SID-IMAGES/AFP/PHILIPPE DESMAZES

Bundesliga | 20.11.2013

Pfaff rät de Bruyne zu Rückkehr in die Bundesliga

Belgiens Fußball-Ikone Jean-Marie Pfaff rät seinem Landsmann Kevin de Bruyne für die Winterpause zu einer Rückkehr in die Bundesliga.

Antwerpen - Belgiens Fußball-Ikone Jean-Marie Pfaff rät seinem Landsmann Kevin de Bruyne für die Winterpause zu einer Rückkehr in die Bundesliga. "An seiner Stelle würde ich nicht lange warten. Es wäre eine Ehre, wenn er nach Dortmund oder Leverkusen geht", sagte der ehemalige Welttorhüter im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Der 22 Jahre alte de Bruyne, Reservist beim FC Chelsea, war vergangene Saison an Werder Bremen verliehen. Er wurde von englischen Medien unter anderem mit Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht. Entscheidend ist für Pfaff in de Bruynes Alter die Spielpraxis: "Er ist jung und braucht Erfahrung."

Zumal er beim Nationalspieler ein halbes Jahr vor der Weltmeisterschaft in Brasilien Schwächen erkannt hat: "Er ist im Moment konditionell nicht so stark, weil er nicht spielt. Er hat keinen Rhythmus." Für die Vereine sei de Bruyne ohnehin ein Gewinn: "Wer ihn kauft, kauft einen Rohdiamanten."

Zugleich empfiehlt der 59-jährige Pfaff dem Mittelfeldspieler einen langfristigen Vertrag und keine Ausleihe: "Er muss mal für drei Jahre unterschreiben. Aber da kommt er nicht er nicht mehr weg aus der Bundesliga, weil es da so schön ist."

International | 24.07.2013

Real dank später Tore mit Remis in Lyon

Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid mit den deuschen Nationalspielern Mesut Özil und Sami Khedira hat dank einer Schlussoffensive eine Testspiel-Niederlage abgewendet.

Lyon - Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid mit den deuschen Nationalspielern Mesut Özil und Sami Khedira hat dank einer Schlussoffensive eine Testspiel-Niederlage abgewendet. Beim siebenmaligen französischen Meister Olympique Lyon kamen die Königlichen nach späten Toren von U21-Europameister Álvaro Morata (78.) und Casemiro (84.) noch zu einem 2:2 (0:1). Özil stand ebenso wie die Neuzugänge Daniel Carvajal, Isco und Asier Illarramendi in der Startelf, Khedira wurde zur Halbzeit eingewechselt.

Die Tore für Lyon erzielten der französische Nationalspieler Clément Grenier (32.) und Lisandro López (62.). Der Spanier Morata, EM-Torschützenkönig vor einem Monat in Israel, gelang zunächst per Elfmeter der Anschlusstreffer. Dann traf der Brasilianer Casemiro, der in der vergangenen Saison bereits vom FC Sao Paulo ausgeliehen und im Sommer fest verpflichtet worden war. Am Sonntag hatte Real beim englischen Zweitliga-Aufsteiger AFC Bournemouth auch dank eines Treffers von Khedira mit 6:0 gewonnen.

Bundesliga | 02.07.2013

Wolfsburg will angeblich Zouma

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg soll an der Verpflichtung des 18 Jahre alten Defensivtalents Kurt Zouma vom französischen Ligapokalsiegers AS St. Etienne interessiert sein.

Wolfsburg - Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg soll an der Verpflichtung des 18 Jahre alten Defensivtalents Kurt Zouma vom französischen Ligapokalsiegers AS St. Etienne interessiert sein. Angeblich haben die "Wölfe" zehn Millionen Euro für den Innenverteidiger geboten, der derzeit mit der französischen U20-Nationalmannschaft bei der WM in der Türkei weilt und in St. Etienne noch bis 2017 unter Vertrag steht. Das berichtet die Sporttageszeitung L'Equipe.

"Wir kommentieren unsere Bemühungen auf dem Transfermarkt nicht", sagte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs dem Sport-Informations-Dienst (SID). "Wir halten unsere Augen nach interessanten Spielern offen. Wenn wir denken, dass ein Spieler passt, werden wir vielleicht noch aktiv. Dann muss aber die Qualität stimmen", sagte Allofs, fügte aber auch hinzu: "Ich kenne diesen Spieler."

