SID-IMAGES/AFP/SERGEI SUPINSKY

WM | 15.11.2013

Frankreich und Ribéry droht das WM-Aus

Im ersten Play-off-Spiel zur WM 2014 in Brasilien hat Frankreich um Superstar Franck Ribéry eine 0:2 (0:0)-Niederlage gegen die Ukraine kassiert.

Kiew - Frankreichs Fußball droht ein Desaster, und Franck Ribéry muss um die Krönung des erfolgreichsten Jahres seiner Karriere bangen. Der Triple-Gewinner von Bayern München und Europas Fußballer des Jahres verlor mit der Equipe Tricolore im ersten Play-off-Spiel zur WM 2014 in Brasilien mit 0:2 (0:0) in der Ukraine. Im Rückspiel am Dienstag (21.00 Uhr) benötigt Frankreich eine enorme Leistungssteigerung, will es die von Ribéry im Vorfeld beschriebene "Katastrophe" noch verhindern und nicht erstmals seit 20 Jahren die WM verpassen.

Den Führungstreffer für die Ukraine, die bisher nur einmal den Sprung zu einer WM-Endfrunde (2006 in Deutschland) geschafft hatte, erzielte vor 70.000 Zuschauern in Kiew Roman Sosulja (61.). Für die Entscheidung sorgte Andrej Jarmolenko (82., Foulelfmeter). In der Nachspielzeit sah Frankreichs Laurent Koscielny die Rote (90.+1) und Ukraines Alexander Kutscher (90.+5) die Gelb-Rote Karte.

Nach einer kurzen Phase des Abtastens wurde die erste Annäherung an ein Tor in der sechsten Minute registriert. Frankreichs Torjäger Olivier Giroud von FC Arsenal prüfte den ukrainischen Keeper Andrej Pijatow mit einem Kopfball aus acht Metern. Das war schon die einzige Aktion von Giroud bis zur Halbzeit, weil die Franzosen zu wenig geordnete Offensiv-Aktionen zustande brachten.

Die Ukraine stellte schon im Mittelfeld die Passwege geschickt zu und verzeichnte zahlreiche Ballgewinne. So boten sich dem Weltmeister von 1998 kaum Räume zu erfolgversprechendem Kombinationsspiel. Ribéry blieb bis zur Pause blass. Der 30-Jährige versuchte sich nur wenig effektiv im Spielaufbau. In der Offensive fehlten die Anspielstationen, unter anderem weil Karim Benzema von Real Madrid überraschenderweise zunächst auf der Bank saß.

Gegen Ende der ersten Hälfte erhöhte die Ukraine den Druck und kam durch Kopfbälle von Edmar (30.) und neun Minuten später duch Jewgeni Konopljanka (39.) zu großen Chancen zur Führung. Dabei offenbarten sich einige große Abstimmungsprobleme in der französischen Abwehr. Mit viel Glück retteten die Gäste das torlose Remis in die Halbzeitpause. Coach Didier Deschamps fand bis zur Pause sicherlich genügend Ansatzpunkte für Korrekturen und Kritik.

Wesentlich aggressiver und angriffslustiger begannen Les Bleus nach dem Wechsel. Doch der Kopfball von Giroud entpuppte sich schnell als Strohfeuer, denn Sosulja nutzte einen Blackout in Frankreichs Defensive aus kurzer Distanz zum 1:0.

In der Schlussphase wechselte Deschamps auch Benzema ein, doch es blieb bei einer Chance durch Sami Nasri. Die Franzosen wirkten angeschlagen und mussten den K.o. im Hinspiel durch den sicher verwandelten Elfmeter von Jarmolenko hinnehmen. Koscielny hatte den Torschützen im Strafraum zu Fall gebracht.

England | 13.11.2013

Manchester United: Ohne Carrick gegen Leverkusen

Manchester United muss sechs Wochen auf Michael Carrick verzichten, der an einer Achillessehnenverletzung laboriert und auch für das Länderspiel gegen Deutschland ausfällt.

Manchester - Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United muss sechs Wochen auf Mittelfeldspieler Michael Carrick verzichten, der an einer Achillessehnenverletzung laboriert und auch für das Länderspiel gegen Deutschland am kommenden Dienstag ausfällt. ManUnited muss damit im Champions-League-Gruppenspiel bei Bayer Leverkusen am 27. November ebenfalls auf den 32-jährigen Carrick verzichten.

Champions League | 05.11.2013

Leno lässt Leverkusen vom Achtelfinale träumen

Der überragende Bernd Leno hat für Bayer Leverkusen die Tür zum Achtelfinale der Champions League weit aufgestoßen.

Donezk - Der überragende Bernd Leno hat für Bayer Leverkusen die Tür zum Achtelfinale der Champions League weit aufgestoßen. Durch ein 0:0 bei Schachtjor Donezk im Hexenkessel Donbass-Arena verteidigte Bayer dank seines sensationell haltenden Torwarts in der Gruppe A erfolgreich den zweiten Platz und hat vor den beiden letzten Gruppenspielen gegen Topfavorit Manchester United am 27. November und bei Real Sociedad San Sebastian am 10. Dezember gute Karten im Kampf um den Einzug in die lukrative K.o.-Runde. Der ukrainische Meister, der im Hinspiel vor zwei Wochen 0:4 unter die Räder gekommen war, liegt nach wie vor zwei Zähler hinter dem Tabellendritten der Bundesliga auf Rang drei. Zudem hat Bayer den direkten Vergleich für sich entschieden.

Vor 50.115 Zuschauern in der ausverkauften EM-Arena von 2012 hatte Bayer-Trainer Sami Hyypiä im Gegensatz zur 0:1-Pleite am vergangenen Samstag in der Bundesliga bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig bis auf den verletzten Stefan Reinartz wieder seine beste Elf ins Rennen geschickt. Im Gegensatz zum Hinspiel, als Donezk nur wenig Widerstand geleistet hatte, war das Team von Trainer Mircea Lucescu vor eigenem Publikum erwartungsgemäß viel aggressiver und konzentrierter, was Bayer trotz aller Vorwarnungen vor große Probleme stellte.

Gegen die von Beginn an stürmisch angreifenden Hausherren behielten die Gäste dennoch die meiste Zeit kühlen Kopf. Die eigenen Konter waren allerdings wenig durchdacht und brachten nur selten Gefahr für Donezk-Torwart Andrej Pijatow. Die erste gute Möglichkeit hatten denn auch die Gastgeber, als Leno bei einem Schuss von Ferreyra in der achten Minute nachfassen musste. Vier Minute später verhinderte der U21-Keeper mit einer Glanzparade gegen den Argentinier einen Rückstand für Leverkusen, das sich im Mittelfeld zu viele Abspielfehler leistete und so Donezk immer wieder ins Spiel brachte.

In der 25. Minute musste Pijatow, der im Hinspiel zweimal gepatzt hatte, dann erstmals nach einem Freistoß von Gonzalo Castro sein Können unter Beweis stellen. Glück hatte Bayer, als Darijo Srna in der 32. Minute nur die Latte traf, ehe Sekunden später Leno gegen Bernard noch einmal rettete.

Bei den Gastgebern bot Lucescu erstmals in der Gruppenphase wieder im Mittelfeld den Brasilianer Bernard, mit 25 Millionen Euro der teuerste Spieler in der Ukraine, und Ferreyra als Sturmspitze auf, was sich sichtlich positiv auf das Spiel der Gastgeber auswirkte.

Denn angetrieben von diesem Duo bestimmten die Gastgeber, die den zuvor letzten Heimsieg gegen eine Bundesliga-Mannschaft vor über 30 Jahren feierten, auch nach der Pause gegen insgesamt mäßige Leverkusener das Spielgeschehen. Der fantastische Leno verhinderte aber in seinem zwölften Champions-League-Einsatz wie schon im ersten Durchgang Schlimmeres. Bei einem Freistoß von Srna (46.) war er ebenso auf dem Posten wie bei einigen Szenen in der hektischen Schlussphase.

Neben dem herausragenden Leno überzeugte bei den Gästen noch mit Abstrichen der kampfstarke Kapitän Simon Rolfes. Bei den Hausherren, die in der Vorsaison erst im Achtelfinale am späteren Finalteilnehmer Borussia Dortmund gescheitert waren, waren Ferreyra und Bernard die auffälligsten Akteure.

Niederlande | 08.10.2013

VdV: Freude über van Marwijk nicht erwartet

Die Verpflichtung von Bert van Marwijk als Trainer des Hamburger SV hat bei Mittelfeldstar Rafael van der Vaart nicht sofort Glücksgefühle ausgelöst.

Noordwijk - Die Verpflichtung von Bert van Marwijk als Trainer des Hamburger SV hat bei Mittelfeldstar Rafael van der Vaart nicht sofort Glücksgefühle ausgelöst. "Nach der Europameisterschaft konnte ich es mir nicht vorstellen, dass ich mich mal über das Kommen von Bert zum HSV freuen würde", sagte der 30-Jährige schmunzelnd der Tageszeitung De Telegraaf. Van der Vaart befindet sich derzeit im Trainingslager in Noordwijk, wo sich die Niederlande auf die letzten beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Ungarn (11. Oktober) und die Türkei (15. Oktober) vorbereiten.

Der Regisseur spielte auf seine Rolle als Ersatzspieler unter Bondscoach van Marwijk bei der EM-Endrunde in Polen und der Ukraine an: "Ich hatte ihm noch während der EURO 2012 gesagt, was ich davon hielt." Allerdings habe er nie einen echten Streit mit van Marwijk gehabt. "Der HSV hat mich gefragt, wie ich über sein Kommen denke. Ich sagte, er ist ein guter Trainer", sagte van der Vaart.

Die Verpflichtung des neuen Trainers bedeute für ihn ein Déjà-vu. "Auch in meiner zweiten Saison beim HSV lief es bei uns schlecht. Damals kam mit Huub Stevens ebenfalls ein niederländischer Trainer, jetzt ist es Bert van Marwijk", so der HSV-Kapitän, der für die Zusammenarbeit mit dem 61-Jährigen lobende Worte findet: "Der Sieg über Nürnberg (5:0, d. Red.) war sehr wichtig. Wenn man soweit unten steht und so viele schwere Niederlagen erlitten hat, dann ist das wirklich nicht angenehm. Wir merken, dass es besser läuft und dass mehr Fußball gespielt wird, als noch vor einigen Wochen." Jeder wisse, dass der Trainer mit vielen Pass- und Schussübungen, mit viel Fußball arbeite: "Das überträgt sich gut auf unsere Spiele. Eine Philosophie ist da und jeder versucht, sie zu übernehmen."

Zunächst hatte der frühere Profi von Real Madrid und Tottenham Hotspur die Entlassung von Thorsten Fink bedauert. "Ich hatte ein gutes Verhältnis zu ihm. Der hat mich zum Kapitän gemacht." Van der Vaart steht vor seinem 106. Einsatz im niederländischen Nationaltrikot.

WM | 10.09.2013

England mit Unentschieden in der Ukraine

Die englische Nationalmannschaft hat die Tabellenführung in der WM-Qualifikationsgruppe H verteidigt, muss aber weiter um die Teilnahme an der Endrunde 2014 in Brasilien kämpfen.

Köln - Die englische Fußball-Nationalmannschaft hat die Tabellenführung in der WM-Qualifikationsgruppe H verteidigt, muss aber weiter hart um die Teilnahme an der Endrunde 2014 in Brasilien kämpfen. Im Spitzenspiel in der Ukraine kamen die Three Lions, bei denen Mittelfeldstar Frank Lampard sein 100. Länderspiel bestritt, am Dienstagabend zu einem 0:0. England liegt mit 16 Punkten einen Zähler vor dem zweitplatzierten Konkurrenten.

Auch Montenegro weist als Dritter 15 Zähler auf, und sogar Polen (13) hielt sich durch den 5:1 (3:1)-Sieg beim punktlosen Schlusslicht San Marino im Kampf um den Gruppensieg.

Champions League | 15.08.2013

Charkow zieht nach Sperre vor den CAS

Metalist Charkow ist einen Tag nach dem Ausschluss von den Play-off-Spielen zur Champions League wie angekündigt vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS gezogen.

