SID-IMAGES/AFP/OLIVIER MORIN

Italien | 20.05.2013

Torhüter Abbiati bleibt bis 2014 beim AC Mailand

Torhüter Christian Abbiati hat seinen auslaufenden Vertrag beim italienischen Fußball-Traditionsverein AC Mailand um ein Jahr bis Juni 2014 verlängert.

Mailand - Torhüter Christian Abbiati hat seinen auslaufenden Vertrag beim italienischen Fußball-Traditionsverein AC Mailand um ein Jahr bis Juni 2014 verlängert. Der 35-Jährige spielt bereits seit 1998 für den AC, wo er unter anderem das interne Duell mit Jens Lehmann gewann. Zwischen 2005 und 2008 war er zudem an Juventus Turin, den FC Turin und Atletico Madrid ausgeliehen.

Italien | 16.05.2013

Handbruch bei Inter-Stürmer Cassano

Der italienische Nationalspieler Antonio Cassano von Inter Mailand bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Der exzentrische Stürmer brach sich im Training die rechte Hand.

Rome - Der italienische Fußball-Nationalspieler Antonio Cassano von Inter Mailand bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Der exzentrische Stürmer brach sich nach Angaben des Vereins im Training die rechte Hand. Der 30-Jährige war erst am vergangenen Wochenende nach eineinhalb Monaten Pause wegen einer Muskelverletzung wieder für Inter aufgelaufen.

Italien | 09.05.2013

Schwere Ausschreitungen in Bergamo

Von schweren Ausschreitungen rivalisierender Hooligans war das Spiel des italienischen Fußball-Meisters Juventus Turin bei Atalanta Bergamo (1:0) begleitet.

Köln - Atalanta Bergamo und der italienischen Fußball-Meister Juventus Turin wurden nach schweren Ausschreitungen rivalisierender Hooligans im Duell beider Teams zu Geldstrafen in Höhe von jeweils 50.000 Euro verurteilt. Trotz massiven Einsatzes von Sicherheitskräften, die das Gelände um das Stadion abgesperrt hatten, konnten die Krawalle nicht verhindert werden. Atalanta-Fans warfen Knallkörper auf die Juve-Tifosi und provozierten damit eine gewaltsame Auseinandersetzung. Die Polizei benutzte laut Medienberichten Tränengas, dabei wurden auch eine Frau und ein Kind leicht verletzt.

Auch im Stadion kam es zu Gewalt. Anhänger von Bergamo warfen Gegenstände, Rauchbomben und Feuerwerkskörper in Richtung der Tribüne mit den Gäste-Fans. Das Spiel musste acht Minuten unterbrochen werden. Trainer Antonio Conte rief die Juve-Tifosi zur Ruhe auf, um einen kompletten Abbruch des Spiels zu verhindern. Er appellierte, nicht auf die Provokation der Atalanta-Fans reagieren.

"So etwas darf nicht geschehen. Personen, die im Stadion Gegenstände werfen, sind keine Tifosi", kommentierte Juves Abwehrspieler Giorgio Chiellini. Kritisch reagierte auch Contes Teamkollege Angelo Alessio: "Ein derartiges Verhalten darf nicht akzeptiert werden."

Italien | 08.05.2013

Meggiorini von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen

Der italienische Fußballprofi Riccardo Meggiorini ist von einem Sportgericht in seiner Heimat von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen worden.

Mailand - Der italienische Fußballprofi Riccardo Meggiorini ist von einem Sportgericht in seiner Heimat von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen worden. Dem 27 Jahre alten Angreifer des FC Turin war zur Last gelegt worden, im Derby gegen Juventus (0:2) am 28. April seinen dunkelhäutigen Gegenspieler Paul Pogba (20) fremdenfeindlich beschimpft zu haben. Nach der Untersuchung der gesammelten Beweise sei den Vorwurf nicht zweifelsfrei belegbar, urteilte Richter Gianpaolo Tosel.

Meggiorini hatte zugegeben, Frankreichs Junioren-Nationalspieler Pogba beleidigt zu haben, die verbalen Angriffe seien laut Meggiorini jedoch nicht rassistisch gewesen.

Der italienische Fußball hat immer wieder mit Rassismus zu kämpfen. Im vergangenen Januar verließ Milan-Profi Kevin-Prince Boateng das Spielfeld, nachdem er während eines Testspiels von gegnerischen Ultras wiederholt wegen seiner Hautfarbe beleidigt worden war.

Italien | 30.04.2013

Rassismus-Vorwürfe: Ermittungen gegen Meggiorini

Der italienische Fußballverband hat eine Untersuchung wegen rassistischer Beleidigungen gegen Riccardo Meggiorini vom FC Turin aufgenommen.

