SID-IMAGES/AFP/PIERRE-PHILIPPE MARCOU

Spanien | 20.11.2013

Sechs Wochen Pause für Barca-Torhüter Valdés

Spaniens Fußball-Meister FC Barcelona muss sechs Wochen ohne Torhüter Victor Valdés auskommen. Der 31-Jährige hat sich einen Sehnenriss in der rechten Wade zugezogen.

Barcelona - Spaniens Fußball-Meister FC Barcelona muss sechs Wochen ohne Torhüter Victor Valdés auskommen. Der 31-Jährige hat sich einen Sehnenriss in der rechten Wade zugezogen und kann in diesem Jahr nicht mehr auflaufen. Valdés erlitt die Verletzung am Dienstag beim Länderspiel von Welt- und Europameister Spanien in Südafrika (0:1). Dies gab der dreimalige Champions-League-Sieger Barcelona bekannt. Valdés war zur zweiten Hälfte für Iker Casillas (Real Madrid) gekommen, musste aber in der 80. Minute wieder ausgewechselt werden.

Spanien | 09.11.2013

Real siegt 5:1 - Ronaldo knackt die 400-Tore-Marke

Superstar Cristiano Ronaldo hat den spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid mit einer Gala zu einem Kantersieg geführt und die 400-Tore-Marke durchbrochen.

Madrid - Superstar Cristiano Ronaldo hat den spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid mit einer Gala zu einem Kantersieg geführt und die 400-Tore-Marke durchbrochen. Der Portugiese traf beim 5:1 (4:0) gegen Bayer Leverkusens Champions-League-Gegner Real Sociedad San Sebastian dreifach. Sein erstes Tor in der elften Spielminute war das 400. seiner Profi-Karriere.

Ronaldos 402 Treffer verteilen sich wie folgt: 225 erzielte er für Real, 118 für Manchester United, 5 für Sporting Lissabon und insgesamt 54 für verschiedene portugiesische Auswahlmannschaften.

Beim dritten Sieg der Königlichen in Folge traf Ronaldo (28) nach seinem Jubiläumstor noch per Foulelfmeter (26.) und mit einem direkten Freistoß (75.), zudem bereitete er das 2:0 von Karim Benzema (17.) vor. Das 4:0 erzielte der deutsche Nationalspieler Sami Khedira (35.), den Ehrentreffer für die Gäste Antoine Griezmann (61.).

Real Madrid hielt mit nun 31 Punkten den Anschluss an den Stadtrivalen Atlético (33) und den Tabellenführer FC Barcelona (34). Beide sind erst am Sonntag gefordert.

WM | 26.10.2013

Scolari beruft "Zankapfel" Diego Costa

Im Tauziehen mit Weltmeister Spanien um Diego Costa hat Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari ein erneutes Zeichen gesetzt und den Torjäger nominiert.

Rio de Janeiro - Im Tauziehen mit Fußball-Weltmeister Spanien um Torjäger Diego Costa hat Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari mit der Vor-Berufung des Sturmstars von Atlético Madrid für die kommenden beiden Länderspiele ein erneutes Zeichen gesetzt. Der gebürtige Brasilianer, der die Torschützenliste der Primera División derzeit mit zehn Treffern anführt, wurde für die Duelle gegen Honduras am 16. November in den USA und gegen Chile am 19. November in Kanada vorzeitig nominiert.

Entgegen sonstiger Gepflogenheiten gab "Felipão" schon am Freitag überraschend die Namen von fünf Spielern des Aufgebots für die letzten Länderspiele des Jahres bekannt. Der Rest des Kaders wird am 31. Oktober vorgestellt. Der nationale Verband CBF begründete die vorgezogene Berufung mit der Beantragung eines Visums für die Einreise in die USA. Zum Quintett zählen auch Dani Alves (Barcelona), Lucas Leiva (Liverpool), Hulk (St. Petersburg) und Marquinhos (Paris).

Diego Costa ist seit Wochen "Zankapfel" zwischen CBF und Spaniens Verband RFEF. Obwohl Scolari den 25-Jährigen bei den Testspielen im März gegen Italien und Russland erstmals eingesetzt hatte, liebäugelt der auch mit der spanischen Staatsbürgerschaft ausgestattete Goalgetter mit einem Einsatz für die "Rote Furie". Im Streitfall wurde bereits der Weltverband FIFA eingeschaltet.

