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Doping | 15.11.2013

Schotte Reedie neuer Präsident der WADA

Der Schotte Craig Reedie ist zum neuen Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gewählt worden. Er tritt am 1. Januar 2014 die Nachfolge von John Fahey an.

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Johannesburg - Der Schotte Craig Reedie ist zum neuen Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gewählt worden. Der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) tritt am 1. Januar 2014 die Nachfolge von John Fahey an, der seinen Posten nach sechs Jahren zur Verfügung gestellt hatte. Die Wahl fand im Rahmen der 4. Welt-Anti-Doping-Konferenz in Johannesburg statt, der 72-Jährige war der einzige Kandidat und wurde per Akklamation bestätigt.

"Ich freue mich, dass ich, zumindest soweit ich sehen kann, die einhellige Unterstützung habe", sagte der einstige Badmintonspieler, der nach seiner Karriere in den 80er Jahren drei Jahre lang Präsident des Badminton-Weltverbandes IBF war.

Reedie wird nach dem Kanadier Richard "Dick" Pound (1999 bis 2007) und Australiens Ex-Premier Fahey dritter WADA-Präsident. Die Staatsregierungen der WADA-Mitgliedsländer und das IOC nominieren den Kandidaten für den Posten abwechselnd.

Der neue WADA-Chef war eine der treibenden Kräfte bei Londons erfolgreicher Bewerbung für die Olympischen Spiele 2012. Für diesen Einsatz ist er von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen worden.

Champions League | 06.11.2013

Achtelfinal-Einzug "normal nicht möglich"

Der frühere Kölner Trainer Ståle Solbakken hält trotz des Überraschungs-Coups mit dem FC Kopenhagen den Einzug ins Achtelfinale der Champions League für nahezu ausgeschlossen.

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Kopenhagen - Der frühere Kölner Trainer Ståle Solbakken hält trotz des Überraschungs-Coups mit dem FC Kopenhagen den Einzug ins Achtelfinale der Champions League für nahezu ausgeschlossen. "Wir spielen nun in Turin. Und dann zu Hause gegen Madrid. Normal ist das nicht möglich", sagte der Norweger dem Express: "Aber träumen ist erlaubt." Nach dem 1:0-Sieg gegen Galatasaray Istanbul belegt Kopenhagen zwei Spieltage vor Ende der Gruppenphase punktgleich mit den Türken Rang zwei, einen Punkt vor Juventus Turin.

Seinen deutschen Ex-Verein verfolgt Solbakken derweil mit Wohlwollen. "Diese Mannschaft ist stärker als die, die ich in der Bundesliga zur Verfügung hatte. Sie steigt bestimmt auf", erklärte er: "Und wenn das so kommt, musst du sie auf ein, zwei Positionen verstärken. Das reicht. Diese Mannschaft kann eine gute Rolle spielen - auch in der ersten Liga."

WM | 15.10.2013

Die Türkei ist raus, Rumänien in den Play-offs

Auch wegen Arjen Robben ist der Traum der Türkei von der Teilnahme an der WM 2014 in Brasilien geplatzt. Rumänien sicherte sich durch ein 2:0 (1:0) gegen Estland Platz zwei.

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Istanbul - Auch wegen Arjen Robben ist der Traum der Türkei von der Teilnahme an der Fußball-WM 2014 in Brasilien geplatzt. Der Außenstürmer von Bayern München erzielte im letzten Qualifikationsspiel die frühe Führung der bereits zuvor qualifizierten Niederlande beim 2:0 (1:0)-Sieg in Istanbul. Die Türkei rutschte mit 16 Punkten in der Gruppe D hinter Rumänien (19) ab, das sich durch ein 2:0 (1:0) gegen Estland den Play-off-Platz sicherte.

In der Gruppe B verpasste Dänemark trotz eines 6:0 (4:0)-Kantersieges gegen Malta als schlechtester Zweiter der neun Gruppen die Ausscheidungsspiele am 15. und 19. November. Tschechien gewann 1:0 (0:0) in Bulgarien und zog als Dritter an den Südosteuropäern vorbei.

Neben Robben (8.) traf Wesley Sneijder (47.) für den souveränen Gruppensieger Niederlande (28 Punkte). Für Rumänien war der ehemalige Bundesligaprofi Ciprian Marica mit einem Doppelpack (31., Elfmeter/81.) der Matchwinner in Bukarest. Auch Ungarn schob sich durch ein 2:0 (0:0) gegen Andorra noch vor die Türkei auf Platz drei.

