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England | 24.05.2013

ManUnited: Moyes entlässt Ferguson-Vertraute

Der neue Teammanager David Moyes hat beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United erste Veränderungen am Erbe des zurückgetretenen Sir Alex Ferguson vorgenommen.

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Manchester - Der neue Teammanager David Moyes hat beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United erste Veränderungen am Erbe des zurückgetretenen Sir Alex Ferguson vorgenommen. Moyes, der vom FC Everton nach Manchester wechselt, entließ am Freitag nach fast 27 Jahren in Diensten des Vereins Mike Phelan, den langjähriger Assistenten Fergusons, sowie Torwarttrainer Eric Steele.

"Ich werde meine eigenen Leute für den Trainerstab berufen, möchte Mike und Eric aber im Namen des Vereins für ihre Arbeit danken", sagte Moyes zu seiner Entscheidung. Als Nachfolger für Steele plant er mit Chris Woods, dem Torwarttrainer seines Ex-Klubs. Zudem soll er sich um Trainer-Veteran Jimmy Lumsden für sein Team bemühen.

England | 17.05.2013

Fergusons Abschied: "Wird ein anderes Leben sein"

Sir Alex Ferguson (71) von Manchester United geht mit Vorfreude in seine letzte Partie als Teammanager von Manchester United.

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Manchester - Sir Alex Ferguson (71) von Manchester United geht mit Vorfreude in seine letzte Partie als Teammanager von Manchester United. "Das Spiel am Sonntag wird mein 1500. Spiel für United, das ist ziemlich unglaublich", sagte Ferguson auf seiner letzten Spieltags-Pressekonferenz als Trainer vor dem Auswärtsspiel bei West Bromwich Albion am Sonntag (17.00 Uhr). Das Feuer, das Spiel gewinnen zu wollen, brenne nach mehr als 26 Jahren noch immer.

Nach seiner letzten Partie auf der Trainerbank werde er am 4. Juni für einen Monat in den Urlaub fahren, bevor er Anfang August an der Hüfte operiert wird. "Es wird ein anderes Leben sein nach fast 40 Jahren als Coach", sagte Ferguson. Die Gedanken an seine Zeit beim englischen Rekordmeister würden ihn aber immer begleiten.

Einen bestimmten Moment wollte der Schotte auch nach 38 Titeln mit den Red Devils nicht hervorheben. "Die 26 Jahre bei Manchester United waren fantastisch, die gesamte Zeit. Ich bin stolz darauf", sagte Ferguson, zu dessen Ehren schon jetzt eine Bronzestatue vor dem Stadion steht, am Freitag.

Am vergangenen Wochenende hatte der 71-Jährige seinen 13. Premier-League-Titel mit United gefeiert. Fergusons Nachfolger bei Manchester wird ab der kommenden Saison David Moyes.

England | 11.05.2013

Manchester: Scholes beendet Karriere

Der 38 Jahre alte Fußball-Veteran Paul Scholes vom englischen Rekordmeister Manchester United hat zum Ende der Saison seinen erneuten Rücktritt erklärt.

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Manchester - Der 38 Jahre alte Fußball-Veteran Paul Scholes vom englischen Rekordmeister Manchester United hat zum Ende der Saison seinen erneuten Rücktritt erklärt. Dies teilte der Verein auf seiner Homepage mit. Bereits im Sommer 2011 war Scholes, der seit seiner Jugend bei ManUnited spielt, zurückgetreten, hatte dann aber nach dem verpassten Titel in der Premier League für ein weiteres Jahr verlängert.

Scholes, der bei Manchester zur "goldenen Generation" um Ryan Giggs und David Beckham gehörte, gewann elf Meisterschaften und wurde 1999 und 2008 Champions-League-Sieger.

"Ich werde endgültig die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Es war eine Ehre, unter dem großartigsten Trainer aller Zeiten so eine lange und erfolgreiche Karriere bei Manchester United zu haben", wird Scholes zitiert.

"Paul ist ein wirklich unglaublicher Spieler, der seinem Verein stets treu geblieben ist. Es war eine wahres Privileg, so lange mit ihm arbeiten zu dürfen", sagte "Sir" Alex Ferguson, der einzige Trainer in der Laufbahn von Scholes. Auch Ferguson beendet am Saisonende seine großartige Karriere.

England | 11.05.2013

Historischer Lampard sichert Chelsea späten Sieg

Der FC Chelsea hat dank der Klub-Ikone Frank Lampard in der englischen Premier League weiter beste Chancen auf Platz drei und die direkte Qualifikation für die Champions League.

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Birmingham - Der FC Chelsea hat dank der Klub-Ikone Frank Lampard in der englischen Premier League weiter beste Chance auf Platz drei und die direkte Qualifikation für die Champions League. Der Mittelfeldspieler traf beim 2:1 (0:1)-Sieg bei Aston Villa in der 61. und 89. Minute und erreichte gleichzeitig eine historische Marke: Mit seinem 202. und 203. Treffer für die Blues hat Lampard in der Rangliste der erfolgreichsten Vereinstorschützen die Chelsea-Legende Bobby Tambling überholt und sich alleine an die Spitze gesetzt. Am Saisonende verlässt der 34-jährige Lampard, der seit 2001 an der Stamford Bridge spielt, den Champions-League-Sieger von 2012.

