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Euro League | 28.11.2013

Freiburg wahrt Chance auf K.o.-Runde

Dank des ersten Sieges seit 4410 Tagen auf internationalem Parkett darf Fußball-Bundesligist SC Freiburg auf die Fortsetzung seines "Europa-Abenteuers" im neuen Jahr hoffen.

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Liberec -

Dank des ersten Sieges seit 4410 Tagen auf internationalem Parkett darf Fußball-Bundesligist SC Freiburg auf die Fortsetzung seines "Europa-Abenteuers" im neuen Jahr hoffen. Durch das hart erkämpfte 2:1 (1:0) bei Slovan Liberec hat das junge Team von Trainer Christian Streich den Einzug in die K.o.-Runde der Europa League am letzten Spieltag der Gruppe H gegen den FC Sevilla wieder selbst in der Hand.

Youngster Matthias Ginter (23.) und Francis Coquelin (73.) öffneten mit ihren Toren die Tür für das "Endspiel" gegen die Spanier am 12. Dezember, in dem Freiburg sogar ein Punkt für die Runde der letzten 32 reichen könnte. Sergej Rybalka verkürzte für Liberec (81.). Die punktgleichen Tschechen, die aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs die schlechtere Ausgangslage gegenüber dem SC haben, treten bei Estoril Praia in Portugal an.

Vor 8800 Zuschauern und bei Minustemperaturen im Stadion U Nisy begann der von Verletzungen geplagte und auf fünf Positionen veränderte Tabellen-16. der Bundesliga selbstbewusst. Zunächst fehlte den Zuspielen auf Ex-Nationalspieler Mike Hanke, der als einzige Spitze agierte, aber die nötige Präzision.

Die Gastgeber stellten dem jungen SC-Team eine kompakte Abwehr entgegen und lauerten auf Konter. Torchancen blieben deshalb in den ersten 20 Minuten Mangelware. Eher zufällig prüfte Christian Günter Liberec-Keeper Premysl Kovar mit einer verunglückten Flanke (22.). Kurz darauf war dann Ginter nach einer Ecke mit einem gefühlvollen Heber zur Stelle und sorgte für Jubel unter den rund 1400 mitgereisten Freiburger Fans. Auf der Gegenseite hielt SC-Torwart Oliver Baumann gegen Rybalka (25.).

Im Vergleich zum 1:0 bei Eintracht Braunschweig am vergangenen Samstag baute Streich sein Team erneut um. Verletzungsbedingt verzichten musste der 48-Jährige beim Tabellenvierten der tschechischen Liga neben Julian Schuster (Ermüdungsreaktion im Fuß), Jonathan Schmid, Admir Mehmedi (beide Knieprobleme), Vladimir Darida (Bauchmuskelzerrung) und Mensur Mujdza (Sehneneinriss) auch auf die gesperrten Nicolas Höfler und Karim Guédé, die beim 0:0 in Estoril vom Platz geflogen waren. Dafür durften die eigentlich für die Regionalliga vorgesehenen Nicolai Lorenzoni und Sebastian Kerk erneut Europa-League-Luft schnuppern.

Auch mit der Führung im Rücken gelang es den Gästen nicht, mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen. Liberec versuchte immer wieder, vor allem über die linke Freiburger Abwehrseite zum Torerfolg zu kommen.

Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Martin Hansson (Schweden) intensivierte das Team von Trainer Jaroslav Silhavy seine Bemühungen, nach 51 Minuten rettete der Pfosten nach einem Schuss von Michael Rabusic für die in dieser Phase unsicher wirkenden Freiburger. Sechs Minuten später verpasste wieder Rabusic den Ausgleich. Gut 20 Minuten vor dem Abpfiff war dafür auf der Gegenseite der vom FC Arsenal ausgeliehen Coquelin zur Stelle, der die starke Flanke von Christian Günter per Kopf verwertete. Nach dem Anschlusstreffer verteidigte Freiburg in einer spannenden Schlussphase mit großem Kampf den knappen Vorsprung.

Beste Freiburger waren Ginter und Günter, bei den Gastgebern überzeugte Jiri Fleisman.

Champions League | 05.11.2013

Bayern vorzeitig im Achtelfinale

Bayern München hat dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit das erste Etappenziel auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung in der Champions League erreicht.

