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International | 08.12.2013

Rutten soll ungarisches Nationalteam übernehmen

Der frühere Bundesliga-Trainer Fred Rutten steht vor einem Engagement bei der ungarischen Nationalmannschaft.

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Budapest - Der frühere Bundesliga-Trainer Fred Rutten steht vor einem Engagement bei der ungarischen Nationalmannschaft. Das berichtet die Zeitung Nemzety Sport. Der Niederländer Rutten (51), von Juli 2008 bis März 2009 Trainer von Schalke 04, soll demnach den im Oktober zurückgetretenen Sandor Egervari ersetzen. Ziel sei nach dem Scheitern in der WM-Qualifikation ein Startplatz bei der EM 2016 in Frankreich.

Schweiz | 07.12.2013

Skibbes Grashopper verspielen Sieg im Spitzenspiel

Die Grasshopper Zürich von Trainer Michael Skibbe haben in der ersten Schweizer Fußball-Liga den Sieg im Spitzenspiel im letzten Moment aus der Hand gegeben.

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Basel - Die Grasshopper Zürich von Trainer Michael Skibbe haben in der ersten Schweizer Fußball-Liga den Sieg im Spitzenspiel im letzten Moment aus der Hand gegeben. Beim 1:1 (1:0) bei Titelverteidiger FC Basel kassierte der Rekordmeister und Pokalsieger aus Zürich das Gegentor erst in der Schlussminute. Mit einem Sieg wäre die Skibbe-Elf nach Punkten mit Tabellenführer Basel (32), der am Mittwoch in der Champions League bei Schalke 04 um den Achtelfinaleinzug spielt, gleichgezogen. Izet Hajrovic hatte Zürich in Führung gebracht (36.), ehe der ehemalige Wolfsburger Bundesligaprofi Giovanni Sio der späte Ausgleich gelang (90.+3).

Dem Lokalrivalen FC Zürich gelang ein ungefährdetes 4:0 (2:0) beim abgeschlagenen Schlusslicht FC Lausanne-Sport und ist weiter Siebter.

England | 07.12.2013

Doppelpack von Schürrle bei Chelsea-Pleite

Trotz des ersten Doppelpacks von André Schürrle in der Premier League hat der englische Fußball-Spitzenklub FC Chelsea im Titelkampf überraschend Federn lassen müssen.

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London - Trotz des ersten Doppelpacks von André Schürrle in der Premier League hat der englische Fußball-Spitzenklub FC Chelsea im Titelkampf überraschend Federn lassen müssen. Der deutsche Nationalspieler überragte zwar im Auswärtsspiel bei Stoke City - die Blues (30) unterlagen am 15. Spieltag jedoch mit 2:3 (1:1), verloren den zweiten Rang und verpassten es, den FC Arsenal (34) vor dessen Sonntagsspiel gegen den FC Everton unter Druck zu setzen. Nach seinen beiden Treffern in der 9. und 53. Minute verhinderte nur die Latte einen Dreierpack des Ex-Leverkuseners Schürrle, der nun drei Saisontore auf dem Konto hat.

Überraschend patzte auch Manchester City (29). Die Citizens kamen beim FC Southampton nur zu einem 1:1 (1:1) und mussten ebenso wie Chelsea den FC Liverpool (30) vorbeiziehen lassen, der sich beim 4:1 (1:0) gegen West Ham United keine Blöße gab.

Der kriselnde Meister Manchester United kassierte derweil den nächsten herben Rückschlag. Die Mannschaft von Teammanager David Moyes unterlag Newcastle United mit 0:1 (0:0) und droht den Anschluss an die internationalen Plätze zu verlieren. Yohan Cabaye (61.) versetzte den Red Devils, die bereits seit vier Liga-Spielen sieglos sind, den K.o.. Zwei Heimniederlagen in Folge hatte ManUnited zuletzt vor zehn Jahren kassiert.

Arsenal mit den drei deutschen Nationalspielern Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski spielt erst am Sonntag (17.00 Uhr) gegen Everton. Im Interview mit dem Guardian gab sich Özil optimistisch: "Wir haben ein hohes Selbstvertrauen und sind sehr stark", sagte der 25 Jahre alte Regisseur: "Wir können Großes erreichen und den Titel holen."

Lewis Holtby feierte unterdessen mit Tottenham Hotspur drei Tage nach seinem entscheidenden Tor in der Partie beim FC Fulham (2:1) einen weiteren Erfolg. Beim Tabellenletzten AFC Sunderland setzten sich die Spurs mit 2:1 (1:1) durch und verbesserten sich in der Tabelle um einen Platz auf Rang sechs. Adam Johnson (37.) brachte die Gastgeber in Führung, Paulinho (43.) und John O'Shea (50./Eigentor) drehten das Spiel. Holtby wurde in der 79. Minute ausgewechselt.

