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England | 18.10.2013

Fünf Spiele Sperre für Blackpool-Coach Ince

Der ehemalige englische Nationalspieler Paul Ince (45) ist vom Fußball-Verband FA unter anderem wegen einer Tätlichkeit zu fünf Spielen Sperre verurteilt worden.

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Köln - Der ehemalige englische Nationalspieler Paul Ince (45) ist vom Fußball-Verband FA unter anderem wegen einer Tätlichkeit zu fünf Spielen Sperre verurteilt worden. Der Teammanager des Zweitligisten FC Blackpool hatte beim 2:1-Sieg gegen den AFC Bournemouth seinen Frust über einen verschossenen Elfmeter zunächst an einer Wasserflasche entladen und damit eine Ordnerin getroffen. Im Anschluss beleidigte und bedrohte Ince den Vierten Offiziellen und drückte ihn an eine Wand, nachdem er auf die Tribüne verbannt worden war.

England | 03.10.2013

Polizei fordert Fans vor Derby zur Fairness auf

Die Polizei hat die Fußballfans von Tottenham Hotspur und West Ham United vor dem Londoner Derby zwischen beiden Teams am Sonntag zur Fairness aufgerufen.

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London - Die Polizei hat die Fußballfans von Tottenham Hotspur und West Ham United vor dem Londoner Derby zwischen beiden Teams am Sonntag zur Fairness aufgerufen und vor diskriminierenden Gesängen gewarnt. Die Sicherheitskräfte forderten die Anhänger beider Klubs auf, antisemitische Gesänge beziehungsweise Provokationen in Richtung des Gegners zu unterlassen.

Eine Spezialeinheit werde im und um das Stadion herum die Geschehnisse genau verfolgen, bei Verstößen gegen gesetzliche Bestimmungen hart durchgreifen und notfalls auch Verhaftungen durchführen, teilte die Polizei mit. "Rassismus und Beleidigungen haben bei uns nichts zu suchen und sind strafbar", teilte ein Polizeisprecher mit.

In der Vergangenheit war es zwischen diesen beiden Fangruppen immer wieder zu Auseinandersetzungen gekommen. Im vergangenen Jahr hatten Anhänger von West Ham United während des Ligaspiels gegen Tottenham "Spurs"-Fans mit Gesängen und abfälligen Gesten provoziert, unter anderem hatten zwei Extremisten den Hitler-Gruß gezeigt und waren daraufhin festgenommen worden.

Vor allem jüdische Gruppen, die im Londoner Norden, wo die Spurs beheimatet sind, stark vertreten sind, wurden immer wieder mit Sprechchören provoziert. Einige Tottenham-Fanklubs haben in ihrem Namen einen jüdischen Bezug. Zahlreiche Fans der Spurs bezeichnen sich wegen ihres jüdischen Hintergrunds selbst als "Yid Army".

England | 28.09.2013

Gnabry trifft für Arsenal

Serge Gnabry als Matchwinner für Arsenal, Unentschieden im "deutschen" Duell, Pleiten für die Star-Teams aus Manchester.

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London - Serge Gnabry als Matchwinner für Arsenal, Unentschieden im "deutschen" Duell, Pleiten für die Star-Teams aus Manchester: Während der deutsche U19-Nationalspieler Gnarby in der englischen Premier League beim 2:1 (0:0)-Sieg der Gunners zur Führung traf, trennten sich Tottenham Hotspur und der FC Chelsea ohne Nationalspieler André Schürrle und Lewis Holtby in den Startformationen 1:1 (1:0).

Manchester United baute seinen Fehlstart weiter aus und unterlag West Bromwich Albion 1:2 (0:0), Lokalrivale ManCity patzte beim 2:3 (1:0) bei Aston Villa. Sascha Riether und der FC Fulham unterlagen 1:2 (1:1) gegen Aufsteiger Cardiff City.

