SID-IMAGES/AFP/PIERRE-PHILIPPE MARCOU

Spanien | 05.06.2013

Mourinho tritt gegen Ronaldo nach

Trainer José Mourinho hat nach seinem Abschied von Real Madrid Cristiano Ronaldo als Besserwisser abgestempelt. "Cristiano denkt, dass er alles besser weiß", sagte Mourinho.

Madrid -  Trainer José Mourinho hat nach seinem Abschied vom spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid Superstar Cristiano Ronaldo als Besserwisser abgestempelt. "Ich hatte ein einziges Problem mit ihm: Cristiano denkt, dass er alles besser weiß, und er akzeptiert keine Kritik an seiner Spielweise", sagte der neue Chelsea-Teammanager am Dienstagabend in der spanischen TV-Sendung Punto Pelota. "Ich habe versucht, das zu verbessern, was meiner Meinung nach verbessert werden musste - aber er hat es nicht angenommen", sagte der 50-jährige Portugiese über Reals Weltfußballer von 2008.

Spanien | 02.06.2013

Santander steigt in Spanien erneut ab

Der frühere Fußball-Europapokalstarter Racing Santander ist in Spanien zum zweiten Mal in Serie abgestiegen.

Ponferrada - Der frühere Fußball-Europapokalstarter Racing Santander ist in Spanien zum zweiten Mal in Serie abgestiegen. Das Team aus Kantabrien, das 2008/09 in der Gruppenphase der Europa League unter anderem gegen Schalke 04 (1:1) spielte, kam am vorletzten Spieltag der Segunda Division nicht über ein 2:2 (1:0) bei SD Ponferradina hinaus und rutschte auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Im Vorjahr war Santander als Tabellenletzter aus der ersten Liga abgestiegen.

England | 02.06.2013

Premier League entschuldigt sich für Fauxpas

Auf dem Internetportal der englischen Premier League war der Wechsel von Trainer José Mourinho zum FC Chelsea irrtümlicherweise als perfekt gemeldet worden.

London - Der englischen Premier League ist am Sonntag ein peinlicher Fauxpas unterlaufen. Auf dem Internetportal der englischen Fußball-Eliteliga war der Wechsel von Trainer José Mourinho zum FC Chelsea irrtümlicherweise als perfekt gemeldet worden. Die Liga bemerkte ihren Fehler und nahm den vorbereiteten Artikel umgehend von der Seite.

"Der portugiesische Trainer hat einen xx-Jahresvertrag unterschrieben und ist zurück an der Stamford Bridge", hatte es auf www.premierleague.com in der Überschrift geheißen. "Das war eine versehentliche Veröffentlichung. Wir haben keine weiteren Informationen zu einem möglichen Engagement", sagte ein Sprecher der Liga.

Der Wechsel Mourinhos zum Europa-League-Sieger FC Chelsea gilt als äußerst wahrscheinlich. Nach drei Jahren verlässt "The Special One" im Sommer den spanischen Rekordmeister Real Madrid, am Samstag bestritt er beim 4:2 (2:0) gegen CA Osasuna aus Pamplona sein letztes Spiel als Coach der Königlichen. Von 2004 bis 2007 hatte Mourinho an der Stamford Bridge mit den Blues unter anderem zwei Meisterschaften (2005, 2006) gewonnen. Bei Real gilt der Italiener Carlo Ancelotti (Paris St. Germain) als Wunschnachfolger.

Spanien | 20.05.2013

Trainer Mourinho verlässt Real Madrid

Der Abschied von José Mourinho beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid ist perfekt. Präsident Florentino Perez bestätigte am Montagabend die Trennung zum Saisonende.

Madrid - Der Abschied von José Mourinho beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid ist perfekt. Präsident Florentino Perez bestätigte am Montagabend die Trennung "in beiderseitigem Einvernehmen" zum Saisonende. Damit ist für den Starcoach der Weg frei für eine Rückkehr zum FC Chelsea. Neuer Trainer der deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira könnte Carlo Ancelotti werden, der bei Paris St. Germain bereits um eine Freigabe für einen Wechsel nach Madrid gebeten hat.

Auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz vor 200 Journalisten betonte Perez, dass es sich bei der Trennung nicht um eine Entlassung halte. Auch einen Vorvertrag mit einem neuen Trainer gebe es nicht. "Wir haben uns mit Mourinho auf dieses Vorgehen geeinigt. Wir wünschen José viel Glück für seine Zukunft, egal, wie es bei ihm weiter geht."

Spannend bleibt die Frage nach dem neuen Real-Trainer. Ancelotti will Paris zwar in Richtung Spanien verlassen, der frisch gebackene französische Champion PSG legte allerdings sein Veto ein. "Wir haben vor einigen Tagen in Paris wegen Ancelotti angefragt, aber eine Absage erhalten", bestätigte Perez: "Ich kann aber versichern, dass wir nicht ein, zwei oder drei Trainer im Hinterkopf haben, sondern mehrere."

Mourinhos Vertrag bei Real lief eigentlich noch bis 2016 - doch nach einer enttäuschenden Saison ohne Titel war die Kritik an dem Portugiesen immer lauter geworden. "Das ist die schlechteste Saison meiner Karriere", hatte "The Special One" nach der bitteren Pleite im Pokalfinale gegen Atlético Madrid (1:2) gesagt. Zuvor hatte Real bereits die Meisterschaft an den überlegenen Erzrivalen FC Barcelona verloren und im Champions-League-Halbfinale gegen Borussia Dortmund den Kürzeren gezogen.

Alles andere als ein Wechsel zu Europa-League-Sieger Chelsea wäre nun eine Überraschung. Etwa 12 Millionen Euro pro Jahr kann Mourinho angeblich bei dem Klub verdienen, den er bereits zwischen 2004 und 2007 betreute. Eine Aufstockung des Kaders soll es als Geschenk obendrauf geben. Pikant: Mourinho würde bei Chelsea seinen Erzrivalen Rafael Benítez ablösen - jenen Coach, der ihn 2010 bei Inter Mailand abgelöst hatte.

Italien | 20.05.2013

Italiens Idol Riva tritt als Teammanager zurück

Das italienische Fußball-Idol Luigi Riva hat seinen Rücktritt als Teammanager der "Squadra Azzurra" erklärt. "Nach 50 Jahren mit der Nationalmannschaft beende ich meine Karriere."

Rom - Das italienische Fußball-Idol Luigi Riva hat seinen Rücktritt als Teammanager der "Squadra Azzurra" erklärt. "Nach 50 Jahren mit der Nationalmannschaft beende ich meine Karriere. Ich schaffe es physisch nicht mehr. Ich habe dem Verband meinen Entschluss mitgeteilt", sagte der 69-Jährige am Montag. Das berichtet die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

"Verbandschef Giancarlo Abete wollte, dass ich bis zur WM 2014 weitermache. Doch Bein- und Schulterschmerzen erlauben es mir nicht", so Riva. Der gebürtige Lombarde, der nahezu seine gesamte Laufbahn im Trikot des US Cagliari verbrachte, zählte in den Sechziger Jahren zu den weltbesten Stürmern. Mit 35 erzielten Toren in lediglich 42 Länderspielen ist er bis heute Rekordtorschütze der italienischen Nationalmannschaft.

Sein erstes Länderspiel für die "Squadra Azzurra" absolvierte Luigi Riva am 27. Juni 1965 in der Partie gegen Ungarn (1:2).

Spanien | 18.05.2013

Real verliert Pokalfinale gegen Atletico

Real Madrid hat das spanische Pokalfinale verloren und bleibt damit ohne Titel. Im Endspiel um die Copa del Rey unterlag das Team Atletico Madrid nach Verlängerung 1:2 (1:1, 1:1).

Madrid - Rekordmeister Real Madrid hat das spanische Pokalfinale verloren und bleibt damit in dieser Saison ohne Titel. Im Endspiel um die Copa del Rey unterlag das Team des wohl scheidenden Trainers José Mourinho mit den Nationalspielern Mesut Özil und Sami Khedira dem Stadtrivalen Atletico Madrid nach Verlängerung 1:2 (1:1, 1:1). Die Rojiblancos feierten in Reals Stadion Santiago Bernabeu ihren insgesamt zehnten Pokalerfolg. Es war zudem der erste Sieg Atleticos gegen die Königlichen seit 14 Jahren.

Die Führung durch Cristiano Ronaldo (14.) glich Diego Costa aus (35.), ehe der Brasilianer Miranda zum Sieg traf (98.). Der ehemalige Weltfußballer Ronaldo sah in der 115. Minute wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte.

Beide Teams hatten sich in einer zerfahrenen Anfangsphase bemüht, Struktur ins Spiel zu bringen. Nach einer Ecke von Özil köpfte Ronaldo Real in Führung. Zwanzig Minuten später spielte der Kolumbianer Radamel Falcao zwei Gegenspieler aus und bediente Costa, der aus zehn Metern einschob. "Real ist favorisiert, aber das stört uns nicht", hatte der Kolumbianische Starstürmer vor der Partie gesagt.

Im zweiten Durchgang gab es Chancen auf beiden Seiten. Özils Ball wurde auf der Linie geklärt (61.), Ronaldo traf mit einem Freistoß nur den Pfosten (68.). Atletico hatte wiederholt gute Kontergelegenheiten. Danach merkte man beiden Teams das kraftraubende Spiel und die lange Saison immer mehr an.

