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Bundesliga | 07.10.2012

VfB-Schreck Kießling schlägt wieder zu

Stefan Kießling hat die Krise des VfB Stuttgart verschärft. Der Stürmer von Bayer Leverkusen erzielte bei seinem Lieblingsgegner am 7. Spieltag beide Tore zum 2:2.

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Stuttgart - "Schwaben-Schreck" Stefan Kießling hat die Krise des VfB Stuttgart verschärft. Der Stürmer von Bayer Leverkusen erzielte bei seinem Lieblingsgegner am 7. Spieltag beide Tore zum 2:2 (1:1) - er hat damit gegen den VfB sagenhafte 12-mal in 14 Spielen getroffen. Während Bayer schon seit vier Spielen ungeschlagen ist, quälen sich die Stuttgarter weiter im Tabellenkeller herum. In vier Heimspielen gab es keinen Sieg.

Dabei schien Vedad Ibisevic (19., Foulelfmeter/55.) den Stuttgartern nach den Querelen der vergangenen Wochen eine halbwegs ruhige Länderspielpause zu bescheren - wäre Kießling (13./59), der zum siebten Mal in Serie gegen den VfB traf, nicht gewesen. Erneut bekam die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia den Nationalspieler in keiner Phase in den Griff.

Den zarten Rückenwind des ersten Saisonsieges (2:0 beim 1. FC Nürnberg) hatte der VfB in der Europa League gleich wieder zunichte gemacht - doch das war den Verantwortlichen nahezu gleichgültig, die Liga hat eindeutig Priorität.

Dort sollte "ein sehr schweres Spiel" warten, wie Labbadia vermutet hatte, und das wurde es dann auch. Bei einer Hereingabe von Karim Bellarabi streckte sich Torhüter Sven Ulreich, er kam auch mit den Fingern an den Ball, der aber ans Schienbein von Kießling und von dort ins Tor prallte.

Doch davon ließ sich der VfB nur kurz aus der Ruhe bringen. Eine schnelle Kombination endete mit einem Steilpass auf Ibrahima Traorè, der gerade schießen wollte, als er von Simon Rolfes unsanft gestoppt wurde. Ibisevic verwandelte den anschließenden Foulelfmeter - anders als noch am ersten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg (0:1).

Nach der Pause hieß es weiter: Ibisevic gegen Kießling. Der Bosnier rutschte in eine Flanke des starken Startelf-Debütanten Raphael Holzhauser, und Kießling ließ sich nicht lange bitten. Er köpfte vier Minuten später zu seinem vierten Saisontreffer ein.

Beide Mannschaften hatten sich nach einer turbulenten Anfangsphase weitere gute Gelegenheiten erarbeitet. Die beste vor der Halbzeit-Pause hatte Bayers Gonzalo Castro, der einen Freistoß perfekt über die Mauer schlenzte. Ulreich reagierte glänzend (33.).

Für die 47.400 Zuschauer gab es wenige Atempausen. Das gutklassige Spiel nahm mehrere Wendungen, ständig schien eine der beiden Mannschaften dem nächsten Tor nahe - beispielsweise in der 72. und 74. Minute, als VfB-Abwehrspieler Maza sich jeweils einen dicken Patzer leistete. André Schürrle hätte das beinahe ausgenutzt.

Schlechte Nachrichten hatte es schon vor dem Anpfiff für Bundestrainer Joachim Löw gegeben: Leverkusen musste ohne Lars Bender antreten, was Löws Not in der Abwehr für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele in Irland und gegen Schweden verschlimmern könnte.

Bundesliga | 02.10.2012

Werders Trybull muss pausieren

Fußball-Bundesligist Werder Bremen muss voraussichtlich mehrere Wochen auf Youngster Tom Trybull verzichten. Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler kämpft mit Fußproblemen.