In der turbulenten Partie mit neun Minuten Nachspielzeit hatte Christian Benteke die Gastgeber zuvor in Führung gebracht, zudem sah der Villa-Torschütze und Chelseas Ramires Gelb-Rot.

England | 26.04.2013

Fry neuer Vorsitzender der Premier League

Der britische Geschäftsmann Anthony Fry ist zum neuen Vorsitzenden der Premier League gewählt worden. Der 57-Jährige wird sein Amt ab dem 1. Juni zunächst drei Jahre lang ausüben.

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London - Der britische Geschäftsmann Anthony Fry ist zum neuen Vorsitzenden der Premier League gewählt worden. Der 57-Jährige wird sein Amt als Chef der ersten englischen Fußball-Liga ab dem 1. Juni zunächst drei Jahre lang ausüben und damit Nachfolger von Dave Richards sein, der nach 14 Jahren als Vorsitzender aufhört.

"Ich hege eine tiefe Leidenschaft für diesen Sport und bin davon überzeugt, dass die Fähigkeiten und Eigenschaften, welche ich mir während meiner beruflichen Karriere angeeignet habe, der Premier League helfen werden", sagte Fry. In London hatte er zuvor im Bankensektor gearbeitet.

England | 25.04.2013

Hillsborough: Verfahren wird 2014 neu aufgerollt

Die neue Untersuchung der Hillsborough-Katastrophe ist für das Frühjahr 2014 anberaumt worden. Das teilte der zuständige Richter Lord Justice John Goldring am Donnerstag mit.

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London - Die neue Untersuchung der Hillsborough-Katastrophe ist für das Frühjahr 2014 anberaumt worden. Das teilte der zuständige Richter Lord Justice John Goldring am Donnerstag mit. Laut Goldring soll die Neuaufnahme alle Fakten und jegliches strafbare Verhalten rund um das Unglück im Fußball-Stadion von Sheffield Wednesday ans Licht bringen. Über den Ort der Untersuchung will Goldring in der kommenden Woche entscheiden.

Am 15. April 1989 waren beim Halbfinalspiel des FA-Cups zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest 96 Menschen in einem überfüllten Liverpool-Block erdrückt worden. Im vergangenen September hatte eine unabhängige Untersuchung ergeben, dass 41 der 96 Getöteten hätten gerettet werden können, wenn sie schneller medizinische Hilfe erhalten hätten. Polizei- und Rettungskräften seien schwere Fehler unterlaufen, zudem habe die Polizei später für sie negative Passagen aus Berichten entfernt.

International | 25.04.2013

Hooligans und Polizisten bei Krawallen verletzt

Bei einer Massenschlägerei zwischen Hooligans rivalisierender Fußballvereine und der Polizei sind in Sarajewo 16 Randalierer und sieben Polizeibeamte verletzt worden.

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Sarajevo - Bei einer Massenschlägerei zwischen Hooligans rivalisierender Fußballvereine und der Polizei sind in Sarajewo/Bosnien-Herzegowina 16 Randalierer und sieben Polizeibeamte verletzt worden. Die Gruppen, die auf dem Weg zu unterschiedlichen Spielen ihrer Vereine waren, gerieten in der Stadt Oborci heftig aneinander. Die Polizei nahm 62 der 120 prügelnden Rowdys fest. Zwei Personen erlitten schwere Kopfverletzungen. Einer von ihnen liegt nach einer Operation auf der Intensivstation.

England | 22.04.2013

Van Persie führt ManUnited mit Hattrick zum Titel

Englands Fußball-Rekordmeister Manchester United hat sich zum 20. Mal den Titel gesichert. Alle Tore beim 3:0 gegen Aston Villa erzielte Topstürmer Robin van Persie.

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Manchester - Englands Fußball-Rekordmeister Manchester United hat sich zum 20. Mal den Titel gesichert. Die Red Devils siegten am Montagabend ungefährdet 3:0 (3:0) gegen Aston Villa und sind bereits fünf Spieltage vor Ende der englischen Premier League nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Möglich wurde der vorzeitige Triumph durch die 1:3-Pleite von Stadtrivalen und Titelverteidiger Manchester City gegen Tottenham am Sonntag.

Mann des Abend war Topstürmer Robin van Persie, dem ein Hattrick gelang (2./13./33.). Der Niederländer, der vor der Saison von Arsenal kam, hat damit 24 Treffer auf dem Konto. Für Teammanager Ferguson war es in seiner mittlerweile 27-jährigen Amtszeit bei United bereits der 13. Meistertitel.

Der frisch gebackene Meister kann zudem noch für einen Rekord sorgen: Sollte United alle verbleibenden Saisonspiele gewinnen, stünden am Ende 96 Punkte zu Buche. Die bisherige Rekordmarke liegt bei 95 Punkten, die der FC Chelsea 2005 unter dem damaligen Trainer José Mourinho aufgestellt hatte.