Erst am Montag hatten die "Wölfe" die Verpflichtung des Schweizer Abwehrspielers Timm Klose vom Liga-Konkurrenten 1. FC Nürnberg bekannt gegeben. Der 25-Jährige soll die Niedersachsen eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro gekostet haben, zudem gab der deutsche Meister von 2009 Innenverteidiger Emanuel Pogatetz an die Franken ab.

England | 16.05.2013

David Beckham beendet seine Fußball-Karriere

Superstar David Beckham beendet seine Karriere. Das gab der 115-malige englische Nationalspieler - derzeit bei Paris St. Germain - am Donnerstag über einen Sprecher bekannt.

London - Superstar David Beckham tritt am Ende der Saison von der Fußball-Bühne ab. Das gab der 115-malige englische Nationalspieler am Donnerstag bekannt. Beckham (38) hatte nach einem Abstecher in die USA zuletzt ein Comeback beim französischen Topklub Paris St. Germain gegeben und mit PSG den Meistertitel gewonnen. In der Champions League scheiterte Paris erst im Viertelfinale am FC Barcelona. Sein letztes Pflichtspiel als Profi bestreitet Beckham am 26. Mai (21.00 Uhr) beim FC Lorient im Stade Yves Allainmat in der französischen Fußballprovinz - auf Kunstrasen.

"Ich danke PSG, dass es mir die Chance gegeben hat, weiterzumachen, aber ich spüre, dass dies der richtige Moment ist, meine Karriere zu beenden, während ich auf höchstem Niveau spiele", sagte Beckham. Zudem danke er all seinen Mitspielern und Trainern, "von denen ich das Vergnügen hatte, zu lernen. Danke auch an meine Fans, die mir die Kraft gegeben haben, erfolgreich zu sein."

Der Posterboy des englischen Fußballs spielte für Manchester United (1992-2003) und Real Madrid (2003-2007), dann zog es ihn in die USA zu Los Angeles Galaxy. Von dort ließ er sich zweimal an den AC Mailand ausleihen, ehe er im Januar nach Paris wechselte. Seine Titelsammlung ist beeindruckend: Er wurde Weltpokalsieger, gewann die Champions League, wurde sechsmal englischer Meister, zweimal US-Champion und einmal spanischer Meister.

Königin Elisabeth ernannte Großbritanniens Sportler des Jahres von 2001 im Jahre 2003 zum Officer of the British Empire. Vor den Olympischen Spielen in London im vergangenen Jahr hatte er einen spektakulären Auftritt, als er die Fackel im James-Bond-Outfit auf der Themse in einem Schnellboot Richtung Stadion brachte.

Bundesliga | 03.05.2013

Bayer an Stürmer Aubameyang interessiert

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat offenbar Interesse an Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang vom französischen Ligapokal-Sieger AS St. Etienne.

Leverkusen - Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat offenbar Interesse an Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang vom französischen Ligapokal-Sieger AS St. Etienne. "Rudi Völler hat mich einmal angerufen. Wie andere Spieler würden sie auch Aubameyang beobachten", sagte Berater Oscar Damiani der Bild-Zeitung.

Der 23 Jahre alte Nationalspieler Gabuns ist mit 19 Treffern hinter Zlatan Ibrahimovic (Paris St. Germain/27) aktuell der zweitbeste Torjäger der Ligue 1. An ihm sollen viele europäische Klubs sein. Die Ablösesumme soll angesichts einer fehlenden Ausstiegsklausel mindestens 15 Millionen Euro betragen.

International | 28.04.2013

Paris siegt - Beckham fliegt

Paris siegt - Beckham fliegt: David Beckham sorgte mit seiner Roten Karte bei der erfolgreichen Pokalrevanche von Paris St. Germain beim FC Evian für einen Wermutstropfen.

