohl einsatzbereit

Im Bundesliga-Nordderby am Ostersamstag gegen den VfL Wolfsburg kann der abstiegsbedrohte Hamburger SV auf Leistungsträger Heiko Westermann bauen.

Hamburg - Im Bundesliga-Nordderby am Ostersamstag (18.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Wolfsburg kann der abstiegsbedrohte Hamburger SV wohl auf Leistungsträger Heiko Westermann bauen. Der 30-Jährige, der zuletzt mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hatte, trainierte am Karfreitag mit der Mannschaft und dürfte in der Startelf stehen.

Verzichten muss Trainer Mirko Slomka dagegen auf Milan Badelj (Muskelfaserriss im Oberschenkel), auch der verletzte Mannschaftskapitän Rafael van der Vaart (Wadenzerrung) sowie Torjäger Pierre-Michel Lasogga (Muskelfaserriss im Oberschenkel) fallen aus.

England | 18.04.2014

Wenger erwartet Großes von Özil

Fußball-Nationalspieler Mesut Özil könnte sich in der kommenden Saison zum König der englischen Premier League aufschwingen.

London - Fußball-Nationalspieler Mesut Özil könnte sich in der kommenden Saison zum König der englischen Premier League aufschwingen. Dieser Überzeugung ist zumindest Özils Teammanager Arsène Wenger vom Pokalfinalisten FC Arsenal. "Er ist ein fantastischer Spieler. Ich würde ihn auf die Liste derer setzen, die nächstes Jahr zum Spieler der Saison gewählt werden könnten", sagte Wenger über den 25-Jährigen.

Özil soll nach seiner Verletzung am Oberschenkel am Sonntag im Auswärtsspiel bei Cup-Final-Gegner Hull City nach fast sechswöchiger Pause sein Comeback geben. Wenger freut sich auf die Rückkehr seines besten Vorbereiters, gab aber zu, dass dieser in seinem ersten Jahr auf der Insel Anpassungsschwierigkeiten gehabt habe.

Vor seiner Verletzung sei Özil aufgrund der ungewohnt hohen Belastungen in der Premier League müde und erschöpft gewesen, sagte Wenger: "Er war da nicht so präsent, wie man es von ihm erwartet hätte. Ich kann die Kritik an ihm verstehen. Aber man sieht seine Qualität gerade dann, wenn er nicht dabei ist."

Ohne Özil habe Arsenal in engen Situationen mehr Ballverluste, meinte Wenger. "Er ist schnell, agil und kommt auch aus kniffligen Situationen heraus." Das werde Özil spätestens im nächsten Jahr häufiger zeigen. "Er wird seine Mitspieler besser kennen, ebenso die Liga. Er wird sich verbessern, mehr Tore schießen und mehr Vorlagen geben, präsenter sein", sagte Wenger.

Özil habe ihm berichtet, dass die Gegner seines früheren Klubs Real Madrid bei einem 0:2-Rückstand stets aufgegeben hätten. "Hier kämpfen sie wie verrückt, um zurückzukommen. Das, hat er gesagt, war das Schwierigste für ihn."

2.Bundesliga | 18.04.2014

Frankfurt: Konrad bleibt beim FSV bis 2018

Zweitligist FSV Frankfurt hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Manuel Konrad vorzeitig bis 2018 verlängert. 

Köln - Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Manuel Konrad vorzeitig bis 2018 verlängert. Der 26-Jährige spielt seit vier Jahren am Main und erzielte in 113 Spielen zwei Tore. 

"In seiner langen Zeit beim FSV hat sich Manuel zu einem sehr wichtigen Spieler für uns entwickelt. Wir sind überzeugt, dass er uns mit seinen guten Leistungen auch künftig weiterhelfen wird", sagte FSV-Geschäftsführer Uwe Stöver: "Dass er seinen Vertrag nach vier Jahren im Verein nochmals um vier Jahre verlängert, zeugt von einem hohen Maß an Identifikation, was uns natürlich sehr freut."

Champions League | 18.04.2014

Bei CL-Finale gegen FCB - Schürrle sieht Chelsea im Vorteil

Im Falle eines Champions-League-Endspiels zwischen Bayern und Chelsea sieht André Schürrle seinen Arbeitgeber nicht als chancenlos an.

Hamburg - Im Falle eines Champions-League-Endspiels zwischen Vorjahressieger Bayern München und dem FC Chelsea sieht Nationalspieler André Schürrle seinen Arbeitgeber nicht als chancenlos an. "Ich glaube sogar, dass es für uns ein psychologischer Vorteil wäre, denn die Bayern haben vielleicht noch das verlorene Finale von 2012 im Kopf", sagte der 23 Jahre alte Stürmer der Londoner in einem Interview mit Sky Sport News HD.

