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Bundesliga | 01.07.2014

Neue Zeitrechnung bei Eintracht Frankfurt mit Schaaf

Beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat am Dienstag eine neue Zeitrechnung begonnen.

Frankfurt/Main - Beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat am Dienstag eine neue Zeitrechnung begonnen. 413 Tage nach seinem Abschied beim Ligarivalen Werder Bremen ist Trainer Thomas Schaaf mit dem hessischen Traditionsklub in die Saisonvorbereitung gestartet. 

"Es wird Zeit, dass es auf den Platz geht. Die Vorfreude ist riesengroß", sagte der 53 Jahre alte Nachfolger von Armin Veh, der seine neuen Schützlinge am Vormittag zum Laktattest gebeten hatte.

Nach den Abgängen der Stammkräfte Sebastian Jung (VfL Wolfsburg), Pirmin Schwegler (1899 Hoffenheim), Sebastian Rode (Bayern München) und Joselu (Hannover 96) muss Schaaf einen Umbruch einleiten. Bisher hat die Eintracht Timothy Chandler, Makoto Hasebe (beide 1. FC Nürnberg) und Aleksandar Ignjovski (Werder Bremen) verpflichtet. Vor allem in der Offensive sieht Schaaf, der die WM-Teilnehmer Chandler, Hasebe und Constant Djakpa Mitte Juli zurück erwartet, noch Handlungsbedarf.

"Es ist natürlich ein erheblicher Wechsel an Spielern da. Wir müssen jetzt schauen, dass wir in Form kommen. Wir haben einige Spieler verloren, die für hohe Qualität standen. Das bietet aber auch die Chance, neue Spieler kennenzulernen", sagte Schaaf, der sich nicht auf ein konkretes Saisonziel festlegen wollte: "Ich will erreichen, dass die Mannschaft mutig spielt."

Vorstandsboss Heribert Bruchhagen erwartet von Schaaf, dass er den Umbruch erfolgreich gestaltet. Dafür will die Eintracht, die einen Etat von 33 Millionen Euro veranschlagt, sieben Millionen Euro in den Kader investieren.

Schaaf hat zwei Trainingslager angesetzt. Zunächst müssen die Profis auf Norderney (6. bis 12. Juli) schwitzen, dann werden sie in Donaueschingen (17. bis 24. Juli) in Form gebracht. Testspiele sind bisher gegen eine Inselauswahl Norderneys (9. Juli), Waldhof Mannheim (17. Juli), den SV Sandhausen (27. Juli), Sampdoria Genua (2. August), Inter Mailand (10. August) und Rot-Weiß Walldorf (12. August) geplant.

In der ersten Runde des DFB-Pokals muss die Eintracht bei Viktoria Berlin antreten, zum Saisonauftakt in der Liga erwarten die Hessen den SC Freiburg.

WM | 02.06.2014

Ex-Bundestrainer Vogts wünscht Deutschland den WM-Titel

Trotz seines Engagements als Berater von US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann drückt der frühere Bundestrainer Berti Vogts Deutschland die Daumen.

Unterföhring - Trotz seines Engagements als Berater von US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) drückt der frühere Bundestrainer Berti Vogts der deutschen Nationalmannschaft die Daumen: "Ich hoffe und wünsche es, dass die Deutschen wirklich den Weltmeistertitel holen", sagte er dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD.

Für die USA, die am 26. Juni im dritten Spiel der Gruppe G auf Deutschland treffem, wäre es laut dem 67-Jährigen "toll, wenn die zweite Runde erreicht würde". Angesichts der weiteren Gegner Portugal und Ghana stellte der etatmäßige Nationaltrainer Aserbaidschans aber klar: "Es ist eine sehr, sehr schwere Gruppe ? auch für Deutschland. Das ist kein Selbstläufer."

UEFA | 11.04.2014

Dank Bayern: Bundesliga verkürzt Abstand auf England

Durch den Sieg von Borussia Dortmund, vor allem aber dank des Weiterkommens des FC Bayern hat die Bundesliga in der UEFA-Fünfjahreswertung aufgeholt.

Köln - Durch den Sieg von Borussia Dortmund, vor allem aber dank des Weiterkommens des FC Bayern gegen Manchester United hat die Bundesliga den Rückstand auf England in der UEFA-Fünfjahreswertung von 3,250 auf 2,964 Punkte verkürzt.

Allerdings ist auch der FC Chelsea aus London weitergekommen. Das "Mutterland des Fußballs" hat im weiteren Verlauf des Wettbewerbs damit die Chance, die Bundesliga weiter auf Abstand zu halten. Dies ist insofern relevant, als mit Beginn der neuen Saison die Punkte aus der Spielzeit 09/10 gestrichen werden, was bei den Deutschen 18,083, bei den Engländern aber nur 17,982 Punkte ausmacht. Sie werden ihren Vorsprung auf Deutschland im kommenden Jahr damit vom Start weg vergrößern. Eine Aufholjagd ist angesagt.

Nach dem Scheitern von Paris St. Germain gegen Chelsea und Olympique Lyon gegen Juventus Turin ist Frankreich nach Russland, den Niederlanden und der Ukraine als vierter Vertreter aus den Top 10 komplett aus den Europapokal-Wettbewerben ausgeschieden.

Oben zieht Spanien, noch mit vier Vereinen in Champions und Europa League vertreten, einsam seine Kreise. Auch Portugal, das noch Benfica Lissabon und den FC Porto im Rennen hat, hält sich als Fünfter beharrlich und hat mittelfristig die Möglichkeit, an Italien heranzurücken.

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