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Italien | 05.07.2013

Medien: Neapels Cavani vor Wechsel zu PSG

Starstürmer Edinson Cavani vom italienischen Vize-Meister SSC Neapel steht anscheinend vor einem Wechsel zum französischen Titelträger Paris St. Germain.

Neapel - - Starstürmer Edinson Cavani vom italienischen Vize-Meister SSC Neapel steht anscheinend vor einem Wechsel zum französischen Titelträger Paris St. Germain. Nach Angaben der italienischen Sportzeitung Corriere dello Sport hat der 26 Jahre alte uruguayische Nationalspieler Einigung mit PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi erzielt. Neapel soll 63 Millionen Euro für Cavani verlangen, Paris will angeblich Verteidiger Mamadou Sakho als Tauschobjekt in die Verhandlungen einbinden.

"Ich liebe Cavani. Es wäre toll, wenn er in der kommenden Saison Teil unseres Teams wäre", sagte der neue PSG-Trainer Laurent Blanc. Cavani, mit 29 Treffern Torschützenkönig der abgelaufenen Serie-A-Saison, wird von mehreren europäischen Topklubs gejagt - unter anderem auch von Manchester City, Manchester United, Real Madrid und dem FC Chelsea.

International | 05.07.2013

Italien und Argentinien spielen für den Papst

Der italienische Fußballverband FIGC hat zu Ehren des Papstes Franziskus dessen Heimatland Argentinien zu einem Testländerspiel am 14. August nach Rom eingeladen.

Rom - Der italienische Fußballverband FIGC hat zu Ehren des Papstes Franziskus dessen Heimatland Argentinien zu einem Testländerspiel am 14. August nach Rom eingeladen. Initiiert wurde die Einladung vom italienischen Nationaltrainer Cesare Prandelli. Die beiden Teams sollen vom Papst im Vatikan empfangen werden, teilte die FIGC mit.

Franziskus, seit März auf dem Heiligen Stuhl, gilt als Fußball-Fan und ist Ehrenmitglied des argentinischen Ex-Meisters San Lorenzo.

Bundesliga | 01.07.2013

Shakehands vor dem Spiel auch in der Bundesliga

Im Sinne des Fair Plays wird das Shakehands zwischen Spielern und dem Schiedsrichter-Gespann ab der neuen Saison auch in der 1. und 2. Bundesliga praktiziert.

Frankfurt/Main - Im Sinne des Fair Plays wird das Shakehands zwischen Spielern der beiden Mannschaften und dem Schiedsrichter-Gespann vor dem Anpfiff ab der neuen Saison auch in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga praktiziert werden. Dies bestätigte die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf SID-Anfrage.

Bei internationalen Pflichtspielen ist es seit langem Usus, dass die Profis nach der Aufreihungszeremonie am Mittelkreis den Gegenspielern und dem Schiedsrichterteam die Hand schütteln. Dabei werden grundsätzlich zunächst die Gäste am Referee-Trio und der Heimmannschaft und anschließend die Gastgeber zum Handschlag am Schiedsrichter-Gespann vorbeigehen.

Confed Cup | 28.06.2013

FIFA befürchtet Proteste auch bei WM

Der Fußball-Weltverband FIFA befürchtet angesichts der aktuellen Unruhen im Zuge des Confed Cups auch bei der WM 2014 politische Proteste in Brasilien.

Sao Paulo - Der Fußball-Weltverband FIFA befürchtet angesichts der aktuellen Unruhen im Zuge des Confed Cups auch bei der WM 2014 politische Proteste in Brasilien. "Ich hoffe, dass die Unruhen, die wir auf den Straßen sehen, nicht bis zur WM andauern", sagte Generalsekretär Jerome Valcke der Tageszeitung O Estado de Sao Paulo: "Aber natürlich müssen wir damit rechnen, dass auch während dieses Wettbewerbs etwas passiert."

Wegen der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit seien auch im Rahmen der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro Proteste nicht unwahrscheinlich. "Warum sollte Ähnliches nicht 2016 passieren, wenn die internationale Presse wieder hier ist?", sagte der 52-Jährige.

Rund um die Spiele bei der WM-Generalprobe kam es bislang zu Protesten und teilweise heftigen Ausschreitungen. Die Polizei ging dabei immer wieder gewaltsam gegen Demonstranten vor und setzte auch Tränengas und Blendgranaten ein, auf beiden Seiten gab es Verletzte. Die Proteste richten sich gegen die hohen Kosten für die WM 2014 und den Confed Cup, unter denen auch die Sozialausgaben leiden.

