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Euro League | 06.03.2013

Lazio gegen VfB: Es bleibt beim "Geisterspiel"

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart muss im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League am 14. März bei Lazio Rom nun definitiv auf die Unterstützung seiner Fans verzichten.

Stuttgart - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart muss im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League am 14. März bei Lazio Rom nun definitiv auf die Unterstützung seiner Fans verzichten. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) habe den Einspruch abgelehnt und die Strafe gegen den Serie-A-Klub bestätigt, gab VfB-Sprecher Max Jung vor dem Hinspiel am Donnerstag (19.00 Uhr/Sky und Kabel 1) bekannt.

Der VfB-Vorstand hatte in einem Brief an die UEFA gegen das "Geisterspiel" im Olympiastadion von Rom protestiert. Auch Lazio war gegen das Urteil vorgegangen. Die UEFA hatte die Strafe wegen rassistischer Entgleisungen einiger Anhänger beim Zwischenrunden-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach verhängt. Lazio-Fans waren in der Vergangenheit wegen vergleichbarer Vergehen bereits mehrfach unangenehm aufgefallen.

VfB-Manager Fredi Bobic hatte den Ausschluss der Zuschauer als "sehr ärgerlich" kritisiert und von einem "Drama" für die Fans gesprochen. Trainer Bruno Labbadia findet es "wahnsinnig schlecht" und für die Anhänger "brutal". Das mache den Wettbewerb "ein Stück weit kaputt". Auch Lazio-Präsident Claudio Lotito hatte das Urteil "übertrieben" genannt: "Für das Verhalten einer Minderheit dürfen wir nicht so heftig bestraft werden."

Stuttgart will seine Fans, die die offizielle Klub-Reise zum Spiel gebucht hatten, vollumfänglich entschädigen. Zudem erhalten Anhänger, die Kosten für einen nicht stornier- und rückerstattbaren Flug nachweisen können, ein kostenfreies Sitzplatz-Ticket für das Bundesliga-Spiel des VfB am 11. Mai bei Schalke 04.

DFB-Pokal | 26.02.2013

"Wölfe" beenden Offenbacher Pokalmärchen

Die "Wölfe" haben das Offenbacher Pokalmärchen beendet: Ivica Olic und Bas Dost trafen gegen Kickers Offenbach und schossen den VfL Wolfsburg ins Halbfinale des DFB-Pokals.

Offenbach - Die "Wölfe" haben das Offenbacher Pokalmärchen beendet: Ivica Olic (49.) und Bas Dost (71.) trafen gegen den Favoritenschreck Kickers Offenbach und schossen den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ins Halbfinale des DFB-Pokals. Der 2:1 (0:0)-Sieg bescherte den überlegenen, aber nicht überzeugenden Wolfsburgern den insgesamt fünften Einzug in die Runde der letzten Vier. Der Anschlusstreffer von Marcel Stadel (81.) kam zu spät.

Zuletzt hatte der Ex-Meister 2008 im Halbfinale gestanden, war aber gegen Bayern München (0:2) ausgeschieden. Bei seiner einzigen Finalteilnahme hatte der damalige Zweitligist 1995 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach verloren.

Für den Drittligisten Offenbach endete das Pokalmärchen, das die Hessen mit Siegen gegen die höherklassigen SpVgg Greuther Fürth, Union Berlin und Fortuna Düsseldorf (alle 2:0) bis ins Viertelfinale geführt hatte.

Auf dem legendären Bieberer Berg dauerte es ganze zwölf Sekunden, ehe die Gastgeber klar machten, wer der Herr im Haus ist. Dann tauchte OFC-Torjäger Mathias Fetsch frei vor Diego Benaglio auf, zog seinen Schuss aus 14 Metern aber über das Tor.

Mit einem Spruchband ("Auf den Spuren längst vergangener Tage") hatte der erstklassig feiernde OFC-Anhang schon vor Spielbeginn an den Pokalsieg von 1970 erinnert. Die Mannschaft tat vor 18.700 Zuschauern zunächst alles dafür, um in die Fußstapfen der großen Vorbilder zu treten - mit Unterstützung der vor allem in der ersten Hälfte zahnlosen Wölfe: Ein Klassenunterschied war kaum auszumachen. Zwar bemühten sich das Team von Trainer Dieter Hecking das Spiel unter Kontrolle zu bekommen - gegen die dicht gestaffelte OFC-Abwehr gelang den Ballkünstlern um den Brasilianer Diego jedoch wenig.

