SID-IMAGES/AFP/PATRIK STOLLARZ

Bundesliga | 10.11.2013

FCA: Beschwerde gegen Schiedsrichter Gagelmann

Bundesligist FC Augsburg fühlt sich von Schiedsrichter Peter Gagelmann ungerecht behandelt und hat eine Beschwerde gegen den Referee bei der Deutschen Fußball Liga angekündigt.

München - Bundesligist FC Augsburg fühlt sich von Schiedsrichter Peter Gagelmann ungerecht behandelt und hat eine Beschwerde gegen den Referee bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) angekündigt. "Wenn ein Schiedsrichter zu einem Spieler sagt 'Verpiss Dich!' - ich finde, das hat auf dem Platz nichts zu suchen. Das ist ein Verhalten, das man so nicht durchgehen lassen kann", sagte Manager Stefan Reuter nach dem 0:3 (0:2) des FCA bei Bayern München der ARD.

Gagelmann (Bremen) hatte sich den Unmut der Augsburger gleich durch mehrere strittige Entscheidungen zugezogen. Vor dem Eckball, der zum 1:0 der Münchner durch Jerome Boateng führte (4.), hätte es wegen einer Abseitsstellung von Bayern-Angreifer Mario Mandzukic Freistoß für den FCA geben müssen. Überdies war der Handelfmeter, den Thomas Müller zum 3:0 nutzte (90.+5), umstritten: Müller schoss Matthias Ostrzolek an, der die Hände schützend vors Gesicht gehalten hatte. Trainer Markus Weinzierl regte sich über die Entscheidung so sehr auf, dass er von Gagelmann auf die Tribüne verwiesen wurde.

"Es geht im Abstiegskampf um jedes Tor, da muss es erlaubt sein, ein bisschen emotionaler zu reagieren", äußerte Weinzierl. Dennoch habe er sich nichts zuschulden kommen lassen. "Ich werde mal lesen, warum ich auf die Tribüne musste oder was ich da anscheinend gesagt habe. Gagelmann hat es mit Sicherheit nicht gehört. Ich gehe davon aus, dass es mein Konto belastet - und sonst nichts", sagte er.

Ostrzolek schimpfte, Gagelmann habe mit zweierlei Maß gemessen. "Ich finde es schon ziemlich komisch, wenn der Schiedsrichter mit den Spielern unterschiedlich umgeht, sich mit den Bayern-Spielern komplett normal unterhält und wir fast schon beleidigt werden, er uns wegschickt und anschnauzt."

Bundesliga | 10.11.2013

Spieler des Tages: Heung-Min Son

Heung-Min Son reiste einen Tag nach seiner Drei-Tore-Gala gegen den Hamburger SV (5:3) zu Länderspielen gegen die Schweiz und Russland in seine Heimat.

Leverkusen - Am Sonntag war Heung-Min Son schon wieder auf Achse. Einen Tag nach seiner Drei-Tore-Gala gegen den Hamburger SV (5:3) reiste der südkoreanische Fußball-Nationalspieler von Bayer Leverkusen zu Länderspielen gegen die Schweiz und Russland in seine Heimat. "Wir spielen in Südkorea und sind dann noch fünf Tage in Dubai. Wann ich zurückkomme, weiß ich gar nicht", sagte der 21-Jährige, der beim 5:3-Erfolg gegen den Hamburger SV erstmals einen Dreierpack in der Bundesliga erzielt hatte.

Gegenspieler Heiko Westermann sah als Rechtsverteidiger mehr als einmal nur die Hacken des Bayer-Stars, wenn dieser den Turbo einschaltete und unaufhaltsam in Richtung Hamburger Tor zusteuerte. Son war an diesem Nachmittag einfach nicht zu halten. "Heiko hat ein paar mal hingelangt, das hat auch ganz schön weh getan", berichtete Son, der sich aber nicht den Schneid abkaufen ließ und seine Torlosserie im Fußball-Oberhaus nach drei Monaten beenden konnte.

Statt sich unter Druck zu setzen, spielte der Mann, der schon die Nachwuchsabteilung des HSV durchlaufen hatte, nach dem Motto: "Locker bleiben, Spaß haben!" Das hatte Son gegen seinen Ex-Klub, für den immer noch sein Herz schlägt. Deshalb tat ihm sein Dreierpack auch irgendwie leid, allerdings scheint der 10-Millionen-Mann nun in Leverkusen endgültig angekommen zu sein.