Lausanne - Metalist Charkow ist einen Tag nach dem Ausschluss von den Play-off-Spielen zur Champions League wie angekündigt vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS gezogen. Der ukrainische Vize-Meister, der als Gegner von Schalke 04 vorgesehen war und durch PAOK Saloniki aus Griechenland ersetzt wurde, war am Mittwoch von der UEFA wegen Manipulationsvorwürfen gesperrt worden. Der CAS bat sowohl die Europäische Fußball-Union als auch PAOK um schriftliche Stellungnahmen und kündigte "weitere Informationen" noch in dieser Woche an.

Charkow fordert in seinem Einspruch die Wiederaufnahme in den laufenden Wettbewerb der Königsklasse. Die Ukrainer stehen unter dem Verdacht der indirekten oder direkten Manipulation, das 4:0 im April 2008 gegen Karpaty Lwiw soll manipuliert worden sein. Die Sanktionen des Verbandes hatte der CAS erst am 2. August bestätigt, auf dieses Urteil wies der Internationale Sportgerichtshof am Donnerstag in seiner Presseerklärung ausdrücklich hin.

Entscheidet der CAS pro Metalist, bliebe wohl alles beim Alten, Schalke würde am 21. und 27. August gegen Charkow um den Einzug in die lukrative Gruppenphase spielen. Bleibt Charkow gesperrt, ist Schalkes "Jahrhunderttrainer" Huub Stevens mit PAOK der Gegner. Das teilte die UEFA am Mittwochnachmittag mit. Für die Königsblauen geht es so oder so um garantierte 20 Millionen Euro.

Champions League | 14.08.2013

Europacup-Ausschluss: Charkow kündigt Einspruch an

Der Schalker Play-off-Gegner Metalist Charkow wird gegen den Ausschluss aus der Fußball-Champions-League Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS einlegen.

Nyon - Der Schalker Play-off-Gegner Metalist Charkow wird gegen den Ausschluss aus der Fußball-Champions-League Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS einlegen. Dies kündigte Vize-Präsident Kostiantyn Pywowarow im Interview mit der russischen Nachrichtenagentur Interfax an. "Wir werden in Lausanne Einspruch einlegen, wahrscheinlich noch am Mittwoch. Wir sind fast fertig, weil wir auf alle Eventualitäten vorbereitet waren", sagte Pywowarow.

Der Berufungssenat der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hatte den ukrainischen Vize-Meister am Mittwoch von allen UEFA-Wettbewerben 2013/2014 ausgeschlossen. Der Klub stand unter Verdacht der indirekten oder direkten Manipulation von Spielen.

Allerdings sind die Auswirkungen derzeit noch unklar. Im Laufe des Tages soll nach UEFA-Angaben das Dringlichkeitskomitee, besetzt mit fünf Mitgliedern des Exekutivkomitees der UEFA, zusammentreten und die möglichen Konsequenzen erörtern. Möglicherweise kommt Schalke kampflos in die Gruppenphase oder muss gegen einen Ersatzgegner in den Play-offs antreten. Laut Auslosung hätten die Königsblauen am 21. und 27. August gegen Charkow antreten müssen.

International | 13.08.2013

UEFA kündigt Urteil gegen Metalist Charkow an

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will spätestens am Mittwoch ihr Urteil im Disziplinarverfahren gegen den ukrainischen Vizemeister und Metalist Charkow bekannt geben.

Nyon (Schweiz) - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will spätestens am Mittwoch ihr Urteil im Disziplinarverfahren gegen den ukrainischen Vizemeister Metalist Charkow bekannt geben. Charkow ist eigentlich kommender Gegner von Bundesligist Schalke 04 in den Play-offs für die Champions League, wegen des Verdachts der direkten oder indirekten Spielmanipulation droht dem Klub im schlimmsten Fall jedoch der Ausschluss aus dem Wettbewerb.

Nach einer zweistündigen Anhörung der Metalist-Anwälte am Dienstag im UEFA-Haupsitz in Nyon/Schweiz teilte der Verband mit, das Urteil werde innerhalb von 24 Stunden erwartet. Was im Fall eines Ausschlusses passieren würde, steht noch nicht fest. Nach derzeitigem Stand empfängt Schalke den ukrainischen Top-Klub zum Hinspiel am 21. August, am 27. August müssen die Königsblauen in Charkow antreten.

