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Bundesliga | 24.05.2013

Relegation: FCK nach Niederlage "zuversichtlicher"

Trotz der 1:3-Niederlage im Relegations-Hinspiel bei 1899 Hoffenheim glaubt der 1. FC Kaiserslautern weiter an den direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga.

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Kaiserslautern - Trotz der 1:3-Niederlage im Relegations-Hinspiel bei 1899 Hoffenheim glaubt der 1. FC Kaiserslautern weiter an den direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga. "Ich bin nach diesem Spiel noch zuversichtlicher, dass wir es noch packen können", sagte FCK-Trainer Franco Foda am Freitag: "Ganz einfach, weil wir mit Hoffenheim auf Augenhöhe waren."

Kaiserslautern empfängt die Kraichgauer am Montag (20.30 Uhr/Sky und ARD) zur entscheidenden Partie im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion. Im Hinspiel will Foda "gewisse Dinge" erkannt haben, "die mich optimistisch für Montagabend stimmen". Der Tabellendritte der 2. Liga kann dabei wohl wieder auf den zuletzt angeschlagenen Innenverteidiger Jan Simunek sowie auf den griechischen Nationalspieler Kostas Fortounis zurückgreifen.

"Wichtig ist, dass wir einen kühlen Kopf bewahren - trotz der großen Emotionen, die sicherlich auf dem ausverkauften Betzenberg herrschen werden", sagte Foda: "Ich habe selbst lange Jahre als Profi hier gespielt und weiß, wie die Leute ticken".

Bundesliga | 24.05.2013

Sokratis wechselt von Bremen nach Dortmund

Champions-League-Finalist Borussia Dortmund hat wie erwartet Abwehrspieler Sokratis vom Bundesliga-Konkurrenten Werder Bremen verpflichtet.

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Dortmund - Champions-League-Finalist Borussia Dortmund hat wie erwartet Abwehrspieler Sokratis vom Bundesliga-Konkurrenten Werder Bremen verpflichtet. Das bestätigte Sokratis-Berater Kostas Farras auf Anfrage. "Es ist alles fertig. Es ist alles unterschrieben. Mein Spieler ist jetzt ein Dortmunder und freut sich auf den BVB, Trainer Jürgen Klopp, das Stadion und die Fans", sagt Farras der WAZ. Die Ablösesumme soll angeblich 9,5 Millionen Euro betragen.

Der 24-jährige Sokratis erhält in Dortmund einen Fünfjahresvertrag. Der BVB wollte die Verpflichtung offenbar im Laufe des Tages bekannt geben. An dem griechischen Nationalspieler, der in Bremen noch bis 2016 unter Vertrag stand, war auch Bayer Leverkusen interessiert. Bayer hatte nach Angaben von Sportchef Rudi Völler mit dem Profi und dem SV Werder bereits Einigung erzielt haben, ehe die Borussia Leverkusen den Spieler noch abspenstig machte.

Champions League | 24.05.2013

Zwischenfall bei Anreise des BVB

Während der Anreise von Borussia Dortmund zum Endspiel der Champions League in London ist es am Freitag zu einem Zwischenfall gekommen.

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London - Während der Anreise von Borussia Dortmund zum Endspiel der Champions League in London ist es am Freitag zu einem Zwischenfall gekommen. Eine mit etwa 300 Passagieren besetzte Linienmaschine der Pakistan International Airlines wurde am frühen Nachmittag auf ihrem Flug von Lahore nach Manchester zum Flughafen Stansted, auf dem um 13.53 Uhr Ortszeit auch der BVB landete, umdirigiert.

Das britische Verteidigungsministerium teilte mit, es seien Kampfjets aufgestiegen, um das Flugzeug nach Stansted zu geleiten. An Bord hatte es nach Angaben der Polizei einen zunächst nicht näher beschriebenen Zwischenfall gegeben. Nach der Landung der Maschine wurden an Bord zwei Männer festgenommen. Sie würden verdächtigt, das Linienflugzeug "in Gefahr gebracht" zu haben, teilte ein Polizeisprecher mit.

Bundesliga | 24.05.2013

Netzer: Bundesligisten selbst Schuld

Günter Netzer sieht den Grund für die Übermacht von Bayern München und Borussia Dortmund im deutschen Fußball auch in der Schwäche der Konkurrenten.

