SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

2. Bundesliga | 12.05.2013

Hertha Zweitliga-Meister - Köln weiter Zweitligist

Hertha BSC hat sich den Meistertitel in der 2. Bundesliga gesichert. Die Berliner gewannen das Duell der Absteiger bei den Rheinländern hochverdient mit 2:1 (1:0).

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

Köln - Aufsteiger Hertha BSC hat sich den Meistertitel in der 2. Fußball-Bundesliga gesichert, für den 1. FC Köln ist derweil der Traum von der sofortigen Rückkehr ins Oberhaus endgültig ausgeträumt. Die Berliner gewannen das Duell der Absteiger bei den Rheinländern hochverdient mit 2:1 (1:0) und dürfen beim Saisonfinale nächste Woche gegen Energie Cottbus im Olympiastadion die Meisterschale entgegennehmen.

Die Treffer für die Hertha, die nur eines der letzten 32 Spiele verlor, erzielten Lewan Kobiaschwili (36., Foulelfmeter) mit seinem ersten Tor seit Ablauf seiner sechsmonatigen Sperre und Eigengewächs Alfredo Morales mit seinem ersten Profi-Treffer am 23. Geburtstag (55.). Dem wohl zu Schalke 04 wechselnden Christian Clemens gelang der Kölner Ehrentreffer (68.).

Der Kölner Vorstand, der nach internen Querelen unter der Woche die Bereitschaft zu einer weiteren Amtszeit ab November erklärt hatte, verabschiedete vor dem Spiel in Christian Eichner (wahrscheinlich zum Karlsruher SC), Daniel Royer (zurück nach Hannover), Tobias Strobl (zurück nach Hoffenheim), Stefan Maierhofer und Christopher Schorch (beide Ziel offen) gleich fünf Akteure. In der Startelf stand ohnehin schon keiner mehr.

Das Spiel hatte derweil nicht annähernd nicht so viel Bundesligaformat wie der äußere Rahmen in der fast ausverkauften WM-Arena. Nachdem sich Herthas Sorge um die Meisterschaft und die Kölner Hoffnung auf den Relegationsplatz durch die Zwischenergebnisse schnell erledigt hatten, sahen die 49.500 Zuschauer ein teilweise konfuses Spiel. Hertha zeigte aber auch ohne den gesperrten Ronny die deutlich bessere Spielanlage.

Völlig unnötig aber das Foul von FC-Kapitän Miso Brecko am agilen Änis Ben-Hatira im Strafraum, Kobiaschwili verwandelte. Das Niveau des Spiels erreichte nach der Pause seinen Tiefpunkt, als zunächst Ben-Hatira (46.) und dann auf der anderen Seite Matthias Lehmann (50.) den Ball jeweils drei Meter vor dem Tor verstolperten. Geburtstagskind Morales überwand dann per Kopf Geburtstagskind Timo Horn (20) im Kölner Tor, Adrian Ramos traf noch die Latte (62.). Clemens war per Schlenzer erfolgreich.

Beim FC hinterließen Adam Matuschyk und Clemens noch den besten Eindruck. Bei Hertha ragten Fabian Lustenberger und Kapitän Peer Kluge heraus.

International | 06.05.2013

Riise tritt aus Nationalteam zurück

Der norwegische Fußball-Rekord-Nationalspieler John Arne Riise (32) hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

Oslo - Der norwegische Fußball-Rekord-Nationalspieler John Arne Riise (32) hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Das gab der Verteidiger des englischen Premier-League-Klubs FC Fulham am Montag in einer Pressemitteilung bekannt. "Ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken gemacht. Es fühlt sich richtig an, alles hat seine Zeit. Ich habe jede Sekunde im Nationaltrikot genossen", sagte Riise, der in 110 Länderspielen 16 Tore erzielte, sich mit seinem Land aber nie für Welt- oder Europameisterschaften qualifizieren konnte.

Er habe noch vier oder fünf Jahre, um erfolgreich Vereinsfußball zu spielen. Darauf wolle er sich nun konzentrieren, sagte der schussgewaltige Routinier.

