SID-IMAGES/AFP/KENZO TRIBOUILLARD

WM | 02.10.2012

Schweden mit Ibrahimovic gegen DFB-Elf

Star-Stürmer Zlatan Ibrahimovic führt das Aufgebot der schwedischen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel am 16. Oktober in Berlin gegen Deutschland an.

Stockholm - Star-Stürmer Zlatan Ibrahimovic führt das Aufgebot der schwedischen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel am 16. Oktober (20.45 Uhr/ARD) in Berlin gegen Deutschland an. Neben dem Angreifer von Paris St. Germain nominierte Nationaltrainer Erik Hamrén auch Mathias Ranégie für das Spiel gegen den dreimaligen Weltmeister und die Begegnung auf den Färöern vier Tag zuvor. Der Stürmer des italienischen Erstligisten Udinese Calcio hatte sich zuletzt per Twitter über die Englischkenntnisse von Hamrén lustig gemacht.

Dagegen steht Marcus Berg vom Hamburger SV nicht im Kader. Beim 2:0 gegen Kasachstan im bisher einzigen Qualifikationsspiel der Schweden hatte Berg in der Nachspielzeit noch zum Endstand getroffen.

Champions League | 19.09.2012

Ibrahimovic schreibt Champions-League-Geschichte

"Wandervogel" Zlatan Ibrahimovic hat mit seinem ersten Europapokal-Treffer für Paris St. Germain Champions-League-Geschichte geschrieben.

Paris - "Wandervogel" Zlatan Ibrahimovic hat mit seinem ersten Europapokal-Treffer für Paris St. Germain Champions-League-Geschichte geschrieben. Der 30 Jahre alte schwedische Fußball-Nationalspieler ist der erste Profi, der in der Königsklasse für sechs Klubs spielte - und traf. Zuvor war "Ibrakadabra" für Ajax Amsterdam, Juventus Turin, Inter Mailand, den FC Barcelona und den AC Mailand erfolgreich gewesen. Beim 4:1-Sieg am Dienstagabend über Dynamo Kiew hatte Ibrahimovic per Foulelfmeter das 1:0 erzielt (19.). In seinem 91. Spiel in der Champions League seit seinem Debüt 2001 mit Ajax war es Ibrahimovics 30. Treffer.

England | 10.08.2012

West Ham holt Ex-Bayern-Profi Diarra

Der englische Erstliga-Aufsteiger West Ham United hat den französischen Fußball-Nationalspieler und ehemaligen Bayern-Spieler Alou Diarra von Olympique Marseille verpflichtet.

London - Der englische Erstliga-Aufsteiger West Ham United hat den französischen Fußball-Nationalspieler und ehemaligen Bayern-Spieler Alou Diarra von Olympique Marseille verpflichtet. Wie die Hammers am Freitag auf ihrer Homepage mitteilten, unterschrieb der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler einen Dreijahres-Vertrag. Über die Ablöse machte West Ham keine Angaben, Medienberichten zufolge soll sie bei 2,5 Millionen Euro liegen.

Diarra spielte auf der Insel bereits für den FC Liverpool. Zuvor war er auch für den FC Bayern aktiv gewesen, kam allerdings zwischen 2000 und 2002 nur in der Amateur-Mannschaft der Münchner zum Einsatz. Für Frankreich absolvierte Diarra 44 Länderspiele, bei der EM in Polen und der Ukraine kam er in den drei Vorrundenspielen zum Einsatz.

International | 09.08.2012

Deschamps verzichtet auf EM-Rebellen

Didier Deschamps verzichtet bei seinem Debüt als Trainer der französischen Fußball-Nationalmannschaft auf die beiden EM-Rebellen Hatem Ben Arfa und Yann Mvila.

Paris - Didier Deschamps verzichtet bei seinem Debüt als Trainer der französischen Fußball-Nationalmannschaft auf die beiden EM-Rebellen Hatem Ben Arfa und Yann Mvila. Der 43-Jährige nannte disziplinarische Gründe für die Ausbootung des Duos für die Partie der Grande Nation am 15. August gegen Uruguay in Le Havre.

"Diese Entscheidung scheint logisch und folgerichtig für mich, wenn man weiß, was ich in Sachen Einstellung und Benehmen von den Spielern erwarte. Es liegt an ihnen, ob sie die Entscheidung verstehen", sagte der frühere Weltmeister Deschamps, der das Trainer-Amt nach der EM von seinem ehemaligen Mitspieler Laurent Blanc übernommen hatte. Im 22-köpfigen Kader der Equipe Tricolore steht als einziger Bundesligaprofi Franck Ribéry von Bayern München.

Ben Arfa von Newcastle United war nach dem letzten Gruppenspiel gegen Schweden (0:2) in der Umkleidekabine mit Blanc aneinandergeraten. Mvila (Stade Rennes) hatte dem Coach nach seiner Auswechslung im Viertelfinale gegen Spanien (0:2) den Handschlag verweigert. In Polen und der Ukraine hatte Ex-Weltmeister Frankreich durch das unrühmliche Auftreten einiger Spieler erneut für Negativschlagzeilen gesorgt. Bei der katastrophal verlaufenen WM 2010 in Südafrika hatte es zuvor ebenfalls einige unschöne Zwischenfälle gegeben.

Fest stand vor der offiziellen Nominierung am Donnerstag bereits, dass beim Neuanfang Samir Nasri und Jeremy Menez fehlen würden. Nasri von Manchester City war vom französischen Verband FFF für vier Spiele gesperrt worden, nachdem er bei der EM einen AFP-Journalisten beschimpft hatte. Menez von Paris St. Germain muss ein Spiel aussetzen, weil er Kapitän Hugo Lloris attackiert hatte. Ben Arfa und Mvila hatten vom Verband wegen Undiszipliniertheiten Verwarnungen kassiert - jetzt folgte der Denkzettel von Deschamps, der seine Maßnahme als "Warnung" für die restlichen Nationalspieler bezeichnete.

Dass die EM-Teilnehmer Florent Malouda, Yohan Cabaye, Adil Rami und Philippe Mexes ebenfalls nicht nominiert wurden, begründete der frühere Welt- und Europameister Deschamps mit Verletzungsproblemen und wollte anders als bei Ben Arfa und Yann Mvila nicht von einer bewussten Ausbootung sprechen. "Bei Florent Malouda ist es so, dass er in der Vorbereitung für seinen Klub Chelsea nicht so viel gespielt hat", meinte Deschamps, der Christophe Jallet (Paris Saint-Germain), Raphael Varane (Real Madrid) und den von Schalke 04 umworbenen Etienne Capoue (FC Toulouse) zu ihrer ersten Nationalmannschafts-Berufung verhalf.

Für Frankreich beginnt die Qualifikation für die WM 2014 am 7. September mit dem Spiel gegen Finnland. Drei Tage später ist Weißrussland der Gegner.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden