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WM | 29.05.2014

Löw wohl mit bestmöglicher Elf - Durm vor Debüt

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw wird im vorletzten Länderspiel vor der WM am Sonntag gegen Kamerun wohl die bestmögliche Startelf aufbieten.

St. Martin - Fußball-Bundestrainer Joachim Löw wird im vorletzten Länderspiel vor der WM am Sonntag gegen Kamerun (20.30/ARD) wohl die bestmögliche Startelf aufbieten. Da die Mannschaft des deutschen Trainers Volker Finke im Gegensatz zu Deutschlands letztem Testgegner Armenien (6. Juni) ebenfalls für die WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) qualifiziert ist, gilt die Partie in Mönchengladbach als die wichtigere Begegnung in der Vorbereitung.

Es ist gut denkbar, dass Löw zumindest im zweiten Durchgang noch einmal seine Wackelkandidaten sehen will, da er einen Tag später den Kader von 26 auf 23 Spieler reduzieren und endgültig melden muss. Ohnehin verzichten muss der 54-Jährige auf Kapitän Philipp Lahm, dessen Vize Bastian Schweinsteiger, Stammtorhüter Manuel Neuer (alle Bayern München) und Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund). Sie sind alle noch nicht vollständig genesen. 

Sami Khedira, der nach verheiltem Kreuzbandriss im Champions-League-Finale gegen Atlético Madrid rund eine Stunde für Real Madrid auf dem Platz stand, wird wohl in der Startelf stehen. Gleiches gilt wahrscheinlich für den Dortmunder Linksverteidiger Durm, den einzigen Spieler im aktuellen Kader ohne Länderspiel. Die offenste Position scheint die hinten rechts zu sein, wo entweder der Dortmunder Kevin Großkreutz oder der Schalke Benedikt Höwedes Lahm ersetzen werden. 

Die voraussichtliche deutsche Aufstellung:

Deutschland: Weidenfeller/Borussia Dortmund (33 Jahre/1 Länderspiel) - Höwedes/Schalke 04 (26/19) oder Großkreutz/Borussia Dortmund (25/4), Mertesacker/FC Arsenal (29/96), Boateng/Bayern München (25/37), Durm/Borussia Dortmund (22/0) - Khedira/Real Madrid (26/44), Kroos/Bayern München (24/42) - Müller/Bayern München (24/47), Özil/FC Arsenal (25/53), Reus/Borussia Dortmund (25/19) - Klose/Lazio Rom (35/131). - Trainer: Löw

Schiedsrichter: Damir Skomina (Slowenien)

WM | 27.05.2014

Beckenbauer trotz "Pinkel-Affäre": "Großkreutz muss zur WM"

"Kaiser" Franz Beckenbauer hat sich trotz der "Pinkel-Affäre" für eine Nominierung von Kevin Großkreutz für die WM in Brasilien ausgesprochen.

St. Martin - "Kaiser" Franz Beckenbauer hat sich trotz der "Pinkel-Affäre" für eine Nominierung von Fußball-Nationalspieler Kevin Großkreutz für die WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) ausgesprochen. "Natürlich muss er mit zur WM", sagte Beckenbauer, von 1984 bis 1990 selbst als DFB-Teamchef bei drei Turnieren in der Verantwortung, der Bild-Zeitung: "Großkreutz ist ein Typ, auf den du dich als Trainer auf dem Platz verlassen kannst. Er geht ans Maximale. Das brauchen wir in Brasilien."

Natürlich habe Großkreutz "etwas angestellt, was man nicht tut. Man pieselt nicht in eine Hotel-Lobby. Aber haben wir nicht alle schon einmal Dinge gemacht, für die wir uns hinterher geschämt haben?", fragte Beckenbauer: "Er hat sich entschuldigt, zahlt eine Strafe. Erledigt!"