Confed-Cup | 26.06.2013

Pirlo auf dem Weg der Besserung

Gute Nachrichten für Italien: Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Mario Balotelli und Ignazio Abate ist wenigstens Andrea Pirlo wieder auf dem Weg der Besserung.

Fortaleza - Gute Nachrichten für Italien: Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Mario Balotelli und Ignazio Abate ist wenigstens Altstar Andrea Pirlo vor dem Halbfinale beim Confed Cup am Donnerstag gegen Spanien auf dem Weg der Besserung. Der 34-Jährige, der beim abschließenden Gruppenspiel gegen Brasilien (2:4) wegen einer Wadenblessur hatte zuschauen müssen, hat am Dienstag am Teamtraining der Azzurri teilgenommen. Ob Pirlo gegen den Welt- und Europameister spielen kann, steht noch nicht fest.

Confed-Cup | 24.06.2013

FIFA zieht zufrieden Bilanz

Fußball-Weltverband FIFA hat beim Confed Cup zufrieden seine Halbzeitbilanz gezogen und die teilweise scharfe öffentliche Kritik erneut zurückgewiesen.

Rio de Janeiro - Fußball-Weltverband FIFA hat beim Confed Cup zufrieden seine Halbzeitbilanz gezogen und die teilweise scharfe öffentliche Kritik erneut zurückgewiesen. "Es heißt, wir kämen hier her, zahlten keine Steuern und machten uns nur die Taschen voll. Das ist falsch!", sagte Generalsekretär Jérôme Valcke am Montag in Rio de Janeiro: "Wir sind ein Unternehmen, aber machen keinen Profit. Wir nutzen unser Geld, um den Fußball weltweit zu fördern - und nicht, damit wir alle Mercedes fahren können. Wir bringen viel Geld da hin, wo eine WM stattfindet und sind einer, wenn nicht der transparenteste Sportverband der Welt."

Trotz der Proteste im Umfeld sprach Valcke von einem "großartigen Turnier", dessen Ausrichtung in den vergangenen Tagen "durch nichts in Frage gestellt war". Für die kommenden Tage sind auch in den vier Ausrichterstädten der Finalspiele Demonstrationen angekündigt. Doch Valcke wiederholte: "Das Endspiel des Confed Cups findet am Sonntag hier in Rio im Maracanã statt und die WM 2014 wird in zwölf Stadien Brasiliens stattfinden. Es gibt keinen Plan B, keinen Ersatzkandidaten."

Valcke wie auch Vertreter der brasilianischen Regierung wiesen darauf hin, dass Confed Cup und WM 2014 in Brasilien Tausende neue Jobs schafften und milliardenschwere Investionen anstießen. "Wir tun viele gute Dinge", betonte Valcke mit Blick auf FIFA-Programme wie den Anti-Rassismus-Tag am Dienstag oder das Forum "Football for Hope" in dieser Woche in Belo Horizonte: "Klar, es ist nie genug. Aber ich schäme mich nicht für das, was wir tun." Die FIFA sei "nur ein kleines Rädchen, und es geht hier ja nur um Sport", meinte er.

Valcke lobte die Organisatoren. Manches sei zwar "auf den letzten Drücker" fertig geworden. Aber wie Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari rechtzeitig eine schlagkräftige Mannschaft geformt habe, sei es OK und FIFA gelungen, "wunderbare Arbeit" abzuliefern. Hier und da habe es kleinere Problem gegeben. "Aber es gibt nichts, das ich ganz nach oben auf die To-do-Liste setzen müsste."

Insgesamt sei der Confed Cup "eine Herausforderung" gewesen, "und wir haben sie gemeistert". Dennoch ermahnte Valcke die Organisatoren mit Blick auf die WM erneut: "Wir müssen im Dezember 2013 fertig und bereit sein!"

Kommunikationsdirektor Walter de Gregorio tadelte einige Medien, diese erweckten den Eindruck, "als herrsche hier Bürgerkrieg, doch das ist nicht der Fall". Journalismus sei nicht nur eine Frage der Publikumsgunst, sondern auch eine Frage der sozialen Verantwortung, belehrte de Gregorio die anwesenden Reporter.

Confed-Cup | 22.06.2013

FIFA macht Druck: WM 2014 muss stattfinden!

Der Fußball-Weltverband FIFA übt unter dem Eindruck der Massen-Demonstrationen in Brasilien mit Blick auf die WM 2014 Druck auf das Gastgeberland aus.

