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Nationalmannschaft | 16.05.2013

Nicolai Müller: "Ein Traum in Erfüllung gegangen"

Nicolai Müller bleibt nach seinem "Hauptgewinn" in der Nominierungslotterie für die USA-Reise der Fußball-Nationalmannschaft bescheiden.

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Frankfurt/Main - Nicolai Müller bleibt nach seinem "Hauptgewinn" in der Nominierungslotterie für die USA-Reise der Fußball-Nationalmannschaft bescheiden. "Mir sind die Rahmenbedingungen dieser Nominierung natürlich bewusst und auch die Tatsache, dass viele Stammspieler der Nationalmannschaft nicht dabei sein können", sagte der Mittelfeldspieler von Bundesligist FSV Mainz 05: "Ich werde aber dennoch alles geben und mache mir keine Gedanken darüber, was dann in Zukunft passiert."

Die Berufung für die Länderspiele am 29. Mai in Boca Raton gegen Ecuador und am 2. Juni in Washington gegen die USA freue den 25-Jährigen "natürlich sehr. Für mich ist mit der Nominierung ein Traum in Erfüllung gegangen."

Bundesliga | 16.05.2013

Löw: Schalke hat großen Druck

Nach Ansicht von Bundestrainer Joachim Löw steht Bundesligist Schalke 04 vor dem Endspiel um den Qualifikationsplatz zur Champions League am Samstag beim SC Freiburg unter Druck.

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Frankfurt/Main - Nach Ansicht von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw steht Bundesligist Schalke 04 vor dem Endspiel um den Qualifikationsplatz zur Champions League am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) beim SC Freiburg unter großem Druck. "Freiburg hat nichts zu verlieren, Schalke dagegen muss es schaffen. Die Schalker haben den Anspruch, in der Champions League zu spielen", sagte Löw, der sich das Spiel vor Ort anschauen wird: "Es ist eines der spannendsten Spiele des letzten Spieltags. Derjenige, der es schafft, hat die Chance in der Champions League auch verdient."

Löw outete sich zudem als "großer Fan" des Freiburger Trainers Christian Streich. "Ich habe viele begeisternde Spiele der Freiburger gesehen. Dabei war die Handschrift von Streich bei seiner Mannschaft sehr oft klar zu erkennen", äußerte der Bundestrainer: "Sicher gehen viele Leistungsträger. Aber Christian Streich hat sicher schon Ideen, wie diese Lücken auszufüllen sind. Freiburg wird sicher in der nächsten Saison eine konkurrenzfähige Mannschaft haben."

Bundesliga | 16.05.2013

Kampf gegen den Abstieg: Hoffenheim hofft noch

1899 Hoffenheim will sich am entscheidenden letzten Spieltag nicht kampflos dem Abstieg aus der Bundesliga ergeben - trotz des übermächtigen Gegners Borussia Dortmund.

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Zuzenhausen - 1899 Hoffenheim will sich am entscheidenden letzten Spieltag nicht kampflos dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga ergeben - trotz des übermächtigen Gegners Borussia Dortmund. "Ein Wunderheiler wurde noch nicht bestellt", sagte 1899-Trainer Markus Gisdol vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30/Sky und Liga total!): "Dortmund wird in Bestbesetzung spielen, das wird die Aufgabe nicht einfacher machen. Aber es gibt in jedem Spiel eine Chance - das müssen wir gnadenlos ausnutzen."

Mit zwei Punkten Rückstand auf den FC Augsburg und Fortuna Düsseldorf sind die Kraichgauer auf Schützenhilfe aus Hannover (gegen Düsseldorf) und von Absteiger SpVgg Greuther Fürth (in Augsburg) angewiesen, um überhaupt noch eine Chance zu haben. "Ich möchte schon informiert sein, was auf den anderen Plätzen passiert", sagte Gisdol: "Aber ich habe im Kopf, dass vor allem wir gewinnen müssen." Verzichten muss der 43 Jahre alte Trainer auf Mittelfeldspieler Tobias Weis.

Ungewohnte Unterstützung bekommt das Gisdol-Team aus der Heimat: Für die Partie in Dortmund sind alle 3600 Gästetickets vergriffen, zudem bietet der Klub in der heimischen Rhein-Neckar-Arena ein Public Viewing an. Zu den Auswärtsspielen von 1899 waren bislang im Schnitt immer deutlich weniger Fans gereist, meist nur wenige Hundert.

Nicht dabei sein wird allerdings Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp, wohl, um sich erneute Schmäh-Gesänge zu ersparen. Das Verhältnis zwischen dem BVB und den Kraichgauern ist nicht zuletzt nach der einstigen Kritik von Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke an dem von Hopp gesponserten Modell Hoffenheim äußerst gespannt. Ein Kabinenbesuch des Förderers, wie nach dem 1:4 gegen den Hamburger SV am vergangenen Spieltag, ist damit ausgeschlossen - ob gerettet oder nicht.