Arsenal verteidigte mit Mesut Özil, Per Mertesacker und Gnabry in der Startelf durch den fünften Sieg im sechsten Spiel die Tabellenführung erfolgreich. Der gebürtige Stuttgarter Gnabry traf zur Führung (58.) und erzielte seinen ersten Treffer überhaupt für die Gunners. Mit 18 Jahren und 76 Tagen ist der U19-Nationalspieler nun der zweitjüngste Liga-Torschütze Arsenals. Einzig Welt- und Europameister Cesc Fabregas, heute für den FC Barcelona aktiv, war am 25. August 2004 mit 17 Jahren und 113 Tagen noch jünger. Aaron Ramsey (62.) traf zum 2:0, Swanseas Ben Davies zum Endstand (82.).

Im Londoner Derby an der White Hart Lane hatte der Ex-Hoffenheimer Gylfi Sigurdsson Tottenham in Führung gebracht (20.), Chelsea-Routinier John Terry glich nach der Pause per Kopf aus (65.).

Schürrle wurde bei den Gästen nach 69 Minuten für den Belgier Eden Hazard eingewechselt und vergab nach 77 Minuten eine gute Chance. Holtby ersetzte nach 69 Minuten den Dänen Christian Eriksen.

Chelsea verlor in der 81. Minute den spanischen Welt- und Europameister Fernando Torres per Gelb-Roter Karte wegen wiederholten Foulspiels. In der 87. Minute verfehlte Sigurdsson mit seinem Bogenschuss nur haarscharf das Tor der Blues.

ManUnited blamierte sich im Heimspiel gegen West Brom und steht nach der dritten Saisonniederlage im sechsten Spiel nur auf Rang 12. Stürmer Wayne Rooney (57.) glich die Gästeführung durch Morgan Amalfitano (54.) zwischenzeitlich aus, Saido Berahino (67.) traf zum überraschenden Sieg und brachte Uniteds neuen Teammanager David Moyes weiter in Bedrängnis.

City konnte den Ausrutscher des Lokalrivalen nicht nutzen und verpasste es durch die Niederlage auch, vorübergehend die Tabellenführung zu übernehmen. Yaya Touré (45.) und der Ex-Wolfsburger Edin Dzeko () hatten die Citizens zwar zweimal in Front gebracht, Karim El Ahmadi (51.), Leandro Bacuna (74.) und der Österreicher Andreas Weimann (76.) drehten das Spiel.

Riethers Fulham war durch Steven Caulker (12.) in Rückstand geraten, Bryan Ruiz glich aus (45.) bevor Jordon Mutch in der Nachspielzeit zum Sieg der Waliser traf. Zudem bezwang der FC Southampton Crystal Palace 2:0 (0:0), Hull City schlug West Ham United 1:0 (1:0).

England | 03.09.2013

United verpflichtet Fellaini

Wenige Stunden nach dem Wechsel von Mesut Özil zum FC Arsenal hat auch Liga-Kontrahent Manchester United auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Marouane Fellaini verpflichtet.

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Manchester - Wenige Stunden nach dem Wechsel von Mesut Özil zum FC Arsenal hat auch Liga-Kontrahent Manchester United auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Der englische Fußball-Rekordmeister gab in der Nacht zu Dienstag die Verpflichtung des belgischen Nationalspielers Marouane Fellaini bekannt. Der Titelverteidiger überweist 32,4 Millionen Euro an den FC Everton. Vor der Saison hatte United bereits David Moyes als Nachfolger von Trainer-Legende Sir Alex Ferguson aus Everton geholt.

Fellaini ist Moyes' Wunschspieler. 2008 hatte dieser den Mittelfeldmann mit der Lockenmähne von Standard Lüttich in die Premier League geholt. "Ich habe mit Marouane fünf Jahre lang zusammengearbeitet und bin froh, dass er sich für Manchester United entschieden hat. Er hat großartige Fähigkeiten und ich glaube daran, dass er den Unterschied ausmachen kann", sagte Moyes, der nach schwachem Saisonstart bereits unter Druck geraten ist. Nach drei Spieltagen liegen die "Red Devils" fünf Punkte hinter Spitzenreiter FC Liverpool zurück.