Nach zehn Minuten sorgte ein langer Pass von Abwehrspieler Naldo erstmals für ein wenig Gefahr vor dem OFC-Tor von Robert Wulnikowski, der ehemalige Bundesligaspieler Marc Stein war aber zur Stelle und klärte. Fast im direkten Gegenzug scheiterte Julius Reinhardt (11.).

Offenbachs Trainer Rico Schmitt, erst seit knapp zwei Wochen im Amt, hatte versprochen, dass sich die Gäste für den Halbfinaleinzug ordentlich "strecken müssen". Seine Mannschaft setzte das zunächst glänzend um und kämpfte um jeden Meter. Die kraftraubende Abwehrarbeit des Tabellenzwölften der 3. Liga auf dem Offenbacher "Acker" ging allerdings auf Kosten der Offensive. Nur selten spielte der OFC Kombinationen über mehr als drei Stationen zu Ende.

Der VfL, der in der Liga mit Platz 15 den eigenen Erwartungen deutlich hinterher hängt, steigerte sich in der Folge etwas. Hecking, der vor der Partie offen vom großen Ziel "Pokalsieg" gesprochen hatte, sah von der Seitenlinie aber weiterhin kaum zwingende Angriffe. Vieirinha verstolperte nach 30. Minuten die Führung, auf der Gegenseite parierte Benaglio gegen Matthias Schwatz (43.). Für etwas Aufregung abseits des Platzes sorgte ein von den Rängen auf den Rasen geworfener Bierbecher. Das Schiedsrichtergespann ließ über den Stadionsprecher ausrichten, dass solche Aktionen zum Abbruch des Spiels führen könnten.

Ein Blitzstart nach dem Wiederanpfiff sorgte für die Wolfsburger Führung. Nach Vorarbeit von Makoto Hasebe erzielte Olic mit dem Bauch den zu diesem Zeitpunkt erlösenden Treffer. Der VfL gewann durch das Tor an Sicherheit, ohne jedoch mit letzter Konsequenz die Entscheidung zu erzwingen.

Nach 56 Minuten scheiterte Dost per Kopf an Wulnikowski, vier Minuten später ging Diegos Schuss knapp über das OFC-Tor. Die Hausherren ließen sich dennoch nicht einschüchtern und hatten durch Thomas Reinhardt per Freistoß (61.) und Nicolas Feldhahn (63.) große Chancen zum Ausgleich. Auch nach Dosts Treffer gaben sie nicht auf und kämpften sich sogar noch einmal heran.

Bei Offenbach überzeugten Fetsch und Stein, für Wolfsburg verdienten sich Torschütze Olic und der immerhin bemühte Diego die Bestnoten.

Euro League | 14.02.2013

VfB verschenkt Heimsieg in letzter Minute

Nach zuletzt fünf Niederlagen in der Bundesliga ist der VfB Stuttgart im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League nicht über ein 1:1 (1:0) gegen den KRC Genk hinausgekommen.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat seine Talfahrt auch in der Europa League nicht beenden können: Nach zuletzt fünf Niederlagen in der Bundesliga kamen die Schwaben wegen eines späten Gegentoren im Zwischenrunden-Hinspiel gegen den KRC Genk nicht über ein mageres 1:1 (1:0) hinaus und stehen im Rückspiel am kommenden Donnerstag beim Tabellenviuerten aus Belgien vor dem Aus.

Damit sich die Krise beim VfB nicht noch weiter verschärft, ist ein Sieg am Sonntag (17.30 Uhr/Sky und Liga total!) im brisanten Duell bei 1899 Hoffenheim Pflicht. Schon jetzt ist der Druck auf Bruno Labbadia und seine Mannschaft enorm.

Christian Gentner hatte Stuttgart in der 41. Minute in Führung gebracht. Glynor Plet (90.+1) egalisierte in der Nachspielzeit.

Labbadia gab der Mannschaft, die am Samstag gegen Bremen 1:4 verloren hatte, eine Bewährungschance. Der VfB war vor nur 15.200 Zuschauern von Beginn an bemüht, die jüngste Negativserie vergessen zu machen. Die Stuttgarter traten engagiert auf. Es fehlte allerdings meist die spielerische Linie, den Schwaben war in einigen Szenen die Verunsicherung deutlich anzumerken.

So verhalf ein Patzer von Kalidou Koulibaly dem VfB zur ersten Chance - und die war hochkarätig: Vedad Ibisevic konnte das Geschenk jedoch nicht annehmen und scheiterte bei seinem Alleingang am glänzend reagierenden László Köteles (15.). Der rettete zudem gegen Martin Harnik (30.). Einen Schuss von Gotoku Sakai ließ der Gäste-Keeper jedoch vor die Füße von Gentner abprallen, der den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie drückte.

Genk verlegte sich in der ersten Hälfte weitgehend aufs Kontern, agierte dabei aber wie der VfB meist zu ungenau. Torjäger und Kapitän Jelle Vossen, der in der belgischen Liga bereits 16 Saisontore erzielt hat, kam dadurch nicht wie gewünscht ins Spiel.

Zudem schafften es die Stuttgarter in der Defensive im Gegensatz zu den vergangenen Wochen, Fehler zu vermeiden. Und wenn es für den VfB gefährlich wurde, war Sven Ulreich zur Stelle - so bei einem Kopfball von Elyaniv Barda (16.) oder einem Schuss von Vossen (44.).

Nach dem Wechsel blieb der VfB weitgehend spielbestimmend, großer Glanz ging von den Schwaben aber weiter nicht aus. Die beste Möglichkeit hatte Ibisevic (69.). Die Belgier blieben trotz des Rückstands zu passiv, um die Stuttgarter in Bedrängnis zu bringen.

Beim VfB verdienten sich Ulreich und Gentner die besten Noten. Genk hatte in Barda und Khaleem Hyland seine auffälligsten Akteure.

Bundesliga | 09.02.2013

Nach Kreuzbandriss: Cacau plant Rückkehr im März

Der schwer verletzte Fußball-Nationalstürmer Cacau vom Bundesligisten VfB Stuttgart will im kommenden Monat auf den Trainingsplatz zurückkehren.

Stuttgart - Der schwer verletzte Fußball-Nationalstürmer Cacau vom Bundesligisten VfB Stuttgart will im kommenden Monat auf den Trainingsplatz zurückkehren. Er plane sein Comeback für "Mitte oder Ende März" sagte der Stürmer am Samstag vor dem Punktspiel der Schwaben gegen Werder Bremen bei Sky. Der gebürtige Brasilianer hatte im Oktober des vergangenen Jahres einen Riss des Innenbandes sowie des hinteren Kreuzbandes im linken Knie erlitten.

Bundesliga | 05.02.2013

Reghecampf sollte Bundesliga-Spiel manipulieren

Der frühere Fußballprofi Laurentiu Reghecampf ist in einem Zeitungsbericht in seiner rumänischen Heimat mit dem Vorwurf der Manipulation eines Bundesligaspiels belastet worden.

Bukarest - Der frühere Fußballprofi Laurentiu Reghecampf ist in einem Zeitungsbericht in seiner rumänischen Heimat mit dem Vorwurf der Manipulation eines Bundesligaspiels belastet worden. Rumäniens Ex-Nationaltrainer Cornel Dinu wirft Reghecampf vor, von der serbischen Wettmafia 200.000 Euro erhalten zu haben, um mit Energie Cottbus am 21. September 2002 mit drei Toren Unterschied bei Bayern München zu verlieren. Das Spiel endete 1:3.

Reghecampf, derzeit Trainer von Steaua Bukarest, bestritt die Vorwürfe vehement und drohte Dinu, Sportdirektor des Stadtrivalen Dinamo, eine Klage an. "Ich werde gegen diesen Menschen vorgehen. Ich verstehe nicht, wie solche Leute solch eine Fantasie haben können", sagte Reghecampf.

Dinu, der mit Reghecampf seit längerem im Clinch liegt, erklärte in der Zeitung Gazeta Sporturilor: "Es waren noch andere Spieler beteiligt. Als das Spiel nicht mit dem gewünschten Ergebnis geendet ist, haben die Serben Reghecampf aufgefordert, dass Geld sofort zurückzugeben."