Bundesliha | 05.05.2013

Kahn: "Hoeneß sollte sich zurückzuziehen"

Oliver Kahn hat die Informationspolitik von Uli Hoeneß kritisiert. Zudem forderte er Hoeneß auf, sein Präsidenten-Amt bei Bayern offenbar bis auf Weiteres ruhen zu lassen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

Mainz - Der ehemalige Fußball-Nationaltorhüter Oliver Kahn hat die Informationspolitik von Bayern Münchens Präsidenten Uli Hoeneß kritisiert. Zudem forderte der langjährige Bayern-Torhüter Hoeneß auf, sein Amt offenbar bis auf Weiteres ruhen zu lassen. "Für ihn als Mensch ist es schon richtig, sich ein bisschen zurückzuziehen, bis diese Sache geklärt ist. Und dann kann man ja schauen, je nachdem, wie diese Geschichte ausgeht, wie es weitergeht", sagte Kahn im Aktuellen Sportstudio des ZDF: "Dieser permanente Druck der Öffentlichkeit kann auch mal über die Kräfte eines Menschen hinausgehen."

Der langjährigen Bayern-Kapitän zeigte aber nicht nur Mitleid für den damaligen Klub-Manager, sondern kritisierte auch dessen Vorgehensweise. "Gerade in der heutigen Medienwelt, wo alles transparent ist und wo alles immer rauskommt, ist es doch immer wichtig, das Heft des Handelns in der Hand zu halten", sagte Kahn: "Wenn man mal in so einer schwierigen Situation ist, ist es am besten, gleich sofort am Anfang reinen Tisch zu machen und zu sagen, okay, da gibt es Probleme, das sollte ich mich vielleicht jetzt mal rausnehmen, mich zurückziehen, auch mit Rücksicht auf meine Familie und mich als Mensch. So kommt man nun in eine Situation, und die halte ich für problematisch, in der man vom Aufsichtsrat angehalten wird, doch eine Entscheidung zu treffen."

Champions League | 02.05.2013

250.000 Anfragen: Fan-Ansturm beim BVB

Borussia Dortmund erlebt vor dem Champions-League-Endspiel einen Ansturm seiner Fans. Am Donnerstag lagen dem BVB nach Angaben von Hans-Joachim Watzke 250.000 Ticket-Anfragen vor.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

Dortmund - Borussia Dortmund erlebt vor dem Champions-League-Endspiel am 25. Mai in London gegen Bayern München einen Ansturm seiner Fans. Am Donnerstag lagen dem BVB nach Angaben von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke 250.000 Ticket-Anfragen für die Partie im Wembleystadion vor. "Es wird noch weiter nach oben gehen. Wir rechnen am Ende mit 400.000 bis 500.000 Anfragen", sagte Watzke.

Jeder Klub erhält für das Endspiel rund 25.000 Karten von der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

Bundesliga | 01.05.2013

Hoeneß zockte fast krankhaft

Uli Hoeneß war jahrelang ein beinahe krankhafter Börsenspekulant. Das sagte der Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters in einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

Köln - Uli Hoeneß war jahrelang ein beinahe krankhafter Börsenspekulant. Das sagte der Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters in einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit. "In den Jahren 2002 bis 2006 habe ich richtig gezockt, ich habe teilweise Tag und Nacht gehandelt, das waren Summen, die für mich heute auch schwer zu begreifen sind", sagte der 61-Jährige: "Diese Beträge waren schon teilweise extrem. Das war der Kick, das pure Adrenalin."

Er halte sich jedoch "nicht für krank, zumindest heute nicht mehr". Sollte er wegen seiner Steueraffäre vor Gericht müssen, erscheine er dort "nicht als kranker Mann. Ein paar Jahre lang war ich wohl nah dran. Aber inzwischen halte ich mich für kuriert."

Er habe zur Zeit des Internetbooms "heftiger" spekuliert, erklärte Hoeneß - anscheinend bis an den Rand der Pleite: "Als diese Blase dann platzte, fuhr ich schwere Verluste ein, ich war da richtig klamm." Das sei der Moment gewesen, an dem der frühere adidas-Boss Robert-Louis Dreyfus ihm angeboten habe, "was zusammen" zu machen, "er würde es finanzieren. So kamen die Millionen auf das Konto, es war immer klar, das war ein Konto zum Zocken, für nichts anderes."

Den Ausstieg hat Hoeneß erst Jahre später gefunden. "Ich habe zu viele Verluste gemacht. Ich konnte nicht mehr so viel zocken. Und dann kam 2008 die Finanzkrise, und dann ging es endgültig in den Keller." Außerdem sei er auch nicht mehr "auf der ständigen Suche nach dem großen Kick". Er werde eben älter, sagte Hoeneß.