Spanien | 24.09.2013

Bale steht bei Real vor Bernabeu-Debüt

100-Millionen-Mann Gareth Bale (24) steht beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid vor seinem Heimspieldebüt in der Primera Division.

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Madrid - 100-Millionen-Mann Gareth Bale (24) steht beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid vor seinem Heimspieldebüt in der Primera Division. Vor dem Stadt-Derby gegen Erzrivale Atletico Madrid am Samstag (22.00 Uhr) bestätigte Reals Trainer Carlo Ancelotti, dass Bale seine Oberschenkelzerrung nahezu überwunden habe.

"Er hat am Montag mit individuellem Training begonnen und ich denke nicht, dass es für das Spiel Probleme geben sollte", sagte Ancelotti am Dienstag über den seit seinem Wechsel zu den Königlichen teuersten Fußballer der Welt.

Bale hatte sich die Verletzung am Sonntag beim Aufwärmen vor dem Heimspiel gegen den FC Getafe (4:1) zugezogen. Im Spiel gegen Aufsteiger FC Elche am Mittwoch (22.00 Uhr) wird der Neuzugang von Tottenham Hotspur jedoch noch fehlen.

Champions League | 17.09.2013

Real und ManCity mit klaren Auftaktsiegen

Mit dem deutschen Nationalspieler Sami Khedira ist Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid mit einem Schützenfest in die Champions League gestartet.

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Köln - Ohne 100-Millionen-Mann Gareth Bale in der Startelf, dafür mit dem deutschen Nationalspieler Sami Khedira ist Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid mit einem Schützenfest in die Champions League gestartet. In der Neuauflage des Viertelfinals der Vorsaison gewann das Team des neuen Trainers Carlo Ancelotti 6:1 (1:0) beim türkischen Meister Galatasaray Istanbul und machte den ersten Schritt zur "Decima", dem ersehnten zehnten Titelgewinn.

Bayern Münchens nächster Gruppengegner Manchester City gelang mit einem 3:0 (0:0) beim tschechischen Meister Viktoria Pilsen ebenfalls ein Auftakt nach Maß, Bayer Leverkusens kommender Vorrundenkontrahent Real Sociedad San Sebastian (Spanien) unterlag zu Hause dem ukrainischen Serienmeister Schachtjor Donezk mit 0:2 (0:0).

Während Frankreichs Renommierklub Paris St. Germain souverän mit einem 4:1 (1:1) beim griechischen Meister Olympiakos Piräus in die Königsklasse startete, musste ein anderer Titelanwärter überraschend Federn lassen: Italiens Rekordmeister Juventus Turin kam beim dänischen Champion FC Kopenhagen nur zu einem 1:1 (0:1). Zudem bezwang der portugiesische Vertreter Benfica Lissabon den belgischen Meister RSC Anderlecht 2:0 (2:0).

Neuzugang Isco (33.) besorgte die glückliche Halbzeit-Führung für Real, dann trafen Karim Benzema (54./81.) und Cristiano Ronaldo (63./66./90.), der nach seiner Vertragsverlängerung am Sonntag jährlich 17 Millionen Euro kassieren soll.

Pechvogel des Tages war Iker Casillas: Der fünfmalige Welttorhüter, der zuletzt auch unter Ancelotti nur auf der Bank gesessen hatte, stand überraschend in der Startelf - und musste nach 15 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Bale hatte bereits vor seinem Wechsel von Tottenham Hotspur zu Madrid mehrere Wochen mit einer Fußverletzung zu kämpfen gehabt und wurde deshalb am Dienstag zunächst geschont. Er kam in der 64. Minute für Isco, Khedira spielte durch.

Der Ex-Wolfsburger Edin Dzeko (48.), Yaya Touré (53.) und Sergio Agüero (58.) bescherten dem neuen City-Teammanager Manuel Pellegrini einen Traumstart. Für den Pariser Auftaktsieg sorgten nach zwei Aluminiumtreffern von Piräus 64-Millionen-Neuzugang Edinson Cavani (19.), Thiago Motta (68./73.) und Youngster Marquinhos (86.). Fabio Quagliarella (54.) glich zumindest noch für Reals-Gruppengegner Turin aus.

Champions League | 06.08.2013

Fenerbahce und Lyon in den Play-offs

Fenerbahce Istanbul und Olympique Lyon stehen in der Champions-League-Qualifikation als erste Kandidaten für ein Play-off-Duell mit Fußball-Bundesligist Schalke 04 fest.

