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2.Bundesliga | 23.08.2014

RB Leipzig: Hoheneder auf dem Weg der Besserung

Abwehrspieler Niklas Hoheneder vom Zweitligisten RB Leipzig befindet sich nach seinem schweren Sturz auf dem Weg der Besserung.

Leipzig - Abwehrspieler Niklas Hoheneder vom Fußball-Zweitligisten RB Leipzig befindet sich nach seinem schweren Sturz im Spiel gegen Erzgebirge Aue (1:0) auf dem Weg der Besserung. "Wir können ein Stück weit Entwarnung geben. Die Untersuchungen im Krankenhaus haben keine Brüche ergeben, auch die Bandscheiben wurden nicht beschädigt. Er kann auch seinen linken Arm wieder bewegen, ihn heben und greifen", sagte RB-Sprecher Sharif Shoukry am Samstagmorgen auf SID-Anfrage.

Der Österreicher Hoheneder (28) war kurz vor dem Ende der ersten Hälfte nach einem Zweikampf mit Aues Torhüter Martin Männel unglücklich auf den Kopf gestürzt. Die erste Diagnose einer schweren Stauchung der Wirbelsäule bestätigten Untersuchungen im Krankenhaus. Dort war Hoheneder in der Nacht zum Samstag geblieben, vor allem wegen der Kraftdefizite im linken Arm. Am Samstagmorgen wurde ihm eine Entlassung noch am selben Tag in Aussicht gestellt.

Spanien | 23.08.2014

Ancelotti: "Khedira hatte meine Erlaubnis"

Weltmeister Sami Khedira vom spanischen Rekordchampion Real Madrid hatte für seinen Deutschland-Besuch die Erlaubnis seines Trainers Carlo Ancelotti.

Madrid - Weltmeister Sami Khedira vom spanischen Fußball-Rekordchampion Real Madrid hatte für seinen Deutschland-Besuch die Erlaubnis seines Trainers Carlo Ancelotti. "Ich habe das genehmigt", sagte der Coach nach der Supercup-Niederlage gegen Atlético Madrid.

Spanische Medien hatten zunächst behauptet, Khedira hätte das Spiel zwischen RB Leipzig mit seinem Bruder Rani und Erzgebirge Aue (1:0) ohne Genehmigung besucht. Allerdings wusste Ancelotti nicht, wohin sein Mittelfeldspieler gereist war, das habe ihn "nicht interessiert", sagte der Italiener. 

Bei Real wird seit Wochen über einen Abgang des Mittelfeldspielers spekuliert, der wohl trotz eines Vertrags bis 2015 keine Zukunft mehr beim Champions-League-Sieger hat. "Bis zum 31. August ist alles möglich", sagte Khedira der Bild-Zeitung: "Bei Real bin ich ja gerade ein bisschen außen vor."

Bundesliga | 23.08.2014

Watzke kann "über vieles aus dem Süden herzhaft lachen"

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund sieht das schlechte Verhältnis zum Fußball-Rekordmeister Bayern München gelassen.

Dortmund - Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom deutschen Vize-Meister Borussia Dortmund sieht das schlechte Verhältnis zum Fußball-Rekordmeister Bayern München gelassen. "Über vieles, was da aus dem Süden kommt, kann ich herzhaft lachen", sagte der 55-Jährige der FAZ. Das Beispiel Spanien zeige, dass bessere Beziehungen zwischen den Topklubs ohnehin nicht unbedingt ein Vorteil sein müssen: "Die Rivalität zwischen Madrid und Barcelona hat dem spanischen Fußball nicht geschadet."

Allerdings legte Watzke im Streit mit Münchens Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge auch nach. "Nach dem Vorstoß waren wir der Meinung, auch mal antworten zu müssen", sagte Watzke. Rummenigge hatte Details aus dem Vertrag vom Dortmunder Star Marco Reus öffentlich gemacht. Das sei "kein stilvoller Umgang".

Dagegen lobte der Dortmunder das Verhältnis zum Ruhrgebiets-Rivalen Schalke 04: "Wir haben Respekt voreinander." Auch wenn die beiden Vereine "immer erbitterte Konkurrenten bleiben werden", habe er seit Jahren keine "kleinkarierten Angriffe" mehr gespürt.