Bundesliga | 09.11.2013

Gladbach schießt Club auf den letzten Platz

Borussia Mönchengladbach hat in der Fußball-Bundesliga eine mögliche Niederlage abgewehrt. Das Team von Lucien Favre drehte das Spiel und schlug den 1. FC Nürnberg mit 3:1 (0:1).

Mönchengladbach - Der 1. FC Nürnberg ist in seinem freien Fall am Tabellenende der Bundesliga angekommen. Bei Borussia Mönchengladbach verlor der Club trotz langer Führung mit 1:3 (1:0) und bleibt nach zwölf Spieltagen die einzige sieglose Mannschaft im deutschen Profi-Fußball. Während die Franken erstmals seit März 2008 die Rote Laterne übernahmen, stellte die Borussia den Klubrekord von sechs Siegen aus den ersten sechs Heimspielen ein und bleibt starker Vierter.

Juan Arango (72.), ein Eigentor von Niklas Stark (75.) und Patrick Herrmann (87.) sorgten für den glücklichen Sieg der Borussia, die nur im Jahr 1987 ebenfalls mit sechs Heimsiegen gestartet war. Bei den Gästen, die durch Josip Drmic (21.) in Führung gegangen waren, scheint der erhoffte Effekt aus dem Trainerwechsel dagegen schon verpufft. In den drei Spielen unter dem Niederländer Gertjan Verbeek sammelte der FCN gerade einmal einen Punkt und setzte seinen Absturz fort. Pech für Nürnberg: Schiedsrichter Christian Dingert und seine Assistenten übersahen, dass ein Schuss von Drmic an die Unterkante der Latte knapp hinter der Torlinie aufsprang (80.).

Vor 53.235 Zuschauern übernahm die Borussia nur in der Anfangsphase die Kontrolle, in der 3. Minute hatte Herrmann nach Pass von Arango die Führung auf dem Fuß. Anschließend fehlte den Gladbachern jedoch die Kaltschnäuzigkeit und Passgenauigkeit der vergangenen Wochen, leichtfertige Ballverluste brachten die Fohlen immer wieder in Gefahr.

Nürnberg dagegen versteckte sich keineswegs. Wie von Verbeek gefordert trat der FCN mit Mut und Offensivgeist auf und tauchte immer häufiger gefährlich vor U21-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen auf. Drmic (8.), Hiroshi Kiyotake (11.) und Markus Feulner (15.) verpassten aber aus guter Position.

Wenig später war es soweit: Nach gekonntem Pass von Kiyotake vollendete Drmic eiskalt ins rechte Eck, ter Stegen war beim fünften Saisontor des Schweizers ohne Chance. Auch im Anschluss blieben die Nürnberger die bessere Mannschaft und hätten sogar noch erhöhen können. Erst kurz vor der Pause kam Gladbach zu Chancen. Nürnbergs Schlussmann Raphael Schäfer rettete gegen Arango (41.), Max Kruse verfehlte sein Ziel zudem knapp (44.).

Im zweiten Durchgang erhöhte Gladbach den Druck, hatte mehr Ballbesitz, verschaffte sich aber kaum Raumgewinn. Chancen ergaben sich weiter auf der Gegenseite: Der agile Drmic wurde erst in letzter Sekunde von Granit Xhaka gestoppt (54.). Die Borussia hatte dabei Glück, dass Dingert (Lebecksmühle) nicht auf Elfmeter entschied.

Ab der 60. Minute warf Gladbach alles nach vorne. Die erste Großchance hatte der Brasilianer Raffael, der aus zwei Metern im glänzend reagierenden Schäfer seinen Meister fand (63.). Arangos Traumtor aus 20 Metern in den Winkel brachte dann doch noch den Ausgleich, ehe das Eigentor des eingewechselten Stark das Spiel auf den Kopf stellte. Herrmann sorgte kurz vor dem Ende für die Entscheidung.

Bei Gladbach zeigten Schlussmann ter Stegen und Arango Normalform, bei Nürnberg überzeugten Kiyotake und Drmic.

Bundesliga | 09.11.2013

Rückschlag für Dortmund - 1:2 in Wolfsburg

Borussia Dortmund verliert in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg mit 1:2 (1:0). Ivica Olic gelang dabei ein Traumtor für die Wölfe.