Auf Vermittlung des mit Reghecampf befreundeten Profis Iulian Chirita habe Dinu dann versucht, die serbischen Kriminellen zu besänftigen. "Ich bin nach Belgrad gefahren und habe die Leute gebeten, Reghecampf Aufschub zu gewähren. Damit habe ich ihm wohl das Leben gerettet. Diese Menschen lösen solche Probleme normalerweise schnell mit Kugeln", sagte Dinu. Chirita bestätigte diese Darstellung der rumänischen Nachrichtenagentur Mediafax.

Der Vorwurf bezieht sich allerdings nicht auf den aktuellen Wettskandal, den die europäische Polizeibehörde Europol am Montag öffentlich gemacht hatte. Europol gab bekannt, dass es zwischen 2008 und 2011 insgesamt 380 manipulierte Spiele gegeben haben soll. In rund 300 weiteren verdächtigen Fällen laufen derzeit noch Ermittlungen. Insgesamt sollen 425 Spieler, Schiedsrichter, Funktionäre und Kriminelle involviert gewesen sein. Das kriminelle Netzwerk soll laut Europol von Singapur aus gesteuert werden.

Der 37 Jahre alte Reghecampf hatte von 2000 bis zu seinem Karriereende 2009 in Deutschland für Cottbus, Aachen und Kaiserslautern gespielt. In seiner Heimat machte er sich schnell als Trainer einen Namen, im Mai 2012 übernahm er den früheren Europapokalsieger Steaua.

Bundesliga | 27.01.2013

Glanzlose Bayern nicht aufzuhalten

Glanzlos, aber erfolgreich: Der FC Bayern München zieht auf seiner Titeljagd weiter einsam seine Kreise. Der Rekordmeister gewann den 92. Südgipfel beim VfB Stuttgart mit 2:0.

Stuttgart - Glanzlos, aber erfolgreich: Der FC Bayern München zieht auf seiner Titeljagd weiter einsam seine Kreise. Der deutsche Fußball-Rekordmeister setzte durch ein letztlich souveränes 2:0 (0:0) im 92. Südgipfel beim VfB Stuttgart seine imposante Serie fort und baute seinen Vorsprung an der Spitze zum zweiten Mal in dieser Saison auf elf Punkte vor Leverkusen und zwölf vor Dortmund aus.

Torjäger Mario Mandzukic brachte die seit nunmehr zehn Spielen ungeschlagenen Bayern, die keineswegs überzeugen konnten, in der 50. Minute in Führung. Das zwölfte Saisontor des bis dahin schwachen Kroaten wurde aber von einem haarsträubenden Fehler von Cristian Molinaro begünstigt. Der Italiener hatte Mandzukic bei einem Rückpass schlichtweg übersehen und leitete damit vor 60.441 Zuschauern in der ausverkauften Arena die dritte Niederlage der Stuttgarter in Serie ein. Den 15. Saisonsieg der Bayern - schon der achte auswärts - sicherte dann Thomas Müller der 72. Minute. Das zehnte Tor des Nationalspielers bereitete Mandzukic vor.

Zwar war der souveräne Herbstmeister auch in Stuttgart über weite Strecken tonangebend. Nach vorne fehlte den Münchnern aber zunächst die Präzision und die Kreativität, um den laufstarken und zummindest eine Stunde lang gut sortierten VfB in Verlegenheit zu bringen. Der VfB beendete die Partie in Unterzahl, nachdem Martin Harnik in der 80. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah.

Ein abgeblockter Schuss von Franck Ribéry und ein Kopfball von Dante, der knapp am VfB-Tor vorbeistrich, waren in der Anfangsphase die einzige Ausbeute der wenig zwingenden Gäste. Auch in der Folge fand der Spitzenreiter kaum eine Lücke. Die beste Chance hatte noch der ansonsten unauffällige Thomas Müller, dem nach einem weiten Pass von Bastian Schweinsteiger der Ball zu weit vom Fuß sprang (32.).

Stuttgart wartete indes erst einmal auf Fehler der Münchner und versuchte dann schnell umzuschalten. Dies gelang zu Beginn zweimal auch ganz gut. Doch erst lief Bayern-Kapitän Philipp Lahm in höchster Not Ibrahima Traoré den Ball ab (5.). Dann fand eine Hereingabe von Martin Harnik in der 14. Minute keinen Abnehmer.

Erst nach knapp einer halben Stunde wurden die Gastgeber dann mutiger - eingeleitet durch einen Schuss von Shinji Okazaki, der knapp am Ziel vorbeistrich. Noch mehr Pech hatte Harnik, dessen Kopfball in der 34. Minute an den Pfosten und von dort Manuel Neuer in die Arme prallte. "Ich habe schon attraktivere Spiele gesehen. Beide Mannschaften wollten keinen Fehler machen", urteilte "Kaiser" Franz Beckenbauer bei Sky zur Pause.

Diesen machte dann gleich Molinaro, dessen Patzer die Münchner in Führung brachte. Das Tor zeigte durchaus Wirkung bei den Schwaben, bei den die ausgeliehenen Federico Macheda und Felipe Lopes nicht zum Einsatz kamen. Eine weitere Unsicherheit in der VfB-Abwehr hätte kurz danach fast sogar das 2:0 für die Bayern gebracht. Toni Kroos wurde von Georg Niedermeier aber beim Torschuss behindert, ein Elfmeter wäre vertretbar gewesen.

Den Bayern-Aktionen fehlte weiter der große Glanz. Die Münchner hatten nun jedoch kaum noch Mühe, den nachlassenden VfB in Schach zu halten. Das 2:0 durch Müller war fast schon die logische Folge. Schon zuvor hatte Sven Ulreich einen Kopfball von Mandzukic gerade noch klären können. Der Keeper war auch bei einem Heber von Mandzukic (82.) zur Stelle. Erst danach wurde der Ex-Stuttgarter Mario Gomez an früherer Wirkungsstätte eingewechselt (88.). Arjen Robben schmorte jedoch bis zum Schlusspfiff auf der Bank.

Beim VfB konnten am ehesten noch der sichere Ulreich und Christian Gentner gefallen. Die Bayern hatten im zweikampfstarken Javi Martínez ihren herausragenden Akteur. Am effizientesten war zudem Mandzukic, auch wenn der Stürmer eine Halbzeit kaum zu sehen war.

Bundesliga | 25.01.2013

VfB: Keine Angst vor den Bayern

Das Hinspiel endete mit einem 1:6-Debakel, und auch jetzt sind die Vorzeichen nicht eben günstig. Dennoch warnt Trainer Bruno Labbadia vor dem Duell mit Bayern München vor Panik.

Stuttgart - Das Hinspiel endete mit einem 1:6-Debakel, und auch jetzt sind die Vorzeichen nicht eben günstig. Dennoch warnt Trainer Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart vor dem 92. Bundesliga-Südderby gegen den souveränen Tabellenführer Bayern München vor Panik. "Der FC Bayern zählt zu den besten Mannschaften der Welt, das wird eine Mammutaufgabe. Wir müssen da mit Respekt rangehen, aber wir dürfen keine Angst haben", sagte der Coach vor der Begegnung am Sonntag (17.30 Uhr/Sky und liga total!).

Am Rande der Partie könnte die Vertragsverlängerung mit dem 46 Jahre alten Fußballlehrer bis 2016 bekanntgegeben werden. Doch dass es bereits zu einer Einigung gekommen ist, wollten am Freitag weder Labbadia noch Manager Fredi Bobic bestätigen. "Ich gehe damit sehr gelassen um, wir sind da ganz entspannt. Der Fokus liegt auf Bayern München, die Aufregung verstehe ich nicht", sagte Bobic. Labbadia ergänzte, er habe es bisher gerade erst zwei Mal geschafft, sich mit den Klubverantwortlichen über dieses Thema zu unterhalten.

Mit der Verpflichtung von Abwehrspieler Felipe Lopes und Stürmer Federico Macheda hat der Klub Labbadia zuletzt zwei Wünsche erfüllt. Ob Macheda am Sonntag in der erstmals in dieser Saison ausverkauften Mercedes Benz-Arena zum Kader gehört, ließ Labbadia offen. "Die letzten Tage sind nicht spurlos an ihm vorbeigegangen, er muss zur Ruhe kommen", sagte er über die Leihgabe von Manchester United. Mit dem englischen Top-Klub wurde laut Bobic mündlich eine Kaufoption vereinbart, die im Februar schriftlich fixiert werden soll.

International | 16.01.2013

Afrika-Cup: Nur vier "Deutsche" am Kap

Der Afrika-Cup war vielen Klubs oft ein Dorn im Auge. Zumindest die Bundesliga ist bei der aktuellen Ausgabe des Kontinental-Turniers in Südafrika kaum betroffen.

Johannesburg - Der Afrika-Cup war vielen Klubs in der Vergangenheit oft ein Dorn im Auge: Just, wenn in Europa der Ball (wieder) rollt, fehlen den Vereinen einige ihrer wichtigsten Profis. Zumindest die Bundesliga ist bei der aktuellen Ausgabe des Kontinental-Turniers in Südafrika ab Samstag kaum betroffen: Nur vier "Deutsche" spielen am Kap um den Titel. Arthur Boka vom VfB Stuttgart und Didier Ya Konan (Hannover 96) wollen mit Topfavorit Elfenbeinküste um Superstar Didier Drogba die Finalniederlage 2012 gegen Sambia vergessen machen. Aristide Bancé (FC Augsburg) spielt für Burkina Faso, der Freiburger Cédric Makiadi für den Kongo.

Weitaus stärker betroffen sind die anderen vier Nationen mit europäischen Spitzen-Ligen. Gleich 54 der 368 Spieler, die beim Afrika-Cup aktiv sind, verdienen ihr Geld in Frankreich - fast 15 Prozent. England ist mit 14 Spielern vertreten, Spanien entsendet 13 Kicker. Weitere Stars beim Afrika-Cup (bis 10. Februar) sind neben Drogba dessen Teamkollegen Kolo und Yaya Touré (beide Manchester City), Emmanuel Adebayor (Tottenham Hotspur) aus Togo, der Ghanaer Asamoah Gyan (Al-Ain/Vereinigte Arabische Emirate) und die Nigerianer John Obi Mikel und Victor Moses (beide FC Chelsea).

Beobachter der Bundesliga werden in Südafrika allerdings den ein oder anderen Bekannten wiedersehen. Der frühere Kölner Derek Boateng, der Ex-Schalker Anthony Annan und Isaac Vorsah (Hoffenheim) sind für Ghana am Kap. Der ehemalige Wolfsburger Dieumerci Mbokani vertritt den Kongo, Jonathan Pitroipa und Wilfried Sanou, beide früher unter anderem in Freiburg, tragen das Trikot von Burkina Faso, Sambias Kapitän heißt Chris Katongo (Ex-Bielefeld).

Bundesliga | 07.01.2013

Entwarnung in Frankfurt: Nur Knieprellung bei Rode

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss nun doch nicht länger auf Mittefeldspieler Sebastian Rode verzichten.

Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss nun doch nicht länger auf Sebastian Rode verzichten. Der Mittefeldspieler hat sich im Testspiel am Sonntag bei Al Jazira (4:5) nur eine Knieprellung zugezogen. Das ergab eine Untersuchung im German Medical Center in Abu Dhabi, wo sich die Hessen derzeit auf die Bundesliga-Rückrunde vorbereiten. Zunächst war eine Innenbandverletzung befürchtet worden.

Bundesliga | 07.01.2013

Stuttgart verlängert mit Hajnal bis 2014

Der ungarische Nationalspieler Tamás Hajnal hat seinen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart um ein Jahr bis 2014 verlängert.

Stuttgart - Der ungarische Nationalspieler Tamás Hajnal hat seinen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart um ein Jahr bis 2014 verlängert. Das gaben die Schwaben am Montag auf ihrer Internetseite bekannt. Der neue Vertrag beinhaltet zudem eine Option auf Verlängerung für ein weiteres Jahr.

"Ich fühle mich wohl hier und freue mich, dass ich meine Erfahrung hier auch das nächste Jahr einbringen und damit der Mannschaft helfen kann", sagte Hajnal. Der 31-Jährige war 2011 von Borussia Dortmund zum VfB gewechselt.

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