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Bremen - Fußball-Bundesligist Werder Bremen muss voraussichtlich mehrere Wochen auf Youngster Tom Trybull verzichten. Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler laboriert an Fußproblemen und steht Werder-Coach Thomas Schaaf in der nächsten Zeit nicht zur Verfügung: "Mein Fuß muss die nötige Ruhe bekommen, es wird sicherlich einige Wochen dauern. Ich hoffe, dass ich dann möglichst bald wieder zur Mannschaft zurückkehren kann", sagte Trybull.

Bundesliga | 27.09.2012

1. FCN: Hecking fordert "Antwort auf dem Platz"

Nach der schlechtesten Leistung seiner Amtszeit hat Trainer Dieter Hecking von Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg von seiner Mannschaft eine Reaktion gefordert.

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Nürnberg - Nach der schlechtesten Leistung seiner Amtszeit hat Trainer Dieter Hecking von Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg von seiner Mannschaft eine Reaktion gefordert. "Die Mannschaft darf davon ausgehen, dass der Trainer stinksauer ist. Ich will keine Antworten oder Erklärungen von den Spielern hören, sondern eine Antwort am Samstag auf dem Platz sehen", sagte Hecking am Donnerstagmittag rund 15 Stunden nach der 1:4 (0:2)-Niederlage der Franken bei Hannover 96.

Der Club, mit sieben Punkten auf Platz neun, empfängt am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) den kriselnden Tabellen-Vorletzten VfB Stuttgart, der in fünf Spielen erst zwei Punkte gesammelt hat. Hecking, der zuletzt viermal in Folge mit der selben Elf begonnen hatte, kündigte Änderungen an. "So ein Spiel bleibt natürlich nicht ohne Folgen, auch wegen der Konkurrenzsituation im Kader", sagte er.

So ein Spiel - für Hecking war Hannover schlicht eine sportliche Katastrophe. "Das Spiel wurde in einer Art und Weise an die Wand gefahren, wie ich es in zweieinhalb Jahren hier noch nicht gesehen habe", schimpfte er. Die Spieler sollten "selbstkritisch mit dem Spiel umgehen, sich aber nicht zerfleischen", sagte er.

Bundesliga | 20.09.2012

Vor Dortmund-Spiel: HSV bangt um Bruma

Trainer Thorsten Fink vom Bundesligisten Hamburger SV bangt vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag um den Einsatz von Verteidiger Jeffrey Bruma.

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Hamburg - Trainer Thorsten Fink vom Bundesligisten Hamburger SV bangt vor dem Heimspiel gegen den deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) um den Einsatz von Verteidiger Jeffrey Bruma. Der niederländische Nationalspieler konnte aufgrund von Knieproblemen am Donnerstag nicht trainieren.

"Er hat eine Reizung im Knie und hat von den Ärzten noch nicht das Okay zu trainieren", sagte Fink: "Wir schauen, wie es am Freitag ist und entscheiden dann." Im Mittelfeld wird für den rot-gesperrten Petr Jiracek wohl der offensivere Tolgay Arslan auflaufen.

Bundesliga | 13.09.2012

Fink setzt in Frankfurt auf neue Mittelfeld-Achse

Thorsten Fink kann im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am Sonntag zum ersten Mal seine neue Mittelfeld-Achse mit Rafael van der Vaart, Petr Jiracek und Milan Badelj einsetzen.

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Hamburg - Thorsten Fink, Trainer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, kann im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am Sonntag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) zum ersten Mal seine neue Mittelfeld-Achse mit Rafael van der Vaart, Petr Jiracek und Milan Badelj einsetzen. "Wir haben zwei gute Wochen hinter uns. Der Spaß und die Freude sind zurück", sagte Fink am Donnerstag: "Ich schaue absolut positiv auf das Spiel." Die drei Neuzugänge sollen bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz vor allem im Spiel nach vorne neue Impulse geben.

Die Integration des niederländischen Nationalspielers van der Vaart, der gegen Frankfurt sein erstes Bundesligaspiel nach seiner Rückkehr an die Elbe absolvieren wird, ist nach Angaben des Trainers bestens verlaufen. "Er hat sich sehr gut eingefunden. Natürlich brauchen wir noch ein wenig Zeit, um Automatismen einzuschleifen, aber man hat bereits in den Testspielen gesehen, wie wichtig er für die Mannschaft sein kann", sagte Fink.

Nach dem schlechten Saisonstart mit zwei Niederlagen in der Bundesliga und dem Aus im Pokal hatten die Hamburger van der Vaart für 13 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zurückgeholt. Der Spielmacher hatte zuvor bereits von 2005 bis 2008 für den HSV gespielt.

Bundesliga | 09.09.2012

Direkt nach Hoffenheim-Spiel: HSV nach Brasilien

Dem HSV steht im Dezember ein stressiger Kurztrip bevor. Die Hanseaten sind als Gegner bei der Eröffnung der neuen Arena des brasilianischen Topklubs Grêmio Porto Alegre zu Gast.

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Hamburg - Fußball-Bundesligist Hamburger SV steht Anfang Dezember ein immens stressiger Kurztrip bevor. Am 8. Dezember sind die Hanseaten als Gegner bei der Eröffnung der neuen Arena des brasilianischen Topklubs Grêmio Porto Alegre zu Gast - nur einen Tag, nachdem der HSV in der Bundesliga auf 1899 Hoffenheim trifft. "Das ist für alle Beteiligten und vor allem für die Spieler eine tolle Erfahrung. Es ist schön, dass wir uns mit einer brasilianischen Mannschaft messen können", sagt Sportdirektor Frank Arnesen.

Die Maschine mit den Hamburgern hebt keine Stunde nach dem Abpfiff des Spiels gegen Hoffenheim in Richtung Brasilien ab, wo der Flieger mittags landet. Nach dem Freundschafts-Match gegen Grêmio um den früheren Hamburger Zé Roberto, das Samstags um 21 Uhr Ortszeit angepfiffen wird, geht es in der Nacht von Sonntag auf Montag zurück nach Hamburg, wo der Tross um 6.55 Uhr landet. Bereits am Samstag, den 15. Dezember, spielt der HSV wieder in der Liga bei Bayer Leverkusen.

Die Norddeutschen erhielten eine Einladung als Eröffnungsspielgegner, nachdem Wunschkandidat Bayern München wegen Terminproblemen keine Zusage geben konnte. Laut Informationen aus Porto Alegre liegt die Gage der Hanseaten bei umgerechnet 825.000 Euro.

Bundesliga | 02.09.2012

Magath: "Mein Image ist ausgemachter Unsinn"

Felix Magath hat sich gegen sein Image als Schleifer zur Wehr gesetzt. "Das ist ausgemachter Unsinn, da findet eine völlige Fehlbetrachtung statt", sagte der Fußball-Lehrer.

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Hamburg - Trainer Felix Magath vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat sich gegen sein Image als Schleifer zur Wehr gesetzt. "Das ist ausgemachter Unsinn, da findet eine völlige Fehlbetrachtung statt. Wenn man in seinem Sport Erfolg haben will, muss man eben mehr tun als die anderen", sagte der Fußball-Lehrer in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Der ehemalige Nationalspieler wird bei seiner Sichtweise nach eigener Einschätzung von seiner Zeit beim Hamburger SV geprägt: "Wir waren damals eine gute Mannschaft. Ich war dabei, da wurde viel erarbeitet, etwas entwickelt. Das hat bis oben geführt. Körperliche Fitness, Disziplin und Ordnung waren die Säulen des Erfolgs. Das versuche ich auch bei meiner Arbeit umzusetzen."

Der Coach möchte die Niedersachsen nach schwächeren Jahren wieder an die deutsche Spitze führen. "Ich will auf Sicht wieder deutscher Meister werden - und in die Champions League", sagte Magath, der noch Zweifel hegt, ob sich neben Bayern München auch Borussia Dortmund auf Dauer an der Ligaspitze festsetzen wird: "Das kann nach zwei erfolgreichen Jahren noch nicht endgültig bewertet werden. Da müssen wir abwarten."