Mailand - Der italienische Fußballverband hat eine Untersuchung wegen rassistischer Beleidigungen gegen Riccardo Meggiorini vom FC Turin aufgenommen. Der 27-Jährige soll im Derby gegen Juventus (0:2) am vergangenen Sonntag seinen dunkelhäutigen Gegenspieler Paul Pogba (20) fremdenfeindlich beschimpft haben.

Meggiorini hatte zwar zugegeben, Frankreichs Junioren-Nationalspieler Pogba beleidigt zu haben, die verbalen Angriffe seien laut Meggiorini jedoch nicht rassistisch gewesen.

Der Präsident der italienischen Spielergewerkschaft, Damiano Tommasi (38), versuchte, nach den jüngsten Rassismus-Skandalen den Vorfall herunterzuspielen: "Meiner Ansicht nach handelt es sich bei Meggiorini nur um eine Beschimpfung ohne rassistischen Hintergrund", sagte Tommasi.

Der italienische Fußball hat immer wieder mit Rassismus zu kämpfen. Im vergangenen Januar verließ Milan-Profi Kevin-Prince Boateng das Spielfeld, nachdem er während eines Testspiels von gegnerischen Ultras wiederholt wegen seiner Hautfarbe beleidigt worden war.

Italien | 29.04.2013

Meggiorini bestreitet rassistische Beleidigung

Riccardo Meggiorini vom FC Turin hat Behauptungen zurückgewiesen, er habe Paul Pogba vom Lokalrivalen Juventus im Derby am vergangenen Sonntag (0:2) rassistisch beleidigt.

Mailand - Der italienische Fußballprofi Riccardo Meggiorini vom FC Turin hat Behauptungen zurückgewiesen, er habe Paul Pogba vom Lokalrivalen Juventus im Derby am vergangenen Sonntag (0:2) rassistisch beleidigt. "Ja, es gab Beleidigungen", sagte Meggiorini: "Aber sie waren nicht rassistisch. Ich werde auch oft beleidigt. Das passiert im Fußball nun mal." Frankreichs Junioren-Nationalspieler Pogba hatte sich während des Derbys über "eine Serie rassistischer Beschimpfungen" beim Schiedsrichter beklagt.

Der Trainer des FC Turin, Giampiero Ventura, sagte, die angeblich gefallene Beleidigung "dreckiger Schwarzer" sei "keine besonders schwere Beleidigung, falls Meggiorini es in der Tat gesagt haben sollte." Der italienische Fußball hat immer wieder mit Rassismus zu kämpfen. Im vergangenen Januar verließ Milan-Profi Kevin-Prince Boateng das Spielfeld, nachdem er während eines Testspiels von gegnerischen Ultras wiederholt wegen seiner Hautfarbe beleidigt worden war.

Champions League | 29.04.2013

Balotelli verspricht Real-Stars Sex mit Freundin

Die Chancen auf ein "Wunder von Madrid" stehen nicht gut, doch ausgerechnet Mario Balotelli hat den Real-Stars vor dem Rückspiel gegen den BVB eine Motivationsspritze verpasst.

Madrid - Die Chancen auf ein "Wunder von Madrid" stehen nicht allzu gut, doch ausgerechnet Italiens Fußball-Skandalnudel Mario Balotelli hat den Real-Stars vor dem Halbfinal-Rückspiel der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund die womöglich entscheidende Motivationsspritze verpasst. "Wenn sie gegen Dortmund noch weiter kommen und das Finale erreichen, dann dürfen alle mit meiner neuen Freundin schlafen", soll der Stürmerstar des AC Mailand laut der spanischen Sporttageszeitung Marca ebenso generös wie moralisch zweifelhaft erklärt haben.

Balotellis Neuerwerbung in Sachen Sozialpartnerschaft hat es durchaus in sich: Fanny Neguesha ist eine skandalös aussehende belgische Blondine, die nach eigenen als "Tänzerin, Model und Schauspielerin" firmiert. "Mit so einer könnte ich mein ganzes Leben verbringen", stellte Balotelli klar.

Bundesliga | 20.04.2013

Guardiolas Vater: "Ich habe etwas Sorgen"

Der Vater des künftigen Bayern-Trainers Pep Guardiola sieht seinen Sohn schon vor dessen erstem Arbeitstag in München unter enormem Druck.

Köln - Der Vater des künftigen Bayern-Trainers Pep Guardiola sieht seinen Sohn schon vor dessen erstem Arbeitstag in München unter enormem Druck. "Hoffentlich erfüllt er die Erwartungen. Ich habe etwas Sorgen. Die führen ja jetzt mit 20 Punkten Vorsprung. Es wird nicht leicht, das zu toppen", sagte Valenti Guardiola der Bild-Zeitung. "Aber er wird hart arbeiten und alles geben."