Bundesliga | 01.05.2013

Medien: Streich soll Schalke abgesagt haben

Fußball-Bundesligist Schalke 04 wollte Christian Streich angeblich als Trainer verpflichten, der Coach vom Ligakonkurrenten SC Freiburg soll aber abgesagt haben.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

Köln - Fußball-Bundesligist Schalke 04 wollte Christian Streich angeblich als Trainer verpflichten, der Coach vom Ligakonkurrenten SC Freiburg soll aber abgesagt haben. Dies berichten die Zeitungen der WAZ-Gruppe am Mittwoch.

Demnach sollen sich die Schalker Verantwortlichen vor zwei Wochen mit Streich getroffen haben. Der 47-Jährige wollte aber den Freiburgern treu bleiben, weil er den Klub nach dem Weggang von Sportdirektor Dirk Dufner zu Hannover 96 nicht auch noch verlassen wollte.

Nach WAZ-Informationen soll sich Schalkes Sportdirektor Horst Heldt am Mittwoch mit Stefan Effenberg zu einem Gedankenaustausch treffen. Der ehemalige Nationalspieler gilt seit Sonntagabend als Trainerkandidat bei den Königsblauen. Am Dienstag hatten Heldt und der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies einen Medienbericht vehement dementiert. Sport1.de zufolge soll sich der Klub für den Fall, dass die Mannschaft mit dem derzeitigen Trainer Jens Keller nicht die Champions-League-Qualifikation erreicht, bereits mit Effenberg auf eine Verpflichtung geeinigt haben.

Sollte Effenberg Trainer auf Schalke werden, soll nach WAZ-Informationen Peter Hermann, zur Zeit Assistent von Jupp Heynckes bei Bayern München, Co-Trainer werden.

Champions League | 30.04.2013

Dortmund mit Piszczek - Real ohne Khedira

Borussia Dortmund geht mit dem lange fraglichen polnischen Außenverteidiger Lukasz Piszczek in das Halbfinal-Rückspiel der Champions League bei Real Madrid.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

Madrid - Borussia Dortmund geht mit dem lange fraglichen polnischen Außenverteidiger Lukasz Piszczek in das Halbfinal-Rückspiel der Champions League bei Real Madrid. Damit steht die selbe Elf wie beim 4:1-Hinspielsieg auf dem Platz. Vor Torwart Roman Weidenfeller verteidigt die etatmäßige Vierer-Abwehrkette mit Piszczek, Neven Subotic, Mats Hummels und Marcel Schmelzer. Im defensiven Mittelfeld beginnt Sven Bender neben Ilkay Gündogan. Rechts neben Mario Götze spielt Jakub Blaszczykowski, links Marco Reus, als Sturmspitze läuft Robert Lewandowski auf.

Real-Coach José Mourinho hat seine Startelf gegenüber dem Hinspiel auf zwei Positionen verändert. Nationalspieler Sami Khedira musste für den Argentinier Angel di Maria weichen, zudem rückt für Pepe Michael Essien ins Team. Im Tor erhielt Diego López wieder den Vorzug vor Iker Casillas. Die Vierer-Abwehrkette bilden von rechts nach links Essien, Sergio Ramos, Raphaël Varane und Fábio Coentrão. Neben di Maria bilden Cristiano Ronaldo und Mesut Özil das offensive Mittelfeld vor den "Sechsern" Xabi Alonso und Luka Modric. Stoßstürmer ist Gonzalo Higuaín.

Champions League | 30.04.2013

Bayern ohne Probleme in Barcelona - auch Dante fit

Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes kann am Mittwoch im Halbfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Barcelona seine derzeit stärkste Formation aufbieten.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

München - Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes kann am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) im Halbfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Barcelona seine derzeit stärkste Formation aufbieten. "Es gibt keine gravierenden Probleme", sagte Trainer Jupp Heynckes am Dienstag nach der Ankunft des deutschen Fußball-Rekordmeisters in Barcelona.

Auch Innenverteidiger Dante habe seine leichte Erkältung überwunden. Der Brasilianer hatte deshalb am Montag in München nicht am Mannschaftstraining teilgenommen. Verletzt sind derzeit nur Toni Kroos und Holger Badstuber. Mario Mandzukic steht nach seiner Gelbsperre beim 4:0 im Hinspiel wieder zur Verfügung.

