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International | 19.08.2014

Frankreichs Fußball-Weltmeister Desailly im Visier des Fiskus

Der frühere Fußball-Weltmeister Marcel Desailly ist ins Visier der französischen Steuerfahndung geraten.

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Genf - Der frühere Fußball-Weltmeister Marcel Desailly ist ins Visier der französischen Steuerfahndung geraten. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung hervor. Der 45-jährige Franzose wird verdächtigt, bei der Schweizer Großbank UBS versteckte Fonds zu besitzen.

Der langjährige Verteidiger des AC Mailand und des FC Chelsea kann die Entscheidung innerhalb von 30 Tagen anfechten. In vergleichbaren Fällen sind bereits Untersuchungen gegen Desaillys frühere Nationalmannschaftskollegen Claude Makelele und Patrick Vieira eingeleitet worden.

Bundesliga | 19.08.2014

Kramer legt nach: "Niemand kann mich zwingen"

Fußball-Weltmeister Christoph Kramer hat bei der Diskussion um seine sportliche Zukunft weiter Öl ins Feuer gegossen.

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Berlin - Fußball-Weltmeister Christoph Kramer hat bei der Diskussion um seine sportliche Zukunft weiter Öl ins Feuer gegossen. "Ich sehe mich da als den Entscheidungsträger. Mir muss der Fußball Spaß machen ? sollte das nicht der Fall sein, dann bringt es nichts. Niemand kann mich dann zu einem Schritt zwingen", sagte der 23-Jährige im 11Freunde-Interview und bekräftigte damit seine Meinung, die er zuletzt schon in diversen Medien geäußert hatte.

Der Mittelfeldspieler steht bis 2017 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag und ist derzeit bis 2015 an Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach ausgeliehen.Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler hatte zuletzt immer wieder betont, dass Kramer nach dem Ende seiner Ausleihe zu Bayer zurückkehren werde.

Die jüngsten Aussagen von Kramer wollte Völler nicht auf die Goldwaage legen. "Ich weiß aus persönlichen Gesprächen, wie er denkt und wie er die Situation sieht. Und das klingt dann ganz anders als seine öffentlichen Äußerungen", sagte der Weltmeister von 1990 der Bild.

Kramer selbst hatte zuletzt die Debatte angeheizt. "Es ist nicht schön, hin- und hergeschoben zu werden. Und deshalb entscheide auch nur ich, wie meine Zukunft aussieht", sagte er dem Express. Im Spiegel äußerte er dann, dass er sich manchmal "wie in einem modernen Menschenhandel" fühle: "Doch am Ende entscheide immer noch ich."

Wann er über seine Zukunft entscheide, ließ Kramer offen: "Ich lasse jetzt erst einmal alles auf mich wirken, dann kann man sich vielleicht Anfang 2015 zusammensetzen. Es gibt noch keine Tendenz. Aber mir ist wichtig, dass man mir vertraut, dass der Verein weiß, was er an mir hat. Das ist bei Borussia gegeben."

 

2.Bundesliga | 19.08.2014

FSV Frankfurt verpflichtet Slowenen Dedic

Einen Tag nach der Verpflichtung von Hanno Balitsch hat FSV Frankfurt den slowenischen Stürmer Zlatko Dedic unter Vertrag genommen.

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Frankfurt/Main - Einen Tag nach der Verpflichtung von Hanno Balitsch hat Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt den slowenischen Stürmer Zlatko Dedic unter Vertrag genommen. Der 29-Jährige wechselt von Drittligist Dynamo Dresden zu den Hessen und unterschrieb einen Kontrakt über zwei Jahre bis zum 30. Juni 2016.

"Zlatko Dedic ist ein torgefährlicher Spieler, der verschiedene Positionen im Angriff spielen kann und die zweite Liga sehr gut kennt. Wir sind froh, dass er sich für den FSV Frankfurt entschieden hat", sagte Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver.

Der Slowene absolvierte von 2009 bis 2011 27 Erstliga-Spiele (fünf Tore) und 52 Zweitliga-Partien (elf Tore) für den VfL Bochum. Für Dresden kam er seit 2011 in der 2. Bundesliga 58 Mal (19 Tore) zum Einsatz. Für sein Heimatland Slowenien erzielte der 49-malige Nationalspieler acht Tore.

