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Italien | 17.04.2013

Stadtduell im Finale: Roma gegen Lazio und Klose

Der AS Rom hat das Stadtduell gegen Lazio mit Nationalstürmer Miroslav Klose im Finale um den italienischen Fußball-Pokal perfekt gemacht.

Mailand - Der AS Rom hat das Stadtduell gegen Lazio mit Nationalstürmer Miroslav Klose im Finale um den italienischen Fußball-Pokal perfekt gemacht. Die Roma, die die Coppa bisher neunmal gewonnen hatte, gewann das Halbfinal-Rückspiel bei Inter Mailand mit 3:2 (0:1). Bereits das Hinspiel hatten die Römer mit 2:1 für sich entschieden. Für Inter war es die letzte Titelchance in dieser Saison.

Jonathan brachte Mailand im Giuseppe-Meazza-Stadion in der 21. Minute in Führung. Mattia Dresto drehte jedoch mit seinen beiden Treffern (55./69.) nach der Pause die Partie zugunsten der Gäste. Das 1:3 durch Vasilios Torosidis war die Entscheidung (74.), Inter gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Ricardo Alvarez (80.).

Lazio Rom hatte sich im zweiten Halbfinale gegen den alten und wohl neuen Meister Juventus Turin (1:1, 2:1) durchgesetzt.

Champions League | 12.04.2013

Heynckes: Brauche keinen Ratschlag von Guardiola

Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes sieht überhaupt keinen Bedarf, Pep Guardiola vor dem Halbfinal-Duell in der Champions League gegen den FC Barcelona zu kontaktieren.

München - Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes sieht überhaupt keinen Bedarf, seinen Nachfolger Pep Guardiola vor dem Halbfinal-Duell in der Champions League gegen den FC Barcelona zu kontaktieren. Auf entsprechende Fragen nach der Auslosung reagierte der 67-Jährige gereizt. "Respektieren sie mich und meine Arbeit. Ich habe noch nie jemanden konsultiuert, um mir Rat zu holen. Ich brauche niemanden, um einen anderen Gegner zu studieren", sagte Heynckes mit Bestimmtheit.

Zuvor hatte schon Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge unterstrichen, dass sich der deutsche Fußball-Rekordmeister von seinem künftigen Coach, der jahrelang bei Barca verantwortlich war, keinen Tipp holen werde. "Guardiola hat sich noch nicht gemeldet, wir haben auf unserer Trainerbank auch einen Insider. Jupp Heynckes kennt Barcelona fast besser als seine eigene Mannschaft. Wir brauchen darauf nicht zurückgreifen, es gibt keine Geheimnisse mehr", sagte Rummenigge. "Das sollten wir ihm nicht zumuten", sagte auch Sport-Vorstand Matthias Sammer und fügte mit einem Schmunzeln an: "Er hat Barcelona auch noch nicht geschlagen."

Guardiola, ab 1. Juli Trainer beim deutschen Fußball-Rekordmeister, war vier Jahre lang für den Höhenflug von Barca verantwortlich. Von 2008 bis 2012 gewann der 42-Jährige mit den Katalanen 14 Titel, er formte Lionel Messi, Xavi oder Andres Iniesta zu Weltstars. Derzeit lebt er mit seiner Familie in New York.

Guardiola verfolgt die Spiele der Bayern nur vor dem Fernseher. Auf einen Besuch in der Münchner Arena hat er seit seiner Verpflichtung im Januar aus Respekt vor seinem Trainer-Kollegen Jupp Heynckes (67) verzichtet.

Guardiola sei es "bis jetzt gelungen, der Presse aus dem Weg zu gehen. Das wird ihm auch in den nächsten zwei Wochen gelingen", sagte Rummenigge: "Er möchte nicht eingeladen werden. Er möchte Jupp Heynckes und den Klub nicht stören. Er hat da ein ungeheures Feingefühl, das zeichnet ihn als Mensch aus."

Nur Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer war mal wieder anderer Meinung. "Es wäre sicher nicht schlecht, sich von Guardiola Rat zu holen", sagte er bei Sky.

Italien | 03.04.2013

Palacio schießt Inter Mailand zum Sieg

Inter Mailand hat in der italienischen Serie A einen wichtigen Schritt zur Europacup-Qualifikation gemacht. Der Ex-Meister kam bei Sampdoria Genua zu einem 2:0-Erfolg.

Genua - Inter Mailand hat in der italienischen Serie A einen wichtigen Schritt zur Europacup-Qualifikation gemacht. Der Ex-Meister kam in einem Nachholspiel des 29. Spieltages bei Sampdoria Genua zu einem 2:0 (1:0)-Erfolg und verbesserte sich mit 50 Punkten auf Platz fünf, der zum Einzug in die Europa League berechtigt. Genua liegt mit 36 Zählern auf Platz 13. Matchwinner der Mailänder war Rodrigo Palacio mit einem Doppelpack (43. und 90.+3).

International | 21.03.2013

Del Bosque: Mourinho-Kritik ist "kindisch"

Spaniens Nationalcoach Vicente del Bosque hat die Kritik von José Mourinho an angeblichen Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres als "kindisch" abgetan.

Madrid - Spaniens Nationalcoach Vicente del Bosque hat die Kritik von José Mourinho an angeblichen Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres als "kindisch" abgetan. Der Coach von Real Madrid hatte einem portugiesischen Fernsehsender gesagt, dass Stimmen, die ihm gegolten hätten, anderen Trainern zugesprochen worden wären.

Del Bosque hielt sich in dieser Diskussion bewusst zurück: "Ich werde nicht einmal ansatzweise lächeln, damit es nicht falsch interpretiert wird." Unterstützt wird Mourinho dagegen von seinem ehemaligen Schützling Goran Pandev. "Ich habe für ihn abgestimmt, und etwas Merkwürdiges ist passiert", sagte der Kapitän der mazedonischen Nationalmannschaft, bei Inter Mailand einst Spieler unter Mourinho. Auf der offiziellen FIFA-Liste stand bei Pandev del Bosque als Nummer eins.

Mourinho gehörte 2012 zu den drei Kandidaten für die Trophäe des Welttrainers des Jahres. Hinter del Bosque wurde der Portugiese auf Platz zwei gewählt. Dritter wurde der frühere Barcelona-Coach Pep Guardiola. Die Abstimmung wurde weltweit unter Journalisten sowie den Spielführern und Trainern der Nationalmannschaften durchgeführt.

Italien | 19.03.2013

Ermittlungen gegen Italiens Ex-U21-Coach Gentile

Claudio Gentile, der frühere Coach der italienischen U21-Auswahl, ist in den Sog eines Skandals um falsche Bürgschaften für die Einschreibung von Drittliga-Klubs geraten.

Florenz - In Italien laufen Ermittlungen gegen den ehemaligen Fußball-Nationalspieler Claudio Gentile. Der frühere Coach der italienischen U21-Auswahl ist in den Sog eines Skandals um falsche Bürgschaften für die Einschreibung von Drittliga-Klubs geraten.

Gentile soll eine Vermittlerrolle zwischen Klubpräsidenten und Banken gespielt haben. Bürgschaften, die angeblich von namhaften Banken ausgestellt wurden, seien gefälscht worden, behaupten die Ermittler von Florenz, die die Untersuchung in die Wege geleitet haben. Gentile beteuerte seine Unschuld.

Italien | 15.03.2013

Inter-Fans erneut mit rassistischen Gesängen

Die Fans des italienischen Fußball-Erstligisten Inter Mailand sind erneut wegen rassistischer Gesänge auffällig geworden.

Mailand - Die Fans des italienischen Fußball-Erstligisten Inter Mailand sind erneut wegen rassistischer Gesänge auffällig geworden. Im Europa-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur (4:1 n.V.) beleidigten am Donnerstagabend einige Zuschauer des Tabellenfünften der Serie A den dunkelhäutigen Londoner Stürmer Emmanuel Adebayor mit Affenlauten und schwenkten zudem Plastikbananen.

Im Februar musste Inter bereits eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro zahlen, nachdem Milan-Stürmer Mario Balotelli mit rassistischen Parolen bedacht wurde. Inter schied trotz des Sieges gegen Tottenham nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel aus.

Champions League | 06.03.2013

Messi glaubt noch an die Wende gegen Milan

Weltfußballer Lionel Messi vom FC Barcelona glaubt trotz des 0:2 im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals beim AC Mailand noch an den Einzug in die nächste Runde.

Barcelona - Weltfußballer Lionel Messi vom FC Barcelona glaubt trotz des 0:2 im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals beim AC Mailand noch an den Einzug in die nächste Runde. "Selbstverständlich müssen wir uns im Rückspiel deutlich steigern. Nach zuletzt mehreren Niederlagen wissen wir, was wir ändern müssen", sagte Messi.

Die Katalanen haben drei ihrer letzten vier Spiele verloren, davon zwei gegen den Erzrivalen Real Madrid. Der Argentinier ist allerdings zuversichtlich, dass seine Mannschaft am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) im eigenen Stadion zu gewohnter Stärke zurückfinden wird: "Es ist ein Schlüsselspiel für uns, um die Wende zu schaffen."

