SID-IMAGES/AFP/NELSON ALMEIDA

International | 14.10.2013

Brasilien: Schwere Krawalle bei Derby in São Paulo

Das Derby in der brasilianischen Fußball-Meisterschaft zwischen dem FC São Paulo und Corinthians ist am Sonntag von schweren Ausschreitungen überschattet worden.

São Paulo - Das Derby in der brasilianischen Fußball-Meisterschaft zwischen dem FC São Paulo und Corinthians ist am Sonntag von schweren Ausschreitungen überschattet worden. Wie Fernsehbilder zeigen, lieferten sich vor allem Anhänger des Heimteams FC São Paulo wüste Auseinandersetzungen mit der Polizei. Auch nach dem Spiel (0:0) war es in der Stadt zu Krawallen gekommen.

Confed-Cup | 30.06.2013

Pelé verzichtet auch auf Confed-Cup-Finale

Nach seiner Absage für das Eröffnungsspiel der "Mini-WM" verzichtet Brasiliens Idol Pelé auch auf das "Grande Final" zwischen Brasilien und Spanien am Sonntag in Rio de Janeiro.

Rio de Janeiro - Keine Lust auf Confed Cup: Nach seiner Absage für das Eröffnungsspiel der "Mini-WM" vor zwei Wochen verzichtet Brasiliens Fußball-Idol Pelé auch auf das "Grande Final" zwischen der gastgebenden Seleção und Weltmeister Spanien am Sonntag in Rio de Janeiro. Damit ließ sich der WM-Ehrenbotschafter der brasilianischen Regierung bei keinem der 16 Turnierspiele sehen.

Aus dem Umfeld Pelés hieß es, dass ein unmittelbar vor dem Finale terminierter Werbe-Auftritt des "Königs" für einen persönlichen Sponsor in Rio kurzfristig abgesagt worden sei. Zudem erwarte der 72-Jährige Verwandte, die am Sonntag aus den USA anreisen. Sein Fernbleiben beim Turnierauftakt hatte der FIFA-Jahrhundertfußballer mit der Wahrnehmung von Werbeterminen begründet, die wegen seiner Leisten-OP verschoben worden seien.

Confed-Cup | 25.06.2013

Seleção "unter den besten Vier, Fünf der Welt"

Mit dem Einzug ins Halbfinale des Confed Cups sieht Luiz Felipe Scolari die derzeitige Nummer 22 der FIFA-Weltrangliste wieder in anderen Sphären spielen.

Belo Horizonte - Prestigegewinn für die Seleção: Mit dem Einzug ins Halbfinale des Confed Cups sieht Brasiliens Fußball-Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari die derzeitige Nummer 22 der FIFA-Weltrangliste wieder in anderen Sphären spielen. "Wir sind wieder unter den besten Vier, Fünf der Welt", urteilte der 64-Jährige vor dem Duell am Mittwoch in Belo Horizonte gegen Uruguay.

"Die Trainer der anderen Teams, die hierher gekommen sind, haben uns immer als großen Gegner respektiert. Die Frage war aber, haben wir wirklich eine starke Mannschaft. Und jetzt sehen sie, dass wir auf einem sehr guten Weg sind", erklärte der Weltmeister-Coach von 2002. Das Halbfinale mit vier Teams, die bereits Weltmeister geworden sind, mache das "Festival der Champions" seiner Meinung nach zum "besten Confed Cup aller Zeiten".

"Ein kompletter Erfolg", urteilte Scolari, woran auch ein Scheitern gegen die "Urus" nichts ändern würde. "Manchmal verschleiert der Sieg etwas, während dir die Niederlage den Weg zeigt", philosophierte der Seleção-Coach zum Abschluss der Pressekonferenz.

Confed-Cup | 22.06.2013

Ronaldo: "Das Volk ist nicht gegen die WM"

Rückendeckung für die FIFA, Solidarität mit den protestierenden Menschen: Ronaldo nahm am Samstag klar Stellung zum Confed Cup und den Demonstrationen im Land.

Salvador da Bahia - Rückendeckung für die FIFA, Solidarität mit den protestierenden Menschen: Brasiliens Fußball-Idol Ronaldo nahm am Samstag im kleinen Kreis heimischer Journalisten klar Stellung zum Confed Cup und den Demonstrationen im Land: "Das Volk ist nicht gegen die WM. Die Leute wollen der Korruption, dem Umlenken von Geldern ein Ende setzen. Das Volk will Krankenhäuser", sagte der dreimalige Weltfußballer: "Brasilien fehlt nicht das Geld, es fehlen die Investitionen an den richtigen Stelle." Wenn die gewünschten Änderungen nicht erfolgen, müssten die Proteste seiner Meinung nach fortgesetzt werden.

Als Mitglied des Lokalen Organisations-Komitees für die WM-Endrunde 2014 hält der 36-Jährige die Kritik am LOK und dem Weltverband FIFA für überzogen. "Die Wahrheit ist, dass sowohl LOK, als auch die FIFA nicht die Stadien bauen, sie nehmen nicht die Baufirmen unter Vertrag, sondern kontrollieren nur", so Ronaldo, der den Transport zu den Stadien als größtes Defizit einschätzt: "Bei der WM darf dann nichts falsch laufen", fordert der ehemalige Weltklassestürmer.

Der Weltmeister von 1994 und 2002 ist selbst "Opfer" der Auseinandersetzung von Polizei und Demonstranten geworden, als die Sicherheitskräfte Tränengas vor seinem Hotel einsetzten, um einige aufgebrachte Protestler fernzuhalten. "Der Wind hat es rüber geweht. Die Augen brannten", sagte der WM-Rekordtorjäger, der vor allem als Kommentator von TV Globo die "Mini-WM" begleitet.

Confed-Cup | 20.06.2013

Tahiti: Tehau-Brüder schreiben Geschichte

Die tahitianischen Tehau-Brüder haben beim Confed Cup erneut Geschichte geschrieben.

Rio de Janeiro - Die tahitianischen Tehau-Brüder haben beim Confed Cup erneut Geschichte geschrieben. Beim Duell des Ozeanienmeisters am Donnerstag in Rio de Janeiro gegen Spanien kamen mit den Zwillingen Alvin und Lorenzo (24) sowie deren älterem Bruder Jonathan (25) erstmals bei ein und demselben FIFA-Turnier drei Brüder zum Einsatz.

Alvin und Jonathan standen in der Startelf, Lorenzo wurde in der 69. Minute eingewechselt. Jonathan war zum Auftakt beim 1:6 gegen Nigeria bereits das erste Tor für Tahiti bei einem Turnier der FIFA gelungen.

Bei der WM 2010 in Südafrika standen mit Wilson, Johny und Jerry Palacios bei Honduras ebenfalls drei Brüder im Kader. Jedoch wurde Johny nicht eingesetzt.

International | 25.05.2013

Santos bietet Neymar zum Verkauf an

Brasiliens Erstligist FC Santos will sich von Superstar Neymar trennen. Der Klub bestätigte am Freitag, dass zwei Offerten für den 21-Jährigen vorliegen.

Santos - Brasiliens Fußball-Erstligist FC Santos will sich von Superstar Neymar trennen. Der Klub bestätigte am Freitag, dass zwei Offerten für den 21-Jährigen vorliegen. "Neymar Júnior und sein Vater werden nun im Vila Belmiro erwartet, um zu entscheiden, welches der beiden Angebote der Spieler akzeptiert", teilte der Verein via Twitter mit.

Laut der Tageszeitung Folha de São Paulo ist der spanische Meister FC Barcelona bereit, rund 28 Millionen Euro für den Offensivspieler auszugeben. Gar 35 Millionen Euro bietet laut des Internetportals UOL Barca-Rivale Real Madrid für den Nationalspieler an.

Neymar hat beim Ex-Klub von Pelé noch einen Vertrag bis zur WM 2014, die festgeschriebene Ablöse liegt bei 65 Millionen Euro. Doch der achtmalige Meister will sein Juwel nach der Final-Niederlage in der Regionalmeisterschaft von São Paulo gegen Klub-Weltmeister SC Corinthians sowie angesichts der Durststrecke von nun schon 662 Minuten ohne Tor möglichst noch in der Sommerpause der europäischen Ligen loswerden.

WM | 16.05.2013

Ronaldinho nach "Ausmusterung" heiß auf WM

Trotz der "Ausmusterung" für den Confed Cup hat Brasiliens Fußballstar Ronaldinho seinen Einsatz bei der WM im kommenden Jahr im eigenen Land noch nicht abgeschrieben.

Belo Horizonte - Trotz der "Ausmusterung" für den Confed Cup hat Brasiliens Fußballstar Ronaldinho seinen Einsatz bei der WM im kommenden Jahr im eigenen Land noch nicht abgeschrieben. "Noch ist es ja ein bisschen Zeit bis dahin, und mein Ziel bleibt dieses Turnier. Ich bin nun motivierter als je zuvor", erklärte der zweimalige Weltfußballer einen Tag nach seiner Nicht-Berücksichtigung durch Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari.

Der 33-Jährige widersprach auch Spekulationen, ein verspätetes Eintreffen im Spielerhotel vor dem Duell Ende April mit Chile in seiner derzeitigen Heimatstadt Belo Horizonte habe Scolari gegen ihn aufgebracht. "Es gab keine Verspätung. In diesem Spiel habe ich einfach nicht die Erwartungen erfüllt, und das hat er mir gesagt", sagte der Regisseur von Atlético Mineiro.

Dennoch gab der Weltmeister von 2002 enttäuscht zu: "Ich hatte große Hoffnungen. Es war für viele eine Überraschung, weil Atlético und ich derzeit einen Superlauf haben." Aus seinem Klub wurden der Ex-Wolfsburger Réver und das von Borussia Dortmund umworbene Talent Bernard für das "Festival der Champions" vom 15. bis 30. Juni in Brasilien nominiert.

WM | 11.04.2013

Bauarbeiter bestreiten erstes Spiel im Maracanã

Die Bauarbeiter des Maracanã-Stadions in Rio de Janeiro werden zusammen mit den nationalen Idolen Ronaldo und Bebeto das erste Spiel im umgebauten Stadion bestreiten.

Rio de Janeiro - Die Bauarbeiter des brasilianischen Fußball-Tempels Maracanã in Rio de Janeiro werden zusammen mit den nationalen Idolen Ronaldo und Bebeto das erste Spiel im umgebauten Stadion bestreiten. Das gab der brasilianische Sportminister Andre Lazaroni am Donnerstag im Rahmen der Fußball-Messe Soccerex bekannt. Das Stadion am Zuckerhut, das 2014 bei der Fußball-WM und 2016 bei den Olympischen Spielen eine Hauptrolle spielen wird, soll nach den Schwierigkeiten während des Totalumbaus nun am 24. April fertig werden.

Die Stadionarbeiter sollen drei Tage später gemeinsam mit den brasilianischen Fußball-Größen den neuen Rasen betreten. "Es ist unsere Art, Danke zu sagen", sagte Lazaroni.

WM | 07.03.2013

Valcke setzt auf Regierungsgarantien

FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke vertraut bei der Fertigstellung des problembeladenen legendären Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro den Regierungsgarantien.

Rio de Janeiro - FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke vertraut bei der Fertigstellung des problembeladenen legendären Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro den Regierungsgarantien. Er sei hocherfreut, dass Rios Gouverneur Sergio Cabral "bei unserem Treffen bestätigt hat, dass das Maracanã an 27. April 2013 eröffnet wird", twitterte der leitende Angestellte des Fußball-Weltverbandes. Laut offiziellen Angaben sei die Arena zu 87 Prozent fertig. Starke Zweifel bleiben indes.

Drei Monate vor dem ersten Anpfiff beim Confed Cup in Brasilien (15. bis 30. Juni) ist das Maracanã-Stadion immer noch eine große Baustelle. Der Fußballtempel von Rio de Janeiro ist aber nur eines von vier Stadien für die WM-Generalprobe, in der immer noch kein einziger Ball rollt. Am Dienstag hatte ein Wolkenbruch die Baustelle Maracanã unter Wasser gesetzt. Die Arbeiter mussten mühsam das Wasser abschöpfen.

Valcke befindet sich zurzeit auf Inspektionstour in Brasilien, um sich einen Überblick über den Stand der Stadionbauten zu verschaffen. 100 Tage vor Beginn des Konföderationen-Pokals als WM-Testlauf ist die Riesen-Arena noch längst nicht fertiggestellt.

Erst am 24. Mai soll die FIFA Zugriff auf runderneute Arena erhalten, am 2. Juni findet dann mit dem Länderspiel zwischen Brasilien und England der ultimative Testlauf statt. Der Endspiel-Ort des Confed Cups und später bei der WM 2014 startet am 16. Juni mit der Partie Mexiko gegen Italien ins Turnier.

WM | 15.01.2013

Brasilien und England eröffnen das Maracanã

Das Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro wird nach abgeschlossener Generalüberholung am 2. Juni mit dem Fußballklassiker Brasilien gegen England wiedereröffnet.

Rio de Janeiro - Das Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro wird nach abgeschlossener Generalüberholung am 2. Juni mit dem Fußballklassiker Brasilien gegen England wiedereröffnet. Der WM-Gastgeber von 2014 nutzt die Partie als Vorbereitung auf den Confederations Cup (15. bis 30. Juni). "Das wird ein großartiges Spiel", sagte Brasiliens Trainer Luiz Felipe Scolari. England war letztmals 1984 im Land des Rekordweltmeisters zu Gast. Damals siegten die Engländer gegen Brasilien mit 2:0.

Das Maracanã-Stadion wird anlässlich der WM 2014 derzeit für rund 330 Millionen Euro renoviert. Dort findet am 13. Juli 2014 auch das Finale statt.

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