Bundesliga | 19.08.2014

VfB: Jung neuer "Direktor Sport"

Marcus Jung wechselt beim VfB Stuttgart vom Direktor Medien/Kommunikation zum 1. September auf den neu geschaffenen Posten des "Direktors Sport".

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Stuttgart - Marcus Jung wechselt bei Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart von seiner Rolle als Direktor Medien/Kommunikation zum 1. September auf den neu geschaffenen Posten des "Direktors Sport". Das gaben die Schwaben am Dienstag bekannt. 

Zu den Aufgabenbereichen des 45-Jährigen gehören künftig Internationalisierung, Marketing und Sportwissenschaft. Außerdem ist er als Geschäftsführer mitverantwortlich für die Reha-Welt des Klubs. Neben Jung ist beim VfB in Jochen Schneider bereits ein weiterer "Direktor Sport" aktiv. Nachfolger Jungs als Leiter des Bereichs Medien wird Tobias Herwerth (38), der derzeit als "Referent Vorstand" tätig ist.

 

 

Bundesliga | 19.08.2014

Vor Saisonstart: Hrubesch befürchtet "Achterbahnfahrt" des HSV

Klub-Ikone Horst Hrubesch (63) erwartet eine weitere turbulente Saison für den Fußball-Bundesligisten Hamburger SV.

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Hamburg - Klub-Ikone Horst Hrubesch (63) erwartet eine weitere turbulente Saison für den Fußball-Bundesligisten Hamburger SV. "Ich wünsche dem Klub alles Gute - aber ich fürchte, es gibt eine Achterbahnfahrt", sagte der frühere HSV-Torjäger der Hamburger Morgenpost vor dem Saisonstart beim 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Nach dem Fast-Abstieg in der vergangenen Spielzeit hatten sich die Hanseaten am Montag im DFB-Pokalspiel beim Zweiliga-Absteiger Energie Cottbus nur mit Ach und Krach im Elfmeterschießen für die 2. Runde qualifiziert.

Europameister und DFB-Nachwuchstrainer Hrubesch erinnert sich noch gern an seine Zeit an der Elbe zurück. Seinen Entschluss, 1978 von Rot-Weiß-Essen zum HSV zu wechseln, bezeichnet er als "die beste Entscheidung" seines Lebens. In seinen fünf Jahren in der Hansestadt traf Hrubesch in 159 Spielen 96-mal und gewann 1983 den Europapokal der Landesmeister - der bis heute größte Erfolg der Hamburger Vereinsgeschichte.

 

DFB-Pokal | 18.08.2014

Schock für Schalke: Pokalaus bei Drittligist Dresden

Schock und Frust für Schalke 04: Der Champions-League-Teilnehmer scheiterte im DFB-Pokal erstmals seit 25 Jahren wieder in der 1. Hauptrunde.

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Dresden - Schock und Frust für Schalke 04: Der Champions-League-Teilnehmer scheiterte im DFB-Pokal erstmals seit 25 Jahren wieder in der 1. Hauptrunde. Der fünfmalige Pokalsieger unterlag nach katastrophalen Abwehrfehlern bei Drittligist Dynamo Dresden mit 1:2 (0:1) und musste fünf Tage vor dem Ligastart bei Hannover 96 den ersten herben Rückschlag der Saison hinnehmen.

Justin Eilers (24.) per Foulelfmeter und Nils Teixeira (49.) trafen für Dynamo, Joel Matip schaffte nur noch den Anschlusstreffer (78.).

"Wir hatten auch unsere Chancen, haben davon aber weniger verwertet", sagte Klaas-Jan Huntelaar in der ARD, während Marco Höger erklärte: "Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen."

Dresden knüpfte bei seinem Pokal-Comeback nach einjähriger Zwangspause wegen wiederholter Fan-Ausschreitungen an die guten Leistungen aus der Regionalliga (zehn Punkte in vier Spielen) an. Die Sachsen reihten sich durch den Sieg in die erfolgreiche Schar der Ostklubs ein, die in der ersten DFB-Pokalrunde vier Bundesligisten ausschalteten.