Wolfsburg - Nur drei Tage nach der bitteren Pleite in der Champions League hat Borussia Dortmund auch in der Fußball-Bundesliga einen herben Rückschlag erlitten. Beim VfL Wolfsburg verlor das Team von Trainer Jürgen Klopp verdient mit 1:2 (1:0) und kassierte damit erstmals in dieser Saison zwei Niederlage in Serie. Vor dem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel gegen Bayern München in zwei Wochen sind die Westfalen damit mit vier Punkten Rückstand auf den Rekordmeister in die Defensive geraten.

Die Wolfsburger setzten dagegen ihre Erfolgsserie fort. Der Sieg gegen den BVB war bereits der vierte Dreier in Serie für den VfL - der hochambtionierte Klub wird seinen Ansprüchen und Investitionen immer mehr gerecht.

Die Tore erzielten Marco Reus (45.+2) und VfL-Akteur Ricardo Rodriguez (56.) jeweils per Freistoß. Ivica Olic traf mit einem sehenswerten Fernschuss (69.) zum 2:1.

Vor 30.000 Zuschauern stand beim BVB wie gewohnt Roman Weidenfeller zwischen den Pfosten. Der 33-Jährige war am Freitag erstmals von Bundestrainer Joachim Löw für die Nationalmannschaft nominiert worden. Ansonsten wechselte Klopp im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen den FC Arsenal auf zwei Positionen. Für Sokratis kehrte Nationalspieler Mats Hummels in die Innenverteidigung zurück, zudem kam Pierre-Emerick Aubameyang für Jakub Blaszczykowski zum Einsatz.

Wolfsburgs Coach Dieter Hecking musste auf Spielmacher Diego verzichten, der sich beim Sieg in Frankfurt in der Vorwoche eine Rippenverletzung zugezogen hatte. Für ihn spielte Daniel Caligiuri.

Die Gastgeber versuchten die Dortmunder schon früh in deren Hälfte zu stören. Doch die erste Chance hatte der BVB: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß köpfte Hummels über das Tor (7.). Der VfL versteckte sich allerdings keineswegs. Bei mehreren Standardsituationen bekam Weidenfeller einiges zu tun.

Ansonsten fiel den Dortmundern gegen die kampf- und laufstarken Wolfsburger zunächst nicht viel ein. Nur selten knüpfte die Borussia in der Offensive an ihre Leistung aus früheren Spielen an. Im Gegensatz dazu agierten die Wolfsburger vor allem im Spielaufbau clever und entgingen häufig dem gefürchteten Pressing der Gäste. In den ersten 45 Minuten gewannen die Gastgeber fast 60 Prozent der Zweikämpfe.

Der ehemalige Dortmunder Ivan Perisic vergab zudem in der 22. Minute die größte Möglichkeit, als sein Kopfball nur hauchdünn am Tor vorbeiging. Nachdem Slobodan Medojevic wenig später erneut aus aussichtsreicher Position nicht das Tor traf (30.), hätte sich der BVB zu diesem Zeitpunkt auch über einen Rückstand nicht beschweren dürfen.

Kurz vor dem Pausenpfiff folgte der große Auftritt von Reus. Mit einem sehenswerten Freistoß traf er zur bis dato unverdienten Führung, es war der siebte Saisontreffer des Nationalspielers.

Womöglich vermissten die BVB-Profis auch die gewohne Unterstützung ihrer Fans. Nachdem der Verein aufgrund der Ausschreitungen beim Derby gegen Schalke 04 drei Ultragruppen die Auswärtsdauerkarten entzogen hatte, waren die Dortmunder Anhänger bei weitem nicht so lautstark wie sonst.

Nach der Pause zeigte sich weitestgehend das gleiche Bild. Der VfL war offensiver, der BVB wollte die Räume nutzen. Doch nach einem Freistoß, der an Freund und Feind vorbeiflog, hatten nur die Gatsgeber mit ihrem Ansinnen Erfolg. In der 56. Minute stand es durch Rodriguez 1:1.

Und der VfL ließ nicht locker. Vor allem über Patrick Ochs auf der rechten Seite versuchten sie zum Erfolg zu kommen. So fiel auch das 2:1. Olic ersprintete sich den Ball, zog nach innen und vollendete gekonnt ins lange Eck. Nur zwei Minuten später war es erneut Reus, der per Freistoß gefährlich war. Doch diesmal ging der Ball nur an den Pfosten (71.).

Beste Spieler beim VfL Wolfsburg waren Luiz Gustavo und Ochs, beim BVB überzeugten Weidenfeller und Reus.