Bei Stoke, das ohne den verletzten Ex-Nationalspieler Robert Huth antrat, sorgten Peter Crouch (42.), Stephen Ireland (49.) und Oussama Assaidi (90.) für den überraschenden Sieg gegen Chelsea. Sergio Agüero (10.) hatte ManCity in Führung gebracht, Pablo Osvaldo (42.) glich für Southampton aus. Für Liverpool war Luis Suárez (81./84.) am erfolgreichsten.

Italien | 07.12.2013

Kloses Rückkehr bei Lazio verzögert sich weiter

Nationalspieler Miroslav Klose muss weiter auf sein Comeback beim italienischen Erstligisten Lazio Rom warten.

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Rom - Fußball-Nationalspieler Miroslav Klose muss weiter auf sein Comeback beim italienischen Erstligisten Lazio Rom warten. Der 35-Jährige zählt nicht zum Kader der Römer für das Auswärtsspiel am Sonntag beim FC Turin, wie der Klub am Samstag mitteilte. Eigentlich sollte der Torjäger bereits vergangenen Montag gegen den SSC Neapel (2:4) wieder zum Aufgebot gehören. Trainer Vladimir Petkovic ist mit dem Fitnesszustand von Klose, der am 11. November eine Schulterverletzung erlitten hatte, aber nach wie vor noch nicht zufrieden.

Bundesliga | 07.12.2013

Völler kämpft um Sam: Wechsel nicht perfekt

Entgegen anderslautender Meldungen ist der Wechsel von Sidney Sam im kommenden Sommer innerhalb der Fußball-Bundesliga von Bayer Leverkusen zu Schalke 04 noch nicht perfekt.

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Dortmund - Entgegen anderslautender Meldungen ist der Wechsel von Nationalspieler Sidney Sam im kommenden Sommer innerhalb der Fußball-Bundesliga von Bayer Leverkusen zu Schalke 04 noch nicht perfekt. "Wir werden uns, das ist auch der Wunsch von Sidney Sams Seite, im Januar noch mal zusammensetzen. Er weiß, dass wir gerne mit ihm verlängern möchten. Natürlich zu Bedingungen, die von uns machbar sind. Und wenn nicht, wird es trotzdem weitergehen bei Bayer Leverkusen - wie immer", sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler vor dem Bundesligaspitzenspiel bei Borussia Dortmund dem TV-Sender Sky.

Unter der Woche hatten Meldungen die Runde gemacht, dass Sam sich mit Schalke bereits auf einen Dreijahresvertrag geeinigt habe. Die festgeschriebene Ablösesumme für den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler soll 2,5 Millionen Euro betragen.

2.Bundesliga | 07.12.2013

Uhlig fordert Debatte über Ausschluss von Dresden

Arminia-Geschäftsführer Marcus Uhlig fordert nach den Krawallen von Dynamo Dresden Fans beim Spiel in Bielefeld eine Diskussion über die Verbannung der Gäste aus der 2. Bundesliga.

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Bielefeld - Arminia-Geschäftsführer Marcus Uhlig fordert nach den erneuten Krawallen von Fans des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden beim Spiel in Bielefeld am Freitagabend (1:1) eine Diskussion über die Verbannung der Gäste aus der 2. Bundesliga. "Diese Fans sind eine Schande für den deutschen Fußball", sagte Uhlig der Neuen Westfälischen. Es müssten Überlegungen stattfinden, "ob Dresden nicht auch aus dem Ligabetrieb ausgeschlossen werden soll".

Mehrere Hundert Dynamo-Anhänger hatten nach Angaben der Polizei für "eine Spur der Gewalt vom Bahnhof bis zum Stadion" gesorgt. 17 Polizisten wurden verletzt, zwei davon schwer. Mehrere Einsatzwagen wurden demoliert, dazu ein Kino und ein Supermarkt überfallen. Ein Polizeipferd erlitt eine Schnittwunde.

Uhlig bezeichnete es als "absolute Schande", dass Dynamo-Anhänger zwei Catering-Stände überfallen und die Kassen geraubt hatten. Es seien 1000 Sicherheitsleute im Einsatz gewesen, "und trotzdem konnten wir das Problem nicht lösen - wir sind ratlos. Das System musste kapitulieren."

