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Bundesliga | 07.12.2013

Hoffenheim: Gisdol geht von Joselu-Rückkehr aus

Trainer Markus Gisdol vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim rechnet mit einer Rückkehr des an Eintracht Frankfurt ausgeliehenen Stürmers Joselu im Sommer 2014.

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Frankfurt/Main - Trainer Markus Gisdol vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim rechnet mit einer Rückkehr des an Eintracht Frankfurt ausgeliehenen Stürmers Joselu im Sommer 2014. "Fakt ist: Er ist für ein Jahr ausgeliehen, und ich denke, dass er zu uns zurückkommt", sagte Gisdol am Samstagabend nach dem 2:1 (0:0) der Kraichgauer in Frankfurt.

Ausgerechnet Joselu (48.) hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gastgeber erzielt. Für den 23-jährigen Spanier, der einst in der zweiten Mannschaft von Real Madrid spielte, war es der sechste Treffer in den letzten fünf Pflichtspielen. Joselu war im Sommer für rund 800.000 Euro an die Eintracht ausgeliehen worden, nachdem er in Hoffenheim in die berühmte Trainingsgruppe 2 abgeschoben worden war.

Bundesliga | 07.12.2013

0:7 - Werder für Bayern nur noch Sparringspartner

Werder Bremen war nur noch ein überforderter Sparringspartner: Dank eines nie gefährdeten 7:0 (3:0)-Sieges ist Bayern München auch im 40. Bundesligaspiel in Folge ungeschlagen.

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Bremen - Der einstige Erzrivale war nur noch ein überforderter Sparringspartner: Dank eines nie gefährdeten 7:0 (3:0)-Sieges bei Werder Bremen ist Bundesliga-Tabellenführer Bayern München auch im 40. Bundesligaspiel in Folge ungeschlagen geblieben und steht zwei Spieltage vor dem Hinrundenende schon dicht vor der Herbstmeisterschaft. Für das Team von Coach Pep Guardiola war es der siebte Punktspielerfolg nacheinander.

Dabei mussten die Gäste den Führungstreffer nicht einmal selbst erzielen. Werder-Innenverteidiger Assani Lukimya verlängerte in der 21. Minute eine Hereingabe von Franck Ribéry ins eigene Tor. Sechs Minuten später war der Belgier Daniel van Buyten mit einem wuchtigen Kopfball für den Triple-Gewinner erfolgreich.

Ribéry selbst traf in der 38. Minute aus kurzer Distanz. Für den vierten Treffer sorgte Torjäger Mario Mandzukic nach exakt einer Stunde mit seinem neunten Saisontor, ehe Thomas Müller (69.), erneut Ribéry (83.) und Mario Götze (90.) den Endstand herstellten.

Vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion übernahmen die Gäste von der ersten Ballberührung an das Kommando und setzten sich in der Spielhälfte der Norddeutschen fest. Nur eine knappe Viertelstunde lang gelang es den Platzherren, gefährliche Situationen im eigenen Strafraum zu vermeiden.

Offensivaktionen der Norddeutschen hingegen hatten Seltenheitswert. Lediglich in der 35. Minute geriet das Tor der Münchner in Gefahr, als van Buyten im Getümmel auf der Linie mit einem Befreiungsschlag klären musste. "Die Bayern spielen derzeit einen fantastischen Fußball, das muss man einfach anerkennen", sagte Bremens Ex-Europameister Dieter Eilts in der Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel hielt die Dominanz des Rekordmeisters an. In seinem ersten Heimspiel für die Grün-Weißen geriet nun Torhüter Raphael Wolf in den Blickpunkt, als er in der 54. und 55. Minute zweimal bravourös gegen Mandzukic klärte.

Die Austragung des früheren Nord-Süd-Gipfels hatte bis 36 Stunden vor dem Anpfiff auf der Kippe gestanden. Das Orkantief "Xaver" bedrohte mit einer Sturmflut die Arena der Grün-Weißen, doch die Weserdeiche hielten den Wassermassen stand.

Lediglich Mittelfeldspieler Aaron Hunt verdiente sich in der Mannschaft von Trainer Robin Dutt, die zum fünften Mal in Folge vor eigenem Publikum gegen den FC Bayern verlor, eine gute Note. Stärkste Münchner Akteure waren der von den Bremern kaum zu stoppende Ribery sowie der technisch überragende Thiago.