Bundesliga | 09.11.2013

Son sichert Bayer-Sieg mit Dreierpack gegen HSV

Ausgerechnet der Ex-Hamburger Heung-Min Son hat Bayer Leverkusen per Dreierpack beim 5:3 (2:1)-Erfolg gegen den Hamburger SV auf die Siegerstraße gebracht.

Leverkusen - Drei-Tore-Gala von Zehn-Millionen-Mann Heung-Min Son gegen seinen Ex-Klub Hamburger SV: Der südkoreanische Nationalspieler sicherte Bayer Leverkusen fast im Alleingang den schwer erkämpften 5:3 (2:1)-Erfolg gegen den HSV, wobei der pfeilschnelle Angreifer nach schwächeren Leistungen in den vergangenen Wochen in der 10., 16. Minute und 55. einen Dreierpack schnürte. Stefan Kießling (72.) auf Zuspiel von Son sorgte mit seinem siebten Tor in dieser Spielzeit für das 4:2, Gonzalo Castro für den Endstand (89.).

Seinen einzigen Bundesliga-Saisontreffer hatte Son zuvor zum Saisonauftakt vor drei Monaten gegen Freiburg erzielt. Maximilian Beister (23.) und Pierre-Michel Lasogga (49./74.), der sein siebtes und achtes Saisontor erzielte, trafen für die Hanseaten, die nie aufgaben und durchaus zu überzeugen wussten.

Bayer betrieb durch den Sieg Wiedergutmachung für die 0:1-Pleite vor Wochenfrist bei Eintracht Braunschweig und festigte den dritten Tabellenplatz. Zum elften Mal in Folge blieb der Werksklub in der BayArena ungeschlagen. Der HSV kassierte nach sieben Punkten aus den letzten drei Auswärtsspielen unter dem neuen Trainer Bert van Marwijk wieder eine Niederlage. Die letzten beiden Auswärtsbegegnungen hatten die Hamburger sogar beide gewonnen und dabei 8:0 Treffer dabei erzielt.

Son sorgte in der ersten Halbzeit für die Glanzlichter. Der Asiate war mit seinen Antritten kaum zu stoppen und stellte die Abwehr der Gäste ein ums andere Mal vor unlösbare Probleme. Beim 1:0 verwertete er ein Zuspiel von Gonzalo Castro, beim 2:0 war Sidney Sam mit einem Pass in die Tiefe Wegbereiter. Son ließ seine Gegenspieler Heiko Westermann und Jonathan Tah wie Anfänger stehen, umkurvte auch noch Schlussmann René Adler und schob ein. Der Ex-Leverkusener Adler war bei beiden Son-Treffern machtlos.

Der Werksklub machte von Beginn an viel Druck, hielt das Tempo hoch und schnürte die Hanseaten in der eigenen Hälfte ein. Sam (7.) besaß die erste Gelegenheit, verzog allerdings freistehend. Der HSV kam nur selten zu Entlastungsangriffen, sah sich immer wieder in die Defensive gedrängt. Bayer zeigte viel Laufbereitschaft und schaffte es immer wieder, mit Pässen in die Tiefe die Gäste zu überraschen. Erst nach Beisters Treffer konnte der HSV die Begegnung offener gestalten.

Beister nutzte einen kapitalen Fehler von Bayer-Kapitän Simon Rolfes und schoss auf Vorarbeit von Hakan Calhanoglu das Anschlusstor für die Norddeutschen. Der Treffer löste die Verkrampfung bei den Hamburgern. In der 27. Minute zwang Beister Bayer-Keeper Leno aus spitzem Winkel per Kopf zu einer Faustabwehr. Beide Teams lieferten sich ein Duell mit offenem Visier und begeisterte die Fans beider Lager.

Auch in der zweiten Hälfte blieben beide Teams im Vorwärtsgang, sie schenkten sich nichts. Son profitierte bei seinem dritten Tor von einem abgefälschten Schuss von Kießling, der vor seine Füße sprang. Beide Teams lieferten sich ein Spiel mit viel Rasse und Klasse. Die Zweikämpfe wurden zum Teil mit großer Härte ausgeführt. Bayer vergab durch Sam in der 60. Minute einen große Konterchance, als die Gastgeber plötzlich mit fünf Offensivkräften nur zwei Hamburger Abwehrspielern gegenüberstanden. Doch Sam vertändelte den Ball.