Das Ausmaß der Ausschreitungen macht Uhlig fassungslos: "Bielefeld erlebte am Nikolaustag eine noch nie gekannte Gewaltdimension. Da war die absolute Geilheit auf Gewalt, die kannten überhaupt keine Hemmschwelle."

2.Bundesliga | 07.12.2013

Dresden nach Ausschreitungen fassungslos

Die Verantwortlichen von Dynamo Dresden haben mit völligem Unverständnis auf die von den eigenen Fans verursachten Ausschreitungen rund um das Spiel bei Arminia Bielefeld reagiert.

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Dresden - Die Verantwortlichen von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden haben mit völligem Unverständnis auf die von den eigenen Fans verursachten schweren Ausschreitungen rund um das Spiel bei Arminia Bielefeld (1:1) reagiert. "Wie unser Cheftrainer Olaf Janßen sind der gesamte Verein, unsere Spieler und Mitarbeiter über die Vorkommnisse zutiefst beschämt. Das Ausmaß an Gewalt macht uns fassungslos", sagte Geschäftsführer Christian Müller.

Mehrere Hundert Dynamo-Anhänger hatten am Freitag nach Angaben der Polizei für "eine Spur der Gewalt vom Bahnhof bis zum Stadion" gesorgt. 17 Polizisten wurden verletzt, zwei davon schwer. Mehrere Einsatzwagen wurden demoliert, ein Polizeipferd erlitt eine Schnittwunde, ein Kino und ein Supermarkt wurden überfallen.

"Wieder haben in schwarz-gelb auftretende Gewalttäter dafür gesorgt, dass wir als Dynamo mit Krawallen, Ausschreitungen, Diebstahl und sogar schwerer Körperverletzung in Verbindung gebracht werden", so Müller: "Um es ganz klar zu sagen: Das sind keine Fans von Dynamo! Das sind Kriminelle, die Angst und Schrecken verbreiten."

Der Klub distanzierte sich vom Verhalten der Fans und will "eng mit den Behörden bei der Ermittlung der Täter zusammenarbeiten". Mit Vertretern der Fanszene, den Sicherheits- und Fanbeauftragten sowie den Polizeibehörden in Bielefeld sollen die Vorgänge analysiert und danach Konsequenzen gezogen werden. Müller bat die Geschädigten um Verzeihung: "Unsere Genesungswünsche gelten den Verletzten. Sie und alle anderen Gewaltopfer möchte ich im Namen des Vereins um Entschuldigung bitten."

Bundesliga | 07.12.2013

Eintracht Frankfurt rutscht immer tiefer in Krise

Eintracht Frankfurt rutscht nach der achten Saison-Pleite immer tiefer in die Krise und verliert nach einem 1:2 gegen 1899 Hoffenheim im Abstiegskampf weiter an Boden.

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Frankfurt - Eintracht Frankfurt rutscht nach der achten Saison-Pleite immer tiefer in die Krise und verliert im Abstiegskampf weiter an Boden. Die nunmehr seit zehn Ligapartien sieglosen Hessen kassierten beim 1:2 (0:0) gegen 1899 Hoffenheim einen neuerlichen Rückschlag und warten seit nunmehr sieben Monaten auf einen Heimsieg in der Fußball-Bundesliga.

Vor rund 41.000 Zuschauern besiegelten in einer turbulenten zweiten Hälfte Sven Schipplock (46.) und Roberto Firmino (51.) mit seinem achten Saisontreffer den dritten Auswärtscoup der Gäste. Die Eintracht hatte durch den von Hoffenheim ausgeliehenen Joselu (48.) zwischenzeitlich ausgleichen können (48.).

Die Kraichgauer, die vier Tage zuvor durch ein 3:1 bei Schalke 04 ins Pokal-Viertelfinale eingezogen waren, krönten damit eine erfolgreiche Woche und sammelten im Ringen um den Klassenerhalt wichtige Punkte.

Die Eintracht indes hatte zuletzt am 4. Mai 2013 (3:1 gegen Fortuna Düsseldorf) eine Ligapartie im heimischen Stadion gewonnen und ihren bislang letzten "Dreier" vor zweieinhalb Monaten im Spiel bei Werder Bremen (3:0) gefeiert. Kleiner Trost: Das Team von Trainer Armin Veh überwintert sowohl in der Europa League als auch im DFB-Pokal.

Drei Tage nach dem Cuperfolg gegen den SV Sandhausen (4:2) war der Eintracht die Verunsicherung aufgrund der zuletzt schwachen Ergebnisse in der Liga deutlich anzumerken. Vor allen Dingen in der Abwehr leistete sich der zumindest kämpferisch überzeugende Tabellen-15. einige Aussetzer. Auch Frankfurts Innenverteidiger Bamba Anderson, der nach dreiwöchiger Verletzungspause zurückgekehrt war, wirkte nicht immer sicher.