Everton, mit drei Unentschieden in die Saison gestartet, reinvestierte die Millionen prompt - auch für den Nigerianer Victor Anichebe (zu West Bromwich Albion) bekamen die "Toffees" sieben Millionen Euro. Kurz vor Transferschluss um Mitternacht (MEZ) verpflichtete der Klub Romelu Lukaku (FC Chelsea), Garreth Barry (Manchester City) und James McCarthy (Wigan Athletic). Sowohl der belgische Stürmer Lukaku, als auch der englische Nationalspieler Barry wechseln für ein Jahr auf Leihbasis in den Goodison Park. Der Ire McCarthy kostet Everton 15,3 Millionen Euro.

England | 01.09.2013

ManUnited verliert in Liverpool - Rooney verletzt

Englands Rekordmeister Manchester United steckt in der Krise. Die Red Devils unterlagen im Klassiker beim früheren Rekordchampion FC Liverpool mit 0:1 (0:0).

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Liverpool - Englands Fußball-Rekordmeister Manchester United steckt schon nach dem dritten Spieltag der Premier League in der Krise, der FC Arsenal kommt auch ohne den verletzten Lukas Podolski immer besser in Fahrt und tankte mit einem Derbysieg über Tottenham Hotspur Selbstvertrauen.

ManUnited unterlag im Klassiker beim früheren Rekordchampion FC Liverpool mit 0:1 (0:0) und blieb nach dem 0:0 gegen Chelsea sechs Tage zuvor erneut sieglos. Mit vier Punkten aus drei Spielen sortiert sich das ohne den verletzten Stürmerstar Wayne Rooney angetretene Team des neuen Teammanagers David Moyes vorerst im Tabellenmittelfeld ein. Liverpool übernahm mit dem dritten Sieg den ersten Platz.

Tottenham Hotspur verpasste durch das 0:1 (0:1) bei Arsenal den Sprung an die Spitze und fiel als Sechster sogar noch hinter die Gunners zurück. Per Mertesacker spielte bei Arsenal über die kompletten 90 Minuten, die deutschen Youngster Gedion Zelalem (16) und Serge Gnabry (18) standen erneut im Kader, blieben jedoch ebenso auf der Bank wie bei den Spurs Lewis Holtby. Den Siegtreffer erzielte der Franzose Olivier Giroud (23.).

An der Anfield Road in Liverpool gelang Daniel Sturridge der Treffer des Tages bereits in der vierten Spielminute. Rooney hatte die Reise nach Liverpool wegen einer im Training erlittenen Platzwunde am Kopf nicht angetreten, der 27-Jährige fällt wohl auch für Englands WM-Qualifikationsspiele gegen Moldau und die Ukraine aus. Für Rooney rückte der walisische Routinier Ryan Giggs (39) in die Anfangsformation von ManUnited.

Der deutsche Torwart Gerhard Tremmel saß beim 2:0 (1:0)-Sieg von Swansea City bei West Bromwich Albion erneut nur auf der Bank.

England | 31.08.2013

Manchester City wieder auf Kurs - Sieg für Huth

Manchester City liegt in der Premier League nach der überraschenden Niederlage am vergangenen Spieltag wieder auf Kurs und hat im zweiten Anlauf doch einen Aufsteiger bezwungen.

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Manchester - Manchester City liegt in der Premier League nach der überraschenden Niederlage am vergangenen Spieltag wieder auf Kurs und hat im zweiten Anlauf doch einen Aufsteiger bezwungen. Die Citizens gewannen am dritten Spieltag der höchsten englischen Spielklasse gegen Hull City etwas mühsam 2:0 (1:0) und liegen zumindest vorerst auf Platz zwei der Tabelle. Der spanische Neuzugang Álvaro Negredo sorgte in der 65. Minute gegen clever verteidigende Gäste für den erlösenden Führungstreffer. Yaya Touré erzielte das 2:0. Vergangenes Wochenende hatte Manchester 2:3 bei Aufsteiger Cardiff City verloren.