Bundesliga | 07.12.2013

Luft für Keller wird immer dünner

Schalke 04 hat zum Start in die Woche der Wahrheit einen erneuten Rückschlag kassiert, die Luft für Trainer Jens Keller wird dadurch immer dünner.

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Mönchengladbach - Schalke 04 hat zum Start in die Woche der Wahrheit einen erneuten Rückschlag kassiert, die Luft für Trainer Jens Keller wird dadurch immer dünner. Die Königsblauen verloren das Verfolgerduell der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach mit 1:2 (1:2) und haben schon sieben Punkte Rückstand auf den Champions-League-Qualifikationsplatz. Sollten die Schalker am Mittwoch das entscheidende Gruppenspiel in der Königsklasse gegen den Scheizer Meister FC Basel nicht gewinnen, dürfte Keller nach gut einem Jahr seinen Job wieder los sein.

Jefferson Farfán brachte die Gäste zwar in Führung (17./Foulelfmeter), doch der Ex-Schalker Raffael (24.) und Max Kruse (45.+1/Handelfmeter) drehten noch vor der Pause die Begegnung. Nationalspieler Benedikt Höwedes sah zudem für sein Handspiel vor dem diskussionswürdigen Elfmeter Gelb-Rot (45.) - eine sehr harte Entscheidung von Schiedsrichter Felix Zwayer. Höwedes hatte zuvor für ein Foul Gelb gesehen.

Gladbach hält durch den sechsten Sieg in Folge Kontakt zu Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund. Zudem bauten die Fohlen mit dem achten Heimsieg in Folge ihren Startrekord weiter aus.

Im Gegensatz zum blamablen Pokalauftritt gegen Hoffenheim (1:3) änderte Keller sein Team und brachte in Felipe Santana, Sead Kolasinac und Max Meyer drei neue Spieler. Kevin-Prince Boateng agierte als einzige Spitze. Bei Gladbach vertraute Coach Lucien Favre der erfolgreichen Startformation der vergangenen Wochen.

Im mit 54.010 Zuschauern im seit Wochen ausverkauften Borussia-Park waren die Schalker nach dem Rückschlag gegen Hoffenheim und der Diskussion um Trainer Keller zunächst darauf bedacht, Sicherheit in das eigene Spiel zu bekommen. Nach einer Viertelstunde verstärkten die Gäste ihre Offensivbemühungen und wurden direkt belohnt. Nach Flanke von Atsuto Uchida riss Julian Korb seinen Gegenspieler Boateng im Strafraum um. Farfán verwandelte den Elfmeter zur Führung, obwohl Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen noch am Ball war.

Die Gladbacher zeigten sich in einem intensiven Spiel mit vielen Zweikämpfen aber nur kurz geschockt. Raffael schloss eine schöne Einzelleistung mit einem sehenswerten Linksschuss in den Winkel zum Ausgleich ab. Danach parierte Ralf Fährmann einen Kopfball von Martin Stranzl stark (26.). Kurz vor der Pause nutzte Nationalspieler Kruse den Elfmeter zur Führung, Fährmann war ohne Chance.

Nach dem Wechsel zog Keller Joel Matip für Höwedes in die Innenverteidigung zurück und stellte auf ein 4-4-1-System um. Trotz Unterzahl waren die Gäste um Spielkontrolle bemüht. Doch Gladbach nutzte die sich bietenden Räume zu Chancen. Patrick Herrmann verzog aber nach schönem Doppelpass mit Raffael (54.), dann parierte Fährmann gegen Herrmanns Schlenzer glänzend (56.). Auf der anderen Seite war ter Stegen bei einem Schuss von Meyer auf dem Posten (62.).

Bei Gladbach verdienten sich Stranzl und Granit Xhaka die besten Noten, bei Schalke überzeugte besonders Fährmann, der die Königsblauen mit mehreren Paraden im Spiel hielt.

Bundesliga | 07.12.2013

Hannover setzt schwarze Auswärtsserie fort

Der VfB Stuttgart hat mit einem Sieg seine schwache Heimbilanz aufpolieren können. Der VfB gewann gegen Hannover 96 verdient mit 4:2.