Annecy - Paris siegt - Beckham fliegt: Der englische Superstar David Beckham sorgte mit seiner Roten Karte in der Nachspielzeit bei der erfolgreichen Pokalrevanche des designierten französischen Fußball-Meisters Paris St. Germain beim abstiegsgefährdeten FC Evian für einen Wermutstropfen. Die Starauswahl um Zlatan Ibrahimovic siegte vier Spieltage vor dem Saisonende durch einen Treffer von Javier Pastore (50.) mit 1:0 (0:0) und liegt vier Spieltage vor Saisonende mit neun Punkten Vorsprung vor Olympique Marseille weiter klar auf Meisterkurs. Im Pokal war Paris noch an Evian gescheitert.

Beckham, der ehemalige Kapitän der englischen Nationalmannschaft, wurde erst in der 84. Minute eingewechselt und musste acht Minuten später nach einem groben Foul das Feld schon wieder verlassen. Zuvor hatte bereits Marco Verratti bei Paris die Gelb-Rote Karte gesehen.

International | 18.04.2013

Ibrahimovic patzt, Paris scheitert im Pokal

Unter kräftiger "Mithilfe" seiner Superstars Zlatan Ibrahimovic und David Beckham ist Paris St. Germain überraschend auch im französischen Pokal gescheitert.

Annecy - Unter kräftiger "Mithilfe" seiner Superstars Zlatan Ibrahimovic und David Beckham ist Paris St. Germain eine Woche nach dem Aus in der Fußball-Champions-League überraschend auch im französischen Pokal gescheitert. Das Starensemble aus der Hauptstadt unterlag im Viertelfinale beim Abstiegskandidaten FC Evian TG mit 1:4 (1:1, 1:1) im Elfmeterschießen. Ibrahimovic verschoss seinen Elfmeter, zuvor hatte Beckham sich beim Ausgleich des Außenseiters einen Stellungsfehler geleistet.

Javier Pastore (8.) hatte Paris früh in Führung gebracht. Kurz vor der Halbzeit ließ Beckham jedoch Saber Khelifa in seinem Rücken aus den Augen, der Tunesier erzielte das 1:1 (44.). In der Verlängerung sah zudem Paris' Thiago Motta die Rote Karte. Im Elfmeterschießen scheiterten Ibrahimovic und Thiago Silva, die ersten beiden Schützen für Paris.

Italien | 17.04.2013

Maldini fordert von Serie-A-Klubs Investitionen

Nach der neuerlichen Champions-League-Enttäuschung für die Serie-A-Klubs fordert Paolo Maldini ungeachtet aller wirtschaftlichen Probleme des massive Investitionen in den Calcio.

Rom - Nach der neuerlichen Champions-League-Enttäuschung für die Serie-A-Klubs fordert Italiens Abwehr-Ikone Paolo Maldini ungeachtet aller wirtschaftlichen Probleme des einheimischen Fußballs massive Investitionen in den Calcio. "Um mit den größten Mannschaften in Europa konkurrieren zu können, muss man Geld ausgeben, es gibt keinen anderen Weg, um auf dieses Spitzenniveau zu kommen", sagte der Weltmeister von 2006.

Italien wartet seit dem Triumph von Inter Mailand in der Königsklasse vor drei Jahren auf den Einzug eines Serie-A-Vereins ins Halbfinale der Champions League. In der Vorwoche war der italienische Rekordchampion Juventus Turin als letzter Verein vom Apennin, wo die Gesamtverschuldung aller Erstligisten laut einer Verbandsstudie fast drei Milliarden Euro beträgt, im Viertelfinale am deutschen Meister Bayern München gescheitert.

Maldini erwartet von den italienischen Klubs zur Verbesserung der finanziellen Grundlagen mehr Unternehmergeist. "Als Wichtigstes müssen wir von anderen Ligen lernen, die Geld durch den Sport verdienen und nicht verlieren. Im italienischen Fußball verliert jeder Geld, das ist verrückt", sagte der 126-malige Nationalspieler. Maldini, der als Profi mit dem AC Mailand fünfmal die Champions League gewann, mahnte als Möglichkeiten zur Einnahmensteigerung konsequenteren Markenschutz im Merchandising sowie eine Modernisierung der alten Stadien an.

International | 19.03.2013

Medien: Beckham bleibt Top-Verdiener im Fußball

David Beckham ist nach wie vor der Fußballer mit den höchsten Einnahmen. Das geht aus einer Geld-Rangliste des France Football Magazins hervor.

