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Nationalmannschaft | 02.09.2014

Schweinsteiger neuer Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft - Neuer Spielführer am Mittwoch

Bastian Schweinsteiger ist neuer Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft. Das gab Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag bekannt.

Düsseldorf - ami KBastian Schweinsteiger ist neuer Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft. Das gab Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag bekannt. Der 30-Jährige von Bayern München wird damit Nachfolger des nach dem WM-Titel zurückgetretenen Bayern-Teamkollegen Philipp Lahm. 

Schweinsteiger wird den Weltmeister allerdings aus Verletzungsgründen am Mittwoch in der Neuauflage des WM-Finales gegen Argentinien noch nicht aufs Feld führen. Als Ersatzkapitän gegen die Gauchos fungiert Torwart Manuel Neuer von Bayern München, wie Löw bestätigte.

Einen festen Vize-Kapitän, so wie es zuvor Schweinsteiger war, benannte Löw nicht. "Man wird sehen, wie es sich entwickelt", sagte der Bundestrainer: "Vielleicht wird man das zu gegebener Zeit mal festlegen." Bis dahin werde in Schweinsteigers Abwesenheit immer ein kurzfristig festgelegter Profi aus dem Spielerrat als Kapitän fungieren, zu dem neben Schweinsteiger und Neuer auch Sami Khedira, Mats Hummels und Thomas Müller gehören werden.

"Bastian ist ein absoluter Leader, er hat immer für die Nationalmannschaft Verantwortung übernommen, auf und neben dem Platz", sagte Löw: "Zu Bastian habe ich großes Vertrauen, aber nicht nur ich, auch unsere gesamte sportliche Leitung. Vor allem aber vereint er alle Spieler hinter sich - egal, welchen Alters, egal, in welchem Verein sie spielen. Ich weiß: Bastian ist immer da, wenn wir ihn brauchen. Bastian Schweinsteiger wird ein großer und würdiger Kapitän unserer Nationalmannschaft sein."

 

 

 

Spanien | 02.09.2014

Trochowski verlässt Sevilla

Der spanische Erstligist FC Sevilla und Piotr Trochowski haben sich sich auf eine Auflösung des bis Juni 2015 laufenden Vertrags geeinigt.

Sevilla - Das Kapitel Sevilla endet für Piotr Trochowski (30) vorzeitig: Der spanische Fußball-Erstligist und der ehemalige Nationalspieler einigten sich auf eine Auflösung des bis Juni 2015 laufenden Vertrags. Der Mittelfeldspieler, der 2011 vom Hamburger SV zum Europa-League-Gewinner gewechselt war, hatte in Andalusien auch aufgrund einer schwerere Knieverletzung im Jahr 2012 weniger als 60 Spiele bestritten und muss sich jetzt einen neuen Verein suchen.

WM | 02.09.2014

Termin für WM 2022: Rummenigge und Seifert mahnen zur Vorsicht

Karl-Heinz Rummenigge und DFL-Chef Christian Seifert haben in der Terminfrage für die WM 2022 in Katar vor einer vorschnellen Entscheidung gewarnt.

Kitzbühel - Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und DFL-Chef Christian Seifert haben in der Terminfrage für die Fußball-WM 2022 in Katar vor einer vorschnellen Entscheidung gewarnt. "Ich hätte Verständnis für eine WM im Winter, aber jede Veränderung des Datums würde nachhaltig für einen Schaden für die Bundesliga und alle anderen europäischen Ligen sorgen", sagte Rummenigge am Dienstag im "Camp Beckenbauer" in Kitzbühel.

Es gebe "einen Fußball-Kalender, den es gefühlt seit 100 Jahren gibt. Das alles würde wegen der WM nachhaltig gestoppt", sagte Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende von  Rekordmeister Bayern München, er sei "ein Stück skeptisch, wie man die Lösung finden will".

Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), nahm den Weltverband FIFA in die Pflicht. "Der erste, der dafür verantwortlich ist, dass es möglichst wenig Kollateralschäden gibt, das ist die FIFA", sagte er: "Ich würde jetzt gerne sehen, dass analysiert wird. Wie warm war es in Brasilien, wie warm 1994 in den USA?" 

Die FIFA müsse Antworten darauf finden, "was in Katar möglich ist, und was nicht. Und ob ein Confed Cup im Jahr vor der WM nötig ist". Dass die "Ligen die Suppe auslöffeln, kann nicht im Interesse der FIFA sein", meinte Seifert: "Wir müssen aufpassen, dass wir nach wie vor die richtige Antwort auf die Frage finden: Was ist der Kern des Fußballs? Die Nationalmannschaften oder der Ligabetrieb?"

DFB | 02.09.2014

Niersbach gegen Boykott der WM 2018 in Russland

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat sich für den Moment deutlich gegen einen Boykott der Fußball-WM 2018 in Russland ausgesprochen.

Kitzbühel - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat sich für den Moment deutlich gegen einen Boykott der Fußball-WM 2018 in Russland ausgesprochen. "Der Boykott von 1980 hat nichts gebracht", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes am Dienstag im "Camp Beckenbauer" mit Blick auf die Olympischen Sommerspiele vor 34 Jahren in Moskau: "Es hat nur den Sportlern geschadet." 

Damals sei "man der Meinung gewesen, dass der Sport Druck auf die Politik ausüben könne", sagte Niersbach: "Niemand von uns kann das Wort 'Boykott' in den Mund nehmen, und das wird auch von der Politik nicht erwartet."