In den übrigen Spielen der englischen Eliteklasse herrschte Torarmut. Stoke City mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Robert Huth in der Startelf sicherte sich durch einen 1:0 (0:0)-Sieg bei West Ham United vorerst den fünften Tabellenplatz, Jermaine Pennant traf. Newcastle United bezwang Sascha Riethers FC Fulham durch einen späten Treffer von Hatem Ben Arfa ebenso 1:0 (0:0) wie der FC Norwich den FC Southhampton. Cardiff und der FC Everton trennten sich 0:0.

England | 20.08.2013

Hillsborough: Spenden für ein Ferienhaus

Im Zuge der Untersuchung der Hillsborough-Katastrophe von 1989 haben sich die zuständigen Polizeibeamten anscheinend an Geldspenden für die 96 Todesopfer vergreifen wollen.

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London - Eine Mikrowelle für die Dienstküche, Sportgeräte für den Fitnessraum und ein Ferienhaus in Übersee: Im Zuge der Untersuchung der Hillsborough-Katastrophe von 1989 haben sich die zuständigen Polizeibeamten anscheinend an Geldspenden für die 96 Todesopfer vergreifen wollen. Das berichtet die englische Tageszeitung "Liverpool Echo" mit Verweis auf Dokumente der zur Aufarbeitung eingesetzten unabhängigen Kommission.

Demnach machte in der Dienststelle von South Yorkshire im Jahr 1991 eine "Wunschliste" die Runde, auf der Vorschläge über den Einsatz von "restlichen Geldern" eingetragen werden konnten. Die Spendensumme für die Angehörigen der Zuschauer, die am 15. April 1989 beim Halbfinalspiel des FA-Cups zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest in einem überfüllten Liverpool-Block erdrückt worden waren, betrug rund 14 Millionen Euro.

Den Großteil der Gelder hätten die Familien der Opfer sowie Überlebende des Unglücks erhalten. Ein Sachverwalter wandte sich dann mit der Frage an Polizei und andere Organisatoren, was mit der Restsumme geschehen solle.

"Die Polizei South Yorkshire reichte offizielle Vorschläge ein, die zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit sowie bei Fußballspielen gedacht waren", sagte der derzeitige Polizeichef von South Yorkshire Andy Holt. Eine kleine Anzahl von Beamten hätte zusätzlich individuelle Ideen eingereicht. Von den geplanten Projekten wurde offenbar aber keines genehmigt.

Vertreter der Hinterbliebenen reagierten entsetzt. "Das ist das Schlimmste, was ich seit langem gehört habe. Die Leute denken, dass das Geld an die Familien ging, aber das ist falsch. Vieles ging an andere Stellen", sagte Margaret Aspinall, die die Liste als "verachtenswert" bezeichnete.

Im vergangenen September hatte eine unabhängige Untersuchung ergeben, dass 41 der 96 Getöteten hätten gerettet werden können, wenn sie schneller medizinische Hilfe erhalten hätten. Polizei- und Rettungskräften seien schwere Fehler unterlaufen, zudem habe die Polizei später für sie negative Passagen aus Berichten entfernt.

Eine neue Untersuchung der Hillsborough-Katastrophe wird noch vor April kommenden Jahres beginnen. Die Neuaufnahme soll alle Fakten und jegliches strafbare Verhalten rund um das Unglück im Fußball-Stadion von Sheffield Wednesday ans Licht bringen.

Bundesliga | 15.08.2013

Dutt hofft auf schnelles Di-Santo-Debüt für Werder

Werder Bremens Trainer Robin Dutt schließt ein schnelles Debüt des am Mittwoch verpflichteten argentinischen Stürmers Franco di Santo nicht aus.