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Köln - Fenerbahce Istanbul und Olympique Lyon stehen in der Champions-League-Qualifikation als erste Kandidaten für ein Play-off-Duell mit Fußball-Bundesligist Schalke 04 fest. Istanbul siegte gegen RB Salzburg mit dem deutschen Coach Roger Schmitt und Sportdirektor Ralf Rangnick 3:1 (3:1) und setzte sich damit nach dem 1:1 in Österreich durch. Lyon wiederholte beim Schweizer Rekordmeister Grasshopper Zürich und dessen deutschen Trainer Michael Skibbe durch den 1:0 (0:0)-Sieg seinen Hinspiel-Erfolg.

Alle fünf möglichen Gegner für Schalke im entscheidenden Duell um einen Platz in der Gruppenphase der europäischen Königsklasse stehen am Mittwochabend nach den weiteren Drittrunden-Ausscheidungsspielen zwischen Metalist Charkow und PAOK Saloniki mit Schalkes Ex-Trainer Huub Stevens (Hinspiel: 2:0), Zenit St. Petersburg und FC Nordsjaelland (1:0) sowie Zuite Waregem und PSV Eindhoven (0:2) fest. Die Auslosung der Play-offs findet am Freitag statt.

Fenerbahces Einzug in die Play-offs stellt die Europäische Fußball-Union (UEFA) vor ein großes Problem. Erst nach Abschluss der Play-offs fällt der internationale Sportgerichtshof CAS das Urteil, ob der Europacup-Ausschluss von Istanbul wegen der Verwicklung in den Manipulationsskandal am Bosporus rechtmäßig gewesen ist. Die Türken hatten sich beim CAS per Einstweiliger Verfügung in die Ausscheidungsspiele der Champions League geklagt. Die UEFA hatte daraufhin in Aussicht gestellt, vor den Play-offs eine Entscheidung über den weiteren Umgang mit dem "Fall Fenerbahce" zu fällen. Charkow ist wegen Verwicklungen eines Funktionärs in Spielmanipulationen ebenfalls noch von einer Sperre für Europacup-Wettberwerbe bedroht.

Salzburgs K.o. gegen Istanbul bringt Rangnick und Schmitt bei den Österreichern unter Druck: Der hochambitionierte Klub aus der Festspielstadt hatte schon in der vergangenen Saison die angestrebte Teilnahme an der Champions League verpasst.

International | 19.07.2013

Vorgehensweise im Fall Fenerbahce "noch unklar"

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat offenbar ihre liebe Not mit der Handhabung des Falles Fenerbahce Istanbul.

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Köln/Nyon - Die Europäische Fußball-Union UEFA hat offenbar ihre liebe Not mit der Handhabung des Falles Fenerbahce Istanbul. Der eigentlich ausgeschlossene türkische Topklub hatte sich am Donnerstag vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in die Auslosung für die dritte Qualifikationsrunde der Champions League geklagt, wo er auf den österreichischen Vize-Meister Red Bull Salzburg mit Sportdirektor Ralf Rangnick trifft. Sollte sich Fenerbahce durchsetzen, hat die UEFA ein großes Problem. Wie der Dachverband es handhabt, weiß er selbst noch nicht.

Die Entscheidung um den Einzug in die Gruppenphase fällt in den Play-off-Rückspielen am 27. August, erst einen Tag später wird der CAS in Lausanne endgültig entscheiden, ob Fenerbahce wie von der UEFA entschieden wegen der Verstrickungen in einen Manipulationsskandal vom Wettbewerb ausgeschlossen wird.

Ein UEFA-Sprecher bestätigte dem SID am Freitag auf Anfrage, "dass die Vorgehensweise in diesem Fall noch unklar" sei. Die Wettbewerbskommission des Verbandes werde voraussichtlich nach der dritten Qualifikationsrunde eine Entscheidung treffen, hieß es. Offenbar hofft die UEFA, dass sich das Problem mit einem Ausscheiden der Türken von selbst löst.

Sollte sich Fenerbahce allerdings für die Play-off-Spiele qualifizieren und auch durchsetzen, könnte das unterlegene Team - theoretisch Schalke 04 - einen Tag später doch noch durch einen CAS-Entscheid in die Gruppenphase rutschen.

