SID-IMAGES/AFP/OLIVIER MORIN

U21 | 21.06.2013

Hrubesch denkt vor EM-Quali schon an Olympia

Die EM-Qualifikation vor Augen, Olympia 2016 im Visier: Horst Hrubesch hat nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank der U21-Nationalmannschaft des DFB große Ziele formuliert.

Köln - Die EM-Qualifikation vor Augen, Olympia 2016 im Visier: Horst Hrubesch hat nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank der U21-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) große Ziele formuliert. "Für mich ist das noch einmal eine hochinteressante Aufgabe. Die EM-Qualifikation steht schon vor der Tür, und mich reizt auch Olympia fürchterlich", sagte der 62-Jährige dem SID. Der DFB hatte am Freitag nach seiner Präsidiumssitzung in Frankfurt/Main die Trennung von Rainer Adrion bekannt gegeben.

Erfolgstrainer Hrubesch, der zuletzt die U18 des DFB betreute, hatte die U21 vor vier Jahren zum EM-Titel geführt - er misst dem Nachwuchsteam große Bedeutung bei. "Wir müssen versuchen, dass wir mit dem Besten antreten, was wir zur Verfügung haben. Denn die U21 ist die zweitwichtigste Mannschaft im Staat", sagte er.

Vor der ersten Bewährungsprobe und der Quali für die EM 2015 steht allerdings ein Umbruch bevor. Vor dem ersten Spiel gegen Frankreich scheiden einige Spieler aus dem älteren Jahrgang aus. Hrubesch ist allerdings davon überzeugt, schnell ein konkurrenzfähiges Team zu trainieren. "Im September geht es dann in der Quali gegen die Färöer und Irland, bis dahin müssen wir das Team zusammenhaben. Aber wir werden ruckzuck eine eingespielte Mannschaft haben", sagte er.

Italien | 08.06.2013

Medien: Boateng will AC Mailand verlassen

Der ehemalige U21-Nationalspieler Kevin-Prince Boateng (26) scheint beim italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand vor dem Absprung zu stehen.

Mailand - Der ehemalige U21-Nationalspieler Kevin-Prince Boateng (26) scheint beim italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand vor dem Absprung zu stehen. Berater Roger Wittmann traf sich am Freitag mit Milan-Geschäftsführer Adriano Galliani und teilte ihm laut Gazzetta dello Sport mit, dass der Mittelfeldspieler nach drei Jahren in Mailand wechseln will.

An Boateng zeigt angeblich José Mourinho, neuer Teammanager des FC Chelsea, großes Interesse. Wittmann wird laut Gazzetta dello Sport am heutigen Samstag in London zu einem Treffen mit den Managern des Klubs erwartet.

Der gebürtige Berliner soll beim dreimaligen Champions-League-Sieger nicht unverkäuflich sein: 15 Millionen Euro soll Milan für Boateng verlangen. Mit dem Geld könnte der italienische Nationalspieler und Kapitän des FC Bologna, Alessandro Diamanti, erworben werden. Der Nationalspieler steht auf der Wunschliste des Geschäftsführers ganz oben.

Italien | 20.05.2013

Torhüter Abbiati bleibt bis 2014 beim AC Mailand

Torhüter Christian Abbiati hat seinen auslaufenden Vertrag beim italienischen Fußball-Traditionsverein AC Mailand um ein Jahr bis Juni 2014 verlängert.

Mailand - Torhüter Christian Abbiati hat seinen auslaufenden Vertrag beim italienischen Fußball-Traditionsverein AC Mailand um ein Jahr bis Juni 2014 verlängert. Der 35-Jährige spielt bereits seit 1998 für den AC, wo er unter anderem das interne Duell mit Jens Lehmann gewann. Zwischen 2005 und 2008 war er zudem an Juventus Turin, den FC Turin und Atletico Madrid ausgeliehen.

Italien | 16.05.2013

Handbruch bei Inter-Stürmer Cassano

Der italienische Nationalspieler Antonio Cassano von Inter Mailand bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Der exzentrische Stürmer brach sich im Training die rechte Hand.

Rome - Der italienische Fußball-Nationalspieler Antonio Cassano von Inter Mailand bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Der exzentrische Stürmer brach sich nach Angaben des Vereins im Training die rechte Hand. Der 30-Jährige war erst am vergangenen Wochenende nach eineinhalb Monaten Pause wegen einer Muskelverletzung wieder für Inter aufgelaufen.