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Pilsen - Bayern München hat dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit das erste Etappenziel auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung in der Champions League erreicht. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola zog nach einem Treffer von Joker Mario Mandzukic (65.) durch ein 1:0 (0:0) beim tschechischen Meister Viktoria Pilsen trotz eines ganz schwachen ersten Durchgangs vorzeitig ins Achtelfinale der Königsklasse ein. Zudem stellte der deutsche Rekordmeister mit dem neunten Sieg in Serie den Rekord des FC Barcelona (2002/03) in der Champions League ein.

In den beiden noch ausstehenden Gruppenspielen bei ZSKA Moskau und gegen den bereits ebenfalls schon für die Runde der letzten 16 qualifizierten englischen Ex-Meister Manchester City geht es für den Triple-Sieger nur noch um den Gruppensieg. Mit zwölf Punkten aus vier Spielen haben die Bayern die beste Ausgangsposition.

Zwei Wochen nach dem lockeren 5:0-Hinspielerfolg nahm der deutsche Rekordmeister den Tabellenzweiten der tschechischen Liga zunächst offenbar auf die leichte Schulter. Bis auf wenige Ausnahmen mangelte es dem Spiel der Gäste vor 11.360 Zuschauern im Stadion Struncovy Sady an Tempo und der letzten Konsequenz in den Aktionen. Zudem leisteten sich die Münchner ungewohnt viele Ballverluste im Spielaufbau und technische Fehler.

So blieben klare Torgelegenheiten in den ersten 45 Minuten Mangelware. Thomas Müller, der im Sturmzentrum aufgeboten wurde, und David Alaba per Freistoß scheiterten in der Anfangsphase an Schlussmann Matus Kozacik. Nach 16 Minuten hatte Nationalspieler Bastian Schweinsteiger Pech, als er nach Vorarbeit von Mario Götze nur den Pfosten traf. Doch in der Folge tat sich der ideenlose Favorit schwer, Lücken im Abwehrverbund der Tschechen zu finden.

Im Gegensatz zum mutlosen Auftritt in München agierte Pilsen vor eigenem Publikum wesentlich offensiver. Stanislav Tecl kam nach vier Minuten bei einem Laufduell mit Diego Contento im Strafraum zu Fall, Glück für die Bayern das der spanische Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz weiterspielen ließ. Auch in der Folge wirkte die Münchner Defensive bei den Vorstößen der Gastgeber nicht immer sattelfest. So hatte Daniel Kolar per Kopf nach Flanke von Pavel Horvath die Chance zur Führung (36.).

Die von Guardiola angekündigten Korrekturen am Konzept blieben weitgehend aus, der Spanier bot im Gegensatz zum Arbeitssieg in Hoffenheim (2:1) in Daniel van Buyten, Contento, Rafinha und Toni Kroos aber gleich vier neue Spieler in der Anfangsformation auf. Der angeschlagene Arjen Robben (Leistenprobleme) war derweil in München geblieben.

Trotz der enttäuschenden Vorstellung nahm Guardiola zu Beginn der zweiten Halbzeit keine personellen Änderungen vor. Seine Mannschaft entwickelte nun aber mehr Zug zum Tor. Zunächst vergab Kapitän Philipp Lahm bei einer Großchance sein erstes Champions-League-Tor im 77. Spiel (49.), dann verpasste Innenverteidiger van Buyten per Kopf nach einem Eckball die Führung nur knapp (52.). Europas Fußballer des Jahres Franck Ribéry scheiterte nach Pass von Alaba zudem freistehend an Kozacik (56.).

Danach bewies Guardiola mit der Einwechslung von Torjäger Mandzukic (59.) ein glückliches Händchen. Der Kroate erzielte per Kopf nach Flanke von Lahm die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Pilsen gab aber nicht auf und hatte durch Tecl eine Doppelchance zum Ausgleich (76./77.).

Bei Bayern überzeugten Alaba und Lahm, bei Pilsen verdienten sich Torhüter Kozacik und Horvath gute Noten.

Euro League | 24.10.2013

Freiburgs Gruppengegner remis

Slovan Liberec hat in der Fußball-Europa-League dem SC Freiburg den Weg in die K.o.-Phase nicht noch weiter verbauen können.