In einer zerfahrenen ersten Hälfte mit viel Mittelfeldgeplänkel hatte ausgerechnet der bis Saisonende für 800.000 Euro von Hoffenheim ausgeliehene Joselu die Chance zur Führung. Doch nach zuvor fünf Toren in vier Pflichtspielen konnte der Spanier eine Hereingabe von Takashi Inui aus kurzer Distanz nicht im Gäste-Gehäuse unterbringen (25.).

Die Gastgeber mussten weiterhin auf die verletzten Alexander Meier, Marco Russ und Stefan Aigner sowie den gesperrten Martin Lanig verzichten. Trainer Armin Veh ließ zunächst Spielmacher Tranquillo Barnetta draußen und setzte auf ein kompaktes Mittelfeld. Doch die zündeten Ideen fehlten lange.

Hoffenheim hatte zunächst mehr vom Spiel. Schipplock testete mit einem Kopfball Eintracht-Torhüter Kevin Trapp (16.). 1899-Keeper Jens Grahl indes verlebte bei seinem Bundesliga-Debüt zunächst einen relativ entspannten Nachmittag. Der 25-Jährige hatte wie bereits im Pokalspiel den Vorzug gegenüber dem zuletzt stark kritisierten Stammkeeper Koen Casteels bekommen.

Nach der Pause überschlugen sich die Ereignisse: Die Eintracht wurde zunächst kalt erwischt, als Schipplock einen feinen Steilpass von Roberto Firmino aufnahm und aus zwölf Metern erfolgreich abschloss. Quasi im Gegenzug staubte Joselu eine Hereingabe von Vaclav Kadlec zum Ausgleich ab. Nur drei Minuten später schlugen die Hoffenheimer erneut durch den starken Firmino zurück. U21-Nationalspieler Kevin Volland hätte nach knapp einer Stunde erhöhen können, doch sein Schuss traf nur den Pfosten.

Bei den Hessen konnten mit Abstrichen Inui und Sebastian Rode überzeugen. Firmino sowie Schipplock verdienten sich bei Hoffenheim die besten Noten.

Bundesliga | 07.12.2013

Augsburg siegt 1:0 - HSV-Höhenflug beendet

Der FC Augsburg hat den Höhenflug des Hamburger SV erst einmal gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl gewann bei den Hanseaten völlig verdient mit 1:0 (1:0).

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Hamburg - Der FC Augsburg hat den Höhenflug des Hamburger SV erst einmal gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl gewann bei den Hanseaten völlig verdient mit 1:0 (1:0) und kletterte durch den zweiten Auswärtssieg der Saison in die obere Tabellenhälfte. Das Tor des Tages erzielte Startelf-Debütant Raul Bobadilla in der 18. Minute.

Für den HSV, der erneut auf Kapitän Rafael van der Vaart verzichten musste, wird die eklatante Heimschwäche allmählich zum Problem. Die Hamburger verpassten durch ihre bereits vierte Niederlage im siebten Heimspiel den Sprung in die obere Tabellenhälfte. Nach dem Aufwärtstrend der vergangenen Wochen war die unerwartete Pleite gegen die Schwaben zudem ein Rückschlag im Kampf um den Europacup.

Van der Vaart sagte am Freitag aus bekannten persönlichen Gründen ab. Eigentlich hätte der niederländische Spielmacher nach auskuriertem Bänderriss und drei Spielen Pause gegen Augsburg wieder in der Startelf stehen sollen.

Die Gäste knüpften mit ihrem furchtlosen Auftreten nahtlos an ihre gute Vorstellung aus dem Pokalspiel gegen den FC Bayern (0:2) an. Aus einer kompakten Defensive kombinierte sich der FCA immer wieder gefährlich vor das Hamburger Tor und ging folgerichtig nach einer guten Viertelstunde in Führung. Nachdem Angreifer Bobadilla, der überraschend den Vorzug vor Sascha Mölders und Arkadiusz Milik erhielt, zunächst noch am starken Nationalkeeper René Adler im HSV-Tor scheiterte (14.), hatte er wenig später keine Mühe, die mustergültige Vorarbeit von Halil Altintop aus kurzer Distanz einzuschieben.

