SID-IMAGES/AFP/KENZO TRIBOUILLARD

International | 07.12.2013

Paris mit Kantersieg - Doppelpack von Ibrahimovic

Der französische Meister Paris St. Germain hat sich für die erste Saisonniederlage rehabilitiert und einen Kantersieg gefeiert.

Paris - Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain hat sich für die erste Saisonniederlage rehabilitiert und einen Kantersieg gefeiert. Drei Tage nach dem 0:2 bei Évian TG gewann das Star-Team um Zlatan Ibrahimovic am 17. Spieltag mit 5:0 (1:0) gegen Schlusslicht FC Sochaux und vergrößerte dadurch seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf OSC Lille vorläufig auf vier Punkte.

Mit seinen Saisontreffern 12 und 13 (87./90.+1) zog Ibrahimovic in der französischen Torjägerliste seinem Teamkollegen Edinson Cavani davon, der nach seinem Treffer (62.) 11 Tore auf dem Konto hat. Zudem waren Thiago Silva (14.) und Ezequiel Lavezzi (47.) erfolgreich.

WM | 19.11.2013

Frankreich verhindert Blamage und fährt zur WM

Die Riesen-Blamage blieb aus, Franck Ribéry fährt mit Frankreichs Nationalteam nach einem 3:0-Sieg im Rückspiel gegen die Ukraine doch noch zur WM nach Brasilien.

Saint-Denis - Die Riesen-Blamage blieb aus, Franck Ribéry fährt mit Frankreichs Nationalteam doch noch zur WM nach Brasilien. Nach einem nervenaufreibenden Kraftakt gewann die Equipe Tricolore das Play-off-Rückspiel gegen die Ukraine mit 3:0 (2:0) und machte Ribérys erfolgreichstes Jahr seiner Karriere mit dem Triple-Gewinn von Bayern München und der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres komplett. Nach dem 0:2 im Hinspiel hatte der Grande Nation erstmals nach 20 Jahren wieder die Zuschauerrolle bei einem WM-Turnier gedroht.

Mamadou Sakho (22.) und Karim Benzema (34.) erzielten in St. Denis die Treffer für den Weltmeister von 1998 zur Halbzeitführung, bevor der Ukrainer Jewgen Chatscheridi (47.) nach einem groben Foulspiel gegen Ribéry die Gelb-Rote Karte sah. Ein Eigentor des eingewechselten Oleg Gusew (72.) sorgte für die Vorentscheidung.

Die Blamage vor Augen und die harsche Kritik nach dem Hinspiel offenbar noch in den Ohren, begannen die Franzosen wesentlich engagierter und aggressiver als vier Tage zuvor in Kiew. Doch die Ukraine war stets bemüht, die Gastgeber möglichst von ihrem Strafraum fernzuhalten und suchte ihrerseits den Weg in die gegnerische Hälfte. Die Gastgeber strotzten schon in der Anfangsphase vor Selbstbewusstsein und brachten die Defensive der Ukraine mehrfach in größere Verlegenheit.

Zunächst blieb es jedoch bei einer Chance durch Matthieu Valbuena (3.), der am ukrainischen Torhüter Andrej Pijatow scheiterte. Bei der nächsten größeren Möglichkeit staubte Sakho zur Führung ab, nachdem Pijatow einen Schuss von Ribéry hatte abprallen lassem. Ein stark abseitsverdächtiger Treffer von Benzema verhalf den Franzosen, den Rückstand aus dem ersten Duell schon vor dem Halbzeitpfiff auszugleichen.

Mit der verdienten Führung ging das Team aus den Grande Nation in die Pause. Enttäuschend war bis dahin die Vorstellung der Ukrainer, die das Hinspiel sogar noch höher hätten gewinnen können, aber in St. Denis jegliche Torgefährlichkeit vermissen ließen.

Zu allem Überfluss wurde Chatscheridi zwei Minuten nach Wiederanpfiff zum Duschen geschickt. Trotz Überzahl wirkten die Franzosen gehemmt, denn stets drohte auch die Gefahr eines folgenscheren Gegentreffers, zumal die Gäste ihre Abwehr lockerten und vermehrt Angriffsaktionen starteten.

Doch der Schuss ging nach hinten los, als Valbuena auf Sakho passen wollte, aber Gusew zuvor den Ball ins eigener Tor beförderte. Die Ukrainer wehrten sich und drängten in der hektischen Schlussphase noch auf den erlösenden Anschlusstreffer.