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Köln - Slovan Liberec hat dem SC Freiburg in der Fußball-Europa-League den Weg in die K.o.-Phase nicht noch weiter verbaut. Die Tschechen erreichten im Duell der noch ungeschlagenen Freiburger Vorrundengegner in der Gruppe H gegen Spitzenreiter FC Sevilla auf eigenem Platz nur ein 1:1 (1:0) und liegen damit auf dem zweiten Platz, mit nur drei Punkten Vorsprung auf Freiburg weiterhin in Reichweite der Breisgauer.

In Gruppe F, die souverän von Eintracht Frankfurt angeführt wird, eroberte Girondins Bordeaux gegen Apoel Nikosia durch ein 2:1 (1:1) den dritten Platz und hat mit nur einem Zähler Rückstand auf Maccabi Tel Aviv wieder gute Chancen auf die Zwischenrunde.

Unterdessen siegte Tottenham Hotspur mit dem eingewechselten Lewis Holtby, Miroslav Kloses Klub Lazio Rom punktete, enttäuschte aber. Die Spurs gewannen in der Gruppe K als Spitzenreiter bei Sheriff Tiraspol 2:0 (1:0), während Lazio in der Gruppe J ohne DFB-Rekordtorschütze Klose durch eine Nullnummer auf Zypern bei Apollon Limassol Punkte liegen ließ. Der AC Florenz ohne den weiterhin verletzten Mario Gomez und mit Ex-Nationalspieler Marvin Compper in der Startelf bezwang den rumänischen Vertreter SC Pandurii Targu Jiu 3:0 (1:0).

Der FC Swansea und Keeper Gerhard Tremmel kamen gegen Kuban Krasnodar nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, RB Salzburg mit Trainer Roger Schmidt und Sportdirektor Ralf Rangnick siegte gegen Standard Lüttich 2:1 (0:0), Schalkes Ex-Trainer Huub Stevens kam mit PAOK Saloniki zu einem 3:2 (2:2) gegen Maccabi Haifa.

In Liberec gingen die Gastgeber durch Michael Rabusic (20.) zwar frühzeitig in Führung, zwei Minuten vor Spielende rettete Victor Machin Perez Vitolo den Spaniern, die ohne den früheren Bundesliga-Profi Marko Marin (Oberschenkelverletzung) antraten, allerdings zumindest einen Punkt und hielt damit zugleich Freiburg noch etwas im Rennen um einen Platz in der Runde der besten 32. Für Bordeaux traf Ludovic Sané zur Führung (24.), Isma glich kurz vor der Halbzeit aus bevor Henrique (90.) doch noch den Sieg sicherte.

Tottenham stellte durch Jan Vertonghen (12.) früh die Weichen zum dritten Sieg im dritten Spiel. Holtby kam erst unmittelbar nach der Entscheidung zugunsten der Briten durch Jermaine Defoe (75.) ins Spiel. Für Florenz trafen Joaquin (26.), Ryder Matos (34.) und Juan Guillermo Cuadrado (69.).

International | 09.10.2013

Klub-WM: Bayern gegen Team aus Afrika oder Asien

Champions-League-Sieger Bayern München trifft im Halbfinale der Klub-WM in Marokko am 17. Dezember auf den Sieger des kontinentalen Wettbewerbs aus Asien oder Afrika.

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Marrakesch - Champions-League-Sieger Bayern München trifft im Halbfinale der Klub-WM in Marokko am 17. Dezember auf den Sieger des kontinentalen Wettbewerbs aus Asien oder Afrika. Das ergab die Auslosung in Marrakesch am Mittwoch. Das Asien-Finale bestreiten der FC Seoul und Guangzhou Evergrande mit dem italienischen Weltmeistertrainer Marcello Lippi, im Afrika-Wettbewerb sind noch vier Teams im Rennen.

Ebenfalls bereits für die Vorschlussrunde qualifiziert ist Atlético Mineiro aus Brasilien. CF Monterrey (Mexiko) trifft im zweiten Viertelfinale auf Auckland City (Neuseeland) oder Raja Casablanca (Marokko), die noch ein Ausscheidungsspiel bestreiten. Das Endspiel findet am 21. Dezember in Marrakesch statt.

Am Rande der Auslosung wurde bestätigt, dass beim Turnier wie im Vorjahr Torlinientechnik zum Einsatz kommt.

Bundesliga | 12.09.2013

Freiburger Darida bangt um Bundesliga-Debüt

Vladimir Darida vom SC Freiburg bangt um sein Bundesliga-Debüt. Der teuerste Neuzugang der Freiburger Klubgeschichte laboriert an einer Sprunggelenkverletzung.

