SID-IMAGES/AFP/PHILIPP GUELLAND

Bundesliga | 20.04.2013

0:3 - Bremen blamiert sich gegen Wolfsburg

Werder Bremen hat im Abstiegskampf nach einer blamablen Leistung einen weiteren Rückschlag erlitten.

Bremen - Werder Bremen hat im Abstiegskampf nach einer blamablen Leistung einen weiteren Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf verlor das Nordderby gegen den VfL Wolfsburg im eigenen Stadion 0:3 (0:2) und ließ die große Chance aus, sich entscheidend vom Relegationsplatz abzusetzen. Auch bei der Rückkehr von Klaus Allofs an seine alte Wirkungsstätte konnten die Bremer ihren Negativtrend nicht stoppen.

Die Treffer für die hocheffizienten Wölfe erzielten Youngster Maximilian Arnold (13.), Ivica Olic (27.) und der Ex-Bremer Diego per Foulelfmeter (66.). Werder wartet nun schon seit neun Spielen auf einen Sieg. Der Abstand auf den 16. Rang beträgt aber durch die Niederlage von Augsburg am Freitag (0:1 in Mönchengladbach) nach wie vor fünf Punkte.

Wolfsburg kletterte durch den ersten Dreier nach vier Unentschieden in Folge zumindest bis Sonntag an Stuttgart vorbei auf Platz zwölf. Mit nun 37 Punkten dürfte das Thema Abstieg für den VfL endgültig vom Tisch sein. Mit dem siebten Dreier auf des Gegners Platz bestätigten die Gäste erneut ihre Auswärtsstärke.

Die Wölfe spielten abgeklärt und nutzten ihre Gelegenheiten eiskalt. Zunächst traf der 18-Jährige Arnold mit einem Flachschuss unbedrängt aus 20 Metern, dann umkurvte Olic nach einem Traumpass des starken Vieirinha Werder-Schlussmann Sebastian Mielitz und schob aus spitzem Winkel ins leere Tor ein. Dem dritten Treffer ging ein Foulspiel von Özkan Yildirim an Vieirinha voraus.

Ganz anders als der VfL präsentierten sich die Gastgeber: Harmlos, ideenlos, kopflos - Bremen agierte über fast die gesamten 90 Minuten erschreckend schwach. Trotz der Rückkehr einiger Leistungsträger fehlte dem Bremer Spiel eine klare Linie. Schon zur Halbzeit gab es ein gellendes Pfeifkonzert der 41.000 Zuschauer im ausverkauften Weserstadion.

Bis dahin hatte Werder kaum gefährliche Offensivaktionen zu bieten gehabt. Eine verunglückte Flanke des Startelf-Rückkehrers Clemens Fritz war für VfL-Keeper Diego Benaglio kurz vor der Pause die einzige Möglichkeit, sich auszuzeichnen.

Im zweiten Durchgang spielte Werder zwar etwas druckvoller, doch klare Chancen blieben zunächst Mangelware. Erst als Benaglio eine Hereingabe von Kevin de Bruyne unterlief, hatten die Bremer Fans den Torschrei auf den Lippen. Marko Arnautovic verpasste allerdings am langen Pfosten (58.).

Wolfsburg spielte trotz der kurzen Unordnung weiter unaufgeregt seinen Stiefel herunter. Spätestens der Treffer zum 0:3 von Diego, der von 2006 bis 2009 in Bremen gespielt hatte, besiegelte Bremens siebte Heimniederlage. Die Fans quittierten den Auftritt ihrer Mannschaft mit eindeutigen Sprechchören. "Wir haben die Schnauze voll", sangen Teile der Anhänger.

Für Aufregung sorgte zwölf Minuten vor dem Ende noch ein wegen Abseits nicht gegebener Treffer von Arnautovic.