In der Verlängerung hatte Costa die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an Reals Torwart Diego Lopez (95.). Besser machte es dann Teamkollege Miranda, der eine Flanke von Koke per Kopf verwertete. In der 109. Minute vergab Özil eine hundertprozentige Torchance zum Ausgleich. Ronaldo sah "Rot", nachdem er Atleticos Gabi im Fallen einen Tritt verpasst hatte. In der Nachspielzeit sah Gabi wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Spanien | 16.05.2013

Copa del Rey: Madrid-Derby spaltet das Königshaus

Wenn sich Real Madrid und Stadtrivale Atlético am Freitag im Finale um den spanischen Fußball-Pokal gegenüberstehen, ist selbst die Konigsfamilie gespalten.

Madrid - Wenn sich Real Madrid und Stadtrivale Atlético am Freitag (21.30 Uhr) im Finale um den spanischen Fußball-Pokal gegenüberstehen, ist selbst die Konigsfamilie gespalten. Als Monarch hat sich Juan Carlos standesgemäß auf die Seite von Real um die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira geschlagen. Thronfolger Felipe hofft dagegen auf Atléticos ersten Derby-Sieg seit 1999 und einen schmucklosen Abschied für Real-Trainer José Mourinho.

Denn nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Borussia Dortmund und Platz zwei in der Meisterschaft hinter dem FC Barcelona ist die Copa del Rey die letzte Titelchance für Real sowie den wohl scheidenden Coach. Dass das Finale im heimischen Estadio Santiago Bernabéu ausgetragen wird, muss dabei kein Vorteil sein. "Das wird ein seltsames Finale, weil wir in unserem Stadion spielen, aber die Fans zweigeteilt sein werden", sagte Reals Topstürmer Cristiano Ronaldo, der dennoch siegesgewiss ist.

Doch auch Atlético will sich nicht mit der Außenseiterrolle bescheiden und erstmals seit dem Double 1996 wieder den Pokal holen. Damals stand Trainer Diego Simeone noch als Aktiver auf dem Platz. "Unsere Waffen haben uns in dieser Saison gute Dienste geleistet. Wir wissen, was wir machen müssen, um zu gewinnen", sagte Juanfran.

Mit "Waffen" meint der Verteidiger wohl in erster Linie den kolumbianischen Torjäger Falcao, der in der laufenden Saison der Primera División bereits 28 Treffer erzielt hat.

Spanien | 14.05.2013

Zerrung: Messi droht das Saison-Aus

Lionel Messi droht das Saison-Aus: Der argentinische Ausnahmekönner wird dem frischgebackenen spanischen Meister FC Barcelona in den nächsten zwei bis drei Wochen fehlen.

Barcelona - Weltfußballer Lionel Messi droht das Saison-Aus: Der 25 Jahre alte argentinische Ausnahmekönner wird dem frischgebackenen spanischen Meister FC Barcelona in den nächsten zwei bis drei Wochen fehlen und kommt damit in dieser Spielzeit möglicherweise nicht mehr zum Einsatz. Der Argentinier erlitt im Ligaspiel bei Atletico Madrid eine Zerrung im rechten Oberschenkel und musste das Feld vorzeitig verlassen.

An einer ähnlichen Verletzung hatte Messi bereits Anfang des Monats laboriert, im Champions-League-Halbfinale gegen Bayern München kam der 25-Jährige nur im Hinspiel zum Einsatz. Beim 0:3 im Rückspiel im Camp Nou saß Messi 90 Minuten auf der Bank der Katalanen.

International | 09.05.2013

Esbjerg erstmals seit 37 Jahren Pokalsieger

Erstligist Esbjerg FB hat zum ersten Mal seit 37 Jahren den dänischen Pokal gewonnen. Im Finale gewann Esbjerg gegen den viermaligen Pokalsieger Randers FC mit 1:0 (0:0).

Kopenhagen - Fußball-Erstligist Esbjerg FB hat zum ersten Mal seit 37 Jahren den dänischen Pokal gewonnen. Im Finale gewann der Tabellenfünfte der Superliga gegen den viermaligen Pokalsieger Randers FC mit 1:0 (0:0). Stürmer Youssef Toutouh (20) sorgte mit seinem Treffer in der 55. Minute für die Entscheidung. Esbjerg, bei denen die Deutschen Davidson Drobo-Ampem, ehemaliger Spieler des FC St. Pauli, und Steffen Ernemann im Kader standen, holte zum insgesamt dritten Mal den den Cup.

Champions League | 01.05.2013

100.000 Anfragen: Fan-Ansturm beim BVB

Der BVB erlebt vor dem Champions-League-Endspiel am 25. Mai einen Ansturm seiner Fans. Bereits nach sechs Stunden lagen dem BVB 100.000 Ticket-Anfragen für die Partie vor.

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