Spanien | 20.10.2013

Madrid verhindert Rückschlag gegen Schuster-Team

Real Madrid hat gegen Ex-Trainer Bernd Schuster und den FC Malaga nur mit Mühe einen weiteren Rückschlag verhindert und 2:0 gewonnen. Barcelona und Atletico Madrid patzten dagegen.

Madrid - Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat gegen Ex-Trainer Bernd Schuster nur mit Mühe einen weiteren Rückschlag verhindert. Die Königlichen kamen mit Nationalspieler Sami Khedira in der Startformation zu einem 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den FC Malaga.

Dagegen patzten Titelverteidiger FC Barcelona und Atlético Madrid jeweils nach acht Siegen in acht Spielen erstmals. Barca kam bei Osasuna Pamplona nicht über ein 0:0 hinaus, ist aber nun trotzdem alleiniger Tabellenführer, weil Atlético nach einem Eigentor des belgischen Nationalkeepers Thibaut Courtois (54.) 0:1 bei Espanol Barcelona verlor. Für Barca konnte auch Weltfußballer Lionel Messi, der ab der 68. Minute sein Comeback nach fast vierwöchiger Pause (Oberschenkelverletzung) gab, nicht mehr für drei Punkte sorgen. Am kommenden Samstag empfängt Barca Real zum Clasico.

Die Madrilenen festigten mit 22 Punkten Platz drei. Der argentinische Nationalspieler Ángel Dí María erlöste die Königlichen mit seinem Treffer kurz nach der Pause (46.). Den Endstand stellte Superstar Cristiano Ronaldo mit einem verwandelten Foulelfmeter (90.+1) her. Bei den Gastgebern feierte der in der 76. Minute eingewechselte 91-Millionen-Mann Gareth Bale, der den Elfmeter herausholte, nach einer Verletzungspause sein Comeback.

Schuster, der 2008 als Real-Trainer entlassen worden war, tritt mit Malaga (9) weiter auf der Stelle.

International | 08.10.2013

Lewski-Fans: Neuer Trainer muss Hemd ausziehen

Die Fans des bulgarischen Fußball-Erstligisten Lewski Sofia haben ihrem neuen Trainer Iwajlo Petew einen höchst unangenehmen Empfang bereitet.

Sofia - Die Fans des bulgarischen Fußball-Erstligisten Lewski Sofia haben ihrem neuen Trainer Iwajlo Petew einen höchst unangenehmen Empfang bereitet. Rund 30 Anhänger des 26-maligen Meisters zwangen den 38-Jährigen bei einer Pressekonferenz, sein Lewski-Hemd auszuziehen und den Raum zu verlassen. Die Fans wollten dies als Solidaritäts-Bekundung mit dem kurz zuvor als Trainer entlassenen Serben Slavisa Jokanovic verstanden wissen. Petew wird vorgeworfen, Sympathisant des verhassten Stadtrivalen ZSKA zu sein.

Jokanovic war nach nur drei Monaten und 19 Punkten aus zwölf Spielen beim Tabellensechsten entlassen worden. Lewski, einer der populärsten Klubs des Landes, liegt neun Punkte hinter Tabellenführer und Meister Ludogorez Razgrad zurück. Der nun so unsanft empfangene Petew war bis zum Sommer noch Trainer in Razgrad.

Champions League | 02.10.2013

Real siegt dank "Tormaschine" Ronaldo

Dank ihrer Superstars Cristiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimovic haben Real Madrid und Paris St. Germain am zweiten Spieltag der Champions League ihre zweiten Siege gefeiert.

Köln - Dank ihrer Superstars Cristiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimovic haben die Mitfavoriten Real Madrid und Paris St. Germain am zweiten Spieltag der Champions League ihre zweiten Siege gefeiert. Ronaldo erzielte beim 4:0 (1:0) des spanischen Renommierklubs gegen den FC Kopenhagen bereits seine Treffer vier und fünf der laufenden Königsklassen-Saison. Paris fertigte Benfica Lissabon auch dank eines Doppelpacks von Ibrahimovic mit 3:0 (3:0) ab.

Der kriselnde Traditionsklub Manchester United verpasste derweil ohne den verletzten Wayne Rooney das ersehnte Erfolgserlebnis. Nach dem 1:4-Debakel gegen Manchester City und der Heimniederlage gegen West Brom in der Liga kam die Mannschaft des neuen Teammanagers David Moyes bei Schachtjor Donezk nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Ein gelungenes Debüt feierte Roberto Mancini auf der Trainerbank von Galatasaray Istanbul mit einem 2:2 (1:0) bei Juventus Turin.