Schalke übernahm vor 29.590 Zuschauern im ausverkauften Dresdener Stadion zwar zunächst die Kontrolle des Spiels, doch die Gastgeber waren durch Konter immer wieder gefährlich und hatten den ersten Aufreger auf ihrer Seite. Nach einem langen Diagonalpass tauchte Eilers (5.) plötzlich vor Ralf Fährmann auf, der Schalke-Keeper wehrte gerade noch ab.

In der 24. Minute dann der nächste Schreckmoment im Strafraum der Gäste: Innenverteidiger Felipe Santana holte Luca Dürholtz ungestüm von den Beinen. Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Santana erhielt Gelb, Eilers ließ Fährmann keine Chance. Kurz danach kassierte Kevin-Prince Boateng nach einem Foul zudem die Gelbe Karte - der Favorit wirkte nervös.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Spiel. Schalke war optisch überlegen, doch der achtmalige DDR-Meister lauerte auf Konter und nutzte die Schwächen des Top-Favoriten eiskalt aus. Marvin Stefaniak ließ Gegenspieler Marco Höger bei seinem Solo übers halbe Feld einfach stehen, seine Hereingabe kam nach einem Fehler von Matip zu Teixeira, der mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 2:0 einnetzte.

Schalkes Trainer Jens Keller reagierte sofort und brachte für Spielmacher Max Meyer Nationalspieler Julian Draxler, der zunächst mit Schalkes zweitem Weltmeister Benedikt Höwedes auf der Bank gesessen hatte. Huntelaar, WM-Fahrer mit den Niederlanden, stand nach zehn Trainingstagen wieder in der Startelf, entwickelte aber nur selten Gefahr. Schalkes Neuzugänge Sidney Sam und Eric Maxim Choupo-Moting kamen auf den offensiven Flügeln zum Einsatz, fanden aber nicht immer die Bindung zum Spiel.

Mitte der zweiten Halbzeit erhöhte der Bundesligist den Druck und suchte sein Glück zu oft mit der Brechstange. Statt geduldig über die Flügel zu spielen, wurde der Ball einfach hoch nach vorne geschlagen. In der 71. Minute bot sich Choupo-Moting noch eine Riesenchance, doch der Ex-Mainzer drosch aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Matip verkürzte zumindest auf 1:2.

DFB-Pokal | 18.08.2014

Heidenheim setzt sich im Zweitligaduell gegen Union Berlin durch

Der 1. FC Heidenheim hat sich im einzigen Zweitliga-Duell der ersten Runde des DFB-Pokals durchgesetzt.

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Heidenheim an der Brenz - Der 1. FC Heidenheim hat sich im einzigen Zweitliga-Duell der ersten Runde des DFB-Pokals durchgesetzt und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die zweite Runde erreicht. Marc Schnatterer per Handelfmeter (53.) und Adriano Grimaldi (69.) trafen beim 2:1 (0:0)-Sieg gegen den Ligakonkurrenten Union Berlin. Der Anschlusstreffer von Fabian Schönheim (79.) war zu wenig für die Gäste. 2011 hatte Heidenheim Werder Bremen geschlagen.

Die Eisernen aus der Hauptstadt warten dagegen weiter auf den ersten Saisonsieg und den ersten Pflichtspiel-Erfolg unter Neu-Trainer Norbert Düwel. In die Liga war der Pokalfinalist von 2001 mit zwei Unentschieden gestartet. "Der Gegner war gut auf uns eingestellt. Am Ende sind wir verdient ausgeschieden", sagte Düwel.

Heidenheim, mit einem Sieg und einer Niederlage zum Auftakt der Premierensaion in der zweiten Liga, stellte zu Beginn die bessere Mannschaft. Schnatterer scheiterte vor 7600 Zuschauern bei einem Fernschuss zunächst an Union-Keeper Mohamed Amsif (12.), ein Freistoß des Mittelfeldspielers flog zudem nur knapp am Pfosten vorbei (31.).

Nach der Pause wurden die Schwaben belohnt. Die Entscheidung zu Schnatterers verwandeltem Strafstoß, dem ein Handspiel des Berliners Toni Leistner vorausgegangen sein soll, war allerdings umstritten. Grimaldi nutzte einen Fehler von Amsif per Kopf ehe Schönheim das Spiel kurzzeitig noch einmal spannend machte.

Bundesliga | 18.08.2014

Köln trennt sich von Bigalke

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln und Mittelfeldspieler Sascha Bigalke gehen ab sofort getrennte Wege.

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Köln - Fußball-Bundesligist 1. FC Köln und Mittelfeldspieler Sascha Bigalke gehen ab sofort getrennte Wege. Der bis Sommer 2015 laufende Vertrag des 24-Jährigen wurde in "beiderseitigem Einvernehmen" aufgelöst. Das teilte der Aufsteiger am Montag mit. Bigalke hatte im Sommer die Freigabe für einen Wechsel erhalten, bislang aber keinen neuen Klub präsentiert.

Der gebürtige Berliner war zu Beginn der Saison 2012/2013 aus Unterhaching nach Köln gewechselt und absolvierte für den FC insgesamt 19 Pflichtspiele (2 Tore). Während der Saisonvorbereitung im Sommer 2013 zog sich Bigalke einen Kreuzbandriss zu und fiel mehrere Monate aus.

DFB-Pokal | 18.08.2014

Nasenbeinbruch bei Düsseldorfer Kapitän Bodzek

Fortuna Düsseldorfs Kapitän Adam Bodzek hat sich bei der Pokalpleite beim Viertligisten Würzburger Kickers (2:3 n.V.) einen Nasenbeinbruch zugezogen.

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Düsseldorf - Fortuna Düsseldorfs Kapitän Adam Bodzek hat sich bei der Pokalpleite am Sonntag beim Fußball-Viertligisten Würzburger Kickers (2:3 n.V.) einen Nasenbeinbruch zugezogen. Zudem erlitt der 28-Jährige, der kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte gesehen hat, einen Cut an der Stirn.

Fortuna-Trainer Oliver Reck geht aber davon aus, dass Bodzek am Samstag (13.00 Uhr/Sky) im Punktspiel gegen den Karlsruher SC zur Verfügung steht. Aller Voraussicht nach wird der Abwehrspieler mit einer Spezialmaske auflaufen können.

DFB-Pokal | 18.08.2014

Fortuna Düsseldorf verurteilt Fehlverhalten der eigenen Fans

Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich für das Fehlverhalten einiger seiner Fans im Pokalspiel bei den Würzburger Kickers entschuldigt.

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Düsseldorf - Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich für das Fehlverhalten einiger seiner Fans im Pokalspiel bei den Würzburger Kickers (2:3 n.V.) entschuldigt. "Grundsätzlich verurteilt der Verein das Fehlverhalten einiger seiner Anhänger. Sowohl jede Art von körperlicher Gewalt und die mutwillige Gefährdung anderer Menschen durch das Werfen von Gegenständen als auch das Abbrennen von Pyrotechnik wird vom Klub nicht toleriert", sagte Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Dirk Kall.

Im Vorfeld des DFB-Pokalspiels am Sonntag war es in der Würzburger Innenstadt zu teilweise massiven Ausschreitungen gekommen. Ein Polizist wurde dabei verletzt und musste mit Schnittverletzungen im Gesicht im Krankenhaus behandelt werden.

An den Ausschreitungen in der Nacht zum Samstag waren nach Polizeiangaben Fans der Fortuna und des 1. FC Nürnberg beteiligt. Die festgestellten Straftaten beinhalten unter anderem Sachbeschädigung, Zechbetrug, Gefangenenbefreiung, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Nach dem Pokalaus kletterten zudem einige Fortuna-Fans, die sich bereits während der Begegnung ungebührlich benommen hatten, über die Zäune und sorgten ebenfalls für Randale. "Im Zuge der Aufarbeitung ermittelte Personen müssen die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen und mit entsprechenden rechtlichen Konsequenzen rechnen", kündigte Sven Mühlenbeck, Vorstand Organisation und Spielbetrieb bei der Fortuna, an.

Die Fortuna befände sich derzeit in der Phase der Aufarbeitung der Vorkommnisse in Würzburg. Hierzu stehe der Verein in engem Kontakt mit der Polizei und den Würzburger Kickers und habe seine volle Unterstützung für die Aufarbeitung bereits übermittelt, heißt es in einer offziellen Mitteilung der Düsseldorfer.

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