Bundesliga | 30.08.2012

Außenseiter Nürnberg will BVB ein Bein stellen

Mit einer "positiven Grundstimmung" und 50.000 Fans im Rücken will Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg Meister Borussia Dortmund ein Bein stellen.

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Nürnberg - Mit einer "positiven Grundstimmung" und 50.000 Fans im Rücken will Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg Meister Borussia Dortmund ein Bein stellen. Das knappe 2:1 der Borussia am ersten Spieltag gegen Werder Bremen sei "vielleicht ein Zeichen dafür, dass beim BVB noch nicht alle Rädchen greifen", sagte Club-Trainer Dieter Hecking am Donnerstag mit Blick auf die Begegnung mit Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!).

Das leicht umgebaute Nürnberger Frankenstadion wird gegen den BVB mit 50.000 Zuschauern ausverkauft sein - eine Zahl, die der 1. FCN zuletzt 1991 überboten hatte. Hecking warnte die Fans jedoch davor, von einer Wiederholung des 4:2-Sieges in der Sommerpause zu träumen. Die Borussia stelle diesmal "eine ganz andere Mannschaft als in der Vorbereitung". Beim Abschiedsspiel für Marek Mintal am 21. Juli fehlten dem BVB noch die deutschen Nationalspieler.

Nürnberg, betonte Hecking, habe "in jedem Spiel eine Chance" - also auch gegen Dortmund. "Eine kompakte und aggressive Spielweise kann ein Schlüssel sein. Aber alle Spieler müssen über ihre Leistungsgrenze hinausgehen und eine Schippe drauflegen, um Dortmund in die Knie zu zwingen. Wir dürfen nicht zu viel Respekt an den Tag legen." Nach dem 1:0-Sieg beim Hamburger SV hat Hecking eine "positive Grundstimmung" in der Mannschaft ausgemacht.

Verzichten muss Hecking am Samstag wohl auf Mittelfeldspieler Mike Frantz, der am Donnerstag wegen eines grippalen Infekts nicht trainieren konnte. "Es könnte eng werden", sagte der Coach dazu. Als Alternative käme Zugang Timo Gebhart in Frage, möglicherweise wird sich Hecking aber auch für Robert Mak entscheiden.

Bundesliga | 25.08.2012

HSV nach Balitsch-Tor vor turbulenten Wochen

Der Hamburger SV hat einen bösen Fehlstart in seine Jubiläumssaison hingelegt. Das Team von Trainer Thorsten Fink verlor gegen den 1. FC Nürnberg im eigenen Stadion mit 0:1 (0:0).

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Hamburg - Der Hamburger SV hat einen bösen Fehlstart in seine Jubiläumssaison hingelegt. Das Team von Trainer Thorsten Fink verlor das Duell der Pokal-Deppen gegen den 1. FC Nürnberg im eigenen Stadion mit 0:1 (0:0) und steht nun im Jahr seines 125-jährigen Bestehens vor turbulenten Wochen. Nach dem peinlichen Pokal-Aus in der vergangenen Woche in Karlsruhe dürfte es für die sportliche Führung ungemütlich werden.

Für Nürnberg war es dagegen der erste Sieg in der Hansestadt seit 20 Jahren. Das Tor des Tages erzielte Hanno Balitsch in der 68. Minute aus kurzer Distanz. Per Nilsson hatte zuvor an die Querlatte geköpft. Pech hatte Hamburgs Marcell Jansen (90.+1) mit einem Kopfball gegen die Latte.

Ideenlos, mutlos, kopflos - der HSV hatte eine Woche nach dem peinlichen Pokalaus gegen den Drittligisten Karlsruher SC (2:4) zunächst große Mühe, die Partie gegen den Zehnten der abgelaufenen Bundesliga-Saison in den Griff zu bekommen. Das Fehlen eines Spielmachers, der noch bis zum Ende der Wechselfrist am 31. August verpflichtet werden soll, machte sich deutlich bemerkbar. Mängel im Spielaufbau und viele Fehlpässe waren die Folge.