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Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat seine schwache Heimbilanz aufpolieren können, Hannover 96 bleibt dagegen ein gern gesehener Gast. Der VfB gewann gegen die Niedersachsen verdient mit 4:2 (2:2) und landete damit den zweiten Erfolg in der heimischen Arena in dieser Saison. Die Niedersachsen setzten indes mit der achte Pleite in Folge ihre schwarze Auswärtsserie fort. Damit verstärkt sich auch wieder der Druck auf 96-Trainer Mirko Slomka, dessen Team in den vergangenen neun Bundesligaspielen nur einmal gewinnen konnte.

Martin Harnik brachte die Schwaben in der 13. Minute in Führung. Artur Sobiech (28.) und Salif Sané (31.) drehten nach Fehlern von VfB-Torwart Sven Ulreich das Spiel, ehe Vedad Ibisevic (33.) noch vor der Pause ausgleichen konnte. Ibrahima Traoré gelang in einer kampfbetonten, aber spielerisch schwachen Partie mit vielen Patzern auf beiden Seiten in der 52. Minute das 3:2, ehe ausgerechnet der ehemalige Hannoveraner Konstatin Rausch in der 83. Minute für die endgültige Entscheidung sorgte. Damit sicherte sich das Team von Thomas Schneider den erst zweiten Heimerfolg in dieser Spielzeit nach dem 6:2 gegen Hoffenheim am 1. September.

Schneider baute nach dem 0:3 auf Schalke auf vier Positionen um, dabei auch seine Doppelsechs. Dabei setzte er auf die Jugend. Für den verletzten Kapitän Christian Gentner (Knieprobleme) kam der 20-jährige Moritz Leitner ins Team. Für William Kvist feierte Rani Khedira (19), jüngerer Bruder von Nationalspieler Sami Khedira, sein Startelf-Debüt in der Bundesliga.

Dem VfB war nach nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Spielen eine gewisse Verunsicherung erst einmal anzumerken. Hannover startete dagegen nach dem jüngsten 2:0-Erfolg gegen Frankfurt mit neuem Selbstvertrauen.

In der 7. Minute konnte Sobiech erst im letzten Moment von Khedira gestoppt werden. Danach scheiterte Mame Diouf zweimal (10. und 11.), was sich rächen sollte. Der erste vernünftige Angriff der Schwaben, den Diouf mit einem Fehlpass ermöglicht hatte, brachte gleich das 1:0. Vorbereitet von Timo Werner traf Harnik aus gut sechs Metern.

Danach entwickelte sich ein weitgehend offenes Spiel auf geringem spielerischen Niveau. Das 1:1 durch Sobiech wurde von einem schweren Missverständnis zwischen Daniel Schwaab und Ulreich begünstigt. Kurz darauf patzte Ulreich erneut, als er nach einem Freistoß von Szablocs Huszti daneben griff und Sané einköpfen konnte. Doch der VfB schlug postwendend zurück, als Ibisevic nach Flanke von Harnik ebenfalls per Kopf traf.

Nach der Pause war Hannover zunächst präsenter. Doch erneut leitete ein katastrophaler Fehlpass im Mittelfeld die erneute VfB-Führung ein, wobei Leitner glänzend für Traoré vorlegte. Der VfB verpasste in der Folge durch Harnik (57. und 64.), Traoré (63.) und Ibisevic (65.) eine vorzeitige Entscheidung. Zweimal rettete dabei Nationalkeeper Ron-Robert Zieler, ehe er gegen Rausch machtlos war. Hannover hatte in Hälfte zwei kaum noch etwas dagegenzusetzen.

Beim VfB verdienten sich Leitner und Traoré die besten Noten. Hannover hatte in Diouf und Zieler seine auffälligsten Akteure.

2.Bundesliga | 07.12.2013

München rückt näher an die Spitzengruppe heran

1860 München bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga die Mannschaft der Stunde und hat mit seinem vierten Sieg in Serie den Anschluss an die Spitzengruppe hergestellt.

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München - 1860 München bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga die Mannschaft der Stunde und hat mit seinem vierten Sieg in Serie den Anschluss an die Spitzengruppe hergestellt. Im Duell der Tabellennachbarn setzten sich die Löwen 2:1 (0:0) gegen Union Berlin durch und überholten damit die Hauptstädter in der Tabelle. Dominik Stahl gelang in der 86. Minute mit seinem vierten Saisontreffer das Siegtor für die Hausherren.