HSV-Ass Rafael van der Vaart konnte derweil nicht wie erhofft dem Spiel seiner Mannschaft den Stempel aufdrücken. Katastrophal waren außerdem die Flanken von Nationalspieler Westermann von der rechten Seite, kaum eine fand einen Abnehmer.

Die Bestnoten bei den Hausherren verdienten sich neben Son noch Emre Can und Castro. Aufseiten des HSV gefielen Beister und Lasogga.

Champions League | 05.11.2013

BVB ohne Hummels, aber mit Schmelzer gegen Arsenal

Ohne Mats Hummels, aber mit Marcel Schmelzer wird Borussia Dortmund am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) in der Champions League gegen den FC Arsenal auflaufen.

Dortmund - Ohne Mats Hummels, aber mit Marcel Schmelzer wird Borussia Dortmund am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) in der Champions League gegen den FC Arsenal auflaufen. "Die Wahrscheinlichkeit, dass er nicht spielt, liegt bei 97,5 Prozent", sagte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp am Dienstagabend über den an muskulären Problemen leidenden Innenverteidiger Hummels: "Wir haben alles versucht, aber es ist unwahrscheinlich, dass er auflaufen kann."

Der angeschlagene Linksverteidiger Marcel Schmelzer wird dagegen einsatzbereit sein. "Er hat normal trainiert und auch schon den Daumen gehoben. Bei ihm sieht es richtig gut aus", erklärte Klopp.

England | 05.11.2013

Wenger: Noch mehr Deutsche "natürlich vorstellbar"

Teammanager Arsène Wenger plant offenbar, weitere deutsche Fußballer zum FC Arsenal zu locken. "Das kann ich mir vorstellen, natürlich", sagte der Franzose am Dienstag.

Dortmund - Teammanager Arsène Wenger plant offenbar, weitere deutsche Fußballer zum FC Arsenal zu locken. "Das kann ich mir vorstellen, natürlich", sagte der Franzose am Dienstag vor dem Champions-League-Spiel bei Borussia Dortmund: "Deutschland bringt viele junge Spieler heraus. Sie bekommen dort früher eine bessere Chance, deshalb kennt man sie. Aber wer interessant für uns ist, bleibt mein Geheimnis."

Bei den Gunners spielen derzeit in Mesut Özil, Lukas Podolski und Per Mertesacker drei deutsche Nationalspieler, hinzu kommen die Talente Serge Gnabry (18) und Thomas Eisfeld (20). Özil habe eine "überragende Spielübersicht eingebracht", bestätigte sein Coach und erklärte auf die Frage, ob Özil in diesem Jahr zum Weltfußballer gewählt werden sollte: "Ich weiß nicht, ob er es schon in diesem Jahr verdient hat. In Zukunft aber auf jeden Fall."

Gnabry gehört in Dortmund zum Arsenal-Kader. "Er ist mitgekommen, er ist fit, er ist deutsch", sagte Wenger schmunzelnd und kündigte damit wohl zumindest einen Kurzeinsatz des zweitjüngsten Liga-Torschützen in der Arsenal-Historie an. Er habe auch darüber nachgedacht, Eisfeld zu nominieren, "am Dienstagmorgen hat er mittrainiert".

Bundesliga | 05.11.2013

Derby: Lieberknecht bittet zum Abend-Training

Eintracht Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht überlässt vor dem Niedersachsen-Derby am Freitag (20.30 Uhr/Sky) bei Hannover 96 nichts dem Zufall.

Braunschweig - Eintracht Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht überlässt vor dem Niedersachsen-Derby am Freitag (20.30 Uhr/Sky) bei Hannover 96 nichts dem Zufall. Der 40-Jährige verlegte die Trainingseinheiten am Mittwoch und Donnerstag auf 18.00 Uhr, um sich bestmöglich auf die Atmosphäre unter Flutlicht vorzubereiten. Die Einheit am Mittwoch findet zudem hinter verschlossenen Türen statt.

"Jeder weiß, dass diese Spiele einen unglaublichen Reiz haben", sagte Lieberknecht, der die Fans zu friedlichem Verhalten aufrief: "Der Sport steht für uns absolut im Vordergrund und solche Duelle sollten wegen sportlich herausragender Leistungen in Erinnerung bleiben. Jeder normal Denkende wird das am Freitag genauso sehen."

Hannover und Braunschweig treffen nach 37 Jahren erstmals wieder in der Bundesliga aufeinander.

