SID-IMAGES/AFP/ROBERTO SALOMONE

Italien | 28.09.2013

Neapel-Präsident droht mit Abschied aus der Stadt

Der Präsident des italienischen Fußball-Erstligisten SSC Neapel droht mit dem Abschied des Vereins aus der Stadt.

Neapel - Der Präsident des italienischen Fußball-Erstligisten SSC Neapel droht mit dem Abschied des Vereins aus der Stadt. Aurelio De Laurentiis will von der Gemeinde Neapel das San-Paolo-Stadion erwerben. Das Ziel des angesehenen Filmproduzenten ist es, an derselben Stelle eine neue Arena zu errichten. Dies berichten italienische Medien. Da noch kein Kaufpreis genannt wurde, macht De Laurentiis Druck auf Neapels Bürgermeister Luigi De Magistris und erwartet eine Antwort bis Dienstag. Ansonsten werde er das neue Stadion des Champions-League-Gegners von Borussia Dortmund 2014 in der 45 Kilometer von Neapel entfernten Kleinstadt Caserta errichten.

Italien | 31.07.2013

Ärger um Neapels "Militär-Trikot"

Das neue Tarnfarben-Trikot des italienischen Fußball-Erstligisten SSC Neapel hat Proteste des Militärs ausgelöst.

Neapel - Das neue Tarnfarben-Trikot des italienischen Fußball-Erstligisten SSC Neapel hat Proteste des Militärs ausgelöst. "Die Farben der Militäruniformen beziehen sich auf eine Welt, die nichts mit Fußball zu tun hat. Ich denke, dass die Rollen getrennt bleiben sollten", sagte General Mauro Del Vecchio, Chef der NATO-Kräfte in Afghanistan.

Die in den Militärfarben grün und braun gehaltenen Leibchen sollen die Neapolitaner als zweites Trikot in der Serie A und in der Champions League tragen. "Das wird unser Kriegstrikot werden", sagte Neapels Boss Aurelio De Laurentiis vor dem Testspiel gegen den türkischen Verein Galatasaray Istanbul. In Neapel ist das Trikot schon ein Verkaufsschlager: Binnen weniger Stunden meldeten die Geschäfte ausverkauft.

In Italien sind Diskussionen über Trikots keine Neuigkeit. 2007 hatte Inter Mailand wegen seines angeblich islamfeindlichen Trikots Schwierigkeiten in der Türkei bekommen. Ein türkischer Rechtsanwalt hatte bei einem Gericht in der Stadt Smirne einen Antrag gegen den Mailänder Klub eingereicht, weil es das Champions-League-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul mit einem weißen Trikot mit rotem Kreuz bestritten hatte. Das Trikot erinnere an das rote Kreuz auf den Rüstungen der alten Tempelritter bei ihren Kreuzzügen in der Türkei, betonte der Rechtsanwalt. Das rote Kreuz auf weißem Hintergrund ist das Symbol der Stadt Mailand und vieler anderer Gemeinden in Italien.

Italien | 18.06.2013

Nach Krawallen: Drakonische Strafe für Lecce

Die schweren Krawalle nach dem verpassten Aufstieg des Fußball-Drittligisten US Lecce in die Serie B am Sonntagabend kommen dem süditalienischen Verein teuer zu stehen.

Lecce - Die schweren Krawalle nach dem verpassten Aufstieg des Fußball-Drittligisten US Lecce in die Serie B am Sonntagabend kommen dem süditalienischen Verein teuer zu stehen. Der Klub wird vier Spiele unter Ausschluss der Zuschauer austragen müssen, beschloss der Sportrichter des italienischen Fußballverbandes. Außerdem wird US Lecce eine Geldstrafe von 15.000 Euro zahlen müssen. Nach dem 1:1 gegen Carpi FC griffen Hunderte Lecce-Hooligans die Sicherheitskräfte an, verwüsteten das Stadion und setzten mehrere Polizeiautos in Brand.

Am Montag konnte die Sicherheitsbehörden mit Hilfe von Videoaufnahmen Hunderte Hooligans identifizieren. Ein 27-Jähriger wurde verhaftet, weil er Polizisten mit Steinen beworfen hatte. Zwei weitere Männer wurden angezeigt.

Die Hooligans hatten am Sonntag Steine und andere Gegenstände auf die Ordnungshüter geworfen, mehrere Polizisten wurden dabei verletzt. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas gegen die Randalierer ein. Erst nach mehreren Stunden konnte die Ordnung rund um das Stadion wieder hergestellt werden.