Italien | 09.05.2013

Schwere Ausschreitungen in Bergamo

Von schweren Ausschreitungen rivalisierender Hooligans war das Spiel des italienischen Fußball-Meisters Juventus Turin bei Atalanta Bergamo (1:0) begleitet.

Köln - Atalanta Bergamo und der italienischen Fußball-Meister Juventus Turin wurden nach schweren Ausschreitungen rivalisierender Hooligans im Duell beider Teams zu Geldstrafen in Höhe von jeweils 50.000 Euro verurteilt. Trotz massiven Einsatzes von Sicherheitskräften, die das Gelände um das Stadion abgesperrt hatten, konnten die Krawalle nicht verhindert werden. Atalanta-Fans warfen Knallkörper auf die Juve-Tifosi und provozierten damit eine gewaltsame Auseinandersetzung. Die Polizei benutzte laut Medienberichten Tränengas, dabei wurden auch eine Frau und ein Kind leicht verletzt.

Auch im Stadion kam es zu Gewalt. Anhänger von Bergamo warfen Gegenstände, Rauchbomben und Feuerwerkskörper in Richtung der Tribüne mit den Gäste-Fans. Das Spiel musste acht Minuten unterbrochen werden. Trainer Antonio Conte rief die Juve-Tifosi zur Ruhe auf, um einen kompletten Abbruch des Spiels zu verhindern. Er appellierte, nicht auf die Provokation der Atalanta-Fans reagieren.

"So etwas darf nicht geschehen. Personen, die im Stadion Gegenstände werfen, sind keine Tifosi", kommentierte Juves Abwehrspieler Giorgio Chiellini. Kritisch reagierte auch Contes Teamkollege Angelo Alessio: "Ein derartiges Verhalten darf nicht akzeptiert werden."

Italien | 08.05.2013

Meggiorini von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen

Der italienische Fußballprofi Riccardo Meggiorini ist von einem Sportgericht in seiner Heimat von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen worden.

Mailand - Der italienische Fußballprofi Riccardo Meggiorini ist von einem Sportgericht in seiner Heimat von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen worden. Dem 27 Jahre alten Angreifer des FC Turin war zur Last gelegt worden, im Derby gegen Juventus (0:2) am 28. April seinen dunkelhäutigen Gegenspieler Paul Pogba (20) fremdenfeindlich beschimpft zu haben. Nach der Untersuchung der gesammelten Beweise sei den Vorwurf nicht zweifelsfrei belegbar, urteilte Richter Gianpaolo Tosel.

Meggiorini hatte zugegeben, Frankreichs Junioren-Nationalspieler Pogba beleidigt zu haben, die verbalen Angriffe seien laut Meggiorini jedoch nicht rassistisch gewesen.

Der italienische Fußball hat immer wieder mit Rassismus zu kämpfen. Im vergangenen Januar verließ Milan-Profi Kevin-Prince Boateng das Spielfeld, nachdem er während eines Testspiels von gegnerischen Ultras wiederholt wegen seiner Hautfarbe beleidigt worden war.

Italien | 30.04.2013

Rassismus-Vorwürfe: Ermittungen gegen Meggiorini

Der italienische Fußballverband hat eine Untersuchung wegen rassistischer Beleidigungen gegen Riccardo Meggiorini vom FC Turin aufgenommen.

Mailand - Der italienische Fußballverband hat eine Untersuchung wegen rassistischer Beleidigungen gegen Riccardo Meggiorini vom FC Turin aufgenommen. Der 27-Jährige soll im Derby gegen Juventus (0:2) am vergangenen Sonntag seinen dunkelhäutigen Gegenspieler Paul Pogba (20) fremdenfeindlich beschimpft haben.

Meggiorini hatte zwar zugegeben, Frankreichs Junioren-Nationalspieler Pogba beleidigt zu haben, die verbalen Angriffe seien laut Meggiorini jedoch nicht rassistisch gewesen.

Der Präsident der italienischen Spielergewerkschaft, Damiano Tommasi (38), versuchte, nach den jüngsten Rassismus-Skandalen den Vorfall herunterzuspielen: "Meiner Ansicht nach handelt es sich bei Meggiorini nur um eine Beschimpfung ohne rassistischen Hintergrund", sagte Tommasi.

Der italienische Fußball hat immer wieder mit Rassismus zu kämpfen. Im vergangenen Januar verließ Milan-Profi Kevin-Prince Boateng das Spielfeld, nachdem er während eines Testspiels von gegnerischen Ultras wiederholt wegen seiner Hautfarbe beleidigt worden war.

Italien | 29.04.2013

Meggiorini bestreitet rassistische Beleidigung

Riccardo Meggiorini vom FC Turin hat Behauptungen zurückgewiesen, er habe Paul Pogba vom Lokalrivalen Juventus im Derby am vergangenen Sonntag (0:2) rassistisch beleidigt.

Mailand - Der italienische Fußballprofi Riccardo Meggiorini vom FC Turin hat Behauptungen zurückgewiesen, er habe Paul Pogba vom Lokalrivalen Juventus im Derby am vergangenen Sonntag (0:2) rassistisch beleidigt. "Ja, es gab Beleidigungen", sagte Meggiorini: "Aber sie waren nicht rassistisch. Ich werde auch oft beleidigt. Das passiert im Fußball nun mal." Frankreichs Junioren-Nationalspieler Pogba hatte sich während des Derbys über "eine Serie rassistischer Beschimpfungen" beim Schiedsrichter beklagt.

Der Trainer des FC Turin, Giampiero Ventura, sagte, die angeblich gefallene Beleidigung "dreckiger Schwarzer" sei "keine besonders schwere Beleidigung, falls Meggiorini es in der Tat gesagt haben sollte." Der italienische Fußball hat immer wieder mit Rassismus zu kämpfen. Im vergangenen Januar verließ Milan-Profi Kevin-Prince Boateng das Spielfeld, nachdem er während eines Testspiels von gegnerischen Ultras wiederholt wegen seiner Hautfarbe beleidigt worden war.

Champions League | 29.04.2013

Balotelli verspricht Real-Stars Sex mit Freundin

Die Chancen auf ein "Wunder von Madrid" stehen nicht gut, doch ausgerechnet Mario Balotelli hat den Real-Stars vor dem Rückspiel gegen den BVB eine Motivationsspritze verpasst.

Madrid - Die Chancen auf ein "Wunder von Madrid" stehen nicht allzu gut, doch ausgerechnet Italiens Fußball-Skandalnudel Mario Balotelli hat den Real-Stars vor dem Halbfinal-Rückspiel der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund die womöglich entscheidende Motivationsspritze verpasst. "Wenn sie gegen Dortmund noch weiter kommen und das Finale erreichen, dann dürfen alle mit meiner neuen Freundin schlafen", soll der Stürmerstar des AC Mailand laut der spanischen Sporttageszeitung Marca ebenso generös wie moralisch zweifelhaft erklärt haben.

Balotellis Neuerwerbung in Sachen Sozialpartnerschaft hat es durchaus in sich: Fanny Neguesha ist eine skandalös aussehende belgische Blondine, die nach eigenen als "Tänzerin, Model und Schauspielerin" firmiert. "Mit so einer könnte ich mein ganzes Leben verbringen", stellte Balotelli klar.

Bundesliga | 20.04.2013

Guardiolas Vater: "Ich habe etwas Sorgen"

Der Vater des künftigen Bayern-Trainers Pep Guardiola sieht seinen Sohn schon vor dessen erstem Arbeitstag in München unter enormem Druck.

Köln - Der Vater des künftigen Bayern-Trainers Pep Guardiola sieht seinen Sohn schon vor dessen erstem Arbeitstag in München unter enormem Druck. "Hoffentlich erfüllt er die Erwartungen. Ich habe etwas Sorgen. Die führen ja jetzt mit 20 Punkten Vorsprung. Es wird nicht leicht, das zu toppen", sagte Valenti Guardiola der Bild-Zeitung. "Aber er wird hart arbeiten und alles geben."

Unter Jupp Heynckes, der am Saisonende den Trainerstuhl für Pep Guardiola räumen wird, hat der FC Bayern so früh wie nie zuvor den Meistertitel perfekt gemacht. Zudem stehen die Münchner im Halbfinale der Champions League gegen Guardiolas Ex-Klub FC Barcelona und im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart.

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