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Berlin - Günter Netzer sieht den Grund für die Übermacht von Bayern München und Borussia Dortmund im deutschen Fußball auch in der Schwäche der Konkurrenten. Klubs wie der Hamburger SV, der VfB Stuttgart oder Eintracht Frankfurt müssten "sich vorwerfen lassen, dass sie die großen Unternehmen in ihren Städten nicht für den Fußball begeistern können", sagte der Welt- und Europameister dem Berliner Tagesspiegel (Samstagsausgabe).

Es müsse das erklärte Ziel der Verantwortlichen in den Klubs sein, ihre Vereine zu entwickeln, "um den Unterschied zu Bayern und Dortmund nicht allzu groß werden zu lassen", sagte Netzer: "Aber da beißt sich meist die Katze in den Schwanz: Einem erfolgreichen Verein schließt man sich gerne an, einem schwächeren lieber nicht."

Netzer sieht zudem das Engagement von Superreichen im Fußball kritisch. "Grundsätzlich ist zu viel Geld im Fußball involviert. Nicht von der Sponsoren her, sondern was das Engagement von Personen betrifft, die sich Vereine als Spielzeug halten", sagte Netzer.

Moralische Grenzen seien "teilweise überschritten". Dieses Mäzenatentum sei "sehr gefährlich. Es kann sein, dass diese Leute irgendwann die Lust am Fußball verlieren", sagte Netzer mit Blick auf Finanziers wie Roman Abramowitsch (FC Chelsea).

Für das Champions-League-Finale am Samstag sieht Netzer Bayern München im Vorteil. "Der Ausfall von Mario Götze war für mich ein kleiner Schock. Das tut den Dortmundern sehr weh und ist eine enorme Schwächung."

Die Bayern seien für ihn schon vorher leicht favorisiert gewesen. "Jetzt ist diese Rolle noch deutlicher geworden. Die Bayern sind so selbstsicher, so unbeirrt, so souverän durch die gesamte Saison marschiert. Es gibt keine Anzeichen, dass es ausgerechnet jetzt zusammenbricht." Das könne zwar passieren, er glaube es aber eher nicht.

UEFA | 24.05.2013

Wahl ins UEFA-Exko: Platini gratuliert Niersbach

Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff haben DFB-Präsident Wolfgang Niersbach zur Wahl ins Exekutiv-Komitee der UEFA gratuliert.

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London - UEFA-Präsident Michel Platini hat sich lobend über DFB-Boss Wolfgang Niersbach nach dessen Wahl in das Exekutiv-Komitee der Europäischen Fußball-Union geäußert. "Mit Wolfgang Niersbach wurde ein deutscher Vertreter in unser Exko gewählt, der durch seine jahrelange, ausgezeichnete Arbeit im internationalen Fußball sehr gut vernetzt ist und viel praktische Erfahrung mitbringt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit", sagte der Franzose Platini, der gleichzeitig auch Exko-Vorsitzender ist, bei dfb.de.

Derweil gratulierten Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff Niersbach zur Wahl. "Er ist nicht nur ein großer Kenner des Fußballs, er liebt den Fußball. Ich denke, die UEFA kann sich glücklich schätzen, ihn in ihren Reihen zu haben. Gleichzeitig wird Wolfgang Niersbach Fußball-Deutschland in der UEFA bestens vertreten", sagte der 53-jährige Löw.

Bierhoff meinte, es gebe kaum jemanden, der sich auf dem sportpolitischen Parkett und in der internationalen Welt des Fußballs "so locker, so leicht bewegt, gleichzeitig höchsten Respekt und große Anerkennung genießt" wie Niersbach. Insofern sei die Wahl des 62-Jährigen in das höchste Gremium der UEFA "nur logisch und gleichzeitig die Bestätigung für seine Arbeit".

DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock hob hervor, dass es wichtig sei, dass der Deutsche Fußball-Bund in den internationalen Gremien gut aufgestellt sei. In Niersbach habe der deutsche Fußball einen Vertreter in der Exko, "der nicht nur über hervorragende Kontakte verfügt, sondern den Fußball seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen begleitet und in all seinen Facetten kennt", sagte Sandrock, Niersbachs Nachfolger auf dem Posten des Generalsekretärs im größten Sportfachverband der Welt (6,8 Millionen Mitglieder).