Italien | 03.03.2013

Lazio verliert ohne Klose dritten Platz an Milan

Ohne den verletzten Nationalstürmer Miroslav Klose hat der italienische Fußball-Erstligist Lazio Rom den dritten Platz in der Serie A an den AC Mailand verloren.

Mailand - Ohne den verletzten Nationalstürmer Miroslav Klose hat der italienische Fußball-Erstligist Lazio Rom den dritten Platz in der Serie A an den AC Mailand verloren. Der Achtelfinal-Gegner des VfB Stuttgart in der Europa League verlor beim direkten Verfolger 0:3 (0:2) und liegt im Kampf um den einzigen nicht direkten Qualifikations-Platz zur Champions League mit 47 Zählern als Fünfter nun einen Punkt hinter Milan.

Die Meisterschaft machen wohl Juventus Turin (59) und der SSC Neapel (53) untereinander aus. Die beiden Spitzenteams trennten sich im Top-Spiel am Freitagabend in Neapel 1:1. Inter Mailand kam bei Calcio Catania zu einem 3:2 in letzter Minute und verbesserte sich punktgleich mit Lazio auf den vierten Rang.

In Mailand stand Lazio nach einer Roten Karte gegen Antonio Candreva (Notbremse) früh auf verlorenem Posten. Die Gastgeber, die am 12. März im Achtelfinal-Rückspiel beim FC Barcelona auf den großen Wurf in der Champions League hoffen (Hinspiel 2:0), gingen vor der Pause durch Treffer von Giampaolo Pazzini (40.) und Kevin-Prince Boateng (44.) mit 2:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit sorgte Pazzini (60.) für den Endstand.

Die Römer, die ohne den am Knie verletzten Klose dem starken AC kaum etwas entgegenzusetzen hatten, holten damit aus den letzten acht Spielen nur einen Sieg. Bei Milan machte sich auch das Fehlen des angeschlagenen Neuzugangs Mario Balotelli (Knieprellung) nicht negativ bemerkbar.

Inter-Trainer Andrea Stramaccioni verzichtete in Catania auf Nationalspieler Antonio Cassano, der sich nach dem Training eine handfeste Auseinandersetzung mit dem Coach geliefert hatte. Teammanager Ivan Cordoba und Spieler Dejan Stankovic hatten die Streithähne trennen müssen. Im Europa-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur am kommenden Donnerstag soll Cassano aber wieder zum Team gehören. Matchwinner auf Sizilien war Rodrigo Palacio mit zwei späten Toren (70. und 90.).

WM | 21.02.2013

Umstrittenes Indio-Haus soll Olympia-Museum werden

Das ehemalige Indio-Museum, in dem rund 65 Nachkommen brasilianischer Ureinwohner leben, soll laut Rio-Gouverneur Sérgio Cabral zu einem Olympia-Museum umfunktioniert werden.

Rio de Janeiro - Im Streit um das ehemalige Indio-Museum in unmittelbarer Nachbarschaft des weltberühmten Maracanã-Stadions von Rio de Janeiro scheint eine neue Lösung in Sicht. Das heruntergekommene Gebäude, in dem rund 65 Nachkommen brasilianischer Ureinwohner leben, soll laut Rio-Gouverneur Sérgio Cabral zu einem Olympia-Museum umfunktioniert werden.

Ursprünglich war gar geplant, den Bau aus dem Jahre 1862 zur Schaffung von Fluchtwegen aus dem nahegelegenen Stadion der WM-Endrunde 2014 sowie wegen des Baus eines Parkplatzes abzureißen. Bei einem Räumungsversuch Mitte Januar hatten sich die Indios jedoch mit Pfeil und Bogen dem schwer bewaffneten Einsatzkommando der Polizei entgegengestellt. Die Situation beruhigte sich damals erst nach mehrstündigen Verhandlungen.

Italien | 16.02.2013

Inters Milito erfolgreich operiert

Diego Milito vom ehemaligen italienischen Fußball-Meister Inter Mailand ist erfolgreich an seinem verletzten Kreuzband operiert worden.

Mailand - Diego Milito vom ehemaligen italienischen Fußball-Meister Inter Mailand ist erfolgreich an seinem verletzten Kreuzband operiert worden. Das teilte sein Klub am Samstag auf seiner Internetseite mit. Der 33-jährige Argentinier hatte sich die schwere Verletzung beim 2:0 in der Fußball-Europa-League gegen CFR Cluj am vergangenen Donnerstag zugezogen. Er fällt wohl ein halbes Jahr aus. Der Stürmer, der 2010 beide Tore für Inter beim 2:0 im Champions-Leage-Finale gegen Bayern München erzielt hatte, war gerade erst nach einer Verletzung zurückgekehrt.

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