Dem rasant aufgestiegenen Zweitligisten RB Leipzig prophezeit der Betriebswirt eine goldene Zukunft. "Leipzig wird in meinen Augen ein großer Verein", sagte Watzke: "Ein Klub, der die Herzen vieler Fans bewegt, die dazu beitragen, den deutschen Fußball in Gänze zu stärken."

Bundesliga | 23.08.2014

Medien: Bayern erzielt Einigung über Benatia-Transfer

Italienischen Medienberichten zufolge steht der Transfer von Abwehrspieler Mehdi Benatia zum Fußball-Rekordmeister Bayern München vor dem Abschluss.

Rom - Italienischen Medienberichten zufolge steht der Transfer von Abwehrspieler Mehdi Benatia zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München vor dem Abschluss. Laut Gazzetta dello Sport haben sich die Bayern mit dem italienischen Vize-Meister AS Rom auf eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro geeinigt. Der 27 Jahre alte Marokkaner soll bereits nicht mehr zum Test gegen AEK Athen am Samstagabend mitreisen.

Der Preis ist ein Kompromiss zwischen der Forderung der Römer über 35 Millionen Euro und dem Münchner Angebot von 25 Millionen Euro. Benatia, der erst im vergangenen Sommer für 13,5 Millionen Euro von Udinese Calcio in die Hauptstadt gewechselt war, steht noch bis 2018 in Rom unter Vertrag. Auch der FC Chelsea hatte Interesse an einer Verpflichtung bekundet.

Als Ersatz für Benatia soll die Roma bereits mit dem französischen Klub OSC Lille um den Montegriner Marko Basa verhandeln. Eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro ist im Gespräch.

Italien | 23.08.2014

Medien: AS Rom einigt sich mit Stadt über Stadionbau

Der italienische Fußball-Erstligist AS Rom nimmt offenbar als zweiter Verein in der Serie A den Bau einer vereinseigenen Arena in Angriff.

Rom - Der italienische Fußball-Erstligist AS Rom nimmt offenbar als zweiter Verein in der Serie A den Bau einer vereinseigenen Arena in Angriff. Nach einem Bericht der Gazzetta dello Sport einigte sich Klubchef James Pallotta mit Bürgermeister Ignazio Marino über den Bau einer 52.500 Zuschauer fassenden Spielstätte. Als bisher einziger Klub Italiens ist Juventus Turin seit 2011 im Besitz einer eigenen Arena.

Das "Stadio della Roma" soll im Südwesten der Hauptstadt entstehen, rund 300 Millionen Euro kosten und 2017 eingeweiht werden. Der Verein wird sich auch an den Kosten für die Infrastruktur beteiligen, so ist eine Verlängerung der U-Bahn-Linie nötig. Der geplante Komplex soll neben den Heimspielen der Roma auch für andere Events genutzt werden.

Bisher trägt der Vize-Meister seine Heimspiele ebenso wie Stadtrivale Lazio im altehrwürdigen Olympiastadion aus.

England | 22.08.2014

Gascoigne mit Gin-Flasche im Arm aufgelesen

Der Niedergang der englischen Fußball-Ikone Paul Gascoigne hat wieder einmal einen weiteren Tiefpunkt erreicht.

London - Der Niedergang der englischen Fußball-Ikone Paul Gascoigne hat wieder einmal einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Nach einem Bericht der Zeitung Daily Mirror wurde der 47 Jahre alte Ex-Star der Three Lions in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem "Gazza" im südenglischen Poole zusammengesackt vor seinem Haus an eine Flasche Gin geklammert aufgelesen worden war.

Der Vorfall setzt auf bittere Weise die Reihe beinahe schon zahlloser Alkohol-Eskapaden des einstigen Mittelfeld-Asses fort. Bereits mehrfach hatte Gascoigne Entzugstherapien absolviert - bislang ohne Erfolg. Auf dem Fußball-Platz war Gascoigne zuletzt vor zehn Jahren bei einem Kurzengagement für den damaligen Viertligisten Boston United in Erscheinung getreten. Zu seinen sportlichen Glanzzeiten spielte Gascoigne für Newcastle United, Tottenham Hotspur, Lazio Rom und die Glasgow Rangers.