Kai Bülow hatte in der 65. Minute nach Vorarbeit von Moritz Stoppelkamp per Kopf den Führungstreffer für die Hausherren erzielt. Zwei Minuten vor dem Tor hatte Michael Parensen auf Seiten der Gäste wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen. In Unterzahl markierte dann Torsten Mattuschka in der 74. Minute per Foulelfmeter den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste, die seit fünf Punktspielen auf einen Sieg warten.

Vier Tage nach der bitteren 0:3-Pokalpleite gegen Ligarivale 1. FC Kaiserslautern präsentierten sich die Berliner erstaunlich selbstbewusst und hatten vor 18.400 Zuschauern zunächst mehr vom Spiel. Klare Möglichkeiten konnte sich das Team von Trainer Uwe Neuhaus allerdings nicht herausspielen. Nach 20 Minuten kamen die Löwen besser in die Partie und hatten durch Stoppelkamp (22.) eine gute Möglichkeit.

Auch nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich zunächst beide Teams, ehe Daniel Adlung in der 61. Minute mit einem Freistoß Union-Keeper Daniel Haas zu einer Glanztat zwang. Nach dem 1:0 der Hausherren und dem fragwürdigen Platzverweis gegen Parensen sprach alles für den nächsten Sieg der Münchner, ehe Guillermo Vallori im eigenen Strafraum Sören Brandy zu Fall brachte und Mattuschka den fälligen Strafstoß verwandelte. Als alles auf eine Punkteteilung hindeutete, sorgte der neue Löwen-Torjäger Stahl für die Entscheidung.

Beste Münchner waren Adlung und Stoppelkamp, bei den Hauptstädtern wussten besonders Brandy und Damir Kreilach zu gefallen.

2.Bundesliga | 07.12.2013

Dresdner Fans sorgen für "Spur der Gewalt"

Mehrere Hundert gewaltbereite Anhänger des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden haben vor und während der Partie bei Arminia Bielefeld (1:1) für schwere Ausschreitungen gesorgt.

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Bielefeld - Mehrere Hundert gewaltbereite Anhänger des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden haben vor und während der Partie bei Arminia Bielefeld (1:1) für schwere Ausschreitungen gesorgt. Nach Angaben der Polizei sorgten sie für "eine Spur der Gewalt vom Bahnhof bis zum Stadion". 17 Polizisten wurden verletzt, zwei davon schwer, drei Chaoten wurden vorübergehend festgenommen. Zudem wurden mehrere Autos und Einsatzwagen demoliert, ein Polizeipferd erlitt eine Schnittwunde, ein Kino und ein Supermarkt wurden überfallen.

Bereits bei der Ankunft am Bielefelder Bahnhof eskalierte die Situation, als nach Behördenangaben 200 bis 250 Dresdner versuchten, eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Die Beamten setzten Pfefferspray und Schlagstöcke ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Auf dem Weg zum Stadion sprühten dann die Chaoten ihrerseits mit Reizgas, das sie Polizisten bei Handgemengen entwendet hatten.

Dynamo-Fans waren in der Vergangenheit bereits mehrfach negativ aufgefallen. Aus dem aktuellen Wettbewerb im DFB-Pokal wurden die Sachsen deshalb ausgeschlossen.

Bundesliga | 06.12.2013

Club taumelt dem Abstieg entgegen

Der 1. FC Nürnberg taumelt nach dem 1:1 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 scheinbar unhaufhaltsam dem bislang einmaligen achten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga entgegen.

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Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg taumelt scheinbar unhaufhaltsam dem bislang einmaligen achten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga entgegen. Auch im 15. Spiel seit Beginn der Saison blieb der Club am Freitagabend beim 1:1 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 ohne Sieg - ein Negativ-Rekord. Nürnberg war durch Per Nilsson früh in Führung gegangen (5.), danach besaßen die Franken vor 31.084 Zuschauern weitere Chancen, ihre Nerven zu beruhigen - ehe Shinji Okazaki für die ansonsten harmlosen Gäste zum Ausgleich traf (75.).