Der ehemalige Leverkusener wies jedoch auch darauf hin, dass man zunächst im Halbfinale gegen Atlético Madrid bestehen müsse: "Aber wir sind eine wirklich unangenehm zu spielende Mannschaft."

Vorschlussrundengegner des deutschen Rekordmeisters ist Atleticos Lokalrivale Real Madrid. Das Endspiel der Königsklasse wird am 24. Mai in Lissabon ausgetragen.

Champions League | 18.04.2014

Real Madrid: Duell mit Bayern noch nicht ausverkauft

Fünf Tage vor dem Champions-League-Halbfinalhinspiel zwischen Real Madrid und Bayern München war das Spiel am Freitag noch nicht ausverkauft.

Madrid - Fünf Tage vor dem Champions-League-Halbfinalhinspiel zwischen Real Madrid und Bayern München (20.45 Uhr/ZDF und Sky) war das Spiel am Freitag überraschend noch nicht ausverkauft. Am Mittag waren noch 1755 der 80.354 Tickets für das Duell im Estadio Bérnabeu erhältlich. Die günstigste Karte kostet 70 Euro, das teuerste VIP-Ticket 900 Euro. 

Schon im Achtelfinale gegen Schalke 04 (3:1) und im Viertelfinale gegen Borussia Dortmund (3:0) hatte Real nicht alle Karten abgesetzt. Gegen Schalke kamen 65.148 Zuschauer, gegen den BVB 70.089.

DFB | 18.04.2014

DFB-Chef Niersbach für Katar-WM im Winter 2023

Für Wolfgang Niersbach kommt bei der Suche nach einem Ausweichtermin für die WM 2022 in Katar der anschließende Winter 2023 als Option in Betracht.

München - Für Präsident Wolfgang Niersbach vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) kommt bei der Suche nach einem Ausweichtermin für die WM 2022 in Katar der anschließende Winter 2023 als Option in Betracht. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus betonte Niersbach außerdem die aus seiner Sicht guten Chancen für Deutschlands EM-Bewerbung 2024, warnte allerdings mit Blick auf die neue Nations League vor einer "Fußball-Inflation" und beklagte den Verzicht der deutschen Profi-Klubs auf die Einführung der Torlinien-Technik. Forderungen von Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff nach einem Ausbau des künftigen DFB-Zentrums zur zentralen Ausbildungsstätte für den DFB-Nachwuchs erteilte Niersbach eine Absage.

Die Lösung der Terminproblematik 2022 fällt laut Niersbach schwer. "Würde die WM im Winter 2022 stattfinden, würden die Winterspiele mit dem Fußball kollidieren und sich die olympischen Verbände sperren. Vielleicht muss auch der Winter 2023 als Option geprüft werden, selbst wenn es dann Schwierigkeiten mit den Fernsehrechteinhabern geben könnte", sagte Niersbach.

Die Bewerbung für die EM-Endrunde 2024 hält der DFB-Chef für ausgesprochen chancenreich: "Ich bin sehr optimistisch. Aus Spanien und Italien gibt es Signale, dass es dort an modernen Stadien für ein EM-Turnier mangelt. Frankreich ist Ausrichter der EM 2016, und die Türkei besitzt gute Chancen, die EM-Finalwoche 2020 zu erhalten. Demnach blieben für 2024 nur England und Deutschland übrig. Da die Briten die EM 1996 ausgerichtet haben und wir zuletzt 1988, sind wir dran."

Unverändert skeptisch bewertet Niersbach die beschlossene Einführung der europäischen Nations League. "Uns war die Zusage wichtig, dass kein einziger zusätzlicher Termin für Spieler und Vereine entsteht. Generell sehe ich aber die Gefahr, dass eine Fußball-Inflation dem Produkt auf Dauer schaden kann", verdeutlichte Niersbach seine Sichtweise.

Zentralisierungspläne für die DFB-Auswahlen im Nachwuchsbereich nach Errichtung des neuen Verbandszentrums in Frankfurt lehnt der DFB-Chef ab. "Die Jugend-Nationalteams sollen dort nur phasenweise zu Gast sein. Wir wollen, dass die Spieler in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, wo sie ihre Schulen und Freunde haben", begründete Niersbach die Haltung der Verbandsspitze.

Vor Ort würde der DFB inzwischen 1300 Honorartrainer an 366 Stützpunkten beschäftigen. Eine solche Nachwuchsförderung wie "kein anderer Verband" und das damit verbundene Betreuungsangebot sieht Niersbach auch als eine Antwort des DFB auf gesellschaftliche Entwicklungen wie die sinkende Zahl von Kindern. 

Die Ablehnung der Torlinien-Technik durch die Bundes- und Zweitligisten kann Niersbach nicht verstehen: "Nach wie vor bin ich für diese Technik. Die Vereine hätten bis 2015/16 Zeit gehabt, das Instrument einzuführen."