Angesichts der Verletzten macht sich Beckenbauer weniger Sorgen. "Unser Kader kann auch Ausfälle verkraften", versicherte der 68-Jährige: "Selbst ein Weltklasse-Fußballer wie Philipp Lahm ist im Notfall zu ersetzen, wenn auch nicht zu 100 Prozent." 

Schwerwiegender wäre für Beckenbauer ein Ausfall des ebenfalls noch verletzten Manuel Neuer: "Da liegt der Fall etwas sensibler: Die Abwehr ist seit Jahren auf Neuer eingespielt, kennt seine Bewegungen und seine Reaktion. Bei allem Respekt vor seinen Kollegen: Eine Umstellung auf einen anderen Torwart wäre so kurzfristig nicht leicht."

WM | 26.05.2014

Lahm über seine Position: "Ist mir gleich - nur nicht Linksverteidiger"

Philipp Lahm weiß noch nicht, auf welcher Position er bei der WM in Brasilien spielen wird, ausschließen möchte er nur Einsätze als Linksverteidiger.

St. Martin - Kapitän Philipp Lahm weiß noch nicht, auf welcher Position er bei der Fußball-WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) spielen wird, ausschließen möchte er nur Einsätze als Linksverteidiger. "Ich habe immer gesagt, dass ich nicht mehr Linksverteidiger spielen will. Und das ist immer noch mein Standpunkt", sagte der 30-Jährige: "Wenn ich zwischen Links- und Rechtsverteidiger wählen müsste, würde ich rechts wählen. Wenn die Wahl zwischen Rechtsverteidiger und dem defensiven Mittelfeld fällt, sage ich: Mir ist beides gleich lieb."

Gleichwohl räumte Bayern-Kapitän Lahm ein, sich aktuell "mehr als Mittelfeldspieler" zu fühlen, "weil ich da im Verein in dieser Saison mehr Spiele absolviert habe". Das Gespräch mit Bundestrainer Joachim Löw über seine Position sei noch nicht geführt worden, "aber bevor wir nach Brasilien fahren, wird meine Position klar sein". 

Die Nationalmannschaft hat auf beiden defensiven Außenpositionen Probleme. Lahm war bis im Vorjahr als Rechtsverteidiger gesetzt, spielte jedoch bei den Bayern fast die gesamte Saison auf der "Sechs" und gilt angesichts des Ausfalls von Ilkay Gündogan sowie des Fitnesszustands von Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger auch im DFB-Team inzwischen als Kandidat für diese Position. Allerdings laboriert Lahm zurzeit selbst noch an einer Sprunggelenksverletzung.

WM | 08.05.2014

Max Kruse nach WM-Aus: "Der Schmerz sitzt tief"

Stürmer Max Kruse hat enttäuscht auf die Nicht-Nominierung für die Fußball-WM in Brasilien reagiert.

Mönchengladbach - Stürmer Max Kruse hat enttäuscht auf die Nicht-Nominierung für die Fußball-WM in Brasilien reagiert. "Es fällt mir schwer, meine Enttäuschung in Worte zu fassen. Der Schmerz sitzt auch ein paar Stunden nach meinem zerplatzten Traum noch ziemlich tief", schrieb der Angreifer des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am Donnerstagabend auf seiner Facebook-Seite.

Kruse hatte nach einem schwachen Start in die Rückrunde zuletzt aufsteigende Form gezeigt und auf eine Nominierung durch Bundestrainer Joachim Löw gehofft. "Ich habe in den letzten Monaten alles dafür getan, mir meinen Traum erfüllen zu können, doch so ist das Leben. Jetzt heißt es, sich zu schütteln und wieder aufzustehen", schrieb Kruse, der dem deutschen Team "natürlich vor dem TV die Daumen drücken" wird.

Bundesliga | 07.05.2014

Arango kündigt Abschied aus Gladbach an

Juan Arango steht bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach vor dem Abschied.