Der Daily Mirror berichtete über Gascoignes Zusammenbruch auch mit erschütternden Fotos, auf denen der Ex-Profi eingefallen und sein Gesicht ausgesprochen finster erscheint. Auf den Bildern ist außerdem zu erkennen, dass Sanitäter und Polizisten dem "Enfant terrible" des englischen Fußballs in den Rettungswagen helfen. Dem Zeitungsbericht zufolge hatte Gascoigne vor seinem Kollaps einen Freund angerufen und mit den Worten "Ich bin in Schwierigkeiten. Kannst Du bitte kommen und mir helfen?" um Unterstützung gebeten. Weiter meldete das Blatt, dass Gascoigne gerade erst eine Zusage für Einsätze in der Amateur-Mannschaft des Abbey FC gegeben hatte.

Gascoigne gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten der englischen Fußball-Geschichte. 1990 bei der WM-Endrunde in Italien war der kampfstarke Spielmacher maßgeblich am Halbfinal-Einzug des Fußball-Mutterlandes beteiligt. Nicht nur auf der Insel unvergessen sind seine Tränen nach dem K.o. der englischen Mannschaft im Elfmeterschießen des Semifinales gegen den späteren WM-Titelgewinner Deutschland.

Bundesliga | 22.08.2014

Nach Fehlstart in Mainz: Hjulmand fordert Trotzreaktion

Nach dem Fehlstart des FSV Mainz 05 hat Kasper Hjulmand von seiner Mannschaft zum Auftakt der Fußball-Bundesliga eine Trotzreaktion gefordert.

Mainz - Nach dem Fehlstart des FSV Mainz 05 hat der neue Trainer Kasper Hjulmand von seiner Mannschaft zum Auftakt der Fußball-Bundesliga am Sonntag bei Aufsteiger SC Paderborn (15.30 Uhr/Sky) eine Trotzreaktion gefordert. "Wir haben nach der Enttäuschung mit viel Energie trainiert, aber das muss jetzt auch auf den Platz gebracht werden", sagte der Däne am Freitag. "Nach einer guten Leistung soll endlich ein gutes Resultat herausspringen."

Die Rheinhessen hatten sich unlängst erst mit dem Aus in der Europa-League-Qualifikation gegen den griechischen Vertreter Asteras Tripolis blamiert, und danach erwies sich im DFB-Pokal auch Drittligist Chemnitzer FC als zu stark. "Vielleicht sind wir diesmal ja nicht der Favorit", sagte Hjulmand mit Blick auf die Partie in Ostwestfalen.

Den Aufsteiger schätzt der 42-Jährige als einen starken Kontrahenten ein, von einem "dankbaren Gegner" wollte Hjulmand daher nichts wissen. "Das ist für sie das größte Spiel der Vereinsgeschichte. Sie haben eine kompakte Mannschaft und werden mit viel Euphorie antreten", sagte er.

Fehlen wird Hjulmand Stürmer Sebastian Polter, der wegen eines Magen-Darm-Virus nicht einsatzfähig ist.

2.Bundesliga | 22.08.2014

Kapitän Matip bis 2017 in Ingolstadt

Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt hat den Vertrag mit seinem Kapitän Marvin Matip vorzeitig bis 2017 verlängert.

Ingolstadt - Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt hat den Vertrag mit seinem Kapitän Marvin Matip vorzeitig bis 2017 verlängert. Das gab der Klub am Freitag bekannt. Der ursprüngliche Kontrakt des 28 Jahre alten Innenverteidigers, der seit 2010 bei den Bayern spielt, lief zum Ende der angebrochenen Saison. 

"Wir wissen alle, was wir an Marvin haben. Nicht umsonst ist er Kapitän der Mannschaft. Daher sind wir froh, diese Personalie frühzeitig geklärt zu haben und langfristig auf Marvin setzen zu können", sagte Sportdirektor Thomas Linke zur neuen Vereinbarung mit dem Führungsspieler mit kamerunischen Wurzeln.

Matip zählt zu den dienstältesten Spielern im Profikader des FCI. Seit seinem Wechsel 2010 vom Karlsruher SC nach Ingolstadt bestritt er 129 Spiele und erzielte vier Tore.