Ganz anders der Auftritt der Hausherren: Keine Spielkontrolle, wenig Kreativität, kaum Torchancen - die frostigen Temperaturen in der Hamburger Arena im Volkspark und das kurzfristige Fehlen von van der Vaart schienen den HSV über weite Strecken der Partie regelrecht zu lähmen. Während die sonst so auswärtsschwachen Augsburger, die zuvor neun ihrer letzten elf Partien auf fremden Platz verloren hatten, das Geschehen lange Zeit fast nach Belieben diktierten, wirkte das Team von Trainer Bert van Marwijk vollkommen verunsichert.

Auf eine gelungene Offensivaktion der Hausherren warteten die 46.213 Zuschauer in der ersten Halbzeit vergebens (1:8-Torschüsse). Und so wurden die HSV-Profis mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Pause verabschiedet.

Auch im zweiten Abschnitt bot sich zunächst das gleiche Bild. Während van Marwijk an der Seitenlinie unentwegt versuchte, sein Team nach vorne zu peitschen, kontrollierte Augsburg Ball und Gegner - und erspielte sich reihenweise Torchancen. Erst prüfte der agile Tobias Werner nur 17 Sekunden nach Wiederanpfiff Adler mit einem 17-Meter-Hammer, dann parierte der HSV-Schlussmann gegen Kevin Vogt (58.). Sekunden später traf wiederum Werner nur die Latte.

Danach hatte der HSV seine bis dahin stärkste Phase. Zunächst scheiterten Nationalspieler Marcell Jansen und Maximilian Beister (64.) aus bester Position, nur 60 Sekunden danach vereitelte Augsburgs Torhüter Marwin Hitz den Ausgleich mit einer Glanztat gegen Beister.

Bester Akteur bei den Hausherren war Torhüter Adler, auf Seiten der Augsburger verdienten sich Torschütze Bobadilla und Mittelfeldmann Werner Bestnoten.

2.Bundesliga | 07.12.2013

Köln trotz "Latten-Seuche" Herbstmeister

Trotz der weiter grassierenden "Latten-Seuche" hat sich der 1. FC Köln zum dritten Mal die Herbstmeisterschaft in der 2. Fußball-Bundesliga gesichert.

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Köln - Trotz der weiter grassierenden "Latten-Seuche" hat sich der 1. FC Köln zum dritten Mal die Herbstmeisterschaft in der 2. Fußball-Bundesliga gesichert. Die Rheinländer besiegten den FSV Frankfurt mit 2:0 (0:0) und zementierten damit bereits vor den Spielen der Konkurrenten Platz eins zum Ende der Hinrunde. Gutes Omen für den FC: Nach den bisherigen Herbstmeisterschaften 1999/00 und 2002/03 stieg er jedes Mal auf, von den vergangenen neun Hinrundenmeistern scheiterte nur Erzgebirge Aue vor drei Jahren.

Dabei ließen sich die Kölner vor 43.300 Zuschauern auch vom abermaligen Pech nicht aufhalten. Schon wieder trafen die "Geißböcke" einmal den Pfosten und einmal die Latte. Letztlich traf Anthony Ujah doch noch ins Tor (54.). Kurz vor Schluss erhöhte Marcel Risse mit seinem achten Saisontreffer (84.). Das letztjährige Überraschungsteam aus Frankfurt steckt nach vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen mitten im Abstiegskampf.

Die in Köln seit Wochen gestellte Frage, ob Patrick Helmes und Ujah zusammenspielen können, beantwortete Stöger diesmal mit einer Variante: Der Nigerianer begann als alleinige Spitze, Helmes dahinter als zentraler Spieler der Dreier-Reihe. Trotz eklatant mehr Ballbesitz kamen die Gastgeber, die in den vergangenen vier Heimspielen dreimal ohne Tor geblieben waren, aber selten durch bis in die gefährliche Zone.

Und wenn es klappte, stand wieder das Torgebälk im Weg. Zunächst rettete der frühere Kölner Björn Schlicke vor Helmes und lenkte den Ball dabei an den Pfosten (18.), dann traf auch Helmes wieder die Latte (22.) - alleine für ihn der achte Aluminium-Treffer in dieser Saison bei nur drei Toren.

Zwei der bis dahin schlechtesten Kölner sorgten dann für die Führung: Risse passte in die Mitte, und Ujah vollstreckte. Es war das fünfte Saisontor des oft glücklos agierenden Nigerianers. Dem vermeintlichen 2:0 von Yannick Gerhardt (63.) verweigerte Schiedsrichter Robert Hartmann wegen angeblichen Foulspiels zu Unrecht die Anerkennung.

Beste Spieler bei Köln waren Gerhardt und mit Abstrichen Helmes. Bei den kompakten Frankfurtern hinterließen Schlicke und Joni Kauko den besten Eindruck.

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