Ursprünglich, vor der erfolgreichen Klage Fenerbahces vor dem CAS, hatte die UEFA Bursaspor als Nachrücker vorgesehen. Dass der Tabellenvierte der abgelaufenen Saison in der Süper Lig den Ligakonkurrenten Fenerbahce einfach als Teilnehmer an der Gruppenphase ersetzen würde, ist wohl eher unwahrscheinlich.

Dasselbe Problem tritt in der Europa League im Fall von Besiktas Istabul auf. Das Play-off-Rückspiel findet am 29. August statt, der CAS hat für den 30. August eine Entscheidung angekündigt. Auch Besiktas war von der UEFA im Zuge des Manipulationsskandals am Bosporus vom Wettbewerb ausgeschlossen worden. Der Klub ist für die Play-off-Spiele gesetzt. Diese werden für Europa und Champions League am 9. August (ab 12.00 Uhr) ausgelost.

Junioren | 13.07.2013

Frankreich erstmals U20-Weltmeister

Frankreichs Fußball-Nachwuchs ist erstmals U20-Weltmeister. Die Equipe Tricolore setzte sich mit 4:1 im Elfmeterschießen gegen Uruguay durch.

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Istanbul - Frankreichs Fußball-Nachwuchs ist erstmals U20-Weltmeister. Die Equipe Tricolore setzte sich bei ihrer ersten Finalteilnahme in der Türkei mit 4:1 im Elfmeterschießen gegen Uruguay durch. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden. Den dritten Platz sicherte sich Ghana mit einem 3:0 (2:0) gegen das Überraschungsteam aus dem Irak.

Im Stadion von Galatasaray Istanbul parierte Frankreichs Torhüter Alphonse Areola zwei Elfmeter. Das entscheidende vierte Tor erzielte Dimitri Foulquier.

In der regulären Spielzeit hatte Nicolas Lopez nach einem Fehler des französischen Verteidigers Mouhamadou Sarr die erste Großchance, scheiterte aber an Areola (20.). In der Schlussphase rettete Keeper Guillermo de Amores mit zwei Glanzparaden gegen Jordan Veretout (85.) und Alexy Bosetti (86.) den Südamerikanern das 0:0.

Im kleinen Finale erzielten Joseph Arranag (35.), Ebenezer Assifuah (45.+1) und Frank Acheampong (78.) die Tore für die "Black Satellites".

Junioren | 13.07.2013

U20-WM: Ghana sichert sich Platz drei

Ghana hat sich bei der WM der U20-Junioren in der Türkei den dritten Platz gesichert. Gegen das Überraschungsteam aus Irak setzten sich die "Black Satellites" mit 3:0 durch.

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Istanbul - Ghana hat sich bei der Fußball-WM der U20-Junioren in der Türkei den dritten Platz gesichert. Die Westafrikaner setzten sich im kleinen Finale im Stadion von Galatasaray Istanbul mit 3:0 (2:0) gegen das Überraschungsteam aus Irak durch. Joseph Arranag (35.), Ebenezer Assifuah (45.+1) und Frank Acheampong (78.) erzielten die Tore für die "Black Satellites". Am Abend bestreiten Uruguay und Frankreich das Endspiel.

WM | 10.07.2013

Uruguay nach Krimi im Finale gegen Frankreich

Der Fußball-Nachwuchs des Uruguays hat nach einem Elfmeter-Krimi das Endspiel bei der U20-WM in der Türkei erreicht.

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Bursa - Der Fußball-Nachwuchs des Uruguays hat nach einem Elfmeter-Krimi das Endspiel bei der U20-WM in der Türkei erreicht. Der Finalist von 1997 setzte sich mit 7:6 gegen den Irak durch. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 (1:1, 0:1) gestanden. Gegner im Finale ist Frankreich, das im Halbfinale Ghana mit 2:1 (1:0) besiegte.

Gaston Silva verwandelte den entscheidenden Elfmeter. Ali Adnan hatte den Irak in Führung gebracht (34.). Gonzalo Bueno glich kurz vor Schluss der regulären Spielzeit aus (87.).

Matchwinner für die Franzosen war Mittelfeldspieler Florian Thauvin vom OSC Lille, der beide Tore erzielte (43. und 74.). Für Ghana, 2009 Weltmeister, erzielte Ebenezer Assifuah den zwischenzeitlichen Ausgleich (47.). Schon in der Vorrunde hatte Frankreich das Duell in der Gruppe A mit 3:1 gewonnen.

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