Champions League | 29.04.2013

Ronaldo kann gegen den BVB spielen

Erleichterung bei Real Madrid: Cristiano Ronaldo wird für den spanischen Rekordmeister im Rückspiel des Champions-League-Halbfinals gegen Borussia Dortmund auflaufen können.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

Madrid - Erleichterung bei Real Madrid: Superstar Cristiano Ronaldo wird für den spanischen Fußball-Rekordmeister im Rückspiel des Champions-League-Halbfinals gegen Borussia Dortmund am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) auflaufen können. "Cristiano geht es gut. Er steht am Dienstag zur Verfügung", sagte Real-Trainer José Mourinho bei der Pressekonferenz am Montagmittag.

Beim Training zuvor hatte der Portugiese, der wegen einer Verletzung im linken Oberschenkel das Derby bei Atlético Madrid am Samstag (2:1) verpasst hatte, voll mitgezogen. Er absolvierte die Einheit in der Gruppe der Stammspieler.

Real muss am Dienstag eine 1:4-Hinspielniederlage aufholen, um erstmals seit 2002 wieder das Endspiel der Königsklasse zu erreichen.

Champions League | 29.04.2013

Real schaffte in Bernabeu schon "drei Wunder"

Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid geht mit einer 1:4-Bürde ins Halbfinal-Rückspiel der Champions League am Dienstag gegen Borussia Dortmund.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

Madrid - Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid geht mit einer 1:4-Bürde ins Halbfinal-Rückspiel der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund. Zum Sprung ins Endspiel benötigen die Königlichen geradezu ein Fußball-Wunder, das Real im Europapokal bei Rückspielen im heimischen Bernabeu-Stadion aber auch schon dreimal geschafft hat. Dabei holte Madrid jeweils mindestens einen Drei-Tore-Rückstand auf.

Ihre spektakulärste Wende gelang den Madrilenen ausgerechnet gegen ein Bundesliga-Team: In der UEFA-Cup-Saison 1985/86 war Real bei Borussia Mönchengladbach zunächst mit 1:5 untergegangen, setzte sich allerdings zu Hause noch durch ein 4:0 durch.

Trotz einer Hinspiel-Niederlage mit drei Toren Unterschied schaffte Real außerdem in den Achtelfinals des Landesmeister-Wettbewerbes 1975/76 gegen Derby County (5:1 n.V. nach 1:4) und des UEFA-Pokals 1984/85 gegen RSC Anderlecht (6:1 nach 0:3) den Sprung in die nächste Runde. 

Real Madrids erfolgreichste Aufholjagden in Champions League/Europapokal der Landesmeister und im UEFA-Pokal auf einen Blick:

1975/76, Landesmeister, Achtelfinale:

Hinspiel: Derby County - Real Madrid 4:1

Rückspiel: Real Madrid - Derby County 5:1 n.V.

1979/80, Landesmeister, Viertelfinale:

Hinspiel: Celtic Glasgow - Real Madrid 2:0

Rückspiel: Real Madrid - Celtic Glasgow 3:0

1984/85, UEFA-Cup, 2. Runde:

Hinspiel: NK Rijeka - Real Madrid 3:1

Rückspiel: Real Madrid - NK Rijeka 3:0

1984/85, UEFA-Cup, Achtelfinale:

Hinspiel: RSC Anderlecht - Real Madrid 3:0

Rückspiel: Real Madrid - RSCC Anderlecht 6:1

1984/85, UEFA-Cup, Halbfinale

Hinspiel: Inter Mailand - Real Madrid 2:0

Rückspiel: Real Madrid - Inter Mailand 3:0

1985/86, UEFA-Cup, 3. Runde:

Hinspiel: Bor. Mönchengladbach - Real Madrid 5:1

Rückspiel: Real Madrid - Bor. Mönchengladbach 4:0

1985/86, UEFA-Cup, Halbfinale:

Hinspiel: Inter Mailand - Real Madrid 3:1

Rückspiel: Real Madrid - Inter Mailand 5:1 n.V.

1986/87, Landesmeister, Achtelfinale:

Hinspiel: Roter Stern Belgrad - Real Madrid 4:2

Rückspiel: Real Madrid - Roter Stern Belgrad 2:0

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden