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England | 28.08.2014

Rooney neuer Kapitän der Three Lions

Wayne Rooney vom englischen Rekordmeisters Manchester United ist zum neuen Kapitän der Nationalmannschaft ernannt worden.

London - Große Ehre für Wayne Rooney: Der Stürmer des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United ist zum neuen Kapitän der Nationalmannschaft ernannt worden. Dies gab der englische Verband FA am Donnerstag bekannt. Der 28-jährige Rooney tritt die Nachfolge von Steven Gerrard (34) an, der nach der erfolglosen WM in Brasilien, zurückgetreten war.

"Ich habe ein langes Gespräch mit Wayne geführt. Er ist bereit für diese Verantwortung", sagte Englands Teammanager Roy Hodgson: "Wayne verdient die Kapitänsbinde. Sein Engagement auf und außerhalb des Platzes und der Fakt, dass er Kapitän bei Manchester United ist, haben bei meiner Entscheidung eine große Rolle gespielt."

 

 

 

 

England | 18.08.2014

England: Schürrle trifft bei Auftaktsieg von Chelsea

Weltmeister André Schürrle hat dem FC Chelsea zu einem perfekten Start in die neue Saison der Premier League verholfen.

Burnley - Fußball-Weltmeister André Schürrle hat dem FC Chelsea zu einem perfekten Start in die neue Saison der Premier League und zur Tabellenführung verholfen. Der Ex-Leverkusener traf beim 3:1 (3:1)-Sieg der Londoner bei Aufsteiger FC Burnley zum 2:1 (21.) und profitierte dabei von einer starken Vorlage des Neuzugangs Cesc Fàbregas (FC Barcelona).

Nach Burnleys Führungstreffer durch Scott Arfield (14.) hatte der für 38 Millionen Euro vom spanischen Meister Atlético Madrid gekommene Stürmer Diego Costa in seinem ersten Ligaspiel für die Blues drei Minuten später den Ausgleich erzielt. Den dritten Treffer steuerte der Serbe Branislav Ivanovic bei (34.). "Wir haben 25 Minuten fantastisch gespielt. Unser zweites Tor war wunderschön", sagte Teammanager José Mourinho.

Im Tor erhielt der Belgier Thibaut Courtois den Vorzug gegenüber Klublegende Petr Cech. "Er ist meine Nummer eins für dieses Spiel, ich treffe damit aber keine Entscheidung für die ganze Saison", betonte Mourinho allerdings. Courtois war die vergangenen drei Jahre an Atlético Madrid ausgeliehen.

Bundesliga | 02.06.2014

Allofs zu Lukaku-Spekulationen: "Müssen sehen, was machbar ist"

Bundesligist VfL Wolfsburg scheint sich bei seiner Suche nach einem neuen Stürmer offenbar auch mit Romelu Lukaku zu beschäftigen.

Wolfsburg - Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg scheint sich bei seiner Suche nach einem neuen Stürmer offenbar auch mit dem belgischen Nationalspieler Romelu Lukaku zu beschäftigen. Der 21 Jahre alte WM-Teilnehmer ist noch bis 2016 beim englischen Top-Klub FC Chelsea unter Vertrag, soll von den Briten aber Spaniens Meister Atlético Madrid angeboten worden sein. Seit September 2013 ist Lukaku an den FC Everton ausgeliehen.

Wolfsburgs Manager Klaus Allofs reagierte laut Wolfsburger Nachrichten gelassen auf das Thema Lukaku: "Wir müssen sehen, was machbar ist. Wir haben auch andere Namen im Kopf." Angeblich fordern die Engländer eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro. Lukakus Nationalmannschaftskollege Kevin de Bruyne war im vergangenen Winter für 22 Millionen Euro von Chelsea nach Wolfsburg gewechselt.

Lukaku bereitet sich derzeit mit der belgischen Nationalmannschaft auf die WM vor. Beim 5:1-Sieg über Luxemburg vor einer Woche erzielte der Youngster drei Treffer, beim 2:0 am Wochenende in Schweden besorgte er die 1:0-Führung. "Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, wo ich in der neuen Saison spielen werde", sagte Lukaku im Interview mit dem belgischen Sender RTBF: "Für mich zählt derzeit nur die WM, darauf bin ich zu 100 Prozent fokussiert. Der Rest kommt erst danach."

 

England | 29.05.2014

Glazers Tod ohne Auswirkungen auf ManU und Buccaneers

Manchester United erstickte nach dem Tod seines Besitzers Malcolm Glazer jegliche Spekulationen schon im Keim.

Manchester - Manchester United erstickte nach dem Tod seines Besitzers Malcolm Glazer jegliche Spekulationen schon im Keim. Es werde keinerlei signifikante Änderungen geben, ließ der englische Fußball-Rekordmeister wissen. Die Red Devils bleiben somit zu 90 Prozent im Besitz der US-Familie, Glazers Söhne Joel, Bryan und Avram werden weiterhin die Geschäfte bei United und den ebenfalls im Familienbesitz befindlichen Tampa Bay Buccaneers aus der US-Football-Profiliga NFL leiten.