Beste Spieler bei den Wolfsburgern waren Arnold, der bereits in der vergangenen Woche gegen Hoffenheim getroffen hatte, Vieirinha und Innenverteidiger Naldo. Der Sommer-Neuzugang war vor dem Spiel nachträglich aus Bremen verabschiedet worden. Bei den Bremern stemmte sich vor allem der genesene Abwehrchef Sokratis gegen die Pleite.

Bundesliga | 19.04.2013

Schalke 04 beendet Saison mit zwei Testspielen

Schalke 04 wird nach der Saison in der Fußball-Bundesliga noch zwei Testspiele bei Malmö FF (21. Mai) und FK Vardar Skopje (24. Mai) bestreiten.

Gelsenkirchen - Schalke 04 wird nach der Saison in der Fußball-Bundesliga noch zwei Testspiele bei Malmö FF (21. Mai) und FK Vardar Skopje (24. Mai) bestreiten. Das teilten die Königsblauen am Freitag mit. Am 34. Spieltag der Bundesliga gastieren die Schalker am 18. Mai beim SC Freiburg.

Bundesliga | 15.04.2013

SID-Umfrage: Veh lag mit Verlängerung richtig

Armin Veh hat mit seiner Vertragsverlängerung bei Eintracht Frankfurt bis zum 30. Juni 2014 zumindest nach Meinung einer Vielzahl der Sportfans die richtige Entscheidung getroffen.

Köln - Trainer Armin Veh hat mit seiner Vertragsverlängerung beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt bis zum 30. Juni 2014 die richtige Entscheidung getroffen. Das gaben 52 Prozent der Befragten in einer Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts puls im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes an. Nur neun Prozent hätten Veh zu einem Abschied vom Tabellensechsten geraten. 39 Prozent machten keine Angaben.

Trotz zahlreicher Spekulationen über einen Wechsel hatte Veh seinen Vertrag bei der Eintracht Ende März verlängert.

Bundesliga | 12.04.2013

Schaaf will verstärkt auf Routine setzen

Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf will bei der Verpflichtung neuer Profis in der Sommerpause verstärkt auf Akteure mit Routine setzen.

Bremen - Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf will bei der Verpflichtung neuer Profis in der Sommerpause verstärkt auf Akteure mit Routine setzen. "Nach den Erfahrungen dieser Runde haben wir uns dazu entschlossen, im kommenden Jahr nicht erneut derart viele junge Spieler einzubauen. Zurzeit haben wir ja eine extrem junge Truppe", sagte der Coach in einem SPOX-Interview.

Die Hanseaten nehmen in der aktuellen Bundesliga-Tabelle lediglich den 14. Platz ein und könnten bei einer Niederlage am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) beim Tabellennachbarn Fortuna Düsseldorf in Abstiegsgefahr geraten.

Bundesliga | 06.04.2013

Frankfurt: Jung verlängert bei der Eintracht

Eintracht Frankfurt hat eine weitere richtungweisende Personalie geklärt. Der Europapokal-Aspirant gab bekannt, dass Sebastian Jung seinen Vertrag verlängert hat.

Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat eine weitere richtungweisende Personalie geklärt. Der Europapokal-Aspirant gab kurz vor der Begegnung gegen Rekordmeister Bayern München (0:1) bekannt, dass Toptalent Sebastian Jung (22) seinen Vertrag bei den Hessen verlängert hat.

"Jeder weiß das, ich habe es immer wieder betont: Ich fühle mich hier wohl und habe alles, was ich brauche", sagte Jung: "Sehr ausschlaggebend war, dass der Trainer geblieben ist." Erst vor rund zwei Wochen hatte Trainer Armin Veh seinen Vertrag bis 2014 verlängert. "Er hat mich in den vergangenen zwei Jahren sehr gut weiterenwickelt. Ich hoffe, dass das so weitergeht", sagte Jung.

Der Rechtsverteidiger spielt seit 1998 in Frankfurt und stand angeblich bei der halben Bundesliga auf dem Zettel. "Zur Laufzeit kann ich noch nichts sagen, das wird Anfang nächster Woche verhandelt", sagte der Shootingstar. Vorstandsboss Heribert Bruchhagen ("Ich freue mich sehr darüber") sprach von einem Vertrag "über eine längere Laufzeit".