Der neue DFB-Präsident war am Freitag auf dem 37. Ordentlichen Kongress der UEFA in London per Akklamation in die europäische "Fußball-Regierung" gewählt worden.

Bundesliga | 24.05.2013

Gisdol für Hoffenheimer Aufschwung verantwortlich

Der ehemalige Nationaltorwart Tim Wiese hat trotz seiner Ausmusterung beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim nur Lob für seinen Trainer Markus Gisdol übrig.

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Sinsheim - Der ehemalige Nationaltorwart Tim Wiese hat trotz seiner Ausmusterung beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim nur Lob für seinen Trainer Markus Gisdol übrig. Für den 31-Jährigen ist der Coach der Hauptverantwortliche für den Aufschwung der Kraichgauer, die nach dem 3:1 im Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern Richtung Klassenerhalt steuern.

"Respekt für Markus Gisdol. Der Trainer hat die ganzen Störfeuer von außen abgeblockt, den Jungs den Druck genommen", sagte Wiese bei Sky Sport News HD: "Deswegen läuft es jetzt auch bei uns. Ich hoffe, dass er so weiterarbeiten kann."

Ob der inzwischen zum dritten Torwart degradierte Wiese selber daran teilhaben wird, ließ der Ex-Lauterer (2002 bis 2005) weiter offen. "Das ist mir jetzt vollkommen egal", sagte der Keeper, der den Klub im Falle des Hoffenheimer Abstiegs verlassen darf: "Das Rückspiel ist enorm wichtig für den Verein. Alles andere können wir dann in ein paar Wochen besprechen."

Für die entscheidende Partie am Montag in Kaiserslautern (20.30/Sky und ARD) zeigte sich Wiese optimistisch: "Wir glauben an uns und behalten die Ruhe. Das 3:1 ist ein gutes Ergebnis, aber auch nicht mehr. Wir müssen jetzt konzentriert weiterarbeiten", sage er.

U21 | 24.05.2013

U21-EM: Kirchhoff fällt aus, Rüdiger nachnominiert

Dritter personeller Rückschlag für die deutsche U21-Fußball-Nationalmannschaft im Hinblick auf die EM-Endrunde (5. bis 18. Juni) in Israel.

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Frankfurt/Main - Dritter personeller Rückschlag für die deutsche U21-Fußball-Nationalmannschaft im Hinblick auf die EM-Endrunde (5. bis 18. Juni) in Israel. Der Mainzer Innenverteidiger Jan Kirchhoff fällt ebenfalls aus, nachdem er sich vor zwei Wochen einer Leistenoperation hatte unterziehen müssen und physisch noch nicht wieder belastbar ist. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) offiziell mit.

Nach Sebastian Jung (Eintracht Frankfurt) und Tolgay Arslan (Hamburger SV) bedeutet Kirchhoffs Ausfall - der 22-Jährige wechselt zur neuen Saison zu Meister Bayern München - bereits die dritte Absage. U21-Coach Rainer Adrion nominierte dafür den Stuttgarter Antonio Rüdiger nach. Der Verteidiger stößt nach dem Pokalfinale der Schwaben und dem FC Bayern am 1. Juni (20.00 Uhr/ARD) in Berlin zum U21-Team.

Das deutsche EM-Aufgebot umfasst nach der Nachnominierung von Rüdiger wieder 23 Spieler. Am 27. Mai muss der Europäischen Fußball-Union (UEFA) das endgültige 23-köpfige Aufgebot für die Endrunde in Israel gemeldet werden.

"In Antonio Rüdiger steht zwar ein adäquater Ersatz parat, aber Jan war als Vizekapitän ein Eckpfeiler unseres Teams in den vergangenen beiden Jahren. Die medizinischen Prognosen sind leider nicht positiv und verhindern damit seinen Einsatz bei der EM", sagte Adrion. Jung (Muskelbündelriss) und Arslan (Kreuzbandzerrung) waren zuvor bereits für die Junioren-EM ausgefallen.

Bundesliga | 24.05.2013

Relegationsspiel beschert ARD eine gute Quote

Das erste Relegationsspiel um die Vergabe des letzten Platzes in der Fußball-Bundesliga hat der ARD einen Quotenerfolg beschert.