Paris - David Beckham ist nach wie vor der Fußballer mit den höchsten Einnahmen. Das geht aus einer Geld-Rangliste des France Football Magazins hervor. Mit Jahreseinnahmen von 36 Millionen Euro sticht der 37 Jahre alte Mittelfeldspieler von Paris St. Germain den argentinischen Weltfußballer Lionel Messi vom FC Barcelona (35 Millionen) und Real Madrids portugiesischen Star Cristiano Ronaldo (30 Millionen) aus. "Spiceboy" Beckham gilt nach wie vor als Werbe-Ikone.

Beckham zeigt sich dabei auch noch sehr großzügig: Das Gehalt, das der ehemalige englische Nationalmannschafts-Kapitän von seinem derzeitigen Arbeitgeber erhält, kommen einem guten Zweck zugute. Bei den Trainern führt Madrids Jose Mourinho die Einnahmeliste mit 14 Millionen Euro an.

WM | 06.02.2013

FIFA-Dementi: Keine neue Abstimmung über WM 2022

Die Abstimmung über die Vergabe der Fußball-WM 2022 wird nicht wiederholt. Der Weltverband FIFA dementierte damit einen Bericht der Sport Bild.

Hamburg - Die Abstimmung über die Vergabe der Fußball-WM 2022 wird nicht wiederholt. Der Weltverband FIFA dementierte damit einen Bericht der Sport Bild, nach dem auf Empfehlung der FIFA-Ethikkommission angesichts der anhaltenden Bestechungsvorwürfe gegen den Wahlsieger Katar beim FIFA-Kongress im Mai auf Mauritius eine erneute Abstimmung über den Gastgeber der WM-Endrunde in neun Jahren stattfinden soll. Katar hatte im Dezember 2010 den Zuschlag für 2022 erhalten.

Auf Anfrage des SID teilte die FIFA mit, dass der Sachverhalt sich seit der letzten Stellungnahme der FIFA-Ethikkommission nicht geändert habe. "Die Ethikkommission hat nach ihrer letzten Sitzung in ihrer offiziellen Stellungnahme lediglich angekündigt, die von der FIFA an die Ethikkommission weitergeleiteten und auf Medienberichten basierenden Anschuldigungen im Zusammenhang mit Vorfällen rund um das Bewerbungsverfahren für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 zu prüfen", heißt es in der Stellungnahme. "Und dies einschließlich der Beweise und der Glaubwürdigkeit jeglicher Behauptung individuellen Fehlverhaltens. Sämtliche anderweitigen Behauptungen in aktuellen Medienberichten entbehren jeder Grundlage."

Eine Annullierung der Entscheidung für den Wüstenstaat wäre eine drastische Konsequenz aus bislang noch nicht bekannten Erkenntnissen von FIFA-Chefermittler Michael Garcia (USA). Die Ethikkommission hatte im vergangenen Spätsommer die Untersuchungen von Umständen der Entscheidung im FIFA-Exekutivkomitee für Katar wegen Berichten über Unregelmäßigkeiten aufgenommen.

Im Blickfeld der Spekulationen standen bislang besonders vermeintliche Stimmenkäufe des damaligen FIFA-Vizepräsidenten Mohammed Bin Hammam für sein Heimatland. Zuletzt war allerdings auch Präsident Michel Platini von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) wegen seines Votums für die Araber ins Zwielicht geraten: Der Franzose soll von seinem damaligen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy bei einem gemeinsamen Abendessen mit dem Emir von Katar zur entsprechenden Stimmabgabe gedrängt worden sein.

Im Gegenzug sollen die Katarer milliardenschwere Investitionen in Frankreich und im französischen Fußball versprochen haben. Platinis Sohn Laurent übernahm außerdem 2011 innerhalb einer Investoren-Gruppe in Katar einen lukrativen Posten.

Ungeachtet der Gerüchte über eine mögliche Manipulation bei der Vergabe der Fußball-WM 2022 hat Karl-Heinz Rummenigge Ausrichter Katar überschwänglich gelobt. "Die Welt kann eine fantastische Weltmeisterschaft erwarten", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern in seiner Funktion als Präsident der europäischen Klub-Vereinigung ECA am Rande der Feierlichkeiten zu deren fünfjährigen Bestehen in Doha.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden