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WM | 26.09.2013

Klinsmann: 10,5 Millionen Dollar Prämien möglich

Jürgen Klinsmann kann als Nationaltrainer der USA im kommenden Jahr mit zusätzlichen Zahlungen von bis zu 10,5 Millionen Dollar rechnen. Dies geht aus der Bilanz des USSF hervor.

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Chicago - Jürgen Klinsmann kann als Fußball-Nationaltrainer der USA im kommenden Jahr mit zusätzlichen Zahlungen von bis zu 10,5 Millionen Dollar rechnen. Dies geht aus der Bilanz des US-Fußball-Verbandes (USSF) hervor. Bereits für das abgelaufene Geschäftsjahr sind dort Bonuszahlungen für Klinsmann zwischen 500.000 und 10,5 Millionen Dollar eingestellt, wie hoch die Prämie ausfällt, hängt vom Abschneiden der USA bei der WM 2014 in Brasilien ab.

Aus der Bilanz geht nicht hervor, wie hoch die bereits für das Erreichen der Endrunde ausbezahlte Summe ist. Als Jahresgehalt wird für Klinsmann, dessen Vertrag bis zum 31. August 2014 läuft, ein Betrag von 2,5 Millionen Dollar ausgewiesen - mehr hat noch nie ein US-Trainer erhalten. Das Grundgehalt von Frauen-Coach Tom Sermanni liegt zwischen 195.000 und 210.000 Dollar, er kann bei der WM 2015 in Kanada und bei Olympia 2016 bis zu 80.000 an Prämien kassieren.

WM | 19.09.2013

Klinsmann: "Es kann nur ein Ziel geben: den Titel"

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat den Druck auf seinen Nachfolger Joachim Löw knapp neun Monate vor der WM in Brasilien noch einmal erhöht.

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München - Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat den Druck auf seinen Nachfolger Joachim Löw knapp neun Monate vor der WM in Brasilien noch einmal erhöht. "Für uns in Deutschland kann es nur ein Ziel geben: den Titel. Das ist eine ganz logische Erwartungshaltung nach all dem, was Deutschland im Fußball darstellt. Diesem Ziel muss sich alles andere unterordnen", sagte der 49 Jahre alte Coach der USA im FAZ-Gespräch.

Die DFB-Auswahl habe auch "absolut das Potenzial, Weltmeister zu werden, auch gegen Brasilien und Argentinien, gegen die Neymars und Messis dieser Welt", führte der Weltmeister von 1990 weiter aus.

Für sein US-Team, das im Gegensatz zu Deutschland bereits für das Turnier qualifiziert ist, sehen die Ziele für die WM im kommenden Jahr etwas anders aus: "In Brasilien wollen wir die Gruppenphase überstehen. Alles andere wäre eine Enttäuschung. Und dann kommt es darauf an, wie groß der Glaube ist, die großen Nationen auch in der K.o.-Runde schlagen zu können. Dieser Glaube und das Selbstbewusstsein wachsen bei uns."

Der Vertrag des früheren Torjägers läuft nach der WM aus, doch Klinsmann sieht seine Zukunft offensichtlich weiter als US-Coach. "Es gab im März ein erstes Gespräch. Aber es wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, langfristig zu denken. Ich denke nicht, dass meine Mission in den USA zu Ende ist", sagte er der Bild-Zeitung.

Gleichzeitig riet er dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und seinem ehemaligen Assistenten Löw auch zu einer weiteren Zusammenarbeit. "Auch für das Umfeld der Nationalelf wäre es das Signal, dass Jogi alles in der Hand behält und es nicht den Hauch eines Zweifels gibt. Für den Fall, dass es in Brasilien wider Erwarten schiefgeht, kann man Vorsichtsmaßnahmen einbauen. Dann sind auch alle Beteiligten Manns genug, sich zusammenzusetzen", sagte Klinsmann.

Auf Deutschland würde er bei der WM nur ungern schon in der Vorrunde treffen. "Das muss nicht sein. Deutschland lieber später in der K.o.-Runde", meinte Klinsmann. Ein Duell gegen das DFB-Team würde auf jeden Fall zu "extremen Gefühlen" führen, "wie sollte es auch anders sein, wenn man mit Deutschland das Sommermärchen erlebt hat und dann mit seiner zweiten Heimat bei einer WM wieder auf Deutschland trifft?"

WM | 11.09.2013

Klinsmanns US-Boys lösen das WM-Ticket

Trainer Jürgen Klinsmann hat mit der US-Nationalmannschaft ebenso wie Costa Rica vorzeitig die Qualifikation für die Fußball-WM 2014 geschafft.

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Washington - Trainer Jürgen Klinsmann hat mit der US-Nationalmannschaft ebenso wie Costa Rica vorzeitig die Qualifikation für die Fußball-WM 2014 geschafft. Gold-Cup-Gewinner USA glückte in Columbus/Ohio gegen die kriselnden Mexikaner ein 2:0 (0:0)-Erfolg und schob sich mit 16 Punkten wieder auf den ersten Tabellenplatz der CONCACAF-Qualifikationsgruppe vor Costa Rica (15), das in Kingston gegen den von Winfried Schäfer trainierten Gastgeber Jamaika zu einem 1:1 (0:0) kam.

"Das war ein intensives Spiel, aber alle wollten den Sieg unbedingt", sagte US-Coach Jürgen Klinsmann. Eddie Johnson in der 49. und Landon Donovan in der 78. Minuten trafen vor 24.584 Zuschauern im Columbus Crew Stadium für die US-Boys. "Ich bin so stolz auf dieses Team, das so hart gearbeitet hat. Jeder hat sich die WM-Teilnahme wirklich verdient", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi Donovan. Für die USA ist es die siebte Teilnahme in Folge an einer WM-Endrunde.

Hinter den USA und Mexiko hat Honduras nach dem 2:2 in Panama als Dritter mit elf Punkten gute Chancen, sich das dritte Direkt-Ticket für die WM in Brasilien zu sichern. Dahinter folgen Panama und Mexiko gleichauf (8 Punkte) auf den Plätzen vier und fünf vor Schlusslicht Jamaika (4). Der Viertplatzierte muss in die Relegation gegen Ozeanien-Vertreter Neuseeland.

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