International | 18.04.2014

Saisonstart in Brasilien: Keine Stars - und jede Menge Ärger

Überschattet von blutigen Ausschreitungen im WM-Spielort Salvador da Bahia beginnt am Wochenende die neue Saison der ersten brasilianischen Liga.

Rio de Janeiro - Überschattet von blutigen Ausschreitungen im WM-Spielort Salvador da Bahia beginnt am Wochenende die neue Fußball-Saison der ersten brasilianischen Liga - ausgerechnet mit dem Spiel eines eigentlichen Absteigers. Das Duell zwischen Fluminense FC, dem ältesten Klub aus Rio de Janeiro, und Figueirense FC aus Florianópolis am Samstag im Maracanã ist der offizielle Auftakt der Campeonato Brasileiro de Futebol - und das, obwohl "Flu" in der vergangenen Saison als amtierender Meister sportlich abgestiegen war.

Ein juristischer Winkelzug der biegsamen brasilianischen Sportgerichtsbarkeit verhinderte das historische Debakel - und offenbarte die eklatanten Probleme des Fußballs am Zuckerhut. Keine echten Stars, aber jede Menge Ärger - auf diese Kurzformel lässt sich die Lage vor dem Beginn der 44. Spielzeit der Serie A bringen. Nachdem die fußballverrückten Brasilianer zuletzt auch noch den Abgang von Superstar Neymar (vom FC Santos zum FC Barcelona) sowie der Nationalspieler Paulinho und Bernard verkraften mussten, treten die Schwierigkeiten immer offener zu Tage: Probleme mit den Stadien, soziale Unruhen, Proteste gegen die "WM der Reichen" und ein sportlich bestenfalls mäßiges Niveau.

Die bekanntesten Profis der 20-er Liga sind alternde Stars wie der einstige Weltfußballer Ronaldinho (Atlético Mineiro), einige wenige Nationalspieler wie etwa die Stürmer Leandro Damião vom FC Santos und Fred (Fluminense) oder in Europa Gescheiterte wie Pato (FC São Paulo) oder der frühere Hoffenheimer Carlos Eduardo (CR Flamengo). Als Favorit gilt der dreimalige Meister Cruzeiro Belo Horizonte, auch Mineiro, Santos und São Paulo werden hoch gehandelt. Dass Fluminense dabei sein darf, hat übrigens auch wirtschaftliche Gründe: Die Betreiber brauchen neben Flamengo und FR Botafogo schlicht einen dritten Klub, um das teure Maracanã auszulasten.

Flamengo spielt am Sonntag erstmals "zu Hause", trägt sein Heimspiel gegen Goiás EC aber im zwei Flugstunden entfernten Brasília aus. Das WM-Stadion in der Hauptstadt, in der kein erstklassiger Klub beheimatet ist, soll sich schließlich auch irgendwie lohnen.

Und Brasilien wäre nicht Brasilien, wenn über der neuen Saison nicht ein juristischer Schatten hinge, noch ehe sie begonnen hat: Der Traditionsklub Vasco da Gama, inzwischen nur noch Zweitligist, fordert die Annullierung des gegen Flamengo verlorenen Finals um die Staatsmeisterschaft von Rio. Ob sich angesichts der mannigfaltigen Probleme der erhoffte Schub für die Liga durch die WM - wie in der Bundesliga nach 2006 - tatsächlich einstellt, scheint mehr als fraglich.

WM | 18.04.2014

1000 illegale WM-Pokale in China beschlagnahmt

Chinas Zollfahndung ist ein spektakulärer Schlag gegen das anziehende Geschäft mit illegalen Fan-Artikeln zur bevorstehenden WM in Brasilien gelungen.

Peking - Chinas Zollfahndung ist ein spektakulärer Schlag gegen das anziehende Geschäft mit illegalen Fan-Artikeln zur bevorstehenden Fußball-WM in Brasilien gelungen. Bei einer Razzia in Lagerhäusern der ostchinesischen Merchandising-Metropole Yiwu beschlagnahmten die Beamten mehr als 1000 illegale Kopien des WM-Pokals.

Die Plagiate waren chinesischen Medien zufolge für den Export nach Libyen vorgesehen. Behördenangaben zufolge kalkulierten die Raubkopierer für den Vertrieb der Pokale mit einem Erlös von umgerechnet 130 Euro pro Stück und entsprechenden Gesamteinnahmen von über 130.000 Euro.

Chinas Behörden hatten erst kürzlich besonders für Yiwu, das als Hauptstadt der weltweiten Produktion autorisierter und illegaler Merchandising-Artikel aller Art gilt, stärkere Kontrollen hinsichtlich von WM-Devotionalien angekündigt. Vor der WM-Endrunde 2010 in Südafrika hatte Chinas Zollfahndung in Yiwus Lagerhäusern fast 120.000 illegale Fanartikel aus dem Verkehr gezogen.

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