In Madrid brachte Ronaldo die Hausherren früh auf die Siegerstraße (21.), nach der Pause legte er mit einem weiteren Kopfballtor nach. Der Portugiese, dem beim Auftakt gegen Galatasaray (6:1) ein Dreierpack gelungen war, erzielte damit in seinen letzten 15 Champions-League-Spielen 18 Tore - drei mehr als sein ewiger Konkurrent Lionel Messi vom FC Barcelona. Für den am Ende deutlichen Heimsieg sorgte Angel Di Maria (71./90.+1). Der deutsche Nationalspieler Sami Khedira stand bei Real in der Startelf, 100-Millionen-Mann Gareth Bale musste erneut verletzt passen.

Dem französischen Meister PSG gelang gegen Benfica eine nahezu perfekte erste Halbzeit: Der überragende Ibrahimovic (5./30.) und der Brasilianer Marquinhos (25.) sorgten bereits nach einer halben Stunde für klare Verhältnisse, anschließend schaukelte Paris den Sieg locker nach Hause. Im zweiten Spiel der Gruppe gewann Olympiakos Piräus beim RSC Anderlecht mit 3:0 (1:0), alle drei Tore erzielte Kostas Mitroglou.

Im Spitzenspiel der Gruppe A reichte ManUnited gegen die ebenfalls mit einem Sieg gestarteten Ukrainer aus Donezk die frühe Führung durch Danny Welbeck (18.) nicht. Dem Brasilianer Taison gelang in der 76. Minute der Ausgleich gegen den in der Premier League auf Platz zwölf abgerutschten englischen Rekordmeister. Immerhin: Mit seinem 145. Spiel in der Königsklasse stellte Ryan Giggs einen Rekord auf und löste den Ex-Schalker Raul (144) ab.

Bayern Münchens Gruppengegner ZSKA Moskau holte derweil mit einem 3:2 (2:1) gegen den tschechischen Champion Viktoria Pilsen seinen ersten Sieg. Pilsen, am 23. Oktober und 5. November Kontrahent der Bayern, bleibt punktlos auf dem letzten Platz. Für den Lapsus des Tages sorgte Matus Kozacik: Pilsens Schlussmann trat kurz vor Spielende nach einem Rückpass über den Ball und ermöglichte so das 1:3.

International | 27.09.2013

Norwegen: Olsen tritt ab, Högmo übernimmt

Per-Mathias Högmo tritt mit sofortiger Wirkung die Nachfolge von Egil Olsen als Trainer der norwegischen Fußball-Nationalmannschaft an.

Oslo - Per-Mathias Högmo tritt mit sofortiger Wirkung die Nachfolge von Egil Olsen als Trainer der norwegischen Fußball-Nationalmannschaft an und soll die Mannschaft in den verbleibenden beiden Partien der WM-Qualifikations-Gruppe E in Slowenien und gegen Island noch auf den zweiten Platz führen, der zur Teilnahme an den Play-offs für das Turnier in Brasilien berechtigt.

Der 53 Jahre alte Högmo stand zuletzt beim schwedischen Klub Djurgardens IF aus Stockholm unter Vertrag, hatte zuvor aber auch schon die norwegische Frauen-Nationalmannschaft sowie die U21 seines Heimatlandes trainiert. Er erhält einen Vierjahresvertrag. "Auf diesen Job habe ich mein ganzes Leben lang hingearbeitet. Ich möchte dem norwegischen Spiel meinen Stempel aufdrücken", sagte Högmo.

Spanien | 22.09.2013

Real Madrid: Perez lobt Ancelotti und preist Bale

Florentino Perez, Präsident des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid, hat auf der Generalversammlung am Sonntag Trainer Carlo Ancelotti gelobt.

Madrid - Florentino Perez, Präsident des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid, hat auf der Generalversammlung am Sonntag Trainer Carlo Ancelotti gelobt und sieht in 100-Millionen-Mann Gareth Bale einen wichtigen Eckpfeiler auf dem Weg zum zehnten Triumph im Europapokal der Landesmeister bzw. in der Champions League. Außerdem kündigte der Klub-Boss an, 400 Millionen Euro in die Renovierung des altehrwürdigen Estadio Santiago Bernabeu zu stecken.

"Wir wollen mehr erreichen als zuletzt, deshalb haben wir unsere Mannschaft nochmals verstärkt. Ancelotti ist unserer unbestrittener Coach und erhält alle Möglichkeiten, um erfolgreich mit Real Madrid zu sein. Er ist die ideale Person, um einen Stil von Fußball zu kreieren, den wir alle lieben", sagte der Klub-Chef nach Angaben der Real-Homepage.