Rio de Janeiro - Der Fußball-Weltverband FIFA übt unter dem Eindruck der Massen-Demonstrationen in Brasilien mit Blick auf die WM 2014 Druck auf das Gastgeberland aus. "Der Confed Cup findet in Brasilien statt, und die WM muss es auch. Es gibt keinen Plan B", wurde Generalsekretär Jérôme Valcke nach einem Treffen der FIFA mit dem brasilianischen Verband CBF im Copacabana Palace Hotel in Rio de Janeiro von brasilianischen Medien zitiert.

Er hoffe, sagte Valcke weiter über die Proteste, die sich auch gegen die Mega-Events richten, "das geht nicht bis nächstes Jahr so weiter. Brasilien muss dieses Problem lösen! Es ist kein Problem der FIFA. Wir sind das falsche Angriffsziel. Wir sind unverschuldet in dieses Durcheinander geraten und haben nichts verbrochen."

Valcke ist nach der Abreise von Präsident Joseph S. Blatter im Moment der starke FIFA-Mann vor Ort. Er bestätigte zudem Gespräche mit den Behörden in Sachen Sicherheit. "Wir haben darum gebeten, dass die Sicherheit gewährleistet wird, damit wir den Confed Cup bis zum Ende duchführen können. Den Umfang der Sicherheitsmaßnahmen bestimmt aber die brasilianische Regierung." Laut Valcke wurden die Sicherheitsmaßnahmen für Objekte mit FIFA-Symbol wie Abholstellen für Tickets, Hotels oder Fahrzeuge erhöht.

Die Vorfälle in Salvador da Bahia, wo zwei parkende Minibusse der FIFA mit Steinen beworfen worden waren und Demonstranten versucht hatten, das offizielle Hotel des Weltverbandes zu stürmen, nannte er "traurig". In Salvador treffen am Samstag Brasilien und Italien zum "Endspiel" um Platz eins in Gruppe A aufeinander.

Confed-Cup | 21.06.2013

Pirlo fällt für Klassiker gegen Brasilien aus

Ohne Spielmacher Andrea Pirlo muss Italiens Fußball-Nationalmannschaft am Samstag zum Vorrundenabschluss beim Confed Cup den Klassiker gegen Brasilien bestreiten.

Salvador da Bahia - Ohne Spielmacher Andrea Pirlo muss Italiens Fußball-Nationalmannschaft am Samstag zum Vorrundenabschluss beim Confed Cup den Klassiker gegen Brasilien bestreiten. Der Star von Juventus Turin hat eine Schwellung in der rechten Wade. Teamarzt Enrico Castellacci schließt auch einen Ausfall für das anschließende Halbfinale Mitte nächster Woche nicht aus.

"Alle sind müde. Wir müssen jetzt erst einmal sehen, wer uns zur Verfügung steht", hatte Nationaltrainer Cesare Prandelli bereits am Mittwoch nach dem 4:3 gegen Japan, mit dem der vorzeitige Halbfinal-Einzug perfekt gemacht worden war, geklagt. Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit bei den hart erkämpften Siegen gegen Mexiko (2:1) in Rio de Janeiro und gegen Japan in Recife hatten der Squadra Azzurra sichtlich zugesetzt.

Confed-Cup | 21.06.2013

Dank Forlán: Uruguay wahrt Halbfinal-Chance

Der zweimalige Weltmeister Uruguay darf nach einem 2:1 (1:1)-Sieg gegen Afrikameister Niegeria beim Confed Cup dank Jubilar Diego Forlán weiter vom Halbfinale träumen.

Salvador - Der zweimalige Weltmeister Uruguay darf beim Confed Cup dank Jubilar Diego Forlán weiter vom Halbfinale träumen. Der 34-Jährige schoss die "Celeste" in Salvador da Bahia mit seinem 34. Tor in seinem 100. Länderspiel zu einem 2:1 (1:1)-Sieg gegen Afrikameister Nigeria.

Uruguays Rekordtorschütze Forlán traf nach Vorarbeit seiner Sturm-Kollegen Luis Suárez und Edinson Cavani aus halblinker Position (51.). Zuvor hatte er die Führung durch Kapitän Diego Lugano (19.) beim ersten Confed-Cup-Spiel in der Arena Fonte Nova vorbereitet. Nigeria glich durch John Obi Mikel zwischenzeitlich aus, als dieser Lugano per Körpertäuschung versetzte (37.).

