SID-IMAGES/AFP/VANDERLEI ALMEIDA

WM | 06.12.2013

Deutschland gegen USA, Portugal und Ghana

Die WM-Gruppe der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat es in sich. Besonders das letzte Gruppenspiel am 28. Juni gegen die USA in Recife wird sicherlich höchst interessant.

Costa do Sauípe - Joachim Löw gegen Jürgen Klinsmann, Mesut Özil gegen Cristiano Ronaldo, Jerome Boateng gegen seinen Halbbruder Kevin-Prince: Die WM-Gruppe der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat es in sich. Besonders das letzte Gruppenspiel am 26. Juni in Recife wird sicherlich höchst interessant - Löw, der als Assistent von Klinsmann gemeinsam mit dem heutigen US-Nationaltrainer Klinsmann für das Sommermärchen 2006 verantwortlich zeichnete, musste ebenso wie DFB-Präsident Wolfgang Niersbach herzhaft lachen, als FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke das Los mit der Aufschrift USA in die Kamera hielt. Auf dem Weg zum vierten WM-Titel muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Gruppe G zudem die Hürden Portugal und Ghana überspringen.

"Wir treffen nicht nur Jürgen Klinsmann wieder, auch Ghana hatten wir bei der WM 2010 in der Gruppe und 2012 im ersten EM-Gruppenspiel Portugal. Wir treffen also auf alte Bekannte. Die USA in der Gruppe zu haben, ist aber schon was ganz Besonderes", sagte Löw im ARD-Interview. "Ich akzeptiere es so, wie es ist." Klinsmann kündigte in der "Hammergruppe" gleich einen "echten Kampf" an: "Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren Selbstvertrauen aufgebaut, wir haben das erfolgreichste Jahr in 100 Jahren US-Fußball hinter uns", sagte er.

Der dreimalige Weltmeister Deutschland trifft zum Turnier-Auftakt am 16. Juni in Salvador auf Portugal, das bereits im Sommer 2012 bei der EM in Polen und der Ukraine deutscher Gruppengegner gewesen war. Am 21. Juni in Fortaleza spielt die DFB-Auswahl gegen Ghana, 2010 in Südafrika bereits ein Gruppengegner, und zum Gruppenfinale gegen die USA, gegen die Deutschland noch im vergangenen Sommer während ihrer Amerika-Reise 3:4 verloren hat. Gegen Ghana hatte das DFB-Team 2010 in Johannesburg ebenso 1:0 gewonnen wie gegen Portugal in Lwiw im vergangenen Jahr.

"Schwierig, aber machbar. Ich freue mich darauf, Cristiano Ronaldo, Fabio Coentrao und Pepe zu treffen", schrieb Mittelfeldstar Özil bei Facebook. Auch Löw, Teammanager Oliver Bierhoff und DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, die schon während der Auslosung im mondänen brasilianischen Küstenort Costa do Sauípe an der Atlantikküste die Reiserouten für das Turnier am Zuckerhut (12. Juni bis 13. Juli) studierten, wirkten zufrieden.

"Jetzt können wir beginnen, konkret zu arbeiten", sagte Löw mit Blick auf die Auswahl des WM-Quartiers, nachdem Valcke unterstützt von den ehemaligen Weltmeistern Cafu, Fernando Hierro, Zinedine Zidane, Fabio Cannavaro, Alcides Ghiggia, Geoff Hurst, Mario Kempes und Deutschlands Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus die Zeremonie beendet hatte. Eine Luxus-Hotelanlage im Spielort Salvador und eine Nobelherberge in São Paolo stehen zur Auswahl. Löw und Bierhoff wollen beide Anlagen am Wochenende noch einmal inspizieren, das Quartier in Salvador dürfte aber den Vorzug erhalten.