Unter Jupp Heynckes, der am Saisonende den Trainerstuhl für Pep Guardiola räumen wird, hat der FC Bayern so früh wie nie zuvor den Meistertitel perfekt gemacht. Zudem stehen die Münchner im Halbfinale der Champions League gegen Guardiolas Ex-Klub FC Barcelona und im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart.

Italien | 17.04.2013

Stadtduell im Finale: Roma gegen Lazio und Klose

Der AS Rom hat das Stadtduell gegen Lazio mit Nationalstürmer Miroslav Klose im Finale um den italienischen Fußball-Pokal perfekt gemacht.

Mailand - Der AS Rom hat das Stadtduell gegen Lazio mit Nationalstürmer Miroslav Klose im Finale um den italienischen Fußball-Pokal perfekt gemacht. Die Roma, die die Coppa bisher neunmal gewonnen hatte, gewann das Halbfinal-Rückspiel bei Inter Mailand mit 3:2 (0:1). Bereits das Hinspiel hatten die Römer mit 2:1 für sich entschieden. Für Inter war es die letzte Titelchance in dieser Saison.

Jonathan brachte Mailand im Giuseppe-Meazza-Stadion in der 21. Minute in Führung. Mattia Dresto drehte jedoch mit seinen beiden Treffern (55./69.) nach der Pause die Partie zugunsten der Gäste. Das 1:3 durch Vasilios Torosidis war die Entscheidung (74.), Inter gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Ricardo Alvarez (80.).

Lazio Rom hatte sich im zweiten Halbfinale gegen den alten und wohl neuen Meister Juventus Turin (1:1, 2:1) durchgesetzt.

Champions League | 12.04.2013

Heynckes: Brauche keinen Ratschlag von Guardiola

Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes sieht überhaupt keinen Bedarf, Pep Guardiola vor dem Halbfinal-Duell in der Champions League gegen den FC Barcelona zu kontaktieren.

München - Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes sieht überhaupt keinen Bedarf, seinen Nachfolger Pep Guardiola vor dem Halbfinal-Duell in der Champions League gegen den FC Barcelona zu kontaktieren. Auf entsprechende Fragen nach der Auslosung reagierte der 67-Jährige gereizt. "Respektieren sie mich und meine Arbeit. Ich habe noch nie jemanden konsultiuert, um mir Rat zu holen. Ich brauche niemanden, um einen anderen Gegner zu studieren", sagte Heynckes mit Bestimmtheit.

Zuvor hatte schon Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge unterstrichen, dass sich der deutsche Fußball-Rekordmeister von seinem künftigen Coach, der jahrelang bei Barca verantwortlich war, keinen Tipp holen werde. "Guardiola hat sich noch nicht gemeldet, wir haben auf unserer Trainerbank auch einen Insider. Jupp Heynckes kennt Barcelona fast besser als seine eigene Mannschaft. Wir brauchen darauf nicht zurückgreifen, es gibt keine Geheimnisse mehr", sagte Rummenigge. "Das sollten wir ihm nicht zumuten", sagte auch Sport-Vorstand Matthias Sammer und fügte mit einem Schmunzeln an: "Er hat Barcelona auch noch nicht geschlagen."

Guardiola, ab 1. Juli Trainer beim deutschen Fußball-Rekordmeister, war vier Jahre lang für den Höhenflug von Barca verantwortlich. Von 2008 bis 2012 gewann der 42-Jährige mit den Katalanen 14 Titel, er formte Lionel Messi, Xavi oder Andres Iniesta zu Weltstars. Derzeit lebt er mit seiner Familie in New York.

Guardiola verfolgt die Spiele der Bayern nur vor dem Fernseher. Auf einen Besuch in der Münchner Arena hat er seit seiner Verpflichtung im Januar aus Respekt vor seinem Trainer-Kollegen Jupp Heynckes (67) verzichtet.

Guardiola sei es "bis jetzt gelungen, der Presse aus dem Weg zu gehen. Das wird ihm auch in den nächsten zwei Wochen gelingen", sagte Rummenigge: "Er möchte nicht eingeladen werden. Er möchte Jupp Heynckes und den Klub nicht stören. Er hat da ein ungeheures Feingefühl, das zeichnet ihn als Mensch aus."

Nur Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer war mal wieder anderer Meinung. "Es wäre sicher nicht schlecht, sich von Guardiola Rat zu holen", sagte er bei Sky.

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