Mönchengladbach - Juan Arango steht bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach vor dem Abschied. "Ich spiele in der nächsten Saison nicht mehr für Borussia", sagte der Venezolaner der Rheinischen Post und dem Express. Sportdirektor Max Eberl wollte die Trennung allerdings noch nicht bestätigen. "Wir haben gesprochen, allerdings ohne Ergebnis. Wir haben für die kommende Woche weitere Gespräche vereinbart", sagte Eberl.

Eberl bot Arango offenbar einen Einjahres-Vertrag mit Option an, allerdings zu verringerten Bezügen und ohne Stammplatzgarantie. Arango sollen laut Express gut dotierte Angebote aus Mexiko und dem Emirat Katar vorliegen.

Abwehrspieler Roel Brouwers bleibt derweil wohl Gladbacher. "Wir hatten sehr gute Gespräche", sagte Eberl der RP.

Bundesliga | 07.05.2014

Schalke bangt um Einsatz von Goretzka

Bundesligist Schalke 04 bangt vor dem letzten Saisonspiel am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg um den Einsatz von Leon Goretzka.

Gelsenkirchen - Fußball-Bundesligist Schalke 04 bangt vor dem letzten Saisonspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Nürnberg um den Einsatz von Leon Goretzka. Der 19-Jährige musste am Mittwoch wegen einer Prellung am Schienbein das Training abbrechen.

Sollte Goretzka nicht spielen können, dürften entweder Chinedu Obasi oder Jefferson Farfan, der nach dreiwöchiger Auszeit wegen einer allergischen Reaktion auf ein Medikament in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, zum Zuge kommen.

Bundesliga | 07.05.2014

Ramos will sich mit Torjägerkanone von Hertha verabschieden

Adrian Ramos will Hertha BSC als Torschützenkönig verlassen. Die Torjägerkanone "wäre ein schönes Abschiedsgeschenk", sagte Ramos der BILD und BZ.

Berlin - Stürmer Adrian Ramos will Hertha BSC als Bundesliga-Torschützenkönig verlassen. Die Torjägerkanone "wäre ein schönes Abschiedsgeschenk. Mir fehlen zwei Tore, möglich ist das", sagte der kolumbianische Nationalspieler im Interview mit der Bild und der BZ. 

Ramos, der zur kommenden Saison für etwa zehn Millionen Euro zum Pokalfinalisten Borussia Dortmund wechselt, liegt einen Spieltag vor Saisonende mit 16 Treffern knapp hinter den Führenden Mario Mandzukic (Bayern München) und Robert Lewandowski (Borussia Dortmund/je 18). Am Samstag (15.30/Sky) treffen die Berliner auf den BVB.

Ramos traut sich auch zu, den zum Meister FC Bayern wechselnden Lewandowski in Dortmund zu ersetzen. "Angst, ihn zu beerben, habe ich nicht", sagte der 28-Jährige, er gab aber zu: "Druck ist immer da, wenn ein Spieler wie Lewandowski den Klub verlässt. Ich will meinen Beitrag für den Erfolg des Vereins leisten."

Das hat der torgefährliche und technisch starke Angreifer fünf Jahre auch für Hertha getan. Tochter Maria Paula habe den Abschied aus Berlin anfangs überhaupt nicht verstanden, verriet Ramos: "Sie hat nur gefragt: 'Warum?' Da habe ich gesagt, dass der andere Klub unbedingt will, dass ich für ihn spiele. Da hat sie gelacht."

Nationalmannschaft | 07.05.2014

Polen gegen DFB-Elf mit fünf Deutschland-Legionären

Der polnische Nationaltrainer Adam Nawalka hat fünf Deutschland-Legionäre für das Länderspiel am 13. Mai in Hamburg gegen die DFB-Auswahl nominiert.