Malcolm Glazer, der am Mittwochmorgen im Alter von 86 Jahren verstorben war, hatte United 2005 für 790 Millionen Pfund (rund 970 Millionen Euro) übernommen. Der Kauf aber blieb vor allem bei den Fans des Renommierklubs trotz sportlicher Erfolge äußerst umstritten. Glazer war vorgeworfen worden, die Kosten der Übernahme auf den Verein abgewälzt und den Klub damit tief in die Schulden gerieben zu haben. Seit Glazers Einstieg holte United zwar fünfmal den Meistertitel, gewann 2008 die Champions League und erwirtschaftete Rekordumsätze - die Schulden aber blieben.

Schnell machten nach dem Tod Glazers in den Internetforen Gerüchte die Runde, es könne einen Wechsel an der Spitze von ManU und auch der Buccaneers geben. Die Buccaneers jedoch teilten in ihrer längeren Stellungnahme mit, dass Glazer vorgesorgt hätte. "Linda Glazer wird mit den gemeinsamen fünf Söhnen und der Tochter das Team weiterbesitzen", hieß es auf der Internetseite. Ein Nachfolgeplan würde dies "für weitere Generationen" regeln.

Dass es auch nach dem Tod des Familienoberhaupts kaum Veränderungen geben werde, hatte sich bereits vor Jahren angedeutet. 2006 hatte Glazer einen Schlaganfall erlitten und war danach sprachlich eingeschränkt, auch seinen rechten Arm konnte er kaum noch bewegen. Schon damals repräsentierten seine Familienangehörige den Patron in den Gremien seiner Vereine.

Überhaupt scheute Glazer die Öffentlichkeit, selbst bei der United-Übernahme verzichtete er auf unnötiges Brimborium. Den Tod seines Vaters kommentierte er als "schrecklichstes Erlebnis in meinem Leben", aber: "Es machte aus mit einen richtigen Mann." Nun also sind seine Söhne an der Reihe.

England | 07.05.2014

Manchester City dicht vor vierter Meisterschaft

Manchester City hat in der Premier League dank des Ex-Wolfsburgers Edin Dzeko einen Riesenschritt in Richtung vierter Meisterschaft gemacht.

Manchester - Manchester City hat in der englischen Premier League dank des früheren Wolfsburgers Edin Dzeko einen Riesenschritt in Richtung vierter Meisterschaft gemacht. Die "Citizens" bezwangen Aston Villa 4:0 (0:0) und liegen in der Tabelle einen Spieltag vor Schluss zwei Punkte und 13 Tore vor dem FC Liverpool. Die "Reds" hatten am Montag beim 3:3 bei Crystal Palace eine 3:0-Führung verspielt.

Dzeko brachte Manchester nach einer torlosen ersten Halbzeit in der 64. Minute nach Vorlage von Pablo Zabaleta in Führung und legte acht Minuten später nach. Stevan Jovetic (89.) und Yaya Touré (90.+3) machten in der Schlussphase alles klar.

Am Sonntag reicht City im Heimspiel gegen West Ham United damit wohl ein Remis zum Titel, Liverpool empfängt Newcastle United. Endgültig keine Chancen mehr auf den Titel hat der FC Chelsea.

Allerdings droht dem Klub noch in dieser Woche eine harte Strafe der UEFA. Nach übereinstimmenden Medienberichten muss der seit 2009 von einer Investorengruppe aus Abu Dhabi geführte Klub wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay die Rekordstrafe von etwa 60 Millionen Euro zahlen.

Zudem soll Manchester ebenso wie Paris St. Germain zur Regulierung der Profigehälter angehalten werden, in der Champions League dürfen die Klubs nur 21 statt der üblichen 25 Spieler melden. Ein Ausschluss aus der Königsklasse scheint aber kein Thema zu sein.

England | 22.04.2014

ManU-Aktie steigt nach Moyes-Entlassung

Die Entlassung von Teammanager David Moyes hat sich beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United positiv auf den Aktienkurs ausgewirkt.

New York - Die Entlassung von Teammanager David Moyes hat sich beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United positiv auf den Aktienkurs ausgewirkt. Der Wert des Papiers, das an der New Yorker Börse gehandelt wird, stieg um sechs Prozent und wurde zum Börsenschluss bei 18,68 Dollar (13,52 Euro) notiert. Damit erreichte die Aktie den besten Wert seit fast einem Jahr.

Der 50 Jahre alte Schotte Moyes hatte im vergangenen Sommer die Nachfolger von ManU-Ikone Sir Alex Ferguson beim Klub von Old Trafford angetreten und einen Sechs-Jahres-Vertrag erhalten. Der Renommierklub absolvierte allerdings unter Moyes eine Katastrophen-Saison und verpasste alle wichtigen Saisonziele. Zum Interims-Coach -  bis ein Nachfolger bestimmt ist - wurde ManUnited-Ass Ryan Giggs (40) berufen, der quasi als Spielertrainer fungiert.