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Freiburg - Der tschechische Fußball-Nationalspieler Vladimir Darida vom SC Freiburg bangt um sein Bundesliga-Debüt. Der teuerste Neuzugang der Freiburger Klubgeschichte (vier Millionen Euro) laboriert vor dem Punktspiel am Samstag beim FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) an einer Sprunggelenkverletzung, die er beim 1:2 der Tschechen am Dienstag in Italien erlitten hat. Fraglich sind auch die Einsätze von Mensur Mujdza und Hendrick Zuck (beide Knieprobleme).

Supercup | 30.08.2013

"Super-Bayern" komplettieren Titelsammlung

Bayern München hat nach einem echten Fußball-Krimi seine Siegesserie in Europa auch unter Pep Guardiola fortgesetzt und seine Titelsammlung mit dem Supercup komplettiert.

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Prag - Wieder Chelsea, wieder Elfmeterschießen - aber diesmal ein gutes Ende: Bayern München hat nach einem echten Fußball-Krimi seine Siegesserie in Europa auch unter Pep Guardiola fortgesetzt und seine Titelsammlung mit dem Supercup komplettiert. Der Fußball-Rekordmeister bezwang den FC Chelsea in Prag in einer hochklassigen und hart umkämpften Begegnung mit 5:4 im Elfmeterschießen und nahm damit 15 Monate nach dem "Drama dahoam" im Finale der Champions League erfolgreich Revanche gegen den englischen Topklub. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 (1:1, 0:1) gestanden. Für die Bayern, die den Cup als erster deutscher Verein gewannen, war es nach Niederlagen 1975, 1976 und 2001 im vierten Anlauf der erste Triumph.

Zum Helden im Elfmeterschießen wurde Manuel Neuer, der beim zehnten Schuss gegen Romelu Lukaku parierte. Alle fünf Bayern-Schützen hatten die Nerven behalten und getroffen. Vor 17.686 Zuschauern in der ausverkauften Eden Aréna erzwang 40-Millionen-Mann Javi Martínez mit seinem Tor fünf Sekunden vor Ende der Nachspielzeit der Verlängerung das Elfmeterschießen, das 2012 auch im Champions-League-Finale die Entscheidung bringen musste.

Fernando Torres hatte den Europa-League-Sieger nach Flanke des früheren Leverkuseners André Schürrle zunächst in Führung (8.) gebracht. Der nach verhaltenem Beginn immer stärker aufspielende Franck Ribéry glich aus (47.), sprintete danach demonstrativ zu Guardiola und küsste dem Trainer auf die Glatze. Eden Hazard (93.) brachte Chelsea - in Unterzahl nach der Gelb-Roten Karte (85.) gegen Ramires - in Führung, seinen haltbaren Schuss ließ Neuer passieren. Doch dann kam Martínez.

Die Bayern brauchten lange, um richtig Zufriff auf das Spiel zu bekommen und vermissten ihren Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger schmerzlich. Der Nationalspieler musste wegen einer Verletzung im rechten Knöchel passen. Toni Kroos übernahm zunächst seinen Platz vor der Abwehr, für Kroos in die offensive Mittelfeldreihe rückte Kapitän Philipp Lahm. Doch Guardiola beendete das Experiment nach nur 30 Minuten, Lahm und Kroos tauschten die Rollen.

Im unter Guardiola gewohnten 4-1-4-1-System hatten die Münchner wie immer mehr Ballbesitz. Doch wieder fehlte vielen Angriffen zu Beginn das Ziel oder eine zündende Idee. Wie so oft war es ein Geniestreich von Ribéry, der die Bayern zurückbrachte. Nach Zuspiel von Kroos nahm der kleine, große Franzose Fahrt auf und drosch den Ball aus 22 Metern in die Maschen.

Der 30-Jährige war 26 Stunden nach seiner Ehrung zum Fußballer des Jahres Europas langsam in Schwung gekommen. Nach guter Vorarbeit von Thomas Müller kam er in der 7. Minute frei zum Schuss, traf den Ball aber nicht richtig. Wie es schnell und geradlinig in Richtung Tor geht, machte Chelsea beim 0:1 vor. Hazard dribbelte gleich zwei Münchner aus und schob den Ball rechts raus auf Schürrle, der aus vollem Lauf auf Torres flankte. Dieser schoss den Ball per Direktabnahme an Neuer vorbei ins Tor.