Bundesliga | 17.03.2013

Bruchhagen: Entscheidung über Veh nicht am Montag

Heribert Bruchhagen, Vorstandsboss von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt, hat eine schnelle Einigung mit Trainer Armin Veh ausgeschlossen.

Frankfurt/Main - Heribert Bruchhagen, Vorstandsboss von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt, hat eine schnelle Einigung mit Trainer Armin Veh ausgeschlossen. "Ich denke nicht, dass es eine Erklärung geben wird", sagte der 64-Jährige bei Liga total! zu den Gerüchten, dass schon am Montag über eine Vertragsverlängerung des Trainer entschieden wird.

Vehs Vertrag laufe am 30. Juni aus "und es ist sein gutes Recht, so zu entscheiden, wie er es für richtig hält. Ich glaube aber, dass die persönliche Entscheidung von ihm noch nicht gefallen ist", sagte Bruchhagen.

Zuletzt war Veh mit Ligarivale Schalke 04 in Verbindung gebracht worden. Schalke-Manager Horst Heldt hatte sich zudem nach der Niederlage in Nürnberg (0:3) mit einem klaren Dementi der Gerüchte zurückgehalten.

Bundesliga | 16.03.2013

Tönnies über Veh: "Nichts ist perfekt"

Im Poker um die Zukunft von Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh legt weiter niemand seine Karten auf den Tisch.

Köln - Im Poker um die Zukunft von Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh legt weiter niemand seine Karten auf den Tisch. Medienberichte, der 52-Jährige werde im Sommer innerhalb der Fußball-Bundesliga zu Schalke 04 wechseln, werden aber von den Königsblauen zumindest nicht eindeutig dementiert. "Wir haben gesprochen, wie es mit ihm weitergeht, was er für Gedanken hat, das ist ganz normal, weil es mich interessiert. Aber er hatte noch keine Entscheidung getroffen", sagte Manager Horst Heldt bei Sky. Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies sagte Sport1, "nichts" sei perfekt.

Der Frankfurter Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen erklärte, er könne die Berichte nicht bestätigen. "Ich kann nur sagen, dass wir weiterhin mit Armin Veh in Gesprächen sind", sagte Bruchhagen ebenfalls bei Sport1. Sportdirektor Bruno Hübner gab sich auskunftsfreudiger: "Ich bin nah dran an Armin und spreche ganz offen mit ihm über den Stand. Ich kann nur sagen, dass da nichts dran ist. Wir sind nach wie vor erster Ansprechpartner, und die Chance ist nach wie vor groß, dass Armin bei uns bleibt. Ich bin weiter sehr zuversichtlich."

Der Trainer selbst verknüpft eine Vertragsverlängerung bei der Eintracht weiter mit seiner Forderung nach Verstärkungen für die kommende Saison. Er habe jedoch "schon einen Zeitplan", sagte Veh vor dem Spiel am Sonntag gegen den VfB Stuttgart (15.30/Sky und Liga total!): "Falls wir das Spiel gewinnen oder zumindest einen Punkt holen sollten, geht es relativ schnell. Dann wird in den nächsten zehn Tagen entschieden. Rumeiern hasse ich sowieso wie die Pest." Veh will erst Gespräche aufnehmen, wenn seine Mannschaft 40 Punkte hat - derzeit sind es 39.

Berichte über einen unterschriftsreifen Vertrag, der ihm angeblich bereits von den Schalkern vorliegt, wies der Stuttgarter Meistertrainer von 2007 energisch zurück. "Das stimmt nicht. Das ist nicht der Fall. Das kann ich definitiv ausschließen", sagte Veh - auch wenn er sich vorstellen könne, noch einmal mit Heldt zu arbeiten. Heldt war beim Titelgewinn Sportdirektor des VfB.

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