UEFA | 06.08.2013

Metalist Charkow unter Manipulationsverdacht

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat ein Disziplinarverfahren gegen den ukrainischen Vizemeister Metalist Charkow eröffnet.

Nyon - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat ein Disziplinarverfahren gegen den ukrainischen Vizemeister Metalist Charkow eröffnet. Der Verband teilte am Dienstag mit, der Teilnehmer an der Champions-League-Quakifikation stehe unter Verdacht der indirekten oder direkten Manipulation von Spielen. Der Fall soll am 13. August in der UEFA-Zentrale am 13. August verhandelt werden.

Charkow gehört zu den Kandidaten für ein Play-off-Duell mit Bundesligist Schalke 04 um einen Platz in der Gruppenphase der europäischen Königsklasse. In der dritten Qualifikationsrunden hatten die Osteuropäer das Hinspiel bei PAOK Saloniki 2:0 gewonnen. Das Rückspiel findet am Mittwoch statt. Die Auslosung der Play-offs ist für Freitag (9. August) terminiert.

Bundesliga | 08.07.2013

Wechsel von Mchitarjan zum BVB so gut wie perfekt

Der Königstransfer von Champions-League-Finalist Borussia Dortmund ist so gut wie perfekt. Henrich Mchitarjan wechselt wohl für mindestens 25 Millionen Euro zum BVB.

Dortmund - Der Königstransfer von Champions-League-Finalist Borussia Dortmund ist so gut wie perfekt: Der deutsche Fußball-Vizemeister vermeldete am Montagnachmittag in einer offiziellen Börsenmitteilung, dass man sich mit dem ukrainischen Meister Schachtjor Donezk "auf den Transfer des armenischen Nationalspielers Henrich Mchitarjan geeinigt" habe. Der Vertrag soll bis zum 30. Juni 2017 datiert sein. "Details müssen noch abgestimmt werden", heißt es in der Mitteilung weiter.

BVB-Trainer Jürgen Klopp sagte dazu vor dem Testspiel am Montagabend beim 1. FC Magdeburg zu Sport1: "Es sind noch Details zu klären und so lange Details zu klären sind, ist nichts fix. Mit dem Spieler waren wir ja relativ schnell klar, aber es geht einfach noch um ein paar Dinge, die geregelt werden müssen zwischen den Anwälten."

Der 24-Jährige Mchitarjan soll Nachfolger von Mario Götze (21) werden, der die Borussia für 37 Millionen Euro Ablöse in Richtung von Triple-Gewinner Bayern München verlassen hatte. Klopp über den "außergewöhnlich guten Kicker": "Er hat in Länderspielen bewiesen, dass er für den nächsten Schritt bereit ist. So er denn kommen sollte, wäre ich ziemlich einverstanden."

Die Ablöse für den Mittelfeldspieler soll mindestens 25 Millionen Euro betragen. Er wäre damit der teuerste BVB-Profi aller Zeiten. Bislang war der Brasilianer Marcio Amoroso (21,5 Millionen) der teuerste Dortmunder Einkauf. Mchitarjan erzielte in der abgelaufenen Saison in der ukrainischen Liga in 29 Spielen 25 Tore und traf in acht Champions-League-Partien zweimal.

Die geschätzte Höhe der Ablöse entspricht anscheinend der Realität. Denn der BVB gab bekannt: "Im Zuge der Abwicklung dieser Transfers wird Borussia Dortmund das zu Verfügung stehende Investitionsbudget in Höhe von 50 Millionen Euro weitgehend ausgeschöpft haben." Für Verteidiger Sokratis (Werder Bremen/9,5 Millionen/bis 2018) und Offensivallrounder Pierre-Emerick Aubameyang (AS St. Etienne/13 Millionen/2018) hat Dortmund insgesamt 22,5 Millionen Euro gezahlt.

Als börsennotierter Klub ist Borussia Dortmund verpflichtet, Transfers, die den Kurs des BVB-Papiers an der Börse nachhaltig verändern können, zu vermelden.

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