Auf der anderen Seite versandete ein Angriff nach dem anderen in der jetzt tief stehenden Defensive der Briten. Dabei hatte sich der FC Bayern doch so viel vorgenommen. "Oana basst no nei!!!", stand auf einem Banner der Fans, ein Plakat zeigte eine Vitrine mit allen Pokalen des Rekordmeisters - nur der Supercup fehlte darin.

Ribéry wusste das - und wachte bald auf. Seinen Schuss in die rechte untere Ecke parierte Petr Cech (22.), weitere Versuche (29., 35.) strichen vorbei. Chelsea beschränkte sich auf gelegentliche Konter, in der 31. Minute verzog Torres nach erneuter Vorarbeit Schürrles.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag, als Ribéry traf. Auf seinem Weg zu Guardiola legte der Torschütze seinen Zeigefinger auf die Lippen - so als wolle er die Kritker an dessen System zum Schweigen bringen. Und die Bayern blieben dran. Wieder Ribéry (49.), dann Arjen Robben (55.) vergaben Chncen. Dann stellte Guardiola mit der Hereinnahme von Javi Martínez (56. für Rafinha) erneut um. Der Spanier ging auf die "Sechs", Kroos vor, Lahm nach rechts hinten.

Martínez sollte das Spiel der Bayern stabilisieren, doch die fingen sich den nächsten Konter. Nach Ballverlust von Dante passte Schürrle auf Oscar, doch Neuer rettete (64.). Anschließend hatte München Glück, als ein Kopfball von Branislav Ivanovic an der Latte (78.) und ein Versuch von David Luiz am Pfosten (85.) landete.

In der Verlängerung brachte Hazard die Londoner erneut in Führung. Der Belgier zog an Robben vorbei, der zuvor in der Pause behandelt worden war und direkt nach der Aktion ausgewechselt wurde. Schlussmann Neuer sah bei dem Treffer alles andere als gut aus. Besser machte es sein Gegenüber Cech, der gefährliche Kopfbälle von Mandzukic (108.) und Martinez (109.), einen Schuss von Mario Götze (115.) und einen Freistoß von Ribéry (118.) glänzend parierte.

Beste Spieler bei den Bayern waren Ribéry und Lahm. Bei Chelsea überzeugten Schürrle und Cech.

Supercup | 30.08.2013

Bayern ohne Schweinsteiger

Ohne Bastian Schweinsteiger, aber ansonsten wieder mit einer A-Elf greift Bayern München am Freitagabend in Prag nach dem UEFA-Supercup.

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Prag - Ohne Bastian Schweinsteiger, aber ansonsten wieder mit einer A-Elf greift Bayern München am Freitagabend in Prag nach dem UEFA-Supercup. Trainer Pep Guardiola änderte seine Startelf für das Spiel gegen den FC Chelsea gegenüber dem 1:1 am Dienstag beim SC Freiburg wieder auf sieben Positionen. Vize-Kapitän Schweinsteiger, auf dessen Einsatz die Bayern bis zuletzt gehofft hatten, fehlt jedoch wegen seiner Gelenkstauchung und Kapselzerrung im rechten Sprunggelenk. Mario Götze, der zuletzt nach seinem Muskelbündelriss zwei Mal begonnen hatte, sitzt diesmal zunächst nur auf der Bank.

Statt des ebenfalls zunächst als Ersatz fungierenden Javi Martínez beginnt Kapitän Philipp Lahm auf Schweinsteigers Position im defensiven Mittelfeld. Hinten rechts beginnt dafür Rafinha vor Torhüter Manuel Neuer. Die Abwehr vervollständigen Jerome Boateng, Dante und David Alaba. Die offensive Vierer-Reihe bilden Arjen Robben, Thomas Müller, Toni Kroos und der am Donnerstag zu Europas Fußballer des Jahres gekürte Franck Ribéry. Einzige Spitze ist Mario Mandzukic.

Bei Chelsea steht der für 22 Millionen Euro von Bayer Leverkusen verpflichtete André Schürrle ebenfalls in der Startelf.

Bundesliga | 18.08.2013

Eintracht Frankfurt: Kadlec-Transfer perfekt

Nach einem wochenlangen Hickhack ist der Transfer des Stürmers Vaclav Kadlec von Sparta Prag zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt perfekt.