United sorgte durch van Persie früh für klare Verhältnisse, und geriet nur einmal in Bedrängnis als der Belgier Christian Benteke den Ausgleich knapp verpasste (12.). Danach spielte nur noch United und erhöhte durch Neuzugang van Persie, der im neunten Jahr auf der Insel seinen ersten Meistertitel feiern konnte. Villa leistete auch im zweiten Durchgang kaum Gegenwehr. Der ehemalige Dortmunder Shinji Kagawa schoss aus drei Metern am leeren Tor vorbei (76.). Danach herrschte grenzenlose Freude auf dem Rasen des Old Trafford.

England | 19.04.2013

Young fehlt Manchester United bis zum Saisonende

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United muss auf seinem Weg zum 20. Meistertitel auf Mittelfeldspieler Ashley Young verzichten.

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Manchester - Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United muss auf seinem Weg zum 20. Meistertitel auf Mittelfeldspieler Ashley Young verzichten. Wie Teammanager Sir Alex Ferguson am Freitag mitteilte, werde der 27 Jahre alte englische Nationalspieler wegen einer Knöchelverletzung in den restlichen fünf Spielen der Saison fehlen. "Wir sind zunächst von einer Pause von zwei bis drei Wochen ausgegangen. Jetzt fällt er bis zum Saisonende aus", sagte Ferguson.

ManUnited liegt in der Tabelle der Premier League praktisch uneinholbar mit 13 Punkten vor dem Stadtrivalen Manchester City. Sollten die Red Devils am Montag gegen Aston Villa gewinnen und City, das eine Partie weniger absolviert hat, bei Tottenham Hotspur verlieren, wäre der Jubiläumstitel auch rechnerisch garantiert.

England | 14.04.2013

ManCity steht im Finale gegen Wigan

Der englische Fußballmeister Manchester City hat das Finale um den FA-Cup erreicht und peilt gegen Wigan Athletic den sechsten Triumph im ältesten Klubwettbewerb der Welt an.

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London - Der englische Fußballmeister Manchester City hat das Finale um den FA-Cup erreicht und peilt den sechsten Triumph im ältesten Klubwettbewerb der Welt an. Die Citizens setzten sich am Sonntag im Halbfinale gegen Titelverteidiger und Champions-League-Sieger FC Chelsea mit 2:1 (1:0) durch und treffen am 11. Mai erneut im Wembley-Stadion auf Außenseiter Wigan Athletic. Der 2:0-Sieg Wigans gegen den zweitklassigen FC Millwall war am Samstag von schweren Krawallen im Millwall-Block überschattet worden.

Für Manchester erzielte Samir Nasri (35.) die Führung, kurz nach der Pause erhöhte Sergio Agüero (47.) auf 2:0. Der frühere Hoffenheimer Demba Ba (66.) verkürzte für Chelsea.

City begann stärker und hatte früh die ersten Möglichkeiten. Sergio Agüero (4.) setzte einen Schuss ans Außennetz, wenig später scheiterte Carlos Tévez (10.) an Petr Cech. Auch in den folgenden Minuten war der Meister deutlich spielbestimmend, Chelsea wartete tief in der eigenen Hälfte auf die Angriffe. Erst in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit kamen die Blues besser ins Spiel, das Tor erzielte jedoch Nasri. Nach starker Vorarbeit von Yaya Touré und Agüero traf der Franzose zur verdienten Führung.

Nach der Pause führte gleich der erste Angriff zu Agüeros Treffer, der kleine Stürmer war per Kopf erfolgreich. Aus dem Nichts traf Ba per Seitfallzieher zum schmeichelhaften Anschlusstreffer, in der Folge wachte Chelsea auf. Juan Mata (69.) scheiterte jedoch an Citys Costel Pantilimon, der im Pokal für Stammtorhüter Joe Hart zwischen den Pfosten steht. Chelsea-Verteidiger David Luiz (79.) setzte wenig später einen Freistoß knapp neben das Tor.

Am Samstag waren in der Partie zwischen Wigan und Millwall die Hooligans des Zweitligisten brutal aufeinander losgegangen, erst durch den massiven Einsatz von Sicherheitskräften konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. "Millwall-Fans beschämen den Fußball und verwandeln Wembley in ein Blutbad", schrieb die englische Boulevardzeitung The Sun. Der Verband FA leitete umgehend Ermittlungen zu den Vorfällen ein.

Nach Polizeiangaben wurden elf Randalierer festgenommen. "Es ist eine Schande", sagte Wigan-Boss Roberto Martinez: "Eine Minderheit hinterlässt diesen ekligen Geschmack." Der FC Millwall kündigte an, die identifizierten Gewalttäter lebenslang von allen Partien des Vereins auszuschließen.

Shaun Maloney (25.) und Callum McManaman (78.) hatten die Treffer für Wigan erzielt und die erste Endspiel-Teilnahme des aktuellen Tabellen-18. der Premier League perfekt gemacht.

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