International | 14.11.2013

Auch Ligue-1-Klubs sagen Steuer-Streik ab

Die Klubs der ersten und zweiten französichen Fußball-Ligen haben ihren für das letzte November-Wochenende geplanten Steuer-Streik abgesagt.

Paris - Die Klubs der ersten und zweiten französichen Fußball-Ligen haben ihren für das letzte November-Wochenende geplanten Steuer-Streik abgesagt. Ursprünglich hatten sich die Vereine zum Protest gegen die Pläne der sozialistischen Regierung zur Einführung einer allgemeinen "Reichensteuer" vereint.

Jean-Pierre Louvel, Präsident der Vereinigung der professionellen Fußball-Vereine (UCPF), betonte jedoch, dass der Streik nicht vollkommen ausgeschlossen sei. "Wir werden ihn zu einem späteren Zeitpunkt nachholen, sollten die Verhandlungen über die Rücknahme einer Versteuerung von 75 Prozent scheitern", sagte Louvel.

Ab dem 1. Januar sollen Unternehmen, also auch Fußball-Vereine, die Angestellten mehr als eine Million Euro pro Jahr zahlen, mit 75 Prozent Steuern zur Kasse gebeten werden. Für die Vereine der Ligue 1 würde dies eine Mehrbelastung von insgesamt 44 Millionen Euro bedeuten. Davon würden 20 Millionen allein auf Meister Paris St. Germain entfallen.

International | 25.10.2013

Franzose Thiriez neuer Präsident der EPFL

Der Franzose Frederic Thiriez wurde zum Präsidenten der Vereinigung der Europäischen Fußball-Profiligen (EPFL) gewählt.

Paris - Der Franzose Frederic Thiriez wurde zum Präsidenten der Vereinigung der Europäischen Fußball-Profiligen (EPFL) gewählt. Thiriez führte das Amt bereits seit Mai interimsmäßig als Nachfolger des Engländers Dave Richards aus. Zuvor war Thiriez seit 2007 als Vize-Präsident tätig.

Die EPFL wurde 2005 gegründet und vertritt die Interessen von annähernd 1000 Klubs in 30 europäischen Ligen.

Spanien | 25.06.2013

Carlo Ancelotti neuer Trainer von Real Madrid

Carlo Ancelotti ist der neue Trainer des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid. Die Verpflichtung des 53-Jährigen für drei Jahre bestätigte der Verein am Dienstag.

Madrid - Der Italiener Carlo Ancelotti ist der neue Trainer des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid. Die Verpflichtung des 54-Jährigen für drei Jahre bestätigte der Verein am Dienstag. Ancelotti tritt die Nachfolge von José Mourinho an, der zum FC Chelsea zurückgekehrt ist.

Am Mittwoch soll Ancelotti offiziell vorgestellt werden. Vor der Einigung mit Madrid hatte Paris St. Germain dem Ex-Nationalspieler, der noch einen Vertrag bis Mitte 2014 besaß und daher kolportierte 4,5 Millionen Euro Ablöse kostet, nach wochenlangem Zögern die Freigabe erteilt. Vorherige Stationen des neuen Real-Coaches waren Chelsea, der AC Mailand, Juventus Turin, der AC Parma und AC Reggiana.

Ancelotti hatte Paris in der vergangenen Saison zur Meisterschaft geführt, zuvor hatte er bereits mit Milan (2004) und Chelsea (2010) den nationalen Titel geholt. Größter Erfolg ist jedoch der zweimalige Gewinn der Champions League mit dem AC Mailand in den Jahren 2003 und 2007. Mit den Italienern hatte Ancelotti schon als Spieler 1989 und 1990 die Königsklasse gewonnen.

International | 20.05.2013

PSG verweigert Ancelotti die Freigabe

Präsident Nasser al-Khelaifi vom französischen Fußball-Meister Paris St. Germain hat dem Wechselgesuch seines Trainers Carlo Ancelotti zu Real Madrid eine klare Absage erteilt.

Paris - Präsident Nasser al-Khelaifi vom französischen Fußball-Meister Paris St. Germain hat dem Wechselgesuch seines Trainers Carlo Ancelotti zu Real Madrid eine klare Absage erteilt. "Er sagte, dass er zu Real gehen möchte. Ich sagte, dass das nicht möglich ist, da er noch ein Jahr Vertrag hat. So lautet unsere Entscheidung", sagte Nasser al-Khelaifi dem französischen Internetportal beinsport.fr über ein Gespräch mit Ancelotti.