England | 04.11.2013

"Fehlerteufel" Mourinho kündigt Korrekturen an

Ungewohnt selbstkritisch hat sich Star-Teammanager José Mourinho vom FC Chelsea vor dem Champions-League-Heimspiel am Mittwoch gegen Schalke 04 geäußert.

London - Ungewohnt selbstkritisch hat sich Star-Teammanager José Mourinho vom englischen Fußball-Spitzenklub FC Chelsea vor dem Champions-League-Heimspiel am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) gegen den Bundesligisten Schalke 04 geäußert. "Ich habe elf Fehler gemacht, elf Fehler. Ich hätte andere elf Spieler aussuchen müssen als diese", resümierte der portugiesische Coach nach der 0:2-Pleite bei Newcastle United am Samstag. Unter anderem hatte "The Special One" auf den deutschen Nationalspieler André Schürrle in seiner Startformation verzichtet.

"Fehlerteufel" Mourinho kündigte dementsprechend personelle Korrekturen gegen die Königsblauen, die die Blues im Hinspiel in Gelsenkirchen mit 3:0 abgefertigt hatten, an: "Es wird eine Menge Veränderungen geben!" Weiter meinte der einstige Real-Madrid-Coach: "Wenn meine Mannschaft so schlecht spielt, dann leide ich auch persönlich darunter. Ich bin richtig verärgert!"

Bundesliga | 02.11.2013

Leverkusen verpatzt CL-Generalprobe

Eintracht Braunschweig hat seinen ersten Heimsieg in der Bundesliga seit Mai 1985 unter Dach und Fach gebracht und Bayer Leverkusen die Champions-League-Generalprobe verdorben.

Braunschweig - Eintracht Braunschweig hat seinen ersten Heimsieg in der Fußball-Bundesliga seit Mai 1985 unter Dach und Fach gebracht und dabei Bayer Leverkusen die Generalprobe für das Champions-League-Rückspiel am Dienstag bei Schachtjor Donezk verdorben. Domi Kumbela sorgte mit seinem Siegtreffer in der 81. Minute zum 1:0 (0:0) gegen Bayer für den zweiten Saisonsieg der Eintracht. Leverkusen hatte sich die Pleite selbst zuzuschreiben. Denn der Versuch, mit möglichst wenig Aufwand bei den Niedersachsen einen Pflichtsieg einzufahren, ging gründlich daneben.

Vier Tage vor Match in der Ukraine hatte Bayer-Trainer Sami Hyypiä die vier Stammspieler Stefan Kießling, Lars Bender Sidney Sam und Heung Min Son überraschend zunächst mal auf die Reservebank gesetzt. Das Quartett sollte offenkundig für den Auftritt in Donezk geschont werden.

Bender, der in der Schlussminute noch die Gelb-Rote Karte sah, wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt, erst in der 63. Minute folgen Kießling und Sam. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht agierte in dieser Phase ein wenig mutiger, konnte die Leverkusener Defensive aber zunächst nicht ernsthaft in Gefahr bringen. Aber auch die Gäste machten aus ihrer technischen Überlegenheit viel zu wenig, was immer wieder energische Anweisungen von Hyypiä und schließlich die Auswechslungen nach sich zog.

Die Gäste dominierten zwar vor 22.720 Zuschauern im fast ausverkauften Eintracht-Stadion von der ersten Minute an das Spielgeschehen, wirkten aber im Strafraum des Neulings insbesondere vor dem Seitenwechsel sehr unentschlossen. Es dauerte bis zur 19. Minute, ehe das Tor der Niedersachsen erstmals in Gefahr geriet, doch Robbie Kruse scheiterte freistehend im Nachschuss an Eintracht-Torhüter Daniel Davari.

Drei Minuten später stand der Schlussmann des Neulings erneut im Blickpunkt, diesmal boxte er einen abgefälschten Distanzschuss von Bayer-Kapitän Simon Rolfes über die Latte. Die Platzherren kamen zunächst nur einmal erfolgversprechend zum Abschluss, Omar Elabdellaoui traf mit einem Schrägschuss allerdings nur das Außengestänge (17.).

In der 81. Minuzte durften die Hausherren dann doch noch jubelm. Nach einer Flanke von Mirko Boland verpasste zunächst Norman Theuerkauf den Ball, doch Kumbela stand goldrichtig.

Keeper Davari und Kumbela waren die stärksten Akteure bei den Norddeutschen, die weiterhin am Tabellenende stehen. Nationalspieler Rolfes und Gonzalo Castro setzten bei den Rheinländern im Mittelfeld die Akzente.

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