Warschau - Der polnische Fußball-Nationaltrainer Adam Nawalka hat fünf Deutschland-Legionäre für das Länderspiel am 13. Mai in Hamburg gegen die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nominiert. Bei den nicht für die Weltmeisterschaft in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) qualifizierten Osteuropäern stehen Eugen Polanski (Hoffenheim), Ludovic Obraniak (Bremen) und Arkadiusz Milik (Augsburg), Slawomir Peszko (Köln) und Grzegorz Wojtkowiak (1860 München) im Kader. 

Auf polnischer Seite nicht dabei sind die Dortmunder Robert Lewandowski und Lukasz Piszczek, die am 17. Mai mit den Schwarz-Gelben in Berlin im DFB-Pokalfinale gegen Bayern München stehen. Bundestrainer Joachim Löw muss aufgrund dieses Spiels und des Pokalfinals in England auf zahlreiche Stammkräfte gegen Polen verzichten.

Bundesliga | 02.05.2014

Mainz will im Atlético-Stil in die Europa League

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 will im Stil eines Champions-League-Finalisten in die Europa League stürmen.

Mainz - Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 will im Stil eines Champions-League-Finalisten in die Europa League stürmen. "Am besten machen wir es wie Atlético Madrid - die können nämlich alles", sagte FSV-Trainer Thomas Tuchel zu seiner Taktik im Punktspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Tabellennachbarn Borussia Mönchengladbach.

Der Tabellensiebte aus Mainz liegt zwei Spieltage vor Schluss zwei Punkte hinter Gladbach und vier Zähler vor dem FC Augsburg. Sollten die Rheinhessen ihren Platz verteidigen, würden sie zum dritten Mal am internationalen Wettbewerb teilnehmen.

Spanien | 15.04.2014

Ronaldo: Doppelschichten für die Bayern

Der verletzte Cristiano Ronaldo kämpft verbissen um seine Teilnahme an den Halbfinal-Spielen seines Klubs Real Madrid gegen Bayern München.

Madrid - Der verletzte Weltfußballer Cristiano Ronaldo kämpft verbissen um seine Teilnahme an den Halbfinal-Spielen seines Klubs Real Madrid gegen Titelverteidiger Bayern München in der Champions League. Einem Bericht der spanischen Tageszeitung AS zufolge hat der 29 Jahre alte Portugiese nach seiner Muskelverletzung im linken Oberschenkel Doppelschichten eingelegt, um für die Duelle mit den Münchnern am 23. und 29. April fit zu werden.

Das Endspiel im spanischen Königspokal am Mittwoch gegen Erzrivale FC Barcelona wird Ronaldo verpassen. "Es wird jeden Tag besser und ich schließe nicht aus, dass er spielt", sagte Trainer Carlo Ancelotti zwar in einem Interview mit der Tageszeitung El Mundo. Doch er fügte an: "Wir gehen kein Risiko ein." Zu wichtig sind die Begegnungen mit den Bayern.

Dafür arbeite Ronaldo täglich fünf Stunden in Fitnessraum und Schwimmbad der Königlichen, hieß es bei AS. Neben der Oberschenkelblessur, die der Angreifer im Viertelfinal-Hinspiel gegen Borussia Dortmund (3:0) am 2. April erlitten hatte, laboriert Ronaldo nach wie vor an aus dem März stammenden Problemen mit der Patellasehne im linken Knie.

Um wieder gesund zu werden, habe er sich dem Physiotherapeuten Joaquín Juan anvertraut, der auch den Kolumbianer Radamel Falcao (AS Monaco) nach dessen Kreuzbandriss für die WM in Brasilien fit machen soll.

Ronaldo weilte am vergangenen Donnerstag zu einer Untersuchung bei seinem Vertrauensarzt José Carlos Noronha in Porto. Dieser bezeichnete die Probleme mit dem Knie im portugiesischen Sportblatt O Jogo als "normale Ermüdungserscheinungen" eines Profis, der wie Ronaldo viele Spiele absolvieren muss. Und auch die Oberschenkelverletzung rechtfertige "keinen Alarmismus".

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