England | 31.03.2014

Neue Hillsborough-Untersuchung beginnt mit Jury-Auswahl

In Anwesenheit vieler Angehöriger hat die neue Untersuchung zur Tragödie von Hillsborough am Montag in Warrington nahe Liverpool begonnen.

Warrington - In Anwesenheit vieler Angehöriger hat die neue Untersuchung zur Tragödie von Hillsborough am Montag in Warrington nahe Liverpool begonnen. Eine elfköpfige Jury samt Ersatzkandidaten wurde ausgewählt und darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Anhörungen bis zu zwölf Monate andauern könnten. Am 15. April 1989 waren beim FA-Cup-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forrest 96 Fans in einem überfüllten Liverpool-Fanblock im Stadion von Sheffield Wednesday zu Tode gequetscht worden.

Berufungsrichter Lord Justice John Goldring klärte die potentiellen Jurymitglieder zu Beginn auf, dass Fanzugehörigkeit bei der Beurteilung der neu aufgetauchten Beweismaterialien keine Rolle spielen dürfe: "Es ist fundamental, dass Sie alles aus ihren Köpfen streichen, was Sie vielleicht über Hillsborough gelesen oder gehört haben." Die Anhörungen in dem eigens errichteten Gerichtssaal sollen am Dienstag beginnen.

Eine unabhängige Untersuchung im vergangenen September hatte ergeben, dass 41 der 96 Getöteten hätten gerettet werden können, wenn sie schneller medizinische Hilfe erhalten hätten. Polizei- und Rettungskräften seien schwere Fehler unterlaufen, zudem habe die Polizei später für sie negative Passagen aus Berichten entfernt.

International | 19.02.2014

Argentinien: Messi führt Aufgebot gegen Rumänien an

Lionel Messi vom FC Barcelona führt das Aufgebot der argentinischen Nationalmannschaft für das Länderspiel gegen Rumänien an.

Buenos Aires - Der viermalige Weltfußballer Lionel Messi (26) vom FC Barcelona führt das Aufgebot der argentinischen Nationalmannschaft für das Länderspiel am 5. März in Bukarest gegen Rumänien an. Zuletzt hatte der Barca-Star verletzungsbedingt gefehlt. Weitere Asse im Team des zweimaligen Weltmeisters sind Gonzalo Higuain, Angel Di Maria, Sergio Agüero und Javier Mascherano.

UEFA | 24.01.2014

UEFA ernennt Ferguson zum Trainer-Botschafter

Sir Alex Ferguson, langjähriger Teammanager des englischen Rekordmeisters Manchester United, ist von der UEFA zum Trainer-Botschafter ernannt worden.

Nyon - Sir Alex Ferguson, langjähriger Erfolgs-Teammanager des englischen Rekordmeisters Manchester United, ist von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zum Trainer-Botschafter ernannt worden. Dies gab UEFA-Präsident Michel Platini am Freitag im UEFA-Sitz in Nyon auf einer Pressekonferenz bekannt.

Der 72-jährige Schotte Ferguson war knapp 27 Jahre für ManUnited tätig und hatte seine Laufbahn als Fußballlehrer erst im Sommer 2013 beendet. "Sir Alex wird Vorsitzender unseres Forums für die Elite-Trainer, das sich jedes Jahr trifft. Außerdem gehört er der technischen Studiengruppe der Champions League und der Europameisterschaft an", sagte Platini.

"Für mich ist das eine große Ehre und eine großes Privileg, als Botschafter für die UEFA zu arbeiten", äußerte Ferguson.

England | 03.01.2014

FA klagt Liverpools Teammanager Rodgers an

Teammanager Brendan Rodgers vom FC Liverpool ist nach seinen Äußerungen gegen Schiedsrichter Lee Mason vom englischen Verband angeklagt worden.

Liverpool - Teammanager Brendan Rodgers vom FC Liverpool ist nach seinen abfälligen Äußerungen gegen Schiedsrichter Lee Mason vom englischen Fußball-Verband FA angeklagt worden. Das teilte die FA am Freitag mit. Der 40-jährige Rodgers hatte die Unparteilichkeit des Schiedsrichters nach der 1:2-Niederlage der Reds am 26. Dezember bei Premier-League-Konkurrent Manchester City in Frage gestellt. Ihm droht nun eine Sperre.

"Hoffentlich haben wir bei künftigen Spielen zwischen Liverpool und Teams aus Manchester keinen Schiedsrichter, der aus dem Gebiet Manchester kommt", hatte Rodgers nach dem Spiel gesagt und zudem die Leistung Masons, der aus dem Manchester-nahen Bolton stammt, als "entsetzlich" bezeichnet. Rodgers kann sich bis zum kommenden Mittwoch zu den Vorwürfen äußern.

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