Für die guten, nach dem neunten Unentschieden aber fassungslosen Nürnberger verheißt ihre schlimme Serie nichts Gutes. Bislang teilte sich der Club die traurige Bilanz von 14 Spielen ohne Sieg seit Saisonbeginn mit 1860 München (77/78) und dem MSV Duisburg (94/95), für beide Mannschaften reichte es trotz eines Sieges am 15. Spieltag nicht zum Klassenverbleib. Für Nürnberg wäre es schon der achte Abstieg - ebenfalls Negativ-Rekord. Mainz rückt durch den Punktgewinn zunächst auf Rang sieben der Tabelle vor.

In der Nachspielzeit sah der für Okazaki eingewechselte Petar Sliskovic noch eine kuriose Rote Karte. Der 22-Jährige war mit gestrecktem Bein in Torhüter Raphael Schäfer gesprungen und verletzte sich dabei selbst. Schiedsrichter Manuel Gräfe hielt die Rote Karte minutenlang in der Hand und zeigte sie Sliskovic schließlich, als dieser mit der Trage vom Feld gebracht wurde.

Der Club suchte zunächst den schnellen und direkten Weg zum Tor und hatte gegen anfänglich träge Mainzer früh Erfolg. Auf Vorlage von Hiroshi Kiyotake köpfte der aufgerückte Nilsson den Ball auf das Mainzer Tor. Der schwedische Nationalspieler hatte dabei Glück, dass Torhüter Loris Karius auf dem rutschigen Rasen nicht mehr richtig an den von Zdenek Pospech abgefälschten Ball kam. Daniel Ginczek verpasste in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit die große Gelegenheit, die Nerven beim Club zu beruhigen - Nikolce Noveski klärte knapp vor der Torlinie (55.).

Als wolle er den ersten Saisonsieg erzwingen, hatte Club-Trainer Gertjan Verbeek neben dem Schweizer Josip Drmic den letztjährigen Zweitliga-Torjäger Daniel Ginczek von Beginn an aufgeboten. Darüber hinaus attackierten die Nürnberger früh und störten den Spielaufbau der Mainzer damit zunächst wirkungsvoll. Torhüter Raphael Schäfer vereitelte bei der ersten guten Chance der Gäste den Ausgleich durch Okazaki (23.) - es blieb lange die beste Gelegenheit für Mainz.

"Unsere Spieler wussten offenbar nicht, dass man auch bei Schnee Fußball spielen kann. Es fing beschissen an und wurde danach nicht viel besser", schimpfte der Mainzer Manager Christian Heidel in der Pause bei Sky. In der Tat wirkten die Gäste auch nach der Halbzeit nicht wie eine Mannschaft, die mit aller Macht zu einem Treffer kommen will. Die wenigen Mainzer Möglichkeiten resultierten eher aus Unachtsamkeiten der mit zunehmender Spielzeit fahriger werdenden Nürnberger. Und so fiel auch der Ausgleich mehr oder weniger aus dem Nichts.

2.Bundesliga | 06.12.2013

Karlsruhe verpasst Sprung auf Platz drei

Der Karlsruher SC und der VfL Bochum trennen sich am 17. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga mit 0:0.

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Karlsruhe - Aufsteiger Karlsruher SC hat den Sprung auf den Relegationsplatz der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Badener kamen im Duell der langjährigen Erstligisten gegen den VfL Bochum nur zu einem torlosen Unentschieden. Ihre Serie hielt jedoch: Seit mittlerweile sieben Spielen ist das Team von Trainer Markus Kauczinski ungeschlagen. Der VfL steckt nach dem letzten Hinrundenspieltag dagegen im Mittelfeld fest.

"Unter dem Strich können wir mit dem Unentschieden leben. Wir haben im ersten Durchgang unsere Chancen nicht genutzt", sagte Kauczinski bei Sky. VfL-Coach Peter Neururer erklärte, er sei zufrieden, weil sein Team "bei einer Spitzenmannschaft gepunktet" habe. "Ich sehe uns noch nicht als Spitzenmannschaft", entgegnete Kauczinski: "In Spielen wie diesen sieht man, dass uns noch was fehlt. Wir sind keine Wundertruppe, wir müssen uns alles erarbeiten."