Italien | 16.05.2013

Millionen gefälschte Panini-Sticker beschlagnahmt

In Italien sind 5,7 Millionen gefälschte Panini-Sammelbilder mit den Konterfeis von Fußballstars beschlagnahmt worden.

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Rom - In Italien sind 5,7 Millionen gefälschte Panini-Sammelbilder mit den Konterfeis von Fußballstars beschlagnahmt worden. Die italienische Polizei hat einen Kriminellenring zerschlagen, der die Klebebildchen fälschte. Der Wert der konfiszierten Sticker beträgt 2,7 Millionen Euro, teilte die Polizei mit.

Die Organisation stand unter der Leitung eines 65 Jahre alten Ex-Mitarbeiters des Klebebild-Herstellers mit Sitz in Modena. Dieser hatte eine Druckerei aufgebaut, in der er Millionen gefälschte Sticker herstellen konnte. Ermittlungen wurden gegen drei weitere Personen aufgenommen.

"Schon in der Vergangenheit hatte man versucht, unsere Sticker zu fälschen. Noch nie waren bisher aber so viele Sammelbilder beschlagnahmt worden. Das ist eine wichtige Maßnahme zum Schutz von Millionen unserer Sammler", kommentierte Panini-Geschäftsführer Aldo Sallustro.

England | 16.05.2013

Marin will bei Chelsea bleiben

Fußball-Nationalspieler Marko Marin will trotz "Anfragen aus der Bundesliga" beim Europa-League-Sieger FC Chelsea bleiben.

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Amsterdam - Fußball-Nationalspieler Marko Marin will trotz "Anfragen aus der Bundesliga" beim Europa-League-Sieger FC Chelsea bleiben. "Die Bundesliga ist sensationell, aber momentan ist nicht geplant, dass ich zurückkomme", sagte der 24-Jährige nach dem 2:1 seines Klubs im Europa-League-Finale gegen Benfica Lissabon: "Ich warte erst einmal ab, wer Trainer wird, dann sehen wir, welche Möglichkeiten er für mich sieht." Sollte der neue Trainer wie erwartet José Mourinho heißen, würde Marin das "sensationell" finden.

Dass entweder Chelsea oder Bayer Leverkusen Interesse haben, den Ex-Bremer statt des wohl nach Dortmund wechselnden Kevin de Bruyne zum Teil des geplanten Transfergeschäftes um André Schürrle zu machen, wollte Marin weder bestätigen noch dementieren. Im vergangenen Sommer war er für 7,5 Millionen Euro von Werder Bremen zu Chelsea gewechselt und hatte einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Für die erste Mannschaft spielte Marin aber kein einziges Mal über 90 Minuten, seit dem 30. März kam er gar nicht mehr zum Einsatz. "Natürlich hoffe ich, dass ich nächste Saison mehr Einsätze habe", sagte er.

Spanien | 15.05.2013

Messi: Barcelona soll Spielstil beibehalten

Weltfußballer Lionel Messi hat von den Verantwortlichen des FC Barcelona gefordert, den Spielstil der Mannschaft nicht zu ändern.

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Barcelona - Weltfußballer Lionel Messi hat von den Verantwortlichen des FC Barcelona gefordert, den Spielstil der Mannschaft nicht zu ändern. "Wir dürfen das vergangene Jahr nicht überbewerten, sondern müssen ruhig bleiben und uns auf die nächste Saison vorbereiten", sagte der Argentinier dem mexikanischen Fernsehsender Azteca

Die Katalanen waren im Halbfinale der Champions League deutlich am deutschen Rekordmeister Bayern München gescheitert und in der Folge stark kritisiert worden. "Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, wir können nicht immer alles gewinnen", sagte Messi. In dieser Spielzeit habe vor allem das lange Fehlen des krebskranken Trainers Tito Vilanova viel ausgemacht: "Wir haben den Unterschied gemerkt, es war ohne ihn nicht dasselbe."

3. Liga | 15.05.2013

Yabo erster Neuzugang in Karlsruhe

Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC vermeldet seinen ersten Neuzugang. Reinhold Yabo wechselt von der Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Köln zum ehemaligen Fußball-Bundesligisten.

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Karlsruhe - Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC vermeldet seinen ersten Neuzugang. Der 21-jährige Reinhold Yabo wechselt von der Regionalliga-Mannschaft des Zweitligisten 1. FC Köln zum ehemaligen Fußball-Bundesligisten. Der Kapitän der deutschen U20-Nationalmannschaft unterzeichnete einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015. Das teilte der KSC am Mittwoch mit.