Löw hatte bereits vor der Auslosung seine persönliche Favoritenliste für die WM verraten. Erster Titelanwärter für den Bundestrainer ist mit großem Vorsprung der Gastgeber, wie Löw am Freitag auch in einem kurzen Gespräch mit Brasiliens Fußball-Idol Pelé deutlich machte. "Brasilien ist der Topfavorit mit dieser Urkraft und Energie zu Hause. Das Team steht über dem Individualismus. Dazu kommt der Heimvorteil als Trumpfkarte", sagte der 53-Jährige vor seinem vierten Turnier als Cheftrainer.

Aufgrund der klimatischen Verhältnisse, am Auslosungsort waren es am Freitag 32 Grad, traut der Bundestrainer in Argentinien und Kolumbien zwei weiteren südamerikanischen Teams ebenfalls den ganz großen Wurf zu, hinzu kämen einige sogenannte Geheimfavoriten: "Chile und Mexiko sind immer für Überraschungen gut."

Für Löw ist auch klar, dass die großen europäischen Mannschaften, vor allem Titelverteidiger Spanien, ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe mitreden: "Spanien wird erneut eine hervorragende Rolle spielen, auch Italien mit seinen großen taktischen Fähigkeiten. Die Niederlande sind mit Trainer Louis van Gaal auch wieder sehr stark geworden, Frankreich kann nicht nur wegen Franck Ribéry immer weit kommen. Belgien ist vielleicht so etwas wie der Geheimfavorit." Auch Japan schätzt Löw als stark ein.

Zu Beginn der streng bewachten Auslosungszeremonie in dem für umgerechnet rund 10 Millionen Euro teuren und 9.000 Quadratmeter großen weißen Zeltsaal, die in 180 Länder live übertragen wurde, gedachte die weltweite Fußball-Familie zunächst mal des am Vorabend verstorbenen früheren südafrikanischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela mit einem Einspielfilm und einer Schweigeminute.

Anschließend stimmte der WM-Gastgeber die 4.880 Gäste mit einigen Showacts auf die zweite WM-Endrunde nach 1950 an der Copacabana ein. Die in Südamerika bekannte Schauspielerin Fernanda Lima und ihr nicht minder populärer Kollege Rodrigo Hilbert präsentierten brasilianische Topstars.

Inspiriert durch den offiziellen WM-Slogan "All in one rhythm" ("Alle im gleichen Rhythmus"), stützte sich die Show auf die fünf symbolischen Säulen, die Brasilien darstellen: gesellschaftlicher Zusammenhalt, Innovationskraft, üppige Natur, Fussballleidenschaft und Fröhlichkeit.

WM | 04.12.2013

FIFA reagiert auf Rassismus-Vorwurf: "Lächerlich!"

Als "lächerlich" hat FIFA-Mediendirektor Walter de Gregorio einen angeblichen Rassismusvorwurf im Zusammenhang mit der WM-Auslosungs-Zeremonie am Freitag zurückgewiesen.

Costa do Sauípe - Als "lächerlich" hat FIFA-Mediendirektor Walter de Gregorio am Mittwoch einen angeblichen Rassismusvorwurf im Zusammenhang mit der WM-Auslosungs-Zeremonie am Freitag zurückgewiesen. Das hellhäutige Künstler-Ehepaar Fernanda Lima und Rodrigo Hilbert sind die Moderatoren der Zeremonie im Badeort Costa do Sauípe. Laut brasilianischen Medienberichten sollen vonseiten eines Staatsanwalts in Sao Paulo Ermittlungen eingeleitet worden sein. Lima/Hilbert hatten den Vorzug gegenüber den dunkelhäutigen Künstlern Camila Pitanga und Lázaro Ramos erhalten.

"Das ist eine Story ohne Hintergrund. Das ist lächerlich. Sie ist nicht da, weil sie weiß oder blond, sondern weil sie gut ist", sagte der Schweizer de Gregorio auf eine entsprechende Journalistenfrage bei einem Medienevent in Costa do Sauípe. Lima hatte bereits die Auslosung der weltweiten WM-Qualifikations-Gruppen im Juli 2011 moderiert und arbeitet schon seit längerem mit dem Fußball-Weltverband FIFA zusammen.