2.Bundesliga | 22.08.2014

RB Leipzig verpflichtet Klostermann vom VfL Bochum

Der finanzkräftige Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig hat Junioren-Nationalspieler Lukas Klostermann vom Ligakonkurrenten VfL Bochum verpflichtet.

Leipzig - Der finanzkräftige Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig hat Junioren-Nationalspieler Lukas Klostermann vom Ligakonkurrenten VfL Bochum verpflichtet. Der 18 Jahre alte Abwehrspieler unterschrieb bei den Sachsen einen Vierjahresvertrag bis 2018 und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Team von Trainer Alexander Zorniger.

"Wir haben Lukas schon über einen längeren Zeitraum intensiv beobachtet. Es freut uns, dass er sich für uns entschieden hat ? obwohl er Angebote aus dem In- und Ausland hatte", sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick: "Er passt mit seiner Schnelligkeit sehr gut zu unserem Spielstil, und wir werden seinen Weg nun weiter fördern und ihn als Spieler weiterentwickeln."

Klostermann, der in Bochum bereits neun Einsätze in der 2. Bundesliga absolvierte, soll zunächst regelmäßigen mit dem Profi-Team trainieren, aber auch "Spielpraxis in der Bundesligamannschaft unserer A-Junioren sammeln", sagte Rangnick. Klostermann kam außerdem bereits sechsmal in der U17 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zum Einsatz. "Ich habe die sportlichen Erfolge der letzten Jahre bereits verfolgt, und ich bin glücklich, nun für die Roten Bullen spielen zu dürfen", sagte Klostermann.

Sein Bochumer Trainer Peter Neururer konnte den Transfer hingegen offenbar nicht nachvollziehen: "Ich wünsche Lukas für sein weiteres Leben viel, viel Gesundheit und einen neuen Berater."

 

Bundesliga | 22.08.2014

"Plakativ" und "jugendlicher Leichtsinn" - Berater-Vereinigung kritisiert Kramer

Weltmeister Christoph Kramer hat sich mit seinen Aussagen über "modernen Menschenhandel" im Fußball auch einen Rüffel von der DFVV eingehandelt.

Mönchengladbach - Weltmeister Christoph Kramer hat sich mit seinen Aussagen über "modernen Menschenhandel" im Fußball auch einen Rüffel von der Deutschen Fußballspieler-Vermittler Vereinigung (DFVV) eingehandelt. "Ich finde mit solch plakativen Aussagen sollte man sich als Nationalspieler zurückhalten", sagte DFVV-Geschäftsführer Gregor Reiter zu transfermarkt.de.

"Auch für Christoph Kramer gilt das, was für alle anderen Menschen in diesem Land gilt: pacta sunt servanda ? Verträge sind einzuhalten", sagte Reiter weiter: "Und wenn er einen bis 2017 gültigen Vertrag bei Bayer Leverkusen hat, den er sicher nicht unter Zwang unterschrieben hat, dann wird er da spielen müssen, wenn Bayer das möchte."

Der 23-Jährige habe die Aussage, für die er sich inzwischen öffentlich entschuldigte, "vielleicht aus jugendlichem Leichtsinn" getätigt, "aber dann wäre es die Aufgabe seines Beraters gewesen, ihn ein bisschen zurückzupfeifen", sagte Reiter und kritisierte damit auch seinen für Kramer zuständigen Kollegen.

Dass seine Branche in der Öffentlichkeit ein relativ schlechtes Image hat, sei auf "teilweise hausgemachte Probleme" zurückzuführen, "weil sich Spielerberater in der Öffentlichkeit nicht immer vernünftig verhalten", erklärte der DFVV-Boss: "Es ist ein Bereich, in dem es um viel Geld geht, das weckt von vornherein Misstrauen und wirft die Frage auf: Welche Leistung von Seiten der Berater steckt eigentlich dahinter?" Die Leistung der Spielerberater in Deutschland sei aber "besser als ihr Ruf. Wenn von 100 Transfers 97 sauber ablaufen, bekommt man aber nur die drei Transfers mit, bei denen es Theater gibt."

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