Weil aber auch Nürnberg abwartend begann und erstmal sichtlich darum bemüht war, keine Fehler zu machen, bekamen die 50.123 Zuschauer in der nicht ganz ausverkauften Arena im Hamburger Volkspark zum Saisonstart zunächst sportliche Magerkost geboten. Bereits nach 30 Minuten gab es erste Pfiffe.

Auch HSV-Trainer Fink schien das Spiel in der ersten Halbzeit auch nicht sonderlich zu gefallen. Mit in die Hüften gestemmten Armen verfolgte er die ersten 45 Minuten komplett im Stehen. Immer wieder gab der frühere Bayern-Profi lautstarke Anweisungen an sein Team, das sich am Ende bei Torhüter René Adler bedanken konnte, nicht mit einem Rückstand in die Kabine zu gehen.

Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff parierte der Neuzugang zunächst einen wuchtigen Kopfball von Timm Klose und hielt den anschließenden Nachschuss von Alexander Esswein. Der HSV hatte bis auf einen Kopfball von Kapitän Heiko Westermann (24.) und einen abgefälschten Flachschuss von Dennis Aogo (41.) offensiv nicht viel zu bieten.

Auch der Start in die zweite Hälfte gehörte den Franken. Nach einem Traumpass des agilen Japaners Hiroshi Kiyotake, der nach der 2:3-Blamage im Pokal gegen den Viertligisten Havelse für Timo Gebhart im zentralen Mittelfeld von Beginn an spielte, vergab Mike Frantz völlig freistehend gegen Adler (46.).

Fortan gab der HSV mehr Gas, ohne sich aber nennenswerte Torchancen zu erspielen. Nürnberg blieb hingegen gefährlicher. Balitsch verfehlte nach einer Ping-Pong-Stafette aus bester Position, nachdem der Hamburger Per Skjelbred bei einem Freistoß auf der Linie kleben blieb und das Abseits damit aufhob.

Die größte Chance für die Hamburger zum Ausgleich vergab Linksverteidiger Aogo. Seinen Freistoß konnte Club-Keeper Raphael Schäfer noch gerade so an den Pfosten lenken (72.)

Die besten Noten bei den Hanseaten verdiente sich noch Torwart Adler, bei den Gästen spielte Neuzugang Kiyotake und Balitsch am auffälligsten.

Bundesliga | 12.08.2012

Leverkusen verliert Härtetest in Liverpool

Bayer Leverkusen hat im Härtetest beim englischen Traditionsklub FC Liverpool eine deutliche Schlappe kassiert. Die Werkself verlor mit 1:3 (0:2).

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Liverpool - Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat im Härtetest beim englischen Traditionsklub FC Liverpool eine deutliche Schlappe kassiert. An der alten Wirkungsstätte von Bayer-Teamchef Sami Hyypiä verlor die Werkself den letzten Auftritt vor dem DFB-Pokal-Spiel bei Carl Zeiss Jena deutlich mit 1:3 (0:2). Der eingewechselte Sidney Sam erzielte in der 75. Minute den späten Anschlusstreffer.

"Es war ein verdienter Sieg für die Liverpooler, sie haben gut und sehr effektiv gespielt. Wir müssen das Spiel gut analysieren und unsere Schlüsse daraus ziehen", sagte Hyypiä, der von den Liverpool-Fans ausgiebig gefeiert wurde. Der Finne hatte von 1999 bis 2009 insgesamt 464 Partien für die Reds absolviert.

Vor 25.291 Zuschauern an der Anfield Road, darunter Toten-Hosen-Sänger Campino mit Sohn, war Liverpool besonders vor der Pause den Gästen überlegen. Der erst 17 Jahre alte Raheem Sterling (3.) und der Brasilianer Lucas Leiva (29.) sorgten für eine schnelle 2:0-Führung, ehe EM-Teilnehmer Andy Carroll nach dem Seitenwechsel (65.) das dritte Tor des ehemaligen Champions-League-Siegers erzielte. Bei Leverkusen vergab der sechsmalige Nationalspieler Stefan Kießling alleine in der ersten Halbzeit drei gute Chancen.

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