Ancelotti hatte Paris am Sonntagabend offiziell um eine Freigabe für einen Wechsel zum spanischen Rekordmeister gebeten, der sich aller Voraussicht nach von Coach José Mourinho trennen wird. "Mein Wunsch ist es, den Verein zu verlassen", sagte Ancelotti bei einer Preisverleihung: "Ich habe den Klub daher um eine Freigabe gebeten. Ich warte nun eine Antwort."

Diese fiel für den Italiener wohl deutlicher aus als erhofft. "Das ist sein Problem, nicht unseres. Wir haben ihm sogar eine Vertragsverlängerung über ein Jahr angeboten. Wenn man einen Kontrakt hat, sollte man sich verpflichtet fühlen, diesen auch einzuhalten", sagte Nasser al-Khelaifi. Zuvor hatte PSG-Sportdirektor Leonardo der Nachrichtenagentur AFP erklärt, Ancelotti halten zu wollen. "Er hat noch einen Einjahresvertrag. Noch ist keine Entscheidung getroffen", sagte Leonardo.

International | 18.05.2013

Beckham verabschiedet sich als Kapitän aus Paris

Superstar David Beckham hat sich als Ehrenkapitän des neuen französischen Meisters Paris St. Germain und mit Tränen in den Augen vom Publikum in der Seine-Metropole verabschiedet.

Paris - Superstar David Beckham hat sich als Ehrenkapitän des neuen französischen Fußballmeisters Paris St. Germain und mit Tränen in den Augen vom Publikum in der Seine-Metropole verabschiedet. Im letzten Heimspiel der Pariser führte Beckham, der am Donnerstag seinen Rücktritt als Profi zum Saisonende verkündet hatte, St. Germain mit der Spielführerbinde am Arm gegen Schlusslicht Stade Brest zu einem 3:1 (3:0)-Erfolg.

Der schwedische Starstürmer Zlatan Ibrahimovic (5./36.) per Doppelpack und Blaise Matuidi (31.) trafen für die Gastgeber, die sich in der Vorwoche ihren dritten Meistertitel nach 1986 und 1994 gesichert hatten. Für Brest schaffte Charlison Benschop (81.) den Anschluss.

Beckham wurde unter tosendem Applaus in der 82. Minute ausgewechselt und verließ unter Tränen die Arena. Sein letztes Spiel als Profi bestreitet der 115-malige englische Nationalspieler am 26. Mai am letzten Spieltag beim FC Lorient.

Beckham war Ende Januar 2013 von Los Angeles Galaxy in die französische Hauptstadt gewechselt. Mit sechs Meisterschaften, dem Champions-League-Triumph 1999 und dem Weltpokalsieg im selben Jahr verbrachte der Mittelfeldspieler beim englischen Rekordmeister Manchester United seine erfolgreichsten Jahre. Vor seinem Engagement in Los Angeles trug "Becks" außerdem das Trikot des spanischen Renommierklubs Real Madrid.

Champions League | 22.04.2013

Barcelona wohl mit Messi in der Startelf

Weltfußballer Lionel Messi wird im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Bayern München am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) wohl in der Startformation des FC Barcelona stehen.

München - Weltfußballer Lionel Messi wird im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Bayern München am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) wohl in der Startformation des FC Barcelona stehen. "Ich denke, wir werden den besten Messi sehen - und zwar von Anfang an", sagte Messis Kollege Xavi Hernández am Montagabend vor dem Abschlusstraining Barcelonas in der Münchner Arena.

Co-Trainer Jordi Roura wollte sich jedoch "noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen" und besagte Einheit am Montagabend abwarten. "Er hat ein gutes Gefühl, er macht Fortschritte. Wenn der positive Trend sich fortsetzt, können wir mit ihm planen", sagte er.

Messi hatte sich im Viertelfinal-Hinspiel bei Paris St. Germain (2:2) am Oberschenkel verletzt und war seitdem nur noch im Rückspiel am 10. April (1:1) zu einem (Kurz-)Einsatz gekommen. Dabei bereitete er den Ausgleichstreffer von Pedro Rodríguez vor, der Barça in die Runde der letzten Vier brachte. "Seine Bedeutung ist klar, er ist der Beste der Welt, enorm wichtig für unser Angriffsspiel, ein Spieler, der den Unterschied macht und sich immer aufreibt für das Team", sagte Xavi über den 25-Jährigen.