Damit haben beide Mannschaften drei Punkte. Uruguay trifft zum Abschluss der Vorrunde am Sonntag auf Außenseiter Tahiti, dann ohne Lugano, der seine zweite Gelbe Karte im Turnierverlauf sah. Nigeria bekommt es mit dem bislang zwei Mal erfolgreichen Spitzenreiter der Gruppe B, Welt- und Europameister Spanien, zu tun. Da alle Mannschaften mit Ausnahme von Tahiti noch auf sechs Zähler kommen können, ist noch kein Team für die Vorschlussrunde qualifiziert.

Bei Nigeria wurde Joseph Akpala von Werder Bremen in der 74. Minute eingewechselt, Anthony Ujah (1. FC Köln) blieb auf der Bank.

Vor dem Spiel zogen in Salvador 20.000 Demonstranten in Richtung Stadion. Einige versuchten die Polizeisperre zu durchbrechen, um in die Bannmeile einzudringen. Sie wurden allerdings mit Tränengas und Gummigeschossen zurückgetrieben. Danach löste sich die Demo auf.

Confed-Cup | 20.06.2013

Italien dreht Spiel und steht im Halbfinale

Vize-Europameister Italien hat nach einem verrückten Spiel beim Confed Cup vorzeitig das Halbfinale erreicht und Gastgeber Brasilien in die Vorschlussrunde verholfen.

Recife - Vize-Europameister Italien hat nach einem verrückten Spiel beim Confed Cup vorzeitig das Halbfinale erreicht und Gastgeber Brasilien in die Vorschlussrunde verholfen. Die Mannschaft um Altstar Andrea Pirlo setzte sich in Recife gegen Asienmeister Japan nach 0:2-Rückstand noch 4:3 (1:2) durch.

Mit jetzt sechs Zählern sind Tabellenführer Brasilien und die punktgleichen Azzurri in der Gruppe A nicht mehr einzuholen. Im direkten Duell geht es am Samstag in Salvador da Bahia noch um den Gruppensieg und damit wohl um die Frage, wer Welt- und Europameister Spanien zunächst aus dem Weg geht.

"Das ist ein sehr gutes Ergebnis. Aber wir müssen uns jetzt gut erholen und schauen, dass wir unsere Akkus schnell aufladen. Gegen Brasilien müssen wir besser aufpassen", sagte Italiens Coach Cesare Prandelli. Sein Landsmann Alberto Zaccheroni, Trainer der Japaner, haderte: "Wir hatten die Chance auf den Sieg. Wir haben mit Courage und großer Hingabe gespielt und es der Nummer zwei in Europa, einem Kandidaten für den nächsten WM-Triumph, sehr schwer gemacht."

Keisuke Honda (21., Foulelfmeter) und der ehemalige Dortmunder Shinji Kagawa (32.) brachten Japan verdient in Führung. Daniele de Rossis Anschlusstreffer (41.) leitete die Aufholjagd der Squadra Azzurra ein. Ein Eigentor des Schalkers Atsuto Uchida (50.) und ein vom Wolfsburger Makoto Hasebe verursachter Handelfmeter, den Mario Balotelli sicher verwandelte (52.), brachten scheinbar Wende.

Doch der Stuttgarter Shinji Okazaki glich noch einmal aus (69.). Okazaki und Kagawa trafen Pfosten und Latte (82.), doch dann entschied der eingewechselte Sebastian Giovinco das Spiel zugunsten der glücklichen Italiener (86.).

Der Strafstoß der Japaner resultierte aus einem zu kurzen Rückpass von Mattia de Sciglio, den Okazaki ersprintete. Torhüter Gianluigi Buffon kam zu spät aus seinem Tor und traf den über ihn fallenden VfB-Profi am Bein. Honda ließ Buffon mit einem Schuss in die rechte untere Ecke keine Abwehrchance.

Kagawa traf per Drehschuss aus zehn Metern, de Rossi war nach einer Ecke von Pirlo per Kopf zur Stelle. Kurz vor der Pause traf Emanuele Giaccherini den rechten Pfosten - es war das endgültige Zeichen dafür, dass Italien nach schwachem Start aufgewacht war.

Uchida hatte Pech, als er den Ball nach Giaccherinis Pass vor dem einschussbereiten Balotelli ins eigene Tor grätschte. Zumal Giaccherini den Ball zuvor mit dem Oberarm mitgenommen hatte. Dann traf Okazaki per Kopf und schien den Kampfgeist der "Blue Samurai" zu belohnen. Doch Giovincos Konter-Tor zerstörte deren Träume.

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