Über den für 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur verpflichteten Offensivspieler Bale sagte Perez: "Gareth ist zu Real Madrid gekommen, um in einem großen Team zu spielen. Er wird uns helfen, Titel zu gewinnen, vor allem die Decima (zehnter Triumph im Europapokal der Landesmeister bzw. Champions League, d.Red.). Das ist die Herausforderung." Eine positive Beurteilung bekam auch Superstar Cristiano Ronaldo. Perez: "Er ist ein Aushängeschild für Real und von enormer Bedeutung."

Nach Angaben der Real-Homepage sagte Perez nichts über Ex-Real-Ass Mesut Özil, der nach dem Transfer von Bale zu den Königlichen für 50 Millionen Euro Ablöse zum FC Arsenal gewechselt war. Zuletzt hatten Perez und Ancelotti die Einstellung des deutschen Nationalspielers bemängelt, der sich der neuen Konkurrenzsituation bei den Madrilenen nicht gestellt habe und davongelaufen sei.

WM | 17.09.2013

WM 2022: Australien denkt an Entschädigungszahlung

Der australische Fußball-Verband FFA will möglicherweise Entschädigungszahlungen für die Katar unterlegenen Bewerberländer für die WM 2022 geltend machen.

Sydney - Der australische Fußball-Verband FFA will möglicherweise Entschädigungszahlungen für die Katar unterlegenen Bewerberländer für die WM 2022 geltend machen. Verbands-Chef Frank Lowy sprach von einer "fairen Entschädigung" für die betroffenen Nationen, sollte die Weltmeisterschaft in neun Jahren statt wie vorgesehen im Sommer auf den Winter verschoben werden.

Allerdings ist der Termin der Endrunde in Katar immer noch umstritten. UEFA-Präsident Michel Platini bevorzugt einen Termin in Januar/Februar 2022, FIFA-Boss Joseph S. Blatter hingegen eine WM im November/Dezember 2022.

"Australien hat viel Geld in die WM-Bewerbung gesteckt, das ganze Land stand dahinter", äußerte Lowy und forderte "eine faire Entschädigung an die Nationen, die viele Millionen, und auch nationales Ansehen, in die Bewerbung für einen Wettbewerb im Sommer gesteckt haben". Australien hatte sich die erfolglose Kandidatur für 2022 knapp 30 Millionen Euro kosten lassen.

Bei der Vergabe der WM-Endrunde 2022 am 2. Dezember 2010 in Zürich war Australien bereits im ersten Wahlgang mit nur einer Stimme gescheitert. Außerdem zogen Japan, Südkorea und schließlich im letzten Wahlgang die USA (8:14) den Kürzeren gegen das Emirat am Persischen Golf, das völlig überraschend zum Gastgeber bestimmt wurde.

Lowy äußerte, dass sich Australien seit Dezember 2010 lange Zeit in der Öffentlichkeit zurückgehalten habe, "aber jetzt, da die Spekulationen Raum greifen und uns direkt als Bewerberland betreffen, haben wir unseren Standpunkt öffentlich gemacht".

Gleichzeitig warnte der FFA-Chef die FIFA davor, vorschnell eine Entscheidung über eine Verlegung der WM 2022 zu treffen. Er mahnte eine Einbeziehung der FIFA-Mitgliedsverbände und die Beachtung der Ethik-Regeln an. Er erklärte, es besteht das "Risiko eine schlechte Situation noch schlimmer zu machen". Bei der Vergabe der WM 2022 an Katar vermisste Lowy die nötige Transparenz.

Spanien | 11.07.2013

CAS bestätigt Europa-League-Aus für Rayo Vallecano

Der spanische Fußball-Erstligist Rayo Vallecano bleibt trotz sportlicher Qualifikation von der Europa League ausgeschlossen.

Madrid - Der spanische Fußball-Erstligist Rayo Vallecano bleibt trotz sportlicher Qualifikation von der Europa League ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS wies am Donnerstag einen Einspruch des Klubs gegen einen entsprechenden Beschluss des spanischen Verbandes (RFEF) ab. Rayo war wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten für den Europapokal gesperrt worden.

Rayo Vallecano, Ex-Klub von Gerhard Poschner, hatte sich mit Platz acht für die dritte Qualifikationsrunde der Europa League qualifiziert, da der Tabellensechste FC Malaga von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gesperrt worden war. Die Qualifikationsrunde wird in der kommenden Woche ausgelost.

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