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Sinsheim - Das erste Relegationsspiel um die Vergabe des letzten Platzes in der Fußball-Bundesliga hat der ARD einen Quotenerfolg beschert. 6,2 Millionen Zuschauer sahen die Partie zwischen 1899 Hoffenheim und dem 1. FC Kaiserslautern in Sinsheim. Auch der Frauenfußball erzielte am Donnerstagabend eine gute Quote: Den Champions-League-Sieg des VfL Wolfsburg auf Eurosport sahen im Schnitt 750.000 Zuschauer (Marktanteil 5,7 Prozent).

Das 3:1 der Kraichgauer blieb allerdings mit einem Marktanteil von 20,4 Prozent hinter den dramatischen Play-off-Spielen der vergangenen Saison zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf. Das Rückspiel in Düsseldorf, das mit einem Platzsturm endete, hatten 8,64 Millionen Zuschauer verfolgt (28,5 Prozent Marktanteil), im Hinspiel saßen 6,35 Millionen vor den TV-Geräten (21,6 Prozent).

Vor allem aufgrund der zeitgleichen ARD-Übertragung zeigten sich die Verantwortlichen bei Eurosport nach der Übertragung des 1:0 des deutschen Meisters und DFB-Pokalsiegers gegen Olympique Lyon in London "sehr positiv überrascht". In der Spitze saßen 1,58 Millionen Fans vor dem Fernseher.

Bundesliga | 24.05.2013

Hertha verpflichtet Düsseldorfer van den Bergh

Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC hat Linksverteidiger Johannes van den Bergh bis zum 30. Juni 2016 unter Vertrag genommen.

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Berlin - Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC hat Linksverteidiger Johannes van den Bergh bis zum 30. Juni 2016 unter Vertrag genommen. Der 26-Jährige wechselt ablösefrei von Absteiger Fortuna Düsseldorf in die Hauptstadt. "Hertha gehört in die Bundesliga. Die Stadt, der Verein und die Fans sind absolut erstklassig", sagte der 26-Jährige: "Herthas Perspektive und das Berlin-Paket passen einfach. Ich freue mich auf diese Aufgabe - wer mich kennt, weiß, dass ich für meinen Verein immer 100 Prozent gebe."

Van den Bergh absolvierte in der abgelaufenen Bundesligasaison 33 Spiele für die Rheinländer und gab dabei eine Vorlage. Mit Trainer Jos Luhukay arbeitete er bereits während seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach zusammen. "Er ist eine absolute Verstärkung und wird uns mit seiner Dynamik und seinem permanenten Einsatz auf der linken Seite viel Freude machen", sagte der Hertha-Coach.

Bundesliga | 24.05.2013

HSV vor Entscheidung in Sportdirektor-Frage

Fußball-Bundesligist Hamburger SV steht bei der Suche eines neuen Sportdirektors kurz vor der Entscheidung.

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Hamburg - Fußball-Bundesligist Hamburger SV steht bei der Suche eines neuen Sportdirektors kurz vor der Entscheidung. Am Donnerstag traf sich der Aufsichtsrat des Bundesliga-Dinos erneut mit Top-Kandidat Jörg Schmadtke (49/früher Hannover 96) und zudem mit Oliver Kreuzer (47/Karlsruher SC) zu Verhandlungen in einem Hotel in der Hansestadt. Dies berichtet die Bild-Zeitung. Felix Magath, der ebenfalls als Anwärter gehandelt wurde, war nicht vor Ort.

Der Gremiums-Vorsitzende Manfred Ertel wollte den Stand der Verhandlungen nicht kommentieren, Schmadtke und Kreuzer berichteten von "guten Gesprächen". Bereits am Donnerstag hatte Schmadtke die Aufgabe beim HSV als "eine tolle Herausforderung" bezeichnet. "Ich bin frisch und voller Tatendrang", sagte Schmadtke dem SID.

HSV-Trainer Thorsten Fink forderte nach der Entlassung von Frank Arnesen eine schnelle Lösung: "Es gibt viel zu tun mit Verkauf und Kauf von Spielern", sagte er der Bild. Der neue Mann müsse zu ihm passen.

Bereits am Sonntag soll es eine weitere Sitzung des elfköpfigen Aufsichtsrates geben, der sich in einer Zwei-Drittel-Mehrheit auf den neuen starken Mann einigen muss.

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