"Reinhold ist ein spielstarker Mittelfeldspieler, der den Ball fordert und in zentraler Position ein Spiel mitbestimmen kann", sagte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer.

Bundesliga | 15.05.2013

Petersen enttäuscht über Trennung von Schaaf

Torjäger Nils Petersen, Stürmer des Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen, ist sehr enttäuscht über die Trennung von Trainer Thomas Schaaf.

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Bremen - Torjäger Nils Petersen, Stürmer des Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen, ist sehr enttäuscht über die Trennung von Trainer Thomas Schaaf. "Keiner hat gehofft, dass es so kommt. Für uns als Mannschaft ist es keine leichte Situation, die an uns nicht spurlos vorbeigeht. Wir müssen jetzt damit klarkommen", sagte Petersen dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD: "Thomas Schaaf war ein Faktor, warum ich mich für Bremen entschieden hatte. Es war eine Ehre für mich, mit ihm zusammengearbeitet zu haben."

Werder Bremen hatte am Mittwoch die Trennung von Chefcoach Schaaf, der über 14 Jahre die Geschicke an der Weser geleitet hat, bekannt gegeben.

2.Bundesliga | 15.05.2013

Relegation: Kaum noch Karten für FCK-Fans

Die Fans des 1. FC Kaiserslautern fiebern den Relegationsspielen entgegen. Für das Rückspiel in Kaiserslautern sind bereits alle verfügbaren Karten für die Heimfans vergriffen.

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Kaiserslautern - Die Fans des 1. FC Kaiserslautern fiebern den Relegationsspielen zur Fußball-Bundesliga entgegen. Für das Rückspiel in Kaiserslautern am 27. Mai sind bereits alle verfügbaren Karten für die Heimfans vergriffen. Im Fritz-Walter-Stadion sind nur noch das Gästekontingent in Höhe von zehn Prozent der Stadionkapazität (49.780 Zuschauer) und die bis einschließlich Sonntag nicht in Anspruch genommenen Plätze der Dauerkarten-Abonnenten verfügbar.

Der Tabellendritte der 2. Liga erwartet entweder Fortuna Düsseldorf, den FC Augsburg oder 1899 Hoffenheim. Das Hinspiel im Stadion des Bundesligisten findet am 23. Mai statt.

FIFA | 15.05.2013

Blatter lehnt WM-Aufstockung ab

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat sich einem L'Equipe-Interview gegen eine geplante Aufstockung der WM von 32 auf 36 Mannschaften ausgesprochen.

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Paris - FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat sich einem L'Equipe-Interview gegen eine geplante Aufstockung der WM von 32 auf 36 Mannschaften ausgesprochen, nachdem die Europameisterschaft 2016 in Frankreich bereits auf 24 Teams erweitert wird. "Ich bin für einen Beibehalt von 32 Teams. Ich will einerseits den Europäern ihre 13 Startplätze nicht streitig machen, aber ich habe kürzlich Asien und Afrika mehr Startplätze versprochen."

Diese Aussage geht offenbar eindeutig gegen Südamerika. Während Europa 53 Starter in der WM-Qualifikation hat, verfügt Südamerika nur über neun Teilnehmer (plus WM-2014-Gastgeber Brasilien), hat aber derzeit sechs WM-Startplätze.

Parallel macht sich Blatter für den Franzosen Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), als seinen Nachfolger stark. "Für mich ist er mein natürlicher Nachfolger." Steitereien mit "Platoche" über Torlinientechnik? Kleinigkeiten, so der FIFA-Chef in der L'Equipe.

Unklar bleibt, ob der derzeit 57-jährige Platini bis 2019 warten muss, weil Blatter 2015, dann 79-Jährige, vielleicht noch einmal den Hut für eine erneute Kandidatur in den Ring werfen wird: "Die FIFA-Reform muss zu Ende geführt werden. Und ich erinnere daran, dass ich dasselbe Alter habe wie der Mann, der jetzt zum Papst gewählt worden ist."

Auf die Frage, ob FIFA-"General" Jerome Valcke ein Nachfolgekandidat sei, meinte Blatter: "Der muss erst mal die WM in Brasilien stemmen." 1998 war der Schweizer vom Generalsekretär zum neuen FIFA-Präsidenten und Nachfolger von Joao Havelange aufgestiegen. Der Walliser hatte sich damals bei der Wahl in Paris gegen den damaligen UEFA-Präsidenten Lennart Johansson durchgesetzt.

Auch zur umstrittenen WM 2022 in Katar nahm der FIFA-Boss Stellung: "Das hat das Exekutiv-Komitee entschieden. Ich glaube nicht, dass man dort im Sommer spielen kann." Platini hatte sich für eine Verlegung der WM-Endrunde vom Sommer in den Winter stark gemacht.

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