Die 13.278 Zuschauer im Karlsruher Wildpark sahen die erwartungsgemäß defensiv geführte Partie zweier abwehrstarker Teams. Großchancen blieben aufgrund der kompakten Ausrichtung beider Mannschaften lange Zeit Mangelware. Weniger Gegentore als der KSC (14) hat nur Spitzenreiter Köln (7) kassiert. Bochum ist mit 16 Gegentreffern nach 17 Spieltagen kaum anfälliger als Karlsruhe.

Die Gäste aus dem Ruhrgebiet brauchten einige Minuten, um die 1:2-Heimniederlage gegen 1860 München aus den Knochen zu schütteln. Die Neururer-Elf hatte am vergangenen Sonntag nach drei Siegen in Folge erstmals wieder verloren.

Allerdings fehlte auch Karlsruhe vor dem Tor die Entschlossenheit. Die größte Chance des Spiels vereitelte Kapitän Andreas Luthe im VfL-Tor, als er nach fünf Minuten mit den Fingerspitzen gegen den einschussbereiten Koen van der Biezen klärte.

Beste Spieler beim KSC waren Reinhold Yabo und Manuel Torres, bei Bochum überzeugten Luthe und Stürmer Richard Sukuta-Pasu.

Bundesliga | 06.12.2013

Augsburg ohne Moravek nach Hamburg

Fußball-Bundesligist FC Augsburg muss in den verbleibenden Spielen der Hinrunde auf den Tschechen Jan Moravek (24) verzichten.

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Augsburg - Fußball-Bundesligist FC Augsburg muss in den verbleibenden Spielen der Hinrunde auf den Tschechen Jan Moravek (24) verzichten. Der Mittelfeldspieler hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und wird erst im neuen Jahr wieder zur Verfügung stehen. Zudem ist der Einsatz von Verteidiger Ragnar Klavan (28) im Gastspiel am Samstag beim Hamburger SV (15.30 Uhr/Sky) gefährdet. Der Este ist nach einem Zusammenprall im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Bayern München (0:2) angeschlagen.

Trainer Markus Weinzierl will den Schwung der guten Leistung gegen den Triple-Gewinner mit in die Hansestadt nehmen. "Wir haben in Hamburg noch nicht verloren. Das soll auch nach dem Spiel so bleiben", sagte der 38-Jährige, der mit seiner Elf bis Weihnachten den bisher starken Trend der dritten Bundesliga-Saison seit dem Aufstieg fortführen möchte.

Die Schwaben treffen neben dem HSV noch auf Eintracht Braunschweig und Eintracht Frankfurt. "Das sind noch drei ganz wichtge Spiele, in denen wir so viele Punkte wie möglich holen wollen, um uns eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu verschaffen", sagte Weinzierl.

2.Bundesliga | 06.12.2013

Kaiserslautern: Torrejon und Karl fit

Fußball-Zweitlist 1. FC Kaiserslautern kann im Punktspiel am Montag gegen Fortuna Düsseldorf wohl wieder auf Kapitän Marc Torrejon und Markus Karl zurückgreifen.

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Kaiserslautern - Fußball-Zweitlist 1. FC Kaiserslautern kann im Punktspiel am Montag (20.15 Uhr/Sky und Sport1) gegen Fortuna Düsseldorf wohl wieder auf Kapitän Marc Torrejon und Markus Karl zurückgreifen. Der spanische Abwehrspieler Torrejon hatte sich beim Pokalerfolg bei Union Berlin (3:0) wegen einer Wadenverletzung vorzeitig auswechseln lassen müssen.

Mittelfeldspieler Karl hatte das Cup-Achtelfinale wegen Hüftproblemen verpasst. "Es sieht sehr gut aus bei Markus, aber wir wollen die beiden Trainingseinheiten am Wochenende erst noch abwarten", sagte FCK-Coach Kosta Runjaic am Freitag.

Trotz der sportlichen Krise und des Trainerwechsels bei Düsseldorf warnte Runjaic vor dem angeschlagenen Gegner. "Sie präsentieren sich im Moment wie ein Adventskalender. Egal, welches Türchen man öffnet, man weiß nie, was dahinter steckt", sagte der 42-Jährige.

Zu dem Flutlichtspiel zwischen den beiden Traditionsklubs werden am Montag auf dem Betzenberg über 30.000 Zuschauer erwartet.

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