Wenn Barcelona mit Messi auflaufe, habe jeder Gegner "noch mehr Respekt", ergänzte Xavi: "Er ist psychologisch und sportlich ganz wichtig für uns, und seine Anwesenheit stellt eine Garantie für die Mannschaft dar." Messi habe zuletzt "gelitten, weil er nicht dabei sein konnte. Es ist ein wichtiges Spiel für ihn - wie für uns alle".

Xavi bezeichnete die Bayern als "sehr starke Mannschaft mit sehr viel Offensivdrang, in Europa vielleicht derzeit die beste, was die Formkurve angeht. Aber wir wissen, worum es geht und, dass wir mit ihnen mithalten können". Die Katalanen wollen laut Xavi "versuchen, unseren Stil durchzubringen, dominant aufzutreten und das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Es ist wichtig, dass jeder seine Persönlichkeit auf dem Platz zeigt." Daran, dass dies geschieht, hat er keine Zweifel, obwohl auch er Barça zuletzt "nicht bei 100 Prozent" sah. "Unser Appetit ist groß", sagte der 33-Jährige.

Champions League | 09.04.2013

Verwirrung um Stark: "Sperre" oder Final-Kandidat

Die spanischen Medien haben mit einer "katalanischen Kampagne" für große Verwirrung um den deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark gesorgt.

Barcelona - Die spanischen Medien haben mit einer "katalanischen Kampagne" für große Verwirrung um den deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark gesorgt. Zunächst meldete der katalanische Sender Esporte 3, Stark sei von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) wegen seines Fehlers im Viertelfinal-Hinspiel zwischen Paris St. Germain und dem FC Barcelona (2:2) für den Rest der Europacup-Saison "gesperrt" worden. Die spanische Sporttageszeitung AS verbreitete daraufhin ein Dementi eines UEFA-Sprechers und erklärte gar, Stark sei Favorit für die Leitung des Champions-League-Finals, falls kein deutscher Klub dafür qualifiziert sei.

Die Kampagne gegen Stark startete anscheinend nicht zufällig in Katalonien. Barca hatte bei der UEFA offiziell Beschwerde wegen des deutschen Bankkaufmanns eingelegt. Der Barca nahestehende Sender berichtete am Dienstag nun, das Schiedsrichter-Komitee habe Stark für den Rest der Saison aus dem Verkehr gezogen. "Wir haben Stark in keinster Weise sanktioniert", stellte dagegen der UEFA-Sprecher klar.

Barcas Einspruch richtete sich aber nicht gegen das zwischenzeitliche 1:1, bei dem Stark eine klare Abseitsstellung von PSG-Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic übersehen hatte - sondern auf eine Szene, bei der die Barcelona-Spieler Javier Mascherano und Jordi Alba nach einem Zusammenstoß im eigenen Strafraum liegen geblieben waren. Die Kommission unter dem Vorsitz des langjährigen FIFA-Schiedsrichters Pierluigi Collina sei zu dem Schluss gekommen, dass Stark in dieser Szene gleich drei Fehler gemacht habe.

Der Bayer habe die Partie nicht unterbrochen. Er habe die Spieler außerhalb des Spielfeldes behandeln lassen, was bei zwei verletzten Profis nicht rechtens sei. Zudem habe er die Barca-Spieler über die Tor- statt die Seitenauslinie zurück aufs Spielfeld kommen lassen.

Champions League | 04.04.2013

Barcelona beschwert sich bei UEFA über Stark

Der FC Barcelona hat sich bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) schriftlich über die Leistung des deutschen Schiedsrichters Wolfgang Stark beschwert.

Barcelona - Der FC Barcelona hat sich bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) schriftlich über die Leistung des deutschen Schiedsrichters Wolfgang Stark beschwert. "Wir haben in einem Brief an die UEFA unseren Unmut ausgedrückt, weil der Schiedsrichter die Regeln nicht eingehalten hat", sagte der Barca-Sprecher Toni Freixa nach einem Treffen des Vorstands.

Stark hatte in Barcelonas Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Paris St. Germain (2:2) eine klare Abseitsstellung des schwedischen Superstars Zlatan Ibrahimovic vor dem 1:1 (79.) übersehen. Das Rückspiel findet am Mittwoch in Barcelona statt.

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