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Bremen - Werder Bremens Trainer Robin Dutt schließt ein schnelles Debüt des am Mittwoch verpflichteten argentinischen Stürmers Franco di Santo nicht aus. "Ich muss mir natürlich im Training einen Überblick verschaffen, aber ich hoffe schon ein bisschen auf den Samstag", sagte der Coach 48 Stunden vor dem ersten Heimspiel der Norddeutschen (15.30 Uhr/Sky) gegen den FC Augsburg.

Di Santo, zuletzt in der englischen Premier League drei Jahre im Kader von Wigan Athletic, war seit Juli vertragslos, hielt sich aber mit Privattrainern fit. "Das war für mich eine ungewöhnliche Situation, aber jetzt bin ich bereit für eine neue Herausforderung", sagte der 24-Jährige am Donnerstag in der Hansestadt.

Der 1,93 m lange Angreifer, der sich an der Weser für die Rückennnummer neun entschieden hat, soll in der Sturmspitze den von Bayern München verpflichteten Nils Petersen entlasten. Di Santo: "Ich bin in der Offensive flexibel einsetzbar, möchte mich bei Werder Bremen durchsetzen und auch wieder für die Nationalmannschaft empfehlen." Bislang kam der Torjäger dreimal international für sein Heimatland zum Einsatz.

England | 27.07.2013

Dementi: FC Liverpool nicht zu verkaufen

Die Besitzer des ehemaligen englischen Fußball-Rekordmeisters FC Liverpool haben einen möglichen Verkauf entschieden abgelehnt und entsprechende Mediengerüchte dementiert.

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Liverpool - Die Besitzer des ehemaligen englischen Fußball-Rekordmeisters FC Liverpool haben einen möglichen Verkauf entschieden abgelehnt und entsprechende Mediengerüchte dementiert. "Die Fenway Sports Group hat ihre Position erneut verdeutlicht und bekräftigt, dass der Verein nicht zum Verkauf steht", sagte ein Sprecher der Reds. Ein Vertreter der Gruppe, die den 18-maligen Meister im Oktober 2010 übernommen hatte, sagte zudem: "Wir haben mit niemandem Gespräche über einen Verkauf geführt. Ich weiß nicht, wer diese Gerüchte in die Welt gesetzt hat."

Das Boulevardblatt Sun hatte berichtet, dass der Traditionsklub für umgerechnet etwa 406 Millionen Euro übernommen werden könnte. Angeblich zeigten die saudi-arabische Ölfirma Saudi Aramco und zwei amerikanische Milliardäre großes Interesse.

England | 06.07.2013

Medien: Alkohol-Zwischenfall bei Gascoigne

Der frühere englische Fußball-Star Paul Gascoigne ist vier Monate nach seiner letzten Alkohol-Entziehungskur anscheinend rückfällig geworden.

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London - Der frühere englische Fußball-Star Paul Gascoigne ist vier Monate nach seiner letzten Alkohol-Entziehungskur anscheinend rückfällig geworden. Der 46-Jährige soll in der Nacht zum Freitag in Stevenage im Norden Londons offensichtlich alkoholisiert auf einem Bahnsteig randaliert haben.

Medienberichten zufolge ging er dabei seine Ex-Frau Sheryl und einen Polizisten an. Der 57-malige Nationalspieler soll vorübergehend festgenommen worden sein, eine Anklage erfolgte allerdings nicht. Die Polizei bestätigte grundsätzlich einen Vorfall mit "einem 46-jährigen Mann", nannte allerdings keine Namen.

"Gazza" hatte sich in den vergangenen Jahren mehreren Entziehungskuren unterzogen, war jedoch immer wieder durch Alkohol-Exzesse in die Schlagzeilen geraten. Nach seinem letzten Rückfall im Februar dieses Jahres schwebte er in Lebensgefahr und ließ sich in einer Klinik im US-Bundesstaat Arizona behandeln.

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