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Bundesliga | 10.04.2014

VfB bangt um angeschlagenen Didavi

Der abstiegsbedrohte Bundesligist VfB Stuttgart bangt vor dem Auswärtsspiel am Samstag bei Borussia Mönchengladbach um den Einsatz von Daniel Didavi.

Stuttgart - Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart bangt vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach um den Einsatz von Daniel Didavi. Den 24 Jahre alten Mittelfeldspieler plagen muskuläre Probleme. "Ich habe meine Bedenken", sagte Trainer Huub Stevens am Donnerstag.

Für Didavi, der lange Zeit verletzt gewesen war, zuletzt aber bei seiner Rückkehr durchaus zu überzeugen wusste, wäre Alexandru Maxim die Alternative. Der Rumäne hatte beim 2:0 gegen den SC Freiburg am vergangenen Samstag mit einem Tor nach seiner Einwechslung Werbung in eigener Sache betrieben.

Der VfB hat trotz des jüngsten Erfolgs nur einen Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Stevens sprach deshalb von einer weiter "schwierigen Situation". Sportvorstand Fredi Bobic warnte noch einmal vor dem "nicht einfachen Restprogramm".

Für das Spiel in Gladbach nahm er sein Team in die Pflicht, nachdem die Stuttgarter beim letzten Auswärtsauftritt beim 1. FC Nürnberg (0:2) völlig von der Rolle gewesen waren. "So eine Leistung darf es auf keinen Fall geben. Man kann verlieren, aber dann muss man aufrecht vom Platz gehen", sagte Bobic.

Bundesliga | 03.04.2014

Streich nicht sonderlich an Versöhnungsgespräch mit Verbeek interessiert

Christian Streich ist im Streit der Bundesliga-Trainer mit Gertjan Verbeek (1. FC Nürnberg) nicht sonderlich an einer Aussprache interessiert.

Freiburg - Christian Streich ist im Streit der Bundesliga-Trainer mit Gertjan Verbeek (1. FC Nürnberg) nicht sonderlich an einer Aussprache interessiert. "Man sollte die Sache einfach ruhen lassen und kein Öl mehr ins Feuer gießen", sagte der Coach des SC Freiburg am Donnerstag: "Wenn es geht, ist das mit dieser Woche abgeschlossen."

Allerdings sei nach dem Vorschlag eines Versöhnungsgespräches von Lutz Hangartner, dem Präsidenten des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL), "alles möglich", sagte Streich: "Unter Menschen sollte immer alles möglich sein. Wenn der Lutz das meint, hat er wohl recht." Hangartner, den Streich seit langer Zeit gut kennt, sei bei einem möglichen Gespräch der "ideale Mediator". 

Die Vorwürfe Verbeeks nach dem Spiel gegen Nürnberg am vergangenen Samstag (2:3) seien "schon massiv", meinte Streich und sprach von einer "enormen Grenzüberschreitung". 

Es sei "keine schöne Woche gewesen, das steht noch im Raum". Verbeek hatte Streichs Verhalten ihm gegenüber als "unverschämt, brutal und respektlos" bezeichnet. Streich habe ihn überdies beschimpft. Dieser wies die Anschuldigungen zurück und sprach nach dem Spiel von einer "Lüge" Verbeeks.

"Andere Menschen haben das genutzt, um eine öffentliche Stigmatisierung durchzuführen", sagte der 48-Jährige, der sich darüber im Klaren ist, dass er polarisiert: "Ich bin, wie ich bin. Ich konnte mich ja auch gar nicht wehren." Er hoffe, dass "so etwas nicht mehr vorkommt, dass jemand dermaßen diffamiert wird - nicht, dass da Dinge passieren, die nicht mehr reparabel sind". Er wolle aber "nicht mehr nachkarten".

Nationalmannschaft | 24.03.2014

Brasilien: Neuer Ärger um deutsches WM-Quartier

Nach einem Besuch im WM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft veröffentlichte die Tageszeitung Folha de São Paulo gleich mehrere Problemfelder.