Der 63-Jährige mahnte, "man muss auch die Grenzen des Sports anerkennen". Der Sport werde im Zuge der Ukraine-Krise mit "Problemen konfrontiert, die er alleine nicht lösen kann. Fußball kann die Welt verändern ? aber nie alleine".

2.Bundesliga | 02.09.2014

Vrabec steht bei St. Pauli vor dem Aus

Nach dem insgesamt enttäuschenden Saisonstart steht Trainer Roland Vrabec bei dem Zweitligisten FC St. Pauli offenbar unmittelbar vor der Entlassung.

Hamburg - Nach dem insgesamt enttäuschenden Saisonstart und dem 0:3 (0:2) bei der SpVgg Greuther Fürth steht Trainer Roland Vrabec (40) bei dem Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli offenbar unmittelbar vor der Entlassung. Das berichtet die Hamburger Morgenpost. 

Als Nachfolger für Vrabec werden Mike Büskens (zuletzt Fortuna Düsseldorf) und St. Paulis Co- und Amateur-Trainer Thomas Meggle gehandelt. Die Hamburger holten aus den ersten vier Spielen nur vier Punkte.

Sportchef Rachid Azzouzi hatte unmittelbar nach der schwachen Vorstellung in Fürth die Zukunft von Vrabec offen gelassen. "Wenn du so Fußball spielst, wie wir das getan haben, hinterfragen wir uns alle. Wir wollen herausfinden, in welchem Bereich wir den Hebel ansetzen müssen, damit es wieder besser läuft", sagte er Sport1.

Vrabec hatte St. Pauli am 6. November des vergangenen Jahres zunächst interimsweise als Nachfolger des entlassenen Michael Frontzeck angetreten. Kurz vor Weihnachten wurde er dann zum Cheftrainer befördert.

Bundesliga | 01.09.2014

Stuttgarter Kvist wechselt zu Röslers Wigan

Mittelfeldspieler William Kvist verlässt den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart endgültig in Richtung England.

Stuttgart - Mittelfeldspieler William Kvist verlässt den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart endgültig in Richtung England. Der Däne wechselt zum Zweitligisten Wigan Athletic mit dem deutschen Trainer Uwe Rösler. Das gab der VfB am späten Montagabend bekannt. Der 29-Jährige war 2011 zu den Schwaben gewechselt, war in der vergangenen Saison aber an den FC Fulham verliehen.

International | 01.09.2014

Spanien ohne Iniesta gegen Frankreich und Mazedonien

Die spanische Fußball-Nationalmannschaft muss gegen Frankreich und in der EM-Qualifikations-Partie gegen Mazedonien auf Andrés Iniesta verzichten.

Madrid - Die spanische Fußball-Nationalmannschaft muss im Testspiel gegen Frankreich am Donnerstag und in der EM-Qualifikations-Partie gegen Mazedonien (8. September) auf Andrés Iniesta verzichten. Der Mittelfeldspieler vom FC Barcelona muss wegen einer Verletzung am linken Knie passen. Das gab der spanische Verband am Montag bekannt.

International | 01.09.2014

Gomez-Teamkollege Rossi muss erneut am Knie operiert werden

Der italienische Fußball-Nationalspieler Giuseppe Rossi muss erneut am Knie operiert werden.

Florenz - Der italienische Fußball-Nationalspieler Giuseppe Rossi muss erneut am Knie operiert werden. Der Teamkollege von Mario Gomez und Marko Marin beim AC Florenz unterzieht sich wegen anhaltender Probleme einem athroskopischen Eingriff und fehlt rund sechs Monate. Der 27-Jährige hatte bereits zwei Kreuzbandrisse erlitten und insgesamt rund zwei Jahre ausgesetzt.

2.Bundesliga | 01.09.2014

Düsseldorf leiht Tah vom HSV aus

Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich mit Jonathan Tah vom Bundesligisten Hamburger SV verstärkt.

Düsseldorf - Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich mit Jonathan Tah vom Bundesligisten Hamburger SV verstärkt. Der 18-Jährige wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis an den Rhein. Tah absolvierte in der vergangenen Spielzeit für die Hanseaten 16 Bundesliga-Einsätze. In der laufenden Saison kam der Innenverteidiger bislang nur in der Zweitvertretung des HSV in der Regionalliga Nord zum Einsatz.

2.Bundesliga | 01.09.2014

Teilausschluss der Zuschauer: DFB bestraft den Club

Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg kommt das wiederholte Fehlverhalten seiner Anhänger teuer zu stehen.

Nürnberg - Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg kommt das wiederholte Fehlverhalten seiner Anhänger teuer zu stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestrafte den Club am Montag für zwei seiner kommenden Heimspiele mit einer Sperre für drei Blöcke des Stadions in Nürnberg. 

Das Urteil resultiert aus den Vorfällen beim Derby bei der SpVgg Greuther Fürth am 11. August, als Anhängern der Nürnberger mehrfach Pyrotechnik gezündet und Leuchtraketen auf das Spielfeld geschossen hatten.

Wegen früherer Vorkommnisse stand der 1. FC Nürnberg unter Beobachtung, die Ereignisse in Fürth stellen nun einen Verstoß gegen die am 10. April 2014 verhängten Bewährungsauflagen dar. Damit bleiben die Blöcke 7, 9 und 11 im Unterrang der Nordkurve des Nürnberger Stadions, wo sich traditionell die treuesten Fans und Ultras versammeln, zunächst im Heimspiel am 29. September gegen den 1. FC Kaiserslautern gesperrt. Betroffen ist auch die Begegnung drei Wochen später gegen RB Leipzig.

Der Club hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

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