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Frankfurt/Main - Nach einem wochenlangen Hickhack ist der Transfer des Stürmers Vaclav Kadlec von Sparta Prag zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt perfekt. Der 21-Jährige unterschrieb am Sonntag in der Mainmetropole einen Vertrag bis 2017. Über die Transfermodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen, nach Informationen der Frankfurter Rundschau kostet Kadlec aber rund 3,2 Millionen Euro Ablöse.

"Wir waren uns mit Spieler und Klub bereits seit mehreren Wochen über den Transfer von Kadlec einig. Wir freuen uns sehr, dass wir alles perfekt machen konnten", sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner: "Mit Kadlec kommt der Wunschspieler von Chef-Trainer Armin Veh, in dem wir großes Entwicklungspotenzial sehen."

Der Poker um den Angreifer hatte sich wochenlang hingezogen, auch der russische Klub ZSKA Moskau soll ein Angebot abgegeben haben. Kadlec hatte seinen Vertrag beim zwölfmaligen tschechischen Meister zuletzt vorzeitig um zwei Jahre bis 2016 verlängert und damit für Verwirrung gesorgt. Für Prag absolvierte Kadlec 146 Partien und erzielte 39 Tore.

Bundesliga | 06.08.2013

Eintracht: Kadlec-Entscheidung bis Sonntag

Eintracht Frankfurt forciert im schier endlosen Ringen um den tschechischen Stürmer Vaclav Kadlec den Druck und hat dessen Klub Sparta Prag eine Frist bis zum Wochenende gesetzt.

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Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt forciert im schier endlosen Ringen um den tschechischen Stürmer Vaclav Kadlec den Druck und hat dessen Klub Sparta Prag eine Frist bis zum Wochenende gesetzt. "Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, dass wir sagen: Jetzt fängt die Punktrunde an, jetzt wollen wir Planungssicherheit", sagte Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner im "heimspiel" des hr-Fernsehens und sagte: "Bis Sonntag wird feststehen, ob er kommt."

Zu Beginn der Bundesliga-Saison müssen die Hessen am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) bei Aufsteiger Hertha BSC antreten. Eine Woche später ist Triple-Gewinner Bayern München am Main zu Gast.

Bereits seit Wochen zieht sich der Poker um Kadlec hin. Bei den Verantwortlichen von Sparta Prag herrscht anscheinend keine Einigung darüber, ob und unter welchen Bedingungen sie den 21 Jahre alten Torjäger überhaupt ziehen lassen wollen. Um Kadlec soll mittlerweile auch der russische Klub ZSKA Moskau buhlen. Der Stürmer hatte seinen Vertrag beim zwölfmaligen tschechischen Meister jüngst vorzeitig um zwei Jahre bis 2016 verlängert, darf aber für eine festgeschriebene Ablöse in diesem Sommer wechseln.

Hübner betonte, dass man sich schon früh auf Kadlec als 1a-Lösung festgelegt habe, weil dieser mit seiner Spielweise "ideal" zur Eintracht passe. Bei einer derart wichtigen Personalie müsse man eben damit rechnen, "dass es so lange dauern kann", fügte der 52 Jahre alte Sportdirektor an: "Wir denken, dass der Spieler den Aufwand wert ist."

Sollte die Verpflichtung von Kadlec doch noch platzen, hat der Europa-League-Starter laut Hübner "eine Lösung im Kopf". Beim glanzlosen 2:0-Erfolg der Eintracht in der ersten Pokalrunde am vergangenen Sonntag beim FV Illertissen hatten im Angriff der Hessen die Neuzugänge Jan Rosenthal und Joselu gespielt.

Bundesliga | 13.06.2013

Bild-Zeitung: Kadlec will nach Frankfurt

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt steht anscheinend kurz vor der Verpflichtung des tschechischen Stürmers Vaclav Kadlec von Sparta Prag.

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Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt steht anscheinend kurz vor der Verpflichtung des tschechischen Stürmers Vaclav Kadlec von Sparta Prag. "Vaclav will nach Frankfurt. Dort sieht er gute Chancen, sich weiterzuentwickeln", sagte Kadlecs Berater Pawel Paska der Bild-Zeitung.

Der 21-Jährige steht in Prag allerdings noch bis bis 2014 unter Vertrag. Zudem sollen die Hessen auch an einer Verpflichtung des dänischen Nationalspielers Nicklas Bendtner vom englischen Erstligisten FC Arsenal interessiert sein.

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