São Paulo - Verdrecktes Trinkwasser, Stromausfälle und Mängel auf der Baustelle: Nach einem Besuch im WM-Quartier der deutschen Fußball-Nationalmannschaft veröffentlichte die brasilianische Tageszeitung Folha de São Paulo gleich mehrere Problemfelder für Einheimische und zugereiste Bauarbeiter im Fischerdorf Santo André und dem Luxusresort Campo Bahia.

"Außer der Arbeitsplätze haben wir keinen weiteren Nutzen. Unsere Angst ist, dass die Zurschaustellung unseres Dorfes die Art, wie wir leben, verändert und die Leute hier ihre Freiheit verlieren", äußerte sich der 41 Jahre alte Seemann José Borges gegenüber der Folha. Allein die 200 "Gastarbeitern" haben den 800-Seelen-Ort schon umgekrempelt.

Andere Probleme sind dagegen schon alt, wie das oft nach Regenfällen mit Schlamm vermischte Trinkwasser aus Brunnen und die ständigen Stromausfälle. Die Einheimischen fürchten zudem die vermutlich nun einsetzende Immobilienspekulation. "In zehn Jahre werden die Ärmeren unter uns hier nicht mehr leben können und in Favelas ins benachbarte Porto Seguro und Cabrália ziehen", prophezeit Jonas Santana, Besitzer eines kleinen Ladens.

Auch die Arbeitsbedingungen auf der nahen Baustelle im von einer deutschen Unternehmergruppe neu erschaffenen Wohnkomplex sind Anlass für Kritik. Der Folha-Reporter berichtet von Arbeitern ohne Schutzhelm und Sicherheitsgurten bei Dacharbeiten. Motorsägen werden ohne Handschuhe und in Flip-Flops statt Schuhen mit Stahlkappen gehandhabt. 

Ein Teil der Handwerker wartet angeblich vergeblich auf das versprochene Mittagessen und sei gezwungen, sich selbst gekochten Proviant in Margarine-Schachteln aus der Unterkunft mitzubringen. Das bereitgestellte Wasser sei zudem gelblich-trüb. "Alles läuft im Rahmen der Gesetze. Ich habe dazu nichts zu sagen", wird Tobias Junge, einer der deutschen Verantwortlichen vor Ort, zitiert.

Zuletzt hatte es auch geheißen, dass es vor Ort Probleme mit Handy- und Internet-Verbindungen gäbe, was auch die Medien-Berichterstattung aus Campo Bahia erschweren würde. Laut Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff sollen diese aber bis spätestens 7. Juni, wenn sich der DFB-Tross in Frankfurt/Main Richtung Brasilien aufmacht, behoben werden.

Bundesliga | 13.02.2014

Vor Derby in Hoffenheim: Schneider beschwört den Teamgeist

Thomas Schneider vom Bundesligisten VfB Stuttgart hat vor dem Duell am Samstag bei 1899 Hoffenheim noch einmal den Teamgeist beschworen.

Stuttgart - Thomas Schneider vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat vor dem richtungweisenden Duell am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei 1899 Hoffenheim noch einmal den Teamgeist beschworen. "Wir brauchen ein Team", sagte Schneider am Donnerstag explizit, "das die Trendwende schafft. Es gilt, das eigene Ego hinten anzustellen". Die Schwaben stehen nach fünf Niederlagen in Folge auf Platz 14 und haben nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Der 41-Jährige ließ durchblicken, dass er in den vergangenen Tagen die Zügel merklich angezogen hat. "Vielleicht steckt ein kleiner Felix Magath in mir", sagte er schmunzelnd und deutete zugleich einige Änderungen in der Startelf an. "Ich habe mir den einen oder anderen Gedanken gemacht", betonte Schneider, der zudem auf eine baldige Rückkehr von Christian Gentner (Muskelfaserriss) hofft: "Er fehlt uns auch als Kapitän."

Bundesliga | 13.02.2014

Streichs besondere Taktik: Bayern sollen Spaß haben

Christian Streich vom abstiegsbedrohten Bundesligisten SC Freiburg geht mit einer ganz besonderen Taktik in das Spiel am Samstag beim FC Bayern.

Freiburg - Trainer Christian Streich vom abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten SC Freiburg geht mit einer ganz besonderen Taktik in das Punktspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Triple-Gewinner Bayern München. "Die Bayern sollen Spaß haben. Und den hat man ja nur, wenn man einen richtigen Gegner hat", sagte der Coach des Viertletzten vor der Partie bei den seit 45 Spielen ungeschlagenen Bayern.

Streich denkt nicht im Traum daran, die drei Punkte in München freiwillig herzuschenken. "Ich will sehen, dass wir einen anständigen Gegenpart bieten. Wir wollen ein Gegner sein - und wir wollen Fußball spielen", äußerte der Trainer, der mit seinem Team den Bayern im Hinspiel ein 1:1 abgetrotzt hatte.

Der Coach, der nach wie vor auf die verletzten Vaclav Pilar, Sebastian Freis, Marco Terrazino und Vegar Eggen Hedenstad verzichten muss, hat in den vergangenen Tagen "taktisch gearbeitet". Welches Konzept er mit seinen Profis erarbeitet hat, wollte Streich allerdings nicht verraten. Der Coach gab nur an, dass er mit den Einheiten "zufrieden" war.

Die Breisgauer werden von 4500 Fans in die bayrische Landeshauptstadt begleitet. Richtig viel Spaß hatten die SC-Anhänger dort aber nie: Die Freiburger konnten keines ihrer bisher 14 Gastspiele in München gewinnen.

Bundesliga | 22.01.2014

Gladbach will mit Favre verlängern

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach will den im Sommer 2015 auslaufenden Vertrag mit Trainer Lucien Favre vorzeitig verlängern.

Mönchengladbach - Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach will den im Sommer 2015 auslaufenden Vertrag mit Trainer Lucien Favre vorzeitig verlängern. "Er ist in unserem Puzzle ein ganz wichtiger Faktor geworden. Er passt perfekt zum Klub, und der Klub passt perfekt zu ihm. Die gegenseitige Wertschätzung spüren wir tagtäglich", sagte Sportdirektor Max Eberl im SID-Interview vor dem Rückrundenstart am Freitag (20.30 Uhr/ARD und Sky) gegen Rekordmeister Bayern München.

Einen konkreten Termin über Vertragsgespräche gibt es aber noch nicht. "Bei den Planungen für die kommende Spielzeit tauschen wir uns natürlich regelmäßig aus. Wenn sich dort die Gelegenheit bietet, werden wir auch darüber reden, ohne dass wir uns unter Zeitdruck setzen", sagte Eberl. Der 56-jährige Favre betreut den Tabellendritten seit Februar 2011.

Bundesliga | 16.01.2014

Freiburg geht im Test gegen Union Berlin unter

Fußball-Bundesligist SC Freiburg ist im letzten Testspiel des Trainingslagers mit 0:5 gegen den Zweitligisten Union Berlin unter die Räder gekommen.

Chiclana - Fußball-Bundesligist SC Freiburg ist im letzten Testspiel des Trainingslagers im spanischen Conil de la Frontera unter die Räder gekommen. Gegen den Zweitligisten Union Berlin musste das Team von Trainer Christian Streich eine 0:5 (0:4)-Niederlage einstecken. 

Die Tore für den Aufstiegsaspiranten erzielten Kapitän Torsten Mattuschka (4./Foulelfmeter), Adam Nemec (12.), Martin Dausch (27., 45.) und der ägyptische Testspieler Abdallah Gomaa (88.).

Die Freiburger hatten zuvor ihre Tests gegen den albanischen Pokalsieger KF Laci sowie den Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig jeweils 2:0 gewonnen.

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