Das 200 Millionen Einwohner zählende Brasilien wird geprägt von den Nachfahren europäischer und asiatischer Einwanderer, den indigenen Völkern sowie den Nachfahren afrikanischer Sklaven.

WM | 04.12.2013

Nächste WM-Ticketphase startet am Sonntag

Zwei Tage nach der Auslosung der acht Vorrundengruppen am Freitag startet die nächste Verkaufsphase für die heiß umkämpften Eintrittskarten der Endrunde im Sommer 2014.

Costa do Sauípe - Neuer Ansturm auf die Fußball-WM-Tickets: Zwei Tage nach der Auslosung der acht Vorrundengruppen am Freitag startet die nächste Verkaufsphase für die heiß umkämpften Eintrittskarten der Endrunde im Sommer 2014. Für jedes Vorrundenspiel der DFB-Elf werden zudem ab Sonntag über einen gesonderten Verkaufskanal 8 Prozent der Tickets für das jeweilige Stadion den deutschen Fans zur Verfügung gestellt.

In den beiden ersten Vergaberunden gab es weltweit 6,2 Millionen Nachfragen, allein 500.000 für das Finale. Exakt 1.084.335 Tickets wurden bislang verkauft.

Die Fans haben nun bis zum 30. Januar 2014 Zeit, per Internet auf der FIFA-Homepage ihre Bestellung abzugeben. Die Tickets werden dann im Februar per Verlosung vergeben, ehe ab 26. Februar bis 1. April noch eine Zuteilung nach dem Prinzip "First Come - First Serve" erfolgt.

Die Bauverzögerung in drei der zwölf WM-Stadien ist dabei laut FIFA-Marketing-Direktor Thierry Weil nur ein kleines Problem. "Natürlich müssen wir abwarten, bis alle Sitzschalen aufgebaut sind, um auch diese Tickets dann in den Verkauf zu bringen. Diese werden aber spätestens in der dritten Phase angeboten", sagte der für den Ticketverkauf zuständige Mann beim Weltverband.

WM | 04.12.2013

Verzögerung beim Bau von mindestens drei Stadien

Bei mindestens drei Stadien verzögert sich die Fertigstellung. Die Arenen in São Paulo, Curitiba und Cuiaba werden nach Bauverzögerungen nicht Ende des Jahres fertig sein.

Costa do Sauípe - Bei mindestens drei Stadien für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) verzögert sich die Fertigstellung. Die Arenen in São Paulo, Curitiba und Cuiaba werden nach Bauverzögerungen nicht wie vom Weltverband FIFA gefordert Ende des Jahres fertig sein. Das teilte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke am Dienstag in Costa do Sauípe mit.

"Zwei Stadien werden im Februar übergeben statt im Dezember oder Januar. Curitiba ist das Stadion mit den größten Problemen. Klar ist, dass Curitiba nicht vor Ende Februar 2014 fertig ist. Das ist ein Fakt", sagte Valcke. "Wir sind aber nicht in Krisenstimmung." FIFA-Präsident Joseph S. Blatter sprach von "kleinen Verzögerungen", das Thema sei "so klein, dass wir die Augen schließen können".

Das WM-Eröffnungsspiel soll trotz des schweren Unfalls in der vergangenen Woche in São Paulo ausgetragen werden. "Das Stadion sollte trotzdem fertig werden. Hier geht es immer auch um Vertrauen", sagte Blatter am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Costa do Sauípe, wo am Freitag die Vorrundengruppen ausgelost werden.

Auch Valcke glaubt an eine WM-Eröffnung in São Paulo. "Wir sind im Zeitrahmen, dass das Eröffnungsspiel in São Paulo gespielt werden kann", meinte Valcke.

In der vergangenen Woche starben bei einem Unglück zwei Arbeiter auf der Stadionbaustelle. Am Montag wurden die Arbeiten teilweise wieder aufgenommen. Die Unglücksstelle, wo am vergangenen Mittwoch ein Kran eingestürzt war und die beiden Opfer in den Tod gerissen hatte, bleibt aber für die weiteren Untersuchungen gesperrt. Zudem sei der Einsatz weiterer Kräne nicht erlaubt.

WM | 03.12.2013

Valcke: WM-Prämien steigen um 33 Prozent

Die Prämien für die Teilnehmer der Fußball-WM 2014 in Brasilien werden im Vergleich zur vergangenen Endrunde 2010 in Südafrika um 33 Prozent angehoben.

Costa do Sauipe - Die Prämien für die Teilnehmer der Fußball-WM 2014 in Brasilien werden im Vergleich zur vergangenen Endrunde 2010 in Südafrika um 33 Prozent angehoben. Das erklärte Jerome Valcke, Generalsekretär des Weltverbandes FIFA, am Dienstag im brasilianischen Costa do Sauipe. Die genauen Dotierungen werden am Donnerstag nach der Sitzung des Exekutivkomitees veröffentlicht.

2010 in Südafrika wurden für den Weltmeister 20,5 Millionen Euro ausgelobt, nach einem Vorrunden-Aus kassierten die Teams damals 5,9 Millionen Euro. Zusätzlich wurden 26,5 Millionen Euro als Kompensation an die Klubs ausgeschüttet, die ihre Spieler für die Endrunde abgestellt hatten.

WM | 03.12.2013

Blatter glaubt an WM-Eröffnung in São Paulo

Das Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2014 in Brasilien soll trotz des schweren Unfalls in der vergangenen Woche in São Paulo ausgetragen werden.

Costa do Sauípe - Das Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2014 in Brasilien soll trotz des schweren Unfalls in der vergangenen Woche in São Paulo ausgetragen werden. "Das Stadion sollte trotzdem fertig werden. Hier geht es immer auch um Vertrauen", sagte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Costa do Sauípe, wo am Freitag die Vorrundengruppen ausgelost werden.

In der vergangenen Woche starben bei einem Unglück zwei Arbeiter auf der Stadionbaustelle. Am Montag wurden die Arbeiten teilweise wieder aufgenommen. Die Unglücksstelle, wo am vergangenen Mittwoch ein Kran eingestürzt und die beiden Opfer in den Tod gerissen hatte, bleibt aber für die weiteren Untersuchungen gesperrt. Zudem sei der Einsatz weiterer Kräne nicht erlaubt.

Wann das Corinthians Stadion, in dem laut Zeitplan des Weltverbandes FIFA am 12. Juni 2014 die WM eröffnet werden soll, fertiggestellt wird, bleibt weiter offen. Der Zeitplan könnte aber eingehalten werden, sagte der stellvertretende Sportminister Luis Fernandes am Dienstag.

International | 27.11.2013

Brasilien trauert um Weltmeister Nílton Santos

Der zweimalige Fußball-Weltmeister Nílton Santos ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Der Brasilianer hatte 1958 in Schweden und 1962 in Chile mit der Selecao den Titel geholt.

Rio de Janeiro - Der zweimalige Fußball-Weltmeister Nílton Santos ist am Mittwoch im Alter von 88 Jahren gestorben. Der 75-malige brasilianische Nationalspieler hatte 1958 in Schweden und 1962 in Chile mit der Selecao den Titel geholt, in beiden Endspielen stand er 90 Minuten auf dem Platz. "Der Fußball hat diese Nacht eine Legende verloren", twitterte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter über den Außenverteidiger, der mit 718 Einsätzen bis heute Rekordspieler von Botafogo Rio de Janeiro ist.

WM | 24.10.2013

Brasilien plant Schritte gegen Wucherpreise

Knapp acht Monate vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien will die Regierung des Landes gegen die explodierenden Preise für Inlandsflüge und Hotelübernachtungen vorgehen.

Rio de Janeiro - Knapp acht Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien will die Regierung des Landes gegen die explodierenden Preise für Inlandsflüge und Hotelübernachtungen vorgehen. Dazu ist am 31. Oktober ein Treffen zwischen den Fluggesellschaften und einem Gremium aus den Ministerien für Sport, Justiz, Tourismus und Haushalt geplant. "Wir werden alle Möglichkeiten nutzen, um den Schutz der Verbraucher zu gewährleisten, ob Brasilianer oder Ausländer", sagte Kabinettschefin Gleisi Hoffmann der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Brasilianische Medien hatten von exorbitanten Preisen für nationale Flüge und überteuerte Hotels während der WM berichtet. Laut der Tageszeitung Folha de Sao Paulo seien die Preise teilweise um 1311 Prozent gestiegen. Hin- und Rückflüge von Rio nach São Paulo am 12. Juni, dem Tag des Eröffnungsspiels, kosten beispielsweise 2393 Real (807 Euro). Normal sei ein Durchschnittspreis von 250 Real (84 Euro).

Bei der 20. Weltmeisterschaft werden mehr als drei Millionen Zuschauer erwartet, davon 600.000 Touristen.

WM | 15.10.2013

WM 2014: Verbrecherbande droht mit Anschlägen

Brasiliens mächtige Verbrecherorganisation PCC (Erstes Hauptstadt-Kommando) hat mit Anschlägen während der WM 2014 gedroht.

São Paulo - Brasiliens mächtige Verbrecherorganisation PCC (Erstes Hauptstadt-Kommando) hat mit Anschlägen während der Fußball-WM 2014 gedroht. Es werde eine "Weltmeisterschaft des Terrors" geben, kündigte die vor allem in São Paulo agierende mafiaähnliche Bande an, sollten ihre inhaftierten Anführer in Gefängnisse mit verschärften Haftbedingungen verlegt werden. Auch für die Präsidentschaftswahlen nach der WM drohte die PCC mit Attentaten. Das berichtete die brasilianische Zeitung O Estado de S. Paulo am Dienstag auf Grundlage eines Berichtes der Staatsanwaltschaft.

Der Chef der Militärpolizei São Paulos, Benedito Meira, forderte seine Mitarbeiter zu "erhöhter Aufmerksamkeit" auf. Im vergangenen Jahr zeichnete die PCC für eine Welle der Gewalt mit mehr als 300 Toten verantwortlich. Nach dem Bericht der Staatsanwaltschaft hat die 1993 von Drogenhändlern gegründete Organisation 11.000 Mitglieder, 6000 davon sitzen hinter Gittern.

WM | 12.10.2013

2:0-Sieg: Neymar und Oscar treffen für Selecao

Rekord-Weltmeister Brasilien hat sich auch im Test bei WM-Teilnehmer Südkorea keine Blöße gegeben. Die Selecao gewann souverän mit 2:0 gegen den WM-Halbfinalisten von 2002.

Seoul - Fußball-Rekord-Weltmeister Brasilien hat sich auch im Test bei WM-Teilnehmer Südkorea in Seoul keine Blöße gegeben. Die Selecao, im kommenden Jahr Gastgeber der WM-Endrunde, gewann souverän mit 2:0 (1:0) gegen den WM-Halbfinalisten von 2002. Superstar Neymar (43.) vom FC Barcelona und Oscar (49.) vom FC Chelsea trafen für die Südamerikaner.

In der brasilianischen Anfangsformation standen der Münchner Dante und der Wolfsburger Luiz Gustavo. Während Dante 90 Minuten durchspielte, wurde Luiz Gustavo durch Lucas Leiva ersetzt. Bei den Gastgebern spielte der Augsburger Jong Jeong-Ho 90 Minuten durch. Der Leverkusener Südkoreaner Heung Min Son wurde in der zweiten Halbzeit für den Wolfsburger Koo Ja-Cheol eingewechselt.

Beim Führungstor war Neymar per Freistoß erfolgreich. Nach Traumpass von Paulinho erhöhte dann Oscar völlig freistehend für die Südamerikaner, die nach dem Gewinn des Confed Cup im Sommer wieder deutlich gefestigter wirken. Im vergangenen September hatten die Brasilianer bereits Australien in Brasilia mit 6:0 deklassiert.

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