Italien | 03.01.2013

Rassismus-Vorfall: Milan-Profis verlassen Platz

Der italienische Fußball ist erneut von einem Rassismus-Skandal überschattet worden. Bei einem Testspiel des AC Mailand wurde Kevin-Prince Boateng rassistisch verunglimpft.

Mailand - Der italienische Fußball ist erneut von einem Rassismus-Skandal überschattet worden. Beim Testspiel des AC Mailand beim Viertligisten Pro Patria wurde Ex-Bundesligaprofi Kevin-Prince Boateng von Teilen der Heim-Anhänger verunglimpft. Boateng nahm sich daraufhin den Ball und schoss ihn in Richtung der Zuschauer, die ihn beleidigt hatten. Danach zog er sich das Trikot aus und verließ den Platz. Seine Teamkollegen folgten Boateng, das Spiel wurde in der 26. Minute abgebrochen.

Auch Boatengs dunkelhäutige Mitspieler M'Baye Niang, Urby Emanuelson und Sulley Muntari seien beleidigt worden, teilte der ehemalige italienische Meister mit. "Dieser Vorfall schadet dem Ansehen des italienischen Fußballs", hieß es in einer Erklärung der Mailänder. Boateng twitterte derweil: "Es ist eine Schande, dass so etwas noch vorkommt."

Giancarlo Abete nannte den Vorfall "unerträglich". Man müsse die "wenigen Kriminellen" unter den Fans isolieren, forderte der Präsident des italienischen Fußballverbandes FIGC.

Auch AC-Trainer Massimiliano Allegri zeigte sich betroffen. "Ich bin enttäuscht und traurig, aber ich denke, dass es die richtige Entscheidung aus Respekt vor unseren Spielern und allen farbigen Spielern in allen Ligen war, nicht zurückzukehren", sagte Allegri: "Es ist bedauerlich, weil Familien und Kinder hier waren, um einen schönen Tag des Sports in der Sonne zu genießen."

Mailands Kapitän Massimo Ambrosini erklärte: "Wir haben ein Zeichen gegen solch hässliche Vorfälle gesetzt. Wir müssen derartigen Ereignissen ein Ende bereiten." Der Präsident von Pro Patria, Pietro Vavassori, erklärte, die Klubs seien gegen solche Anhänger machtlos. "Wir können dagegen nichts tun", sagte Vavassori.

Italien | 14.10.2012

Italien: Verband ermittelt wegen Einbürgerung

Der italienische Fußballverband (FIGC) hat Ermittlungen wegen der vermeintlich illegalen Einbürgerung von Profis eingeleitet.

Rom - Der italienische Fußballverband (FIGC) hat Ermittlungen wegen der vermeintlich illegalen Einbürgerung von Profis eingeleitet. Die Untersuchungen wurden aufgenommen, nachdem die Staatsanwaltschaft der mittelitalienischen Stadt Fermo Ermittlungen wegen der Einbürgerung von hunderten Spielern aus Südamerika in den vergangenen sieben Jahren aufgenommen hatte. Dies berichtet die Gazzetta dello Sport.

Dabei soll es sich auch um zwei argentinische Profis handeln, einer davon aus der Serie A. Die Behörden gehen dem Verdacht nach, dass Vermittler Beamte bestochen haben könnten, um Dokumente zu fälschen, die die angeblich italienische Abstammung ihrer Klienten beweisen sollten.

Italien | 31.05.2012

Neapels Coach Mazzarri verlängert bis 2014

Der italienische Coach Walter Mazzarri hat seinen Vertrag beim Fußball-Erstligisten SSC Neapel bis 2014 verlängert. Dies teilte der Klub auf seiner Homepage mit.

Rom - Der italienische Coach Walter Mazzarri hat seinen Vertrag beim Fußball-Erstligisten SSC Neapel bis 2014 verlängert. Dies teilte der Klub auf seiner Homepage mit. "Präsident Aurelio De Laurentiis und ich sind in perfekter Symbiose", sagte Mazzarri, der den SSC Neapel zum Pokalsieg geführt hat.

Der 50-Jährige Mazzarri, dem ein entscheidender Anteil an der jüngsten Erfolgsgeschichte des SSC zugeschrieben wird, war Ende 2009 von De Laurentiis verpflichtet worden. In der Champions League scheiterte Napoli in dieser Saison im Achtelfinale